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Polizei klaut Drogenhändlern Bitcoins: Silkroad-Ermittlung war zu verführerisch

vladi63

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Polizei klaut Drogenhändlern Bitcoins: Silkroad-Ermittlung war zu verführerisch

Bitcoins, die virtuelle Währung schlechthin, sind ein begehrtes Diebesgut - auch für Beamte. FBI-Angehörige haben im Rahmen einer Ermittlung gegen die Drogenhandelsplattform Silkroad Bitcoins in ihre eigenen Taschen wandern lassen. Jetzt kamen ihnen ihre eigenen Kollegen auf die Spur.

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Der eine hatte während Undercover-Tätigkeiten Geld in "beträchtlichem Maße" in Form von Bitcoin-Währungen abgezweigt, da die Transaktionen von Käufern und Verkäufern durch seine Hände gegangen waren - im Rahmen seiner Tätigkeit. Dass er diese Bitcoin-Werte aber nicht bei Offenlegung der Ermittlungen an die Regierung übergeben oder überhaupt angegeben hatte, fiel erst später auf. Ein zweiter Beamter soll Bitcoins im Wert von 800.000 Dollar abgezweigt haben. Er habe als Forensikexperte Zugriff auf die verwendeten Miner und Server gehabt und sich so Zugang zum Geld verschafft, hieß es.



Silkroad macht Polizisten kriminell - auch nach dem Stopp

Das alles ist natürlich Wasser auf die Mühlen des Anwalts von Ross Ulbricht, dem mutmaßlichen Silkroad-Betreiber: Er sagte, dass der Fall neu aufgerollt werden müsse, da sich die Anschuldigungen als durch und durch korrupt und korrumpiert erwiesen hätten. Wie das die zuständige Staatsanwaltschaft sieht, ist noch unbekannt.

 
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