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PilotsEYE - TV - Frankfurt - San-Francisco 2012 Lufthansa A380 German Bluray untouched FRA-SFO
FilmInfo
HD-Doku: Blick aus dem Pilotensessel eines A380 Im Frühjahr 2012 durfte die futurezone Jürgen Raps, den wohl bekanntesten Piloten Deutschlands, auf seinem letzen Flug mit dem Airbus A380 begleiten. Wir zeigen dem Zuschauer die Welt der Piloten in atemberaubenden Bildern und in einer Qualität, als würde er selbst im Cockpit sitzen , sagt der in München ansässige Klosterneuburger Thomas Aigner, Geschäftsführer von AignerMEDIA. Seit 2005 hat er sich auf innovative HD-Dokumentationen und hier wiederum auf synchronisierte Mehrkamera-Aufnahmen in der Aviatik spezialisiert. In seinen Dokumentationen beobachtet der Zuschauer aus dem - seit 9/11 für normale Fluggäste mittlerweile verbotenen Jump-Seat im Cockpit das gesamte Fluggeschehen. || Die Idee, Flüge mitzufilmen, hatte Aigner schon vor etwa acht Jahren. 2004 wurden die ersten bezahlbaren HD Geräte vorgestellt , erinnert sich Aigner, der in den 80er Jahren zum beliebtesten Radiomoderator gewählt wurde, bei Ö3 gearbeitet hatte, später TV-Moderator war und nach 4 Jahren als US-Korrespondent zum Marketing-Experten und schließlich Unternehmer wurde. Stellen Sie mal die Frage an die Passagiere, wer ins Cockpit schauen oder mitfliegen will, da zeigen viele auf. || Die preisgekrönte Dokuserie wurde nach Osteuropa und Japan nun auch nach Finnland verkauft. Seit 2006 wurden elf Filme veröffentlicht (Malediven, Alpen etc.). Auf YouTube wurden die PilotsEYE-Filme 2,1 Millionen Mal abgerufen, auf Facebook hat Pilotseye mehr als 20.000 Fans. || Sechs Stunden dauert der Einbau der Kameras, 350 Kilogramm hat das gesamte Equipment, das sofort nach der Landung wieder ausgebaut werden muss. 30 Minuten geben die Lufthansa-Techniker vor Ort dem PilotsEYE-Team Zeit, alles zu demontieren; weil das Flugzeug wieder für den nächsten Flug vorbereitet werden muss. Schon im Pilotseye.tv-Büro in München wird bei jedem Flug die gesamte Installation exakt wie im Airbus aufgebaut, jede Einstellung getestet, jeder Akku gecheckt. Die gesamten Aufnahmen werden mit einem GPS-Zeit-Stempel versehen, damit die Innen- und Außenaufnahmen im Schnitt wieder synchronisiert zusammengefügt werden können. Während die Kameras die gesamten Flugstrecken aufzeichnen, zeigt die Serie nur die interessantesten und schönsten Momente eines Fluges. || Die Filme sind aber nicht einfache Mitschnitte, sondern dramaturgisch gestaltet (Allein der Bildschnitt nimmt etwa 30 Tage in Anspruch). Da gibt es keine Langeweile, weil die Kameraeinstellungen ständig wechseln, Piloten zu Wort kommen, man die typischen Cockpit-Geräusche und Funksprüche hört und weil der gesamte Flug in eine kleine Handlung eingebaut wird. Jürgen Raps` Auftritt endet nicht mit der Landung in San Francisco, sondern der Dreh wurde am Flugfeld fortgesetzt. Raps durfte seinen grossen Wunsch erfüllen und eine einmalige Ausnahme mit einer Harley Davidson seine Runden um den A380 drehen. || Im Film werden auch technische Highlights erklärt, etwa Brake to Vacate (BTV) einem neu entwickelten System, das Energie und Bremsverschleiß verringert. BTV ist sozusagen der erste aviatische Bremskraftverstärker, der den Bremsweg vorher berechnet und sich auf einen bestimmten Abrollweg festlegen lässt. || Am höchsten Punkt des zur Zeit größten Passagierflugzeugs der Welt, im Seitenleitwerk, sitzt die ETACS- oder Tail-Camera. Diese Minikamera gibt dem Piloten die Sicht auf sein Flugzeug aus der Vogelperspektive. Das ist unerlässlich für die Fortbewegung am Boden, denn ein Airbus A380 misst immerhin fast 80 Meter in der Breite. Erstmals durfte PilotsEYE. tv dieses Kamerasignal anzapfen und in der Dokumentation verarbeiten. Das gesamte Interview mit Jürgen Raps sieht man im pilotsEYE-YouTube Channel.
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