*** Bestes IPTV *** bester Preis *** gratis Test ***



Sandra Maischberger verrät Warum Helmut Schmidt nicht mehr im TV auftreten will !

collombo

MyBoerse.bz Pro Member
Sandra Maischberger verrät Warum Helmut Schmidt nicht mehr im TV auftreten will !

Lange war Helmut Schmidt eine feste Instanz in der deutschen Talk-Show-Landschaft.
Nun hat der Altkanzler offenbar genug vom TV-Rummel.
Und er verrät auch, warum.

K09rpN.jpg

(Foto: dpa)​

Der Talk zwischen Altkanzler Helmut Schmidt und Moderatorin Sandra Maischberger am Dienstagabend in der ARD ist voraussichtlich der letzte Fernsehauftritt des 96-Jährigen gewesen.
Das habe Schmidt ihr nach der Sendung gesagt, sagte Sandra Maischberger.

Sie bedaure Schmidts Entscheidung einerseits sehr.
"Andererseits habe ich großes Verständnis dafür, wenn man sich in einem so hohen Alter den Strapazen unseres Medienbetriebs nicht mehr aussetzen möchte."

Die Gelegenheit, mit dem Altkanzler "noch einmal ein persönliches Gespräch zu führen und seine klare Sicht auf unsere weltpolitische Lage zu erfahren, ist für mich – persönlich wie beruflich – immer etwas Besonderes", so die Journalistin.

Schmidt hält Putin nicht für einen Kriegstreiber
Die Sendung am späten Dienstagabend hatte auch viele jüngere Zuschauer erreicht.
Demnach sahen 850.000 Zuschauer (22 Prozent) zwischen 14 und 49 Jahren "Menschen bei Maischberger".
Doch die Sendung punktete nicht nur bei den jungen Zuschauern.
Auch insgesamt hatte Maischberger 2,88 Millionen Zuschauer, was einer Quote von 29,7 Prozent entspricht.

In der Sendung hatte Helmut Schmidt erklärt, dass er Wladimir Putin nicht für einen Kriegstreiber halte.
Jeder Führer eines großen Landes sei eine Bedrohung.
Die EU auf die Ukraine ausdehnen zu wollen, bezeichnete er als Unfug.

Auch über ein Buch wird gesprochen, dass Schmidt unterstellt, er habe die Nazi-Ideologie stärker aufgenommen als er zugeben will.
Quatsch, sagt Schmidt dazu.
Angesprochen auf seinen von ihm öffentlich gemachten Seitensprung während der Ehe mit Loki reagiert er leicht genervt.
"Und was ist Ihre Frage heute?"

"Wenn es vorbei ist, ist es vorbei..."
Dass er in seinem Buch den über 40 Jahre zurückliegenden Ehebruch eingestand, bedaure er nicht.
Allerdings sei er damals "fassungslos" gewesen, dass ihm Loki, mit der er 68 Jahre verheiratet war, die Trennung angeboten habe.
Eine Scheidung sei aber für ihn "undenkbar" gewesen, so der Altkanzler.
Er nannte es "ziemlich erstaunlich", dass heute jede dritte Ehe geschieden werde.

Der 96-Jährige erklärte außerdem, er habe nicht die Absicht, 100 Jahre alt zu werden, doch er wolle das "auch nicht verhindern", so der SPD-Politiker.
Durch den Tod langjähriger Freunde wie Peter Scholl-Latour, Klaus Bölling oder Siegfried Lenz spüre er "eine Vereinsamung", bekannte Schmidt.
Ein Leben nach dem Tod schließt der Politiker und Publizist nach eigenen Worten aus.
Er brauche einen solchen Trost nicht, sondern stimme der Aussage "wenn es vorbei ist, ist es vorbei" zu.


 
Zurück
Oben Unten