Mordurteil in Bremen: 21-Jähriger erstach 15-Jährigen bewusst
Eine Gruppe von Jugendlichen trifft sich auf einem Sportplatz, um gemeinsam zu feiern. Die Situation eskaliert und ein 15-Jähriger stirbt infolge einer brutalen Messerattacke. Der Haupttäter muss nun eine langjährige Haftstrafe antreten.
Sie feierten und tranken zusammen - am Ende war der jüngste aus der Clique tot: Wegen des gewaltsamen Todes eines 15-Jährigen auf einem Sportplatz in Bremen muss ein 21-Jähriger ins Gefängnis. Die Große Jugendkammer des Landgerichts verurteilte ihn wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er das Opfer zusammen mit zwei anderen jungen Leuten zunächst zusammenschlug und später mit 27 Stichen in den Hals erstach.
Der Grund für den Gewaltausbruch blieb im Prozess weitgehend unklar. Zuvor hatte die Gruppe Alkohol getrunken und Joints geraucht. Der Vorsitzende Richter Christian Zorn sagte, mit den Schlägen und Tritten gegen den Kopf hätten die jungen Leute tödliche Verletzungen ihres Opfers in Kauf genommen. Deshalb hätten sich alle des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung schuldig gemacht.
Ein 18-jähriges Mädchen verurteilte die Kammer zu zwei Jahren Jugendstrafe, ein gleichaltriger junger Mann wird in der Psychiatrie untergebracht. Zwar hätten alle drei Persönlichkeitsstörungen. Der 21-Jährige sei aber im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen, als er den jüngsten aus der Clique erstach. "Er wird deshalb eine langjährige Jugendstrafe verbüßen müssen", sagte der Richter.
Eine Gruppe von Jugendlichen trifft sich auf einem Sportplatz, um gemeinsam zu feiern. Die Situation eskaliert und ein 15-Jähriger stirbt infolge einer brutalen Messerattacke. Der Haupttäter muss nun eine langjährige Haftstrafe antreten.
Sie feierten und tranken zusammen - am Ende war der jüngste aus der Clique tot: Wegen des gewaltsamen Todes eines 15-Jährigen auf einem Sportplatz in Bremen muss ein 21-Jähriger ins Gefängnis. Die Große Jugendkammer des Landgerichts verurteilte ihn wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er das Opfer zusammen mit zwei anderen jungen Leuten zunächst zusammenschlug und später mit 27 Stichen in den Hals erstach.
Der Grund für den Gewaltausbruch blieb im Prozess weitgehend unklar. Zuvor hatte die Gruppe Alkohol getrunken und Joints geraucht. Der Vorsitzende Richter Christian Zorn sagte, mit den Schlägen und Tritten gegen den Kopf hätten die jungen Leute tödliche Verletzungen ihres Opfers in Kauf genommen. Deshalb hätten sich alle des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung schuldig gemacht.
Ein 18-jähriges Mädchen verurteilte die Kammer zu zwei Jahren Jugendstrafe, ein gleichaltriger junger Mann wird in der Psychiatrie untergebracht. Zwar hätten alle drei Persönlichkeitsstörungen. Der 21-Jährige sei aber im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gewesen, als er den jüngsten aus der Clique erstach. "Er wird deshalb eine langjährige Jugendstrafe verbüßen müssen", sagte der Richter.



