*** Bestes IPTV *** bester Preis *** gratis Test ***



Smart Meter: Einbaupflicht trotz vieler Probleme nur aufgeweicht

vladi63

xxxxxxxxxx
6924tzsqt.jpg


Der Einbau von so genannten Smart Metern wird bei Neubau und Sanierung nun doch nicht mehr verpflichtend sein. So sieht es ein aktuelles Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums vor. Doch Verbraucherschützern geht dies noch nicht weit genug.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) forderte in einer aktuellen Stellungnahme, dass der Einbau elektronischer Stromzähler generell nach dem Prinzip der Freiwilligkeit erfolgen soll. Denn immer noch soll dort eine Pflicht bestehen, wo Haushalte mehr als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen. Bei allen anderen soll die Einführung schrittweise erfolgen.


smart-meter-142927089srshp.jpg


"Die neue 'intelligente Infrastruktur' bringt für die Mehrzahl der Stromverbraucher mehr Kosten als Nutzen. Eine Modernisierungsoffensive in Deutschlands Kellern darf nicht per Zwang und auf Kosten der Verbraucher verordnet werden", erklärte Marion Jungbluth, Leitung Team Energie und Mobilität des VZBV.

Neben der Kostenverteilung sind aus Sicht der Verbraucherschützer noch viele andere Fragen offen. Das betreffe beispielsweise die zeitlichen Organisation des Rollouts, die Rechte der Anschlussnehmer sowie die Veröffentlichungspflichten der Rollout-Pläne der Netzbetreiber.

Ein aber noch viel drängenderes Problem sehen die Verbraucherschützer bei Datenschutz und Sicherheit der Systeme. Denn über das Auslesen der Verbrauchsdaten lassen sich viele Rückschlüsse auf das Privatleben der Nutzer ziehen. Ein unbefugter Zugriff per Funk offenbart Außenstehenden beispielsweise, wann die Bewohner einer Wohnung in der Regel nicht zu Hause sind. Dabei ist es unwahrscheinlich, dass Sicherheitslücken in den Geräten zeitnah behoben werden - dies funktioniert in der Regel nicht einmal bei den zahlreichen Routern, die inzwischen in Privathaushalten stehen.

Auch gibt es noch keine hinreichenden gesetzlichen Beschlüsse zu den Anforderungen an Smart Meter. Zwar sind inzwischen rund eine halbe Million Geräte im Einsatz, doch ist bereits jetzt abzusehen, dass viele von ihnen nicht den Ansprüchen für den Aufbau eines zukünftigen intelligenten Stromnetzes genügen.

 
Zurück
Oben Unten