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Ralf Rothmann - Im Frühling sterben
Ralf Rothmann - Im Frühling sterben
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: Jun 2015
Sprache/n: Deutsch
Archivformat: RAR
Format: AZW3, DOCX, EPUB, MOBI, PDF
Hoster: Uploaded.net
Größe: 3,72 MB
Parts: 1 Dateien
Passwort: - wird nicht benötigt -
»Sprach ich meinen Vater in der Kindheit auf sein starkes Haar an, sagte er, das komme vom Krieg; man habe sich täglich frischen
Birkensaft in die Kopfhaut gerieben. Ich fragte nicht weiter nach, hätte wohl auch, wie so oft, wenn es um die Zeit ging, keine
genauere Antwort bekommen. Die stellte sich erst ein, als ich Jahrzehnte später Fotos von Soldatengräbern in der Hand hielt und
sah, dass viele Kreuze hinter der Front aus jungen Birkenstämmen gemacht waren.« Im Frühling sterben ist die Geschichte von
Walter Urban und Friedrich - »Fiete« - Caroli, zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945
zwangsrekrutiert werden. Während man den einen als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS einsetzt, muss der
andere,Fiete, an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tod verurteilt, und Walter, dessen zynischer Vorgesetzter nicht
mit sich redenlässt steht plötzlich mit dem Karabiner im Anschlag vor seinem besten Freund ... In eindringlichen Bildern erzählt Ralf
Rothmann vom letzten Kriegsfrühjahr in Ungarn, in dem die deutschen Offiziere ihren Männern Handgranaten in die Hacken
werfen, damit sie noch angreifen, und die Soldaten in der Etappe verzweifelte Orgien im Angesicht des Todes feiern. Und wir
erleben die ersten Wochen eines Friedens, in dem einer wie Walter nie mehr heimisch wird und noch auf dem Sterbebett stöhnt: »
Die kommen doch immer näher, Mensch! Wenn ich bloß einen Ort für uns wüsste ...«
Allgemeiner Hinweis:
Uploaded.net
Ralf Rothmann - Im Frühling sterben
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: Jun 2015
Sprache/n: Deutsch
Archivformat: RAR
Format: AZW3, DOCX, EPUB, MOBI, PDF
Hoster: Uploaded.net
Größe: 3,72 MB
Parts: 1 Dateien
Passwort: - wird nicht benötigt -
»Sprach ich meinen Vater in der Kindheit auf sein starkes Haar an, sagte er, das komme vom Krieg; man habe sich täglich frischen
Birkensaft in die Kopfhaut gerieben. Ich fragte nicht weiter nach, hätte wohl auch, wie so oft, wenn es um die Zeit ging, keine
genauere Antwort bekommen. Die stellte sich erst ein, als ich Jahrzehnte später Fotos von Soldatengräbern in der Hand hielt und
sah, dass viele Kreuze hinter der Front aus jungen Birkenstämmen gemacht waren.« Im Frühling sterben ist die Geschichte von
Walter Urban und Friedrich - »Fiete« - Caroli, zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945
zwangsrekrutiert werden. Während man den einen als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS einsetzt, muss der
andere,Fiete, an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tod verurteilt, und Walter, dessen zynischer Vorgesetzter nicht
mit sich redenlässt steht plötzlich mit dem Karabiner im Anschlag vor seinem besten Freund ... In eindringlichen Bildern erzählt Ralf
Rothmann vom letzten Kriegsfrühjahr in Ungarn, in dem die deutschen Offiziere ihren Männern Handgranaten in die Hacken
werfen, damit sie noch angreifen, und die Soldaten in der Etappe verzweifelte Orgien im Angesicht des Todes feiern. Und wir
erleben die ersten Wochen eines Friedens, in dem einer wie Walter nie mehr heimisch wird und noch auf dem Sterbebett stöhnt: »
Die kommen doch immer näher, Mensch! Wenn ich bloß einen Ort für uns wüsste ...«
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