Sairenji
MyBoerse.bz Pro Member
Nach bereits sechs Spielfilmen und fast zwanzig TV-Serien (!) über die sieben Brüder Yang versucht sich nun Fearless-Regisseur Ronny Yu daran, die Geschichte von neuem zu erzählen. Doch außer ein paar schön choreographierten Kampfszenen gelingt es ihm nicht, dem Ganzen etwas Bemerkenswertes hinzuzufügen.
Wenn man sich ansieht, was die chinesische Filmindustrie in den letzten Jahren für Filme produziert, bemerkt man, dass es sich dabei weitestgehend um historische Schlachtepen handelt. Und zu dieser Masse stößt nun mit Die Söhne des Generals Yang ein weiterer hinzu. Dieser widmet sich der Geschichte der sieben Brüder Yang, die in China berühmte Volkshelden sind. Ganz neu ist die Idee, den Brüdern filmische Ehren zuteilwerden zu lassen, jedoch nicht.
Die Söhne des Generals Yang ist die nunmehr siebte Verfilmung der Geschichte, die bekannteste darunter ist fraglos Die Rache der Gelben Tiger. Neben der filmischen Auswertung waren sie jedoch auch noch 18 Mal (!) Thema für eine TV-Serie. Bei all diesen Adaptionen stellt sich natürlich zuallererst die Frage, ob eine weitere wirklich notwendig gewesen wäre - und dies kann guten Gewissens verneint werden, denn etwas Neues oder Besonderes wird hier nicht erzählt.
Doch im Gegensatz zu den meisten anderen großbudgetierten historischen Schlachtepen fällt es den Zuschauern bei Die Söhne des Generals Yang immerhin recht leicht, der Handlung zu folgen. Denn statt viele Figuren, historische Hintergründe und Kriegstaktiken in den Mittelpunkt zu stellen, kümmert sich Die Söhne des Generals Yang nur am Rande um die Hintergründe und geschichtlichen Details. Was nicht unmittelbar für die Handlung relevant ist, wird weggelassen. Dies mag historisch interessierte Filmfans vielleicht ein wenig stören, tut dem Film allerdings insgesamt ganz gut, da er die simple Geschichte nicht mit unnötigen Nebenplots überlädt und in die Länge zieht.
Ansonsten setzt Regisseur Ronny Yu (Fearless, Jiang-Hu - Magie des Schwertes) auf hohes Tempo und erstklassig choreographierte Actionsequenzen. Vor allem die Kämpfe Mann-gegen-Mann, die in der zweiten Hälfte deutlich zunehmen, sind wunderbar in Szene gesetzt und wissen in jedem Moment zu gefallen. Doch trotz Yus gelungener Inszenierung kann sein Film nicht vollends als historischer Actioner überzeugen, und dies liegt weitgehend an dem schwachen Charakterdesign.
So sind die sieben Hauptfiguren in keinem Moment voneinander zu unterscheiden - dass sie sich auch noch konsequent mit Nummern ansprechen, macht das nicht gerade besser. Sie bleiben die gesamte Spielzeit über hohle Hüllen, über die man nur wenig erfährt und die man im Grunde nicht unterscheiden kann. Den Darstellern um Adam Cheng (Zu Warriors - Die Legende der Schwertkrieger) ist in diesem Punkt jedoch kein Vorwurf zu machen, denn sie machen im Rahmen ihrer Möglichkeiten allesamt eine gute Figur.
Alles in allem ist Die Söhne des Generals Yang ein gut in Szene gesetzter Actionfilm, der jedoch nicht sehr viel zu erzählen hat und in keinem Moment wirklich Eindruck hinterlässt. So bietet der Film von Ronny Yu bestenfalls kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, für mehr reicht es allerdings nicht.
Wenn man sich ansieht, was die chinesische Filmindustrie in den letzten Jahren für Filme produziert, bemerkt man, dass es sich dabei weitestgehend um historische Schlachtepen handelt. Und zu dieser Masse stößt nun mit Die Söhne des Generals Yang ein weiterer hinzu. Dieser widmet sich der Geschichte der sieben Brüder Yang, die in China berühmte Volkshelden sind. Ganz neu ist die Idee, den Brüdern filmische Ehren zuteilwerden zu lassen, jedoch nicht.
Die Söhne des Generals Yang ist die nunmehr siebte Verfilmung der Geschichte, die bekannteste darunter ist fraglos Die Rache der Gelben Tiger. Neben der filmischen Auswertung waren sie jedoch auch noch 18 Mal (!) Thema für eine TV-Serie. Bei all diesen Adaptionen stellt sich natürlich zuallererst die Frage, ob eine weitere wirklich notwendig gewesen wäre - und dies kann guten Gewissens verneint werden, denn etwas Neues oder Besonderes wird hier nicht erzählt.
Doch im Gegensatz zu den meisten anderen großbudgetierten historischen Schlachtepen fällt es den Zuschauern bei Die Söhne des Generals Yang immerhin recht leicht, der Handlung zu folgen. Denn statt viele Figuren, historische Hintergründe und Kriegstaktiken in den Mittelpunkt zu stellen, kümmert sich Die Söhne des Generals Yang nur am Rande um die Hintergründe und geschichtlichen Details. Was nicht unmittelbar für die Handlung relevant ist, wird weggelassen. Dies mag historisch interessierte Filmfans vielleicht ein wenig stören, tut dem Film allerdings insgesamt ganz gut, da er die simple Geschichte nicht mit unnötigen Nebenplots überlädt und in die Länge zieht.
Ansonsten setzt Regisseur Ronny Yu (Fearless, Jiang-Hu - Magie des Schwertes) auf hohes Tempo und erstklassig choreographierte Actionsequenzen. Vor allem die Kämpfe Mann-gegen-Mann, die in der zweiten Hälfte deutlich zunehmen, sind wunderbar in Szene gesetzt und wissen in jedem Moment zu gefallen. Doch trotz Yus gelungener Inszenierung kann sein Film nicht vollends als historischer Actioner überzeugen, und dies liegt weitgehend an dem schwachen Charakterdesign.
So sind die sieben Hauptfiguren in keinem Moment voneinander zu unterscheiden - dass sie sich auch noch konsequent mit Nummern ansprechen, macht das nicht gerade besser. Sie bleiben die gesamte Spielzeit über hohle Hüllen, über die man nur wenig erfährt und die man im Grunde nicht unterscheiden kann. Den Darstellern um Adam Cheng (Zu Warriors - Die Legende der Schwertkrieger) ist in diesem Punkt jedoch kein Vorwurf zu machen, denn sie machen im Rahmen ihrer Möglichkeiten allesamt eine gute Figur.
Alles in allem ist Die Söhne des Generals Yang ein gut in Szene gesetzter Actionfilm, der jedoch nicht sehr viel zu erzählen hat und in keinem Moment wirklich Eindruck hinterlässt. So bietet der Film von Ronny Yu bestenfalls kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, für mehr reicht es allerdings nicht.
Soehne.German.2006.DOKU.DVDRiP.XviD-XF | Größe: 703 MB | Parts: 2
Titel: Söhne | Genre: Doku | Laufzeit: 01:44:00 | Infos: , | Trailer:
Dateiname: xf-soehne.avi | Auflösung: 608x336 | Sprache:
Video: DVDRiP | Video-Bitrate: 794 Kbps | Audio: AC3 5.1 | Audio-Bitrate: 129 Kbps | Format: .avi
Crypt @ Linkcrypt.ws | STATUS | Crypt @ Share-Links.biz
(Click to Expand)
NFO:



