Mississippi Burning (DVD5) untoched
1964 im US-Bundesstaat Mississippi: Drei junge Männer sind nachts auf einer abgelegenen Straße
unterwegs, als sie von sieben Männern in drei Fahrzeugen verfolgt und bedrängt werden. Als sie
auf einem Fahrzeug ein Polizeilicht sehen, halten sie an. Daraufhin werden sie als „Judenbengel“
und „Niggerfreunde“ beschimpft und alle drei erschossen. Bei den drei Männern (zwei Weiße und ein
Schwarzer) handelte es sich um Bürgerrechtler, die sich für das Wahlrecht für Schwarze einsetzten.
Da die Männer als vermisst gemeldet wurden, werden zwei FBI-Agenten zur Aufklärung des Falles ins
ländliche Jessup County geschickt: der junge, getreu nach den Buchstaben des Gesetzes agierende
Alan Ward aus dem Norden, sowie der ältere Rupert Anderson, der früher einmal selbst Sheriff im
südlichen Bundesstaat war.
Der vor Ort herrschende offene Rassismus, die mangelnde Kooperationsbereitschaft der lokalen
Polizeibehörden und die eingeschüchterten Schwarzen erschweren die Ermittlungen. Als auf die
beiden Agenten geschossen wird und man ihnen ein brennendes Kreuz vor die Tür stellt, fordert
Ward zusätzliche Agenten an, obwohl sein Kollege dagegen ist. Eines Tages finden sie den
ausgebrannten Wagen der jungen Männer in einem Sumpfgebiet in der Nähe und sind nun davon überzeugt,
dass die Vermissten das Gebiet nie verlassen haben und tot sein müssen. Daraufhin fordert Ward eine
weitere Hundertschaft bei FBI und Militär an, die sie bei den Ermittlungen unterstützen und auch das
gesamte Sumpfgebiet durchsuchen sollen.
Anderson kommt der Frau von Hilfssheriff Pell näher, die ihrem Mann ein Alibi für die Tatzeit gegeben
hatte, schließlich aber erklärt, dass ihr Mann eines der Fahrzeuge in der Tatnacht gefahren hatte und
die Leichen auf einer Farm unter einem Erdwall vergraben sind. Als das FBI die Leichen findet, vermuten
die Täter sogleich, dass Pells Frau das Versteck verraten hat, weshalb sie von ihrem Mann brutal
zusammengeschlagen wird. Ward akzeptiert daraufhin Andersons illegale Methoden. Sie lassen den
Bürgermeister Tilman von einem schwarzen FBI-Kollegen entführen, der diesen unter Folterandrohung
zur Aussage zwingt, was in der Tatnacht vorgefallen ist. Laut dessen erpresster Aussage haben Pell
und Bailey die jungen Männer erschossen. Aufgrund der illegalen Methode kann diese Aussage jedoch
nicht für eine Anklage wegen Mordes vor einem dafür zuständigen Gericht des Bundesstaates Mississippi
verwendet werden (vgl. Beweisverbot), sodass man sie nun wegen Verletzung der Bürgerrechte vor ein
Bundesgericht bringen will.
Schließlich werden Pell und Bailey zu je zehn Jahren Haft verurteilt, unter den weiteren Beteiligten
Clayton Townley ebenfalls zu zehn Jahren, Floyd Swilley und Wesley Cooke zu je sieben Jahren und Lester
Cowens zu drei Jahren. Sheriff Stuckey wird freigesprochen und Bürgermeister Tilman erhängt sich.
Größe : 4910 MB
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1964 im US-Bundesstaat Mississippi: Drei junge Männer sind nachts auf einer abgelegenen Straße
unterwegs, als sie von sieben Männern in drei Fahrzeugen verfolgt und bedrängt werden. Als sie
auf einem Fahrzeug ein Polizeilicht sehen, halten sie an. Daraufhin werden sie als „Judenbengel“
und „Niggerfreunde“ beschimpft und alle drei erschossen. Bei den drei Männern (zwei Weiße und ein
Schwarzer) handelte es sich um Bürgerrechtler, die sich für das Wahlrecht für Schwarze einsetzten.
Da die Männer als vermisst gemeldet wurden, werden zwei FBI-Agenten zur Aufklärung des Falles ins
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Alan Ward aus dem Norden, sowie der ältere Rupert Anderson, der früher einmal selbst Sheriff im
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Der vor Ort herrschende offene Rassismus, die mangelnde Kooperationsbereitschaft der lokalen
Polizeibehörden und die eingeschüchterten Schwarzen erschweren die Ermittlungen. Als auf die
beiden Agenten geschossen wird und man ihnen ein brennendes Kreuz vor die Tür stellt, fordert
Ward zusätzliche Agenten an, obwohl sein Kollege dagegen ist. Eines Tages finden sie den
ausgebrannten Wagen der jungen Männer in einem Sumpfgebiet in der Nähe und sind nun davon überzeugt,
dass die Vermissten das Gebiet nie verlassen haben und tot sein müssen. Daraufhin fordert Ward eine
weitere Hundertschaft bei FBI und Militär an, die sie bei den Ermittlungen unterstützen und auch das
gesamte Sumpfgebiet durchsuchen sollen.
Anderson kommt der Frau von Hilfssheriff Pell näher, die ihrem Mann ein Alibi für die Tatzeit gegeben
hatte, schließlich aber erklärt, dass ihr Mann eines der Fahrzeuge in der Tatnacht gefahren hatte und
die Leichen auf einer Farm unter einem Erdwall vergraben sind. Als das FBI die Leichen findet, vermuten
die Täter sogleich, dass Pells Frau das Versteck verraten hat, weshalb sie von ihrem Mann brutal
zusammengeschlagen wird. Ward akzeptiert daraufhin Andersons illegale Methoden. Sie lassen den
Bürgermeister Tilman von einem schwarzen FBI-Kollegen entführen, der diesen unter Folterandrohung
zur Aussage zwingt, was in der Tatnacht vorgefallen ist. Laut dessen erpresster Aussage haben Pell
und Bailey die jungen Männer erschossen. Aufgrund der illegalen Methode kann diese Aussage jedoch
nicht für eine Anklage wegen Mordes vor einem dafür zuständigen Gericht des Bundesstaates Mississippi
verwendet werden (vgl. Beweisverbot), sodass man sie nun wegen Verletzung der Bürgerrechte vor ein
Bundesgericht bringen will.
Schließlich werden Pell und Bailey zu je zehn Jahren Haft verurteilt, unter den weiteren Beteiligten
Clayton Townley ebenfalls zu zehn Jahren, Floyd Swilley und Wesley Cooke zu je sieben Jahren und Lester
Cowens zu drei Jahren. Sheriff Stuckey wird freigesprochen und Bürgermeister Tilman erhängt sich.
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