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Julianne Moore in “Still Alice”: Der Film, der überall Preise absahnt !

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Julianne Moore in “Still Alice”: Der Film, der überall Preise absahnt !

Hollywoodstar Julianne Moore wurde gestern Abend in London für ihre ergreifende schauspielerische Leistung in ‘Still Alice’ mit einem British Academy Film Award als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet.

Für ihre Rolle wurde Moore bereits mit zahlreichen Awards geehrt, u.a. einem Golden Globe-Award.
Mit dem BAFTA (Foto) festigt sie nun ihren Status als Favoritin bei der diesjährigen Oscar-Verleihung am 22. Februar 2015 in Los Angeles.

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Foto: Polyband, Joe Alvarez​

Aber was ist das eigentlich für ein Film?

Mit einer herausragenden Leistung, die man so schnell nicht vergessen wird, beweist die 54 -Jährige („Maps to the Stars“, „Dem Himmel so fern“, „The Hours“) einmal mehr ihre Ausnahmestellung unter den Schauspielerinnen ihrer Generation.
Als erfolgreiche Karrierefrau und Mutter, der langsam das eigene Leben entgleitet, beeindruckt die jetzt fünffach Oscar-nominierte Golden Globe-Gewinnerin in der Titelrolle mit feinsinniger Subtilität und emotionaler Wucht gleichermaßen.


Unterstützt wird Moore von BAFTA-Gewinnerin Kristen Stewart („Die Wolken von Sils Maria“, „Twilight“), die vermutlich schon immer mehr war als eben nur ein Teenie-Star und hier ihre bislang anspruchsvollste Rolle spielt.
Golden Globe-Gewinner Alec Baldwin („Blue Jasmine“), Kate Bosworth („Superman Returns“) und Hunter Parrish („Wenn Liebe so einfach wäre“) runden das hochkarätige Ensemble ab.
Inszeniert wurde “Still Alice”, der seine Weltpremiere beim Filmfestival in Toronto feierte, von Richard Glatzer und Wash Westmoreland, die mit „Quinceañera“ das Sundance Filmfestival und den Independent Spirit Award gewannen.

Als Produzenten beteiligt an dem berührenden Film, der auf dem Bestseller „Mein Leben ohne Gestern“ der Neurowissenschaftlerin Lisa Genova basiert, sind Christine Vachon („Boys Don’t Cry“, „I’m Not There“), Trudie Styler („Snatch – Schweine und Diamanten“, „Drecksau“) sowie Bestseller-Autorin und Emmy-Gewinnerin Maria Shriver („The Alzheimer’s Project“).

Deutscher Kinostart ist am 5. März.

Und darum geht’s: Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die kaum jemandem auffallen.
Bei einem Vortrag fällt Professorin Alice Howland (Julianne Moore) plötzlich ein Wort nicht ein.
Wenig später dann verliert sie beim Joggen die Orientierung, obwohl sie die Strecke fast jeden Tag läuft.
Die 50-jährige, die an der Columbia University Linguistik lehrt, ahnt bald, dass mit ihr etwas nicht stimmt.
Aber die Diagnose ist trotzdem ebenso unerwartet wie erschütternd: Alice leidet an einem seltenen Fall von frühem Alzheimer.

Ihre jüngste Tochter Lydia (Kristen Stewart), die sich in Los Angeles als Schauspielerin versucht, ist die erste, die bemerkt, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt.
Beim Familienbesuch an Thanksgiving scheint zwar alles wie immer, nur dass sich Alice der Freundin von Sohn Tom (Hunter Parrish) gleich zweimal vorstellt.
Doch auch aus anderen Gründen können Alice und ihr Ehemann John (Alec Baldwin) es nicht länger vermeiden, den drei älteren Kindern die Wahrheit zu sagen.
Denn weil diese Form der Krankheit vererbbar ist, könnten sie auch ganz direkt betroffen sein.

Anders als ihre schwangere ältere Schwester Anna (Kate Bosworth) lässt Lydia sich selbst nicht testen.
Statt sich um die eigene Zukunft zu sorgen, will sie lieber für ihre Mutter da sein, selbst wenn ihr Verhältnis nicht immer das einfachste war.
Ein gemeinsamer Sommer im Strandhaus der Familie schweißt sie enger zusammen denn je.
Und als Alices Zustand sich zusehends verschlechtert, ist es ausgerechnet ihre Jüngste, die für sie die größten Opfer bringt.


 
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