Norwegens Geheimdienst schnappt IS-"Flüchtlinge"
Eine Fahne des IS weht vor Ramadi im Wind: Wie es Norwegen gelang, die Islamisten ausfindig zu machen, ist nicht bekannt.
Der norwegische Geheimdienst hat offenbar die Einreise von möglichen Terroristen des Islamischen Staates und der Al-Nusra-Front verhindert. Die Islamisten versuchten sich als Flüchtlinge zu tarnen.
Der norwegische Geheimdienst PST hat die Einreise von islamistischen Terroristen des Islamischen Staates und der mit al-Qaida verbundenen Al-Nusra-Front verhindert. Die Islamisten sollen versucht haben, sich unter Flüchtlinge zu mischen und mit ihnen einzureisen. Das berichtet die Zeitung "Dagbladet" unter Berufung auf den Geheimdienst.
Geheimdienstmitarbeiter hätten demnach im Nahen Osten verhindern können, dass bis zu zehn dieser Personen, die sich einer der beiden Terrororganisationen angeschlossen hatten, nach Norwegen einreisen. Sie waren unter den Kandidaten, die als Flüchtlinge der UN-Hilfsorganisation UNHCR nach Norwegen kommen sollten. Der Geheimdienst wollte sich nicht näher dazu äußern, wie er die Personen entdeckte.
Millionen Menschen sind auf der Flucht
Islamisten unter Flüchtlingen – das Thema ist nicht neu. Millionen Menschen vor allem aus Syrien sind auf der Flucht. Allein in der Türkei sind 1,8 Millionen Syrer angekommen. Präsident Recep Tayyip Erdogan lehnt die Hilfe etwa bei der Registrierung der Flüchtlinge, die ihm vom UNHCR oder Deutschland angeboten wurde, ab.
CSU-Politiker Thomas Kreuzer befürchtete bereits eine Einreise islamistischer Terroristen, die als Flüchtlinge getarnt in die Europäische Union gelangen könnten. "Wir müssen aufpassen, dass die Terrormiliz Islamischer Staat keine Terroristen auf den Flüchtlingsschiffen mitschickt", sagte Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, dem "Straubinger Tagblatt".
Mehr zum Thema: IS-Selbstmordanschlag mit Panzer fordert Dutzende Tote
Kampferprobte Terroristen aus Libyen oder Syrien, die unbemerkt auf Flüchtlingsschiffen nach Europa kommen, sind ein Albtraum für europäische Sicherheitsbehörden. Offenbar leitet der IS seine Kämpfer an, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen, wie ein Schmuggler erzählt. Er informierte in Libyen die Sicherheitsbehörden, die die Überfahrt verhinderten.
Die "International Business Times" berichtete über zwei Schleuser, die IS-Kämpfer schmuggeln, die bereit sind, Terroranschläge im Westen zu verüben. Deutsche Sicherheitsbehörden sehen zudem eine Gefahr in Rückkehrern aus Kriegsgebieten, die über Kampferfahrung und Kontakte zu dschihadistischen Gruppen verfügten.
Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamts sind seit Beginn der Kämpfe in Syrien 2011 insgesamt mindestens 650 Islamisten aus Deutschland in das Krisengebiet ausgereist, hieß es im März. Etwa ein Drittel der Ausgereisten ist nach Angaben der Sicherheitsbehörden inzwischen wieder in Deutschland.
Eine Fahne des IS weht vor Ramadi im Wind: Wie es Norwegen gelang, die Islamisten ausfindig zu machen, ist nicht bekannt.
Der norwegische Geheimdienst hat offenbar die Einreise von möglichen Terroristen des Islamischen Staates und der Al-Nusra-Front verhindert. Die Islamisten versuchten sich als Flüchtlinge zu tarnen.
Der norwegische Geheimdienst PST hat die Einreise von islamistischen Terroristen des Islamischen Staates und der mit al-Qaida verbundenen Al-Nusra-Front verhindert. Die Islamisten sollen versucht haben, sich unter Flüchtlinge zu mischen und mit ihnen einzureisen. Das berichtet die Zeitung "Dagbladet" unter Berufung auf den Geheimdienst.
Geheimdienstmitarbeiter hätten demnach im Nahen Osten verhindern können, dass bis zu zehn dieser Personen, die sich einer der beiden Terrororganisationen angeschlossen hatten, nach Norwegen einreisen. Sie waren unter den Kandidaten, die als Flüchtlinge der UN-Hilfsorganisation UNHCR nach Norwegen kommen sollten. Der Geheimdienst wollte sich nicht näher dazu äußern, wie er die Personen entdeckte.
Millionen Menschen sind auf der Flucht
Islamisten unter Flüchtlingen – das Thema ist nicht neu. Millionen Menschen vor allem aus Syrien sind auf der Flucht. Allein in der Türkei sind 1,8 Millionen Syrer angekommen. Präsident Recep Tayyip Erdogan lehnt die Hilfe etwa bei der Registrierung der Flüchtlinge, die ihm vom UNHCR oder Deutschland angeboten wurde, ab.
CSU-Politiker Thomas Kreuzer befürchtete bereits eine Einreise islamistischer Terroristen, die als Flüchtlinge getarnt in die Europäische Union gelangen könnten. "Wir müssen aufpassen, dass die Terrormiliz Islamischer Staat keine Terroristen auf den Flüchtlingsschiffen mitschickt", sagte Kreuzer, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, dem "Straubinger Tagblatt".
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Kampferprobte Terroristen aus Libyen oder Syrien, die unbemerkt auf Flüchtlingsschiffen nach Europa kommen, sind ein Albtraum für europäische Sicherheitsbehörden. Offenbar leitet der IS seine Kämpfer an, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen, wie ein Schmuggler erzählt. Er informierte in Libyen die Sicherheitsbehörden, die die Überfahrt verhinderten.
Die "International Business Times" berichtete über zwei Schleuser, die IS-Kämpfer schmuggeln, die bereit sind, Terroranschläge im Westen zu verüben. Deutsche Sicherheitsbehörden sehen zudem eine Gefahr in Rückkehrern aus Kriegsgebieten, die über Kampferfahrung und Kontakte zu dschihadistischen Gruppen verfügten.
Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamts sind seit Beginn der Kämpfe in Syrien 2011 insgesamt mindestens 650 Islamisten aus Deutschland in das Krisengebiet ausgereist, hieß es im März. Etwa ein Drittel der Ausgereisten ist nach Angaben der Sicherheitsbehörden inzwischen wieder in Deutschland.



