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Sicherheits-Update für Adobe Reader kommt am heutigen Dienstag !

collombo

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Sicherheits-Update für Adobe Reader kommt am heutigen Dienstag !

Seit Dezember 2014, also für rund fünf Monate, ist Adobes Reader ohne Sicherheits-Update ausgekommen.
Nun ist es wieder so weit, denn für Dienstag hat die Software-Firma die Veröffentlichung neuer Flicken für die aktuellen Versionen 11.0.10 und 10.1.13 geplant.
Laut Adobe beheben die Updates mehrere Schwachstellen, die sowohl für Windows als auch für Mac OS X eine Gefahr darstellen.

Für beide Plattformen gilt die gemäßigte Warnstufe 2.
Dies bedeutet, dass Adobe die Sicherheitslücken zwar als gefährlich einstuft, derzeit aber keine akute Gefahr sieht.
Die Schwachstellen werden also noch nicht aktiv angegriffen.
Da solche Angriffe in Zukunft durchaus denkbar sind, sollte die Software innerhalb von 30 Tagen aktualisiert werden.
Details zu den Sicherheitslücken nennt das Unternehmen noch nicht, vermutlich werden wir Dienstag etwas klüger sein.


 
Adobe: Sicherheitslücken sind gefährlicher als angekündigt !

Adobe hat die Versionen 11.0.11 und 10.1.14 seiner weit verbreiteten Programme Acrobat und Reader zum Download freigegeben und schließt damit 34 teils kritische Sicherheitslücken.
Viele dieser Schwachstellen ermöglichen das Einschleusen von Schadcode.
Nachdem Adobe die Updates zunächst mit der moderaten Prioritätsstufe 2 angekündigt hatte, ruft der Hersteller jetzt für Windows und Mac OS X die höchste Gefahrenstufe 1 aus.

Patches der Prioritätsstufe 1 schließen kritische Sicherheitslücken und sollten innerhalb von 72 Stunden eingespielt werden, da Adobe schon bald mit ersten Angriffen rechnet.
Bei der Prioritätsstufe 2 sind die Fehler zwar auch gefährlich, doch es droht keine unmittelbare Gefahr, so dass man sich mit der Aktualisierung seiner Software bis zu 30 Tage Zeit lassen kann.
Das Hochstufen der neuen Updates verkürzt die empfohlene Reaktionszeit folglich um 27 Tage und dürfte einige Administratoren, die sich heute auch noch mit Windows-Flicken herumschlagen müssen, auf dem falschen Fuß erwischen.

Bei zehn der Schwachstellen handelt es sich um Speichermanipulationen, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignen.
Auch fünf Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte und zwei Pufferüberläufe können Angreifern als Einfallstor dienen.
Mit Hilfe von 14 Sicherheitslücken lassen sich Restriktionen für JavaScript umgehen, dazu gibt es ein Speicherleck und eine NULL-Zeiger-Dereferenzierung, die man für DoS-Angriffe missbrauchen kann.
Weiterhin hat Adobe seinen Reader gegen den Informationsdiebstahl mit Hilfe von externen XML-Dateien gehärtet.

hier geht's zu den Download's:







 
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