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    Unterforum Comics:

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    - den Titel des Comics
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    - das Erscheinungsjahr

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    - CBR
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    Bei Unsicherheiten zur korrekten Benennung bitte die Informationen von www.comicguide.de nutzen.

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Sven-Erik Larssen - Sven Erik's Gruselkabinett

joesgaragen

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Sven-Erik Larssen - Sven Erik's Gruselkabinett
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Archivformat: RAR
Format: epub, mobil, pdf, fb2, azw3, lit
Größe RAR: 1 MB
Sprache: Deutsch


Sven-Erik Larssen, dänischer Kultautor im Horror-Genre, stellt in seiner Sammlung "Gruselkabinett" diverse Kurzgeschichten vor, die bei einer Lesung in Kopenhagen das Publikum begeisterten.

Ein Auszug: "Es war etwa eine Viertelstunde vor Mitternacht, als er den Lichtschalter betätigte und das kalte Neonlicht die weißen Fliesen der Pathologie erhellten. Hier lag sein Arbeitsplatz, seit beinahe 22 Jahren. Dr. Rückert schlüpfte in seinen Arbeitskittel, legte Mundschutz, Brille und Handschuhe an, dann zog er mit geübter Routine die Leiche des Jungen auf die Pritsche und öffnete den Plastiksack. Auf den ersten Blick sah er friedlich aus, die Augen geschlossen, auch der Mund… Doch über dem Körper schwebte ein seltsamer Hauch der Bedrohung, wie es Rückert noch nie zuvor in seiner ganzen Berufslaufbahn verspürt hatte.

Erneut machte sich der Pathologe daran, den Toten zu untersuchen, und er tat es genauso gründlich, wie er es bereits am frühen Vormittag getan hatte. Als er schließlich fertig war zog er den Mundschutz herunter und die Handschuhe aus. Sein Blick lag nachdenklich auf dem Leichnam, der noch immer in tiefem Todesschlaf dalag. Irgendwas veranlasste den Doktor, sich umzudrehen. Sein suchender Blick fiel auf die Uhr über der Tür, deren Sekundenzeiger sich immer mehr der 12 näherten und die Mitternacht damit einläuteten. Als die Minute vollendet war, standen die Zeiger für einen Moment still und es war Rückert, als wäre er in einem Moment der Ewigkeit gefangen – bis die Zeiger plötzlich mit einem unnatürlich lauten, knackenden Geräusch auf die Zwölf rückten. Doktor Rückert stellten sich die Nackenhaare auf, ohne dass er hätte sagen können, woran das liegen konnte. Auf einmal hatte er das Gefühl, nicht mehr alleine zu sein. Ein raschelndes Geräusch ließ ihn schließlich herumfahren, und was er sah, ließ ihn vor Entsetzen erschauern: Die Leiche des jungen Mannes auf der Pritsche hatte sich erhoben und er drehte soeben den Kopf dem Pathologen zu. Die noch immer geschlossenen Augen öffneten sich und Rückert sah mit Grauen die weißen, aber brennenden Augen, die nichts Lebendes mehr in sich hatten auf sich geheftet. Der Mund, eben noch fest geschlossen, öffnete sich und gab den Blick frei auf eine Reihe gelber Zähne, während ein gurgelndes Geräusch daraus hervordrang. Mit ruckartigen Bewegungen schwang sich die Gestalt von der Pritsche und ging mit mechanischen Bewegungen auf den Arzt zu, der wie gelähmt auf die grauenvolle Szenerie starrte. Als der Leichnam die Hände hob und verlangend seine gekrümmten Finger nach Rückert ausstreckte, schreckte dieser aus seiner Lethargie hoch. Er taumelte zurück und es gab ein schepperndes Geräusch, als er dabei eine blecherne Schüssel, die mit Operationswerkzeugen gefüllt war, zu Boden warf. Tastend fasste er hinter sich, während er weiter zurück wich, die grauenhafte Gestalt, die ihm ruckartig folgte, nicht aus den Augen lassend. Da ertasteten seine suchenden Finger den Griff eines Skalpells, welches auf einem Schränkchen lag. Er umklammerte das Instrument und streckte es warnend vor sich hin. Die fürchterliche Gestalt nahm keine Notiz davon sondern setzte ihren Weg unbeirrt fort, einzig und allein den Doktor im Visier. Dieser holte aus und schnitt seinem Gegner mit dem scharfen Messer einen Finger ab. Doch zu seinem Entsetzen sah der Doktor, dass die Gestalt davon keinerlei Notiz nahm sondern weiter auf ihn zukam..."

Die gruseligen und haarsträubenden Geschichten von Sven-Erik Larssen finden Sie in diesem Buch! Nichts für schwache Nerven!

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