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Berlin – Die Cyber-Attacke auf den Deutschen Bundestag – offenbar war es ein ganz simpler E-Mail-Trick, mit denen die Hacker das Computersystem mit Schadsoftware infizierten.
Nach Erkenntnissen von Ermittlern gebe es konkrete Hinweise, wonach ein Link per E-Mail an mindestens zwei Computer im Bundestag verschickt worden war, berichtet die „Welt“.
Der Link führte zu einer Webseite, die mit Schadsoftware präpariert war.
Dieses Programm soll sich dann heimlich auf den Bundestagscomputern installiert haben.
Unions-Fraktionschef Volker Kauder bezeichnete die Probleme in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ als „ernsten Vorgang“.
„Der Angriff macht das Bedrohungspotenzial solcher Attacken auf unser Leben insgesamt deutlich“.
Trojaner kam schon öfter zum Einsatz
Nach bisherigen Erkenntnissen des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) handele es sich bei der Schadsoftware um einen Trojaner, der in ähnlicher Form bereits seit Monaten bei Hackerattacken in mehreren Ländern zum Einsatz kam.
Es soll sich um ein Programm handeln, das mutmaßlich von russischen Hackern entwickelt wurde.
Der Trojaner soll außerdem bereits beim Cyberangriff auf den französischen TV-Sender TV5 Monde im April eingesetzt worden sein.
Damals hatten sich radikale Islamisten im Namen des „CyberKalifats“ zu der Attacke bekannt.
In deutschen Sicherheitskreisen wird jedoch davon ausgegangen, dass der Cyber-Angriff auf den Bundestag von Russland aus geführt wurde.
Hinweise auf Russland verdichten sich
Hinweise, die auf Russland als Ursprungsland des Angriffes deuteten, hätten sich verstärkt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Berlin aus mehreren Quellen.
Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte am Rande einer Konferenz zur Cybersicherheit in Potsdam, er habe die Sorge, „dass es sich um einen Cyberangriff eines ausländischen Nachrichtendienstes handelt“.
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) teilte den Abgeordneten mit, in den vergangenen beiden Wochen seien keine weiteren Daten abgeflossen.
„Das bedeutet nicht, dass der Angriff endgültig abgewehrt und beendet wäre“, ergänzte er aber.
Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass dieser „allerdings beachtliche, massive Angriff“ auf das Datensystem mit Erfolg bewältigt werden könne.
Nach Erkenntnissen von Ermittlern gebe es konkrete Hinweise, wonach ein Link per E-Mail an mindestens zwei Computer im Bundestag verschickt worden war, berichtet die „Welt“.
Der Link führte zu einer Webseite, die mit Schadsoftware präpariert war.
Dieses Programm soll sich dann heimlich auf den Bundestagscomputern installiert haben.
Unions-Fraktionschef Volker Kauder bezeichnete die Probleme in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ als „ernsten Vorgang“.
„Der Angriff macht das Bedrohungspotenzial solcher Attacken auf unser Leben insgesamt deutlich“.
Trojaner kam schon öfter zum Einsatz
Nach bisherigen Erkenntnissen des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) handele es sich bei der Schadsoftware um einen Trojaner, der in ähnlicher Form bereits seit Monaten bei Hackerattacken in mehreren Ländern zum Einsatz kam.
Es soll sich um ein Programm handeln, das mutmaßlich von russischen Hackern entwickelt wurde.
Der Trojaner soll außerdem bereits beim Cyberangriff auf den französischen TV-Sender TV5 Monde im April eingesetzt worden sein.
Damals hatten sich radikale Islamisten im Namen des „CyberKalifats“ zu der Attacke bekannt.
In deutschen Sicherheitskreisen wird jedoch davon ausgegangen, dass der Cyber-Angriff auf den Bundestag von Russland aus geführt wurde.
Hinweise auf Russland verdichten sich
Hinweise, die auf Russland als Ursprungsland des Angriffes deuteten, hätten sich verstärkt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Berlin aus mehreren Quellen.
Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte am Rande einer Konferenz zur Cybersicherheit in Potsdam, er habe die Sorge, „dass es sich um einen Cyberangriff eines ausländischen Nachrichtendienstes handelt“.
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) teilte den Abgeordneten mit, in den vergangenen beiden Wochen seien keine weiteren Daten abgeflossen.
„Das bedeutet nicht, dass der Angriff endgültig abgewehrt und beendet wäre“, ergänzte er aber.
Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass dieser „allerdings beachtliche, massive Angriff“ auf das Datensystem mit Erfolg bewältigt werden könne.



