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Stundenlang geht nichts: Cyberangriff auf Fluggesellschaft LOT

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Mit gestrichenen Flügen sehen sich Passagiere am Warschauer Flughafen konfrontiert. Der Grund sind keine Streiks oder Wetterkapriolen. Eine Hackerattacke legt den Betrieb bei LOT lahm.


Ein Hackerangriff hat den Luftverkehr der polnischen Fluggesellschaft LOT am Warschauer Flughafen mehr als fünf Stunden lang lahm gelegt. Wie LOT mitteilte, richtete sich die Cyberattacke gegen das Computersystem, das die Abflüge am Frédéric-Chopin-Flughafen koordiniert. Der Angriff begann demnach gegen 16.00 Uhr, gegen 21.00 Uhr Ortszeit sei die Lage unter Kontrolle gebracht worden. Rund 1400 Fluggäste waren betroffen.

Der Sprecher der Fluggesellschaft, Adrian Kubicki, sagte dem Fernsehsender TVN24, wegen der Hackerangriffs seien etwa ein Dutzend internationale Verbindungen und Inlandsflüge gestrichen worden. Es sei der erste derartige Angriff auf LOT gewesen. Kubicki versicherte, die betroffenen Passagiere hätten die notwendige Hilfe erhalten wie etwa die Möglichkeit, in einem Warschauer Hotel zu übernachten.

Die polnischen Sicherheitsbehörden nahmen Ermittlungen zu dem Fall auf.

 
Hackerangriff ließ Flüge von Polish Airlines am Boden bleiben

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Ein Angriff über das Internet hat offenbar gestern dafür gesorgt, dass über 1000 Passagiere der polnischen Fluglinie LOT nicht wie geplant vom Internationalen Flughafen in Warschau abheben konnten. LOT warnte davor, dass auch andere Airlines für derartige Attacken anfällig seien.
Wie die staatliche polnische Fluggesellschaft LOT gestern Abend mitteilte, musste man insgesamt 20 Flüge absagen, wobei zunächst von einem "Ausfall der IT-Systeme" die Rede war. Zehn Maschinen konnten Warschau nicht verlassen, die unter anderem Ziele wie Kopenhagen, München, Brüssel, Düsseldorf und Hamburg anfliegen sollten. Die geplanten Rückflüge mussten daher ebenfalls abgesagt werden.

In einer Pressemitteilung ließ man später verlauten, dass ein Angriff auf die IT-Systeme des Unternehmens erfolgt sei, was zu Auswirkungen auf die am Flughafen Warschau genutzten Rechner führte. Es waren nur die am Boden verwendeten Computer betroffen, nicht etwa Systeme an Bord von Flugzeugen, stellte man ausdrücklich klar.

LOT sei durch den Angriff nicht mehr in der Lage gewesen, Flugpläne für die betroffenen Flüge zu erstellen, weshalb diese abgesagt werden mussten. Im Nachgang des Vorfalls hieß es in einer weiteren Mitteilung später, dass LOT an der Beseitigung der Probleme arbeite und inzwischen das externe Operating-Center die Erstellung der Flugpläne übernommen hatte, damit es nicht zu weiteren Streichungen kommen musste.

Schätzungen zufolge waren rund 1400 Reisende von den durch den Angriff auf die Systeme von LOT verursachten Flugstreichungen betroffen. Das Unternehmen stellte klar, dass sich die für die Abwicklung der Flüge verwendeten IT-Systeme auf dem neuesten Stand seien, was Hard- und Software angeht. Die Hintergründe des folgenschweren Angriffs sind derzeit noch unklar. LOT zufolge könnten künftig auch andere Unternehmen der Luftfahrtindustrie von ähnlichen Angriffen betroffen sein.
 
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