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Schiffsunglück in China NEWS

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Schiffsunglück in China NEWS

Katastrophe auf dem Jangtse: Schiff mit 450 Menschen an Bord kentert


Auf dem chinesischen Jangtse kentert ein Touristenboot, Hunderte Menschen werden noch immer vermisst. Die Rettungsarbeiten sind kompliziert: Das Schiff liegt kieloben im Wasser, es stürmt und regnet heftig.

Ein Passagierschiff mit mehr als 450 Menschen an Bord ist auf dem Jangtse-Strom in China gesunken. Die Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Noch immer suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Tauchern gelang es staatlichen Medien zufolge mehrere Stunden nach dem Unglück, eine 85-jährige Touristin aus dem Rumpf des kieloben liegenden Schiffs zu holen.

Insgesamt sind bislang allerdings lediglich etwa ein Dutzend Menschen gerettet worden. Fünf Leichen wurden bisher geborgen. Starker Wind und heftiger Regen erschweren die Rettungsarbeiten. Im Rumpf des Schiffes wurden fünf weitere Überlebende über Klopfzeichen lokalisiert.

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Das Schiff war am späten Montagabend gesunken. Der Fluss soll an der Stelle etwa 15 Meter tief sein. Unter den Geretteten befinden sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua der Kapitän und der Chefingenieur. Sie wurden demnach zur Befragung von der Polizei in Gewahrsam genommen. Sie gaben an, das Schiff sei in einen Zyklon geraten und schnell gesunken. Im staatlichen Radio war von etwa zwei Minuten die Rede. Ein Notruf sei nicht abgesetzt worden.

Das Schiff "Stern des Orients" (Dongfang Zhixing) war mit chinesischen Touristen auf dem Weg von Nanjing in Ostchina nach Chongqing im Südwesten, als das Unglück im Bereich von Jianli in der Provinz Hubei passierte. Das 1994 gebaute und 76 Meter lange Schiff soll eine Kapazität von bis zu 534 Personen haben. Es gehört Medienberichten zufolge einer Firma, die Touren rund um den Drei-Schluchten-Staudamm anbietet.

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Passagiere wohl alle Touristen


Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping forderte umfassende Bemühungen zur Rettung der Überlebenden. Regierungschef Li Keqiang und sein Stellvertreter Ma Kai machten sich auf den Weg zum Unglücksort. Das Transportministerium wurde angewiesen, alle Kräfte zu mobilisieren.

Mehr als zehn Schiffe seien an den Rettungsarbeiten beteiligt, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service. Die Wassertiefe beträgt an der Stelle rund 15 Meter. Die Behörden haben offenbar weitere Einsatzkräfte angefordert.

Unter den 458 Menschen an Bord seien 47 Besatzungsmitglieder und 7 Mitarbeiter von Reisebüros, hieß es. Die Passagiere sollen alle Touristen sein. Die meisten sind offenbar zwischen 50 und 80 Jahre alt gewesen. Es gibt noch keine Hinweise, ob auch Ausländer an Bord waren.

Die chinesischen Behörden sind darauf bedacht, sich nach derartigen Unglücken nicht den Vorwurf der Untätigkeit einzuhandeln. In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen auf das Schiffsunglück auf dem Jangtse zurückhaltend aus. Es meldeten sich aber auch ein paar kritische Stimmen zu Wort. So schrieb ein Nutzer des chinesischen Kurznachrichtendienstes Weibo, im chineschen Fernsehen werde nicht genügend über das Unglück berichtet. Nach dem Unglück der südkoreanischen Fähre "Sewol" vor gut einem Jahr hätten die dortigen Sender "24 Stunden täglich" darüber berichtet.

Im Januar waren bei dem Untergang eines Schleppdampfers auf dem Jangtse im Osten Chinas 22 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen acht Ausländer.

 
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Schiffskatastrophe auf dem Jangtse: Hunderte werden noch vermisst

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Nach dem Schiffsunglück auf dem chinesischen Jangtse-Fluss können die Rettungskräfte erst 13 Menschen retten. Auf dem Schiff befanden sich 458 zumeist ältere Menschen, als es in der Nacht bei schlechtem Wetter kenterte.

Nach dem Kentern eines chinesischen Passagierschiffs auf dem Fluss Jangtse werden Hunderte Insassen vermisst. Lediglich rund ein Dutzend der 458 Menschen an Bord konnten nach Angaben staatlicher Medien bislang gerettet werden. Weitere Überlebende harren aber offenbar im Rumpf des kieloben liegenden "Stern des Ostens" aus.

Taucher versuchen, zu ihnen vorzudringen. Einen Mann und eine 65-Jährige konnten sie offenbar lebend aus dem Wrack retten. Starker Wind und Regenfälle behinderten die Rettungsarbeiten. Sollten sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten, wäre der Untergang die größte Schiffkatastrophe in China seit fast 70 Jahren.

Zu den wenigen Geretteten zählten laut Nachrichtenagentur Xinhua der Kapitän und der Chefingenieur, die zur Befragung in Polizeigewahrsam genommen wurden. Ihren Angaben zufolge sei das Schiff am Montagabend in einen plötzlich aufgekommenen Wirbelsturm geraten. Binnen etwa zwei Minuten sei das Schiff gesunken, meldete ein staatlicher Radiosender. Ein Notsignal sei nicht abgegeben worden.

Sieben Menschen seien ans Ufer geschwommen und hätten die Behörden alarmiert. Ein Überlebender erzählte Xinhua, er habe sich durch ein Fenster gezwängt, als das Schiff kenterte. Erst im Morgengrauen habe er an einem Ast geklammert das Ufer erreicht. An Bord befanden sich laut der Zeitung "People's Daily" 406 chinesische Touristen, fünf Reiseleiter und 47 Besatzungsmitglieder. Die meisten Passagiere sollen zwischen 50 und 80 Jahre alt sein.

Erste Ermittlungen ergaben Xinhua zufolge, dass das Schiff nicht überladen war. Auch hätten sich ausreichend Rettungswesten an Bord befunden. Der Jangtse ist der längste Fluss Chinas. An der Unglücksstelle soll er etwa 15 Meter tief sein. Der "Stern des Ostens", der Platz für mehr als 500 Menschen hat, war auf dem Weg von Nanjing Richtung Südwesten in die Millionenmetropole Chongqing.

Unglücke diesen Ausmaßes sind in der Volksrepublik ungewöhnlich. Im Januar sank ein Schlepper auf dem Jangtse, 22 der 25 Insassen kamen ums Leben. Das bislang schlimmste Schifffahrtsunglück gab es 1948. Damals explodierte ein Dampfer, mehr als 1000 Menschen starben.

 
Noch immer Hunderte Vermisste: Retter am Jangtse finden nur Leichen

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Verzweifelt kämpfen Retter bei schlechtem Wetter um die Bergung der Passagiere des "Sterns des Ostens": Noch immer werden auf dem Jangtse über 430 Menschen vermisst. Dass es noch Überlebende gibt, wagt kaum jemand mehr zu hoffen.

Nach dem Schiffsunglück auf dem Jangtse-Strom in Zentralchina werden noch immer mehr als 420 Passagiere vermisst. Es könnte Chinas "schlimmste Schiffskatastrophe in fast sieben Jahrzehnten sein", wie Staatsmedien berichten. Bis zum Morgen wurden weitere Leichen geborgen, womit die Zahl der bestätigten Toten auf 18 stieg. Lediglich 14 Passagiere konnten bislang gerettet werden.

Obwohl ein kleiner Teil des Schiffs aus dem Jangtse ragt, kommen die Bergungsarbeiten im nach wie vor schlechten Wetter nur mühsam voran. Rund 150 Schiffe und mehr als 3000 Helfer beteiligen sich an der Rettungsaktion, darunter 140 Taucher. Sie durchsuchen nach und nach alle 150 Kabinen, können sich aber in dem schlammigen Wasser nur tastend fortbewegen. Ministerpräsident Li Keqiang koordiniert die Arbeiten persönlich.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Bergungskräfte, die mit Hämmern auf den Rumpf einschlugen, wollen Signale aus dem Inneren gehört haben - die Hoffnung ist groß, dass viele der Eingeschlossenen in Luftblasen überlebt haben.

Das Schiff war am Montagabend bei Jianli in der Provinz Hubei nahe der bei Touristen beliebten Drei-Schluchten-Region gekentert. Es befand sich auf dem Weg zwischen den alten chinesischen Hauptstädten Nanking und Chongqing, 458 Menschen waren an Bord.

Regen flutete die Kabinen

An Bord des Ausflugsschiffes waren nach Angaben des Staatsfernsehens neben 47 Besatzungsmitgliedern und fünf Reiseleitern 406 Passagiere. Örtlichen Medienberichten zufolge sind die meisten von ihnen mehr als 60 Jahre alt und hatten die Tour über Reiseagenturen gebucht. Schiffseigner ist das auf Ausflüge in die Drei-Schluchten-Region spezialisierte Unternehmen Chongqing Dongfang. Dem "21st Century Business Herald" zufolge ist der "Stern des Ostens" seit 1993 in Betrieb und sollte in drei Jahren ausgemustert werden.

Unklar ist noch immer, was genau das 76 Meter lange Schiff zum Kentern brachte. Erste Untersuchungen ergaben nach Informationen der Nachrichtenagentur Xinhua, dass es nicht überladen war und über genügend Rettungswesten verfügte. Der 43-jährige Reiseleiter Zhang Hui, der das Unglück ebenfalls überlebte, berichtete Xinhua, dass ein Regensturm am Montagabend kurz nach 21 Uhr dem Schiff schwer zu schaffen machte: "Das Regenwasser strömte an der rechten Schiffsseite herunter, viele Passagierkabinen wurden geflutet", sagte er. Demnach rann das Wasser selbst noch durch geschlossene Fenster. Eine halbe Stunde später kenterte das Schiff.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte in einem Kondolenztelegramm an Li, sie hoffe, dass eine "größtmögliche Zahl an Menschenleben gerettet" werden könne. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

 
Schwierige Bedingungen für Retter: Hunderte Menschen nach Schiffsunglück in China weiter vermisst

Trotz eines Großeinsatzes an Bergungskräften schwinden die Hoffnungen, zwei Tage nach dem schweren Schiffsunglück auf dem Jangtse-Fluss noch Überlebende zu finden. Wie die chinesischen Staatsmedien berichten, werden seit dem Kentern des Ausflugsschiffes etwa 20 Leichen geborgen, die Zahl der Geretteten bleibt bei 14. Die Behörden reagieren zunehmend nervös: Die freie Berichterstattung wird massiv eingeschränkt, die Unglücksstelle großräumig abgesperrt.





 
Schiffrumpf im Jangtse geöffnet: Bergungstrupps rechnen mit 400 Leichen

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Das Schiffsunglück auf dem chinesischen Jangtse nimmt katastrophale Ausmaße an. Taucher arbeiten sich in das umgedrehte Wrack vor, um nach Überlebenden zu suchen. Doch Hoffnung gibt es kaum mehr.

Drei Tage nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse in China sind erst 65 Leichen geborgen worden. Bei dem Unglück am Montagabend im Sturm sind möglicherweise mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. Die Bergungstrupps haben damit begonnen, Löcher in den Rumpf des kieloben in 15 Meter tiefem Wasser liegenden Schiffes "Stern des Orients" zu schneiden, wie das Staatsfernsehen berichtet.

Die Chancen, dass jemand im Rumpf überlebt haben könnte, sind aber gering. Nur 14 Menschen konnten nach dem Kentern des Schiffes lebend gerettet werden. An Bord waren 456 Menschen - meist ältere Touristen, die eine elftägige Jangtse-Tour machten. Es könnte Chinas schlimmste Schiffskatastrophe sei fast sieben Jahrzehnten werden.

Über Nacht wurden 39 Leichen geborgen. "Es ist ein weiterer trauriger Tag", berichtete der Reporter des Staatsfernsehens am Morgen vor Ort. "Es sind keine weiteren Überlebenden gefunden worden." Schlechtes Wetter und heftiger Regen behinderten die Bergungsarbeiten, berichten die Staatsmedien. Die Taucher kommen in dem trüben Wasser nur schwer voran. Die Gänge innerhalb des Schiffes seien häufig von umgefallenen Möbelstücken blockiert, berichtet das Fernsehen. Türen der Kabinen seien von innen verschlossen.

Kabinentüren verschlossen


Wegen der schlechten Sicht können sich die Taucher nur mit den Händen vortasten. Mehr als 200 Taucher sind im Einsatz und arbeiten in Schichten. Die Bergungstrupps wollen insgesamt drei Löcher in den Rumpf schneiden, um Tauchern besseren Zugang zu geben. Es bestehe aber die Gefahr, dass Luft aus dem Inneren entweiche, das Schiff dadurch instabil werde oder weiter sinke, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Die Einsatzkräfte befestigten Stahlseile oben am Kiel, um das Schiffswrack zu stabilisieren. Fünf Bergungsschiffe stehen mit großen Kränen bereit, um das Schiff zu halten. Mehr als 4000 Helfer sind im Einsatz.

130 Schiffe beteiligen sich an der groß angelegten Suche nach Opfern, die auf 220 Kilometer flussabwärts ausgeweitet wurde. Der Staatsrat hat Ermittlungen zur Ursache des Unglücks eingeleitet. Es gibt viele Fragen über das Verhalten des Kapitäns und Chefingenieurs, die beide überlebt haben und in Polizeigewahrsam gehalten werden. Nach ihren Angaben soll ein Tornado das vierstöckige Schiff plötzlich in Schieflage und "in nur ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht haben. Unklar ist, warum der erfahrene Kapitän trotz des schlechten Wetters weitergefahren ist, während andere Schiffe gestoppt hatten.

 
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Schiffsunglück in China: Bergungkräfte richten "Stern des Orients" auf

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Es besteht keine Hoffnung, dass weitere Passagiere das schwere Schiffsunglück auf dem Jangtse überlebt haben. Mit einem Kran wird das Schiff wieder gedreht. Für die Angehörigen der mehr als 440 Toten drängen sich viele Fragen auf.


Nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse mit vermutlich mehr als 440 Toten wollen die Bergungskräfte das Wrack aufrichten. Es gebe keine Hinweise dafür, dass es noch Überlebende gebe, so das Transportministerium. Kräne sollen das Schiffswrack heben und aufrecht stellen, um die Bergung der Opfer zu erleichtern.

Auch drei Tage nach dem Kentern des Touristenschiffes "Stern des Orients" im Sturm sind bisher erst 77 Leichen geborgen worden, wie das Staatsfernsehen berichtete. Nur 14 Menschen haben das Unglück überlebt. An Bord waren 456 Menschen - meist ältere Touristen, die eine elftägige Jangtse-Tour machten.

"Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch Überlebende im Schiff gibt, ist winzig", so das Transportministerium. Mit Spürgeräten sei das Wrack untersucht worden. "Wir haben keine Anzeichen von Leben gefunden." Aus diesem Grund könne mit der Hebung des Schiffes begonnen werden. Die Tragödie bei Jianli in der zentralchinesischen Provinz Hubei könnte Chinas schlimmste Schiffskatastrophe seit fast 70 Jahren werden.

Mehr als 200 Taucher im Einsatz

Taucher kamen in dem trüben, 15 Meter tiefen Wasser nur schwer voran. Umgefallene Möbelstücke blockierten die Gänge innerhalb des Schiffes, berichtete das Fernsehen. Kabinentüren seien von innen verriegelt. Wegen der schlechten Sicht könnten sich die Taucher nur vortasten. Mehr als 200 Taucher arbeiten in Schichten.

Die Bergungstrupps hatten zunächst damit begonnen, drei Löcher in den Rumpf zu schneiden, um Tauchern besseren Zugang zu geben. Es bestehe aber die Gefahr, dass Luft aus dem Inneren entweiche, das Schiff davon instabil werde oder weiter sinke, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Die Einsatzkräfte befestigten Stahlseile, um das Wrack zu stabilisieren. Fünf Bergungsschiffe standen mit Kränen bereit, um das Schiff zu halten und umzudrehen.

Verhalten des Kapitäns und des Chefingenieurs fragwürdig

Mehr als 4000 Helfer waren im Einsatz. 130 Schiffe beteiligten sich an der Suche nach Opfern, die auf 220 Kilometer flussabwärts ausgeweitet wurde. Die Behörden verstärkten auch ihre Bemühungen, sich um die Angehörigen zu kümmern, da sich Unmut regte. Die Behörden räumten nach Angaben des Fernsehens ein, dass es "schwierig ist, sich um die Bedürfnisse eines jeden Familienmitglieds zu kümmern".

Der Staatsrat hat Ermittlungen eingeleitet. Es gibt viele Fragen über das Verhalten des Kapitäns und Chefingenieurs, die beide überlebt haben und in Polizeigewahrsam gehalten werden. Nach ihren Angaben soll ein Tornado das vierstöckige Schiff plötzlich in Schieflage und "in nur ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht haben. Unklar ist, warum der erfahrene Kapitän trotz des schlechten Wetters weiterfuhr, während andere Schiffe anhielten.

 
Keine Hoffnung mehr auf Überlebende: Retter drehen "Stern des Orients"

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Nur mühsam kommen die Einsatzkräfte mit der Bergung der Leichen aus dem gekenterten Touristenboot "Stern des Orients" voran. Jetzt soll für die Hinterbliebenen rasch Gewissheit herrschen: Das Schiff wird gedreht und anschließend durchsucht.

Mit Hilfe von Kränen haben Rettungskräfte das havarierte Touristenschiff "Stern des Orients" auf dem Jangtse in Zentralchina gedreht und aufgerichtet. Ein Netz um das Wrack soll verhindern, dass die Strömung die Leichen bei dem zweistündigen Drehmanöver wegtreibt.

"Der nächste Schritt ist, das Schiff zu heben und das Wasser ablaufen zu lassen", sagte Ma Xin, der Sprecher der Bergungskräfte. Danach sollen die Leichen aus dem Wrack geborgen und identifiziert werden.

Das Schiff war am Montagabend mit 456 Menschen an Bord bei Jianli in der Provinz Hubei im Sturm gekentert. Nur 14 Menschen überlebten die Katastrophe. Die Opfer waren meist ältere Touristen, die auf einer elftägigen Tour über den Jangtse waren.

Schlechtes Wetter zum Unglückszeitpunkt

Die Bergungsarbeiten an dem bislang kieloben in trübem, 15 Meter tiefem Wasser liegenden Schiffes waren nur langsam vorangekommen. So waren bis Freitag erst 97 Leichen geborgen worden. Am Donnerstag kamen die Bergungstrupps zu dem Schluss, dass vermutlich keine Überlebenden mehr in dem Schiffsrumpf sind und entschieden, das Schiff aufzurichten und zu heben.

Die Ermittlung der Ursache des Unglücks läuft. Der Kapitän, der wie der Chefingenieur überlebte, hatte von einem Tornado gesprochen, der das vierstöckige Schiff in Schieflage und "in ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht habe.

Wegen des schlechten Wetters hatten mindestens zwei andere Schiffe in der Gegend gestoppt und waren vor Anker gegangen, während der "Stern des Orients" trotz des Sturms weitergefahren war.

 
Voraussichtlich 440 Tote: Kräne richten Schiffswrack auf Jangtse-Fluss auf

Vier Tage nach dem schweren Schiffsunglück in Zentralchina auf dem Fluss Jangtse richten die Einsatzkräfte das gekenterte Ausflugsschiff auf. So soll die Bergung der Opfer erleichtert werden. 456 Passagiere waren an Bord, als das Schiff kenterte. Nur 14 Menschen können bislang gerettet werden. Dass es noch weitere Überlebende gibt, ist allerdings unwahrscheinlich.




 
Schiffskatastrophe auf Jangtse: Zahl der Toten steigt auf fast 400

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Helfer bergen immer mehr Leichen aus dem Wrack des auf dem Jangtse-Fluss in China gekenterten Ausflugdampfers. Die Zahl der Toten steigt auf 396, Überlebende gibt es vermutlich nicht mehr. Angehörige fordern nun Antworten von der Regierung.

Nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse-Fluss in China hat sich die Zahl der bestätigten Todesopfer auf fast 400 erhöht. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, bislang seien 396 Leichen geborgen worden, allerdings dürfte sich die Zahl noch weiter erhöhen. Am Unglücksort trafen zahlreiche Angehörige ein, die den Behörden vorwarfen, Informationen zurückzuhalten und ihnen den Zugang zum Unfallort zu verwehren.

An Bord des Ausflugsschiffs "Stern des Ostens" waren 456 Menschen, die meisten davon Senioren, als es am Montag während einer Flusskreuzfahrt auf dem Jangtse kenterte und binnen kurzer Zeit sank. Das Schiff war zuvor in einen Wirbelsturm geraten. Nur 14 Menschen überlebten die Katastrophe, darunter der Kapitän, der in Polizeigewahrsam genommen wurde. Bis Samstag wurden außerdem noch 46 Menschen vermisst, die Behörden erklärten aber, es sei nicht davon auszugehen, dass noch Überlebende gefunden würden.

Schwierige Bergung

Am Freitag wurde das Schiff von riesigen Kränen aufgerichtet, so bekamen die Bergungskräfte Zugang. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg in der Folge rasch an. Insgesamt waren bei den Bergungsarbeiten am Unglücksort in Jianli in der zentralen Provinz Hubei mehr als 3400 Soldaten und 1700 Mitglieder der paramilitärischen Polizei mit 149 Schiffen im Einsatz.

Am Samstag im Internet veröffentlichte Bilder zeigten Bergungskräfte, die Leichensäcke transportierten, andere ruhten sich auf einer schwimmenden Plattform von der zermürbenden Arbeit aus. In dutzenden Kleinbussen wurden Särge gebracht.

Die Regierung in Peking erklärte zu den Umständen des Unglücks, es würden "keine Zweifel zurückbleiben". Ermittlungen wurden eingeleitet. Im Gegensatz zu anderen Schiffen war der "Stern des Ostens" nach einer Sturmwarnung nicht vor Anker gegangen.

Vorwürfe der Angehörigen


Der Zugang zum Unglücksort für Angehörige sowie für die Medien wurde eingeschränkt, was viele Betroffene wütend machte. Rund 1200 besorgte Angehörige fanden sich bis Freitagabend vor Ort ein. "Wir sind den ganzen Weg hierhergekommen, und alles was wir tun, ist warten", sagte Jin Weifeng aus Shanghai. Ein älterer Mann fügte hinzu, er erhalte als Auskunft "nur Unwahrheiten".

Auf der Internetplattform WeChat veröffentlichten Angehörige daher eine Petition, in der sie eine "formelle Entschuldigung" der chinesischen Regierung und eine umfassende Untersuchung verlangten. Die Familien forderten außerdem die Todesstrafe für den Kapitän des Schiffes, dem sie vorwerfen, die Fahrt trotz der Warnung fortgesetzt zu haben.

Die Katastrophe auf dem Jangtse war das schlimmste Schiffsunglück in China seit fast 70 Jahren. Im Jahr 1948 sank die "SS Kiangya" nahe Shanghai - damals starben rund 4000 Menschen.

 
Nach Schiffsunglück 434 Tote geborgen

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Rettungskräfte trauern vor dem geborgenen Schiff um die Menschen, die beim Schiffsunglück auf dem Jangtse ums Leben gekommen sind

Eine Woche nach dem schlimmsten Schiffsunglück seit Jahrzehnten auf dem Jangtse sind 434 Leichen geborgen worden. Acht Menschen werden noch vermisst.

Eine Woche nach dem schlimmsten Schiffsunglück seit Jahrzehnten auf dem Jangtse sind 434 Leichen geborgen worden. Acht Menschen werden noch vermisst, wie die Bergungskräfte heute laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua mitteilten.

Mit DNA-Tests und Blutproben der Verwandten identifizieren die Behörden die Leichen. Nur 14 Menschen haben das Unglück im Sturm bei Jianli in der Provinz Hubei überlebt. Zwei haben heute das Krankenhaus verlassen können.

Das Touristenschiff "Stern des Orients" war nach Angaben des Kapitäns durch einen Tornado in Schieflage und "in ein bis zwei Minuten" zum Kentern gebracht worden. Es gibt aber viele Fragen über den Unfallhergang und das Verhalten des Kapitäns, der unter den Überlebenden ist. Die Ermittlungen laufen. An Bord des Schiffes waren 456 Menschen - zumeist ältere Leute, die eine elftägige Schiffsfahrt über den Jangtse machen wollten.

 
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