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Berlin. In Dänemark soll das Bargeld abgeschafft werden, in Schweden gibt es einen Disput über die Abschaffung zwischen Befürwortern und Gegnern, und in Deutschland hat sich der Wirtschaftsweise und Wirtschaftsprofessor Peter Bofinger für das Aus des Bargeldes ausgesprochen.
Die Bundesbank lehnt die Abschaffung von Münzen und Scheinen ab.
Es müsse einen Mix aus verschiedenen Zahlungsinstrumenten geben.
Fragen und Antworten.
Wie viel Euro-Bargeld ist überhaupt in Umlauf?
Daten für einzelne Länder gibt es nicht, sondern nur über die der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Euro-Notenbanken in Umlauf gebrachten Banknoten und Münzen.
Im April waren es 17,5 Milliarden Euro-Scheine im Wert von rund einer Billion Euro und 112 Milliarden Münzen im Wert von 25 Milliarden Euro.
Die meisten Scheine gibt es aktuell vom 50iger (7,6 Milliarden) und vom 20iger (3,1 Milliarden), bei den Münzen sind es Ein-Cent-Stücke (29,8 Milliarden).
Ist das Geld nur in den 19 Euro-Ländern in Umlauf?
Nein. Auch in Monaco, San Marino und dem Vatikan wird mit Euro bezahlt.
Außerdem ist der Euro in Südosteuropa beliebt, wo er teilweise schon als Zweitwährung gilt.
Auch in der Schweiz kann vielerorts mit Euro bar bezahlt werden.
Warum hält Professor Bofinger Bargeld für überflüssig?
Angesichts der technischen Möglichkeiten sei Bargeld ein Anachronismus, sagt Bofinger.
Andere Kritiker verweisen auf die Möglichkeiten der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung durch Bargeld, wollen also illegalen Machenschaften einen Riegel vorschieben.
Außerdem habe die Notenbank die Geldmenge und damit die Inflation besser unter Kontrolle, wenn es kein Bargeld gebe.
Und die Gegenargumente gegen die Abschaffung von Bargeld?
Kriminelles Handeln sei nicht nur durch Bargeld möglich. Stichworte sind Kreditkartenbetrug, Skimming und Phishing der Kontodaten und Geheimzahlen.
Zudem können Bundesbürger die möglicherweise bald negativen Zinsen umgehen, indem sie ihr Gespartes oder einen Teil in Scheinen und Münzen halten.
Die Bundesbank lehnt die Abschaffung von Münzen und Scheinen ab.
Es müsse einen Mix aus verschiedenen Zahlungsinstrumenten geben.
Fragen und Antworten.
Wie viel Euro-Bargeld ist überhaupt in Umlauf?
Daten für einzelne Länder gibt es nicht, sondern nur über die der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Euro-Notenbanken in Umlauf gebrachten Banknoten und Münzen.
Im April waren es 17,5 Milliarden Euro-Scheine im Wert von rund einer Billion Euro und 112 Milliarden Münzen im Wert von 25 Milliarden Euro.
Die meisten Scheine gibt es aktuell vom 50iger (7,6 Milliarden) und vom 20iger (3,1 Milliarden), bei den Münzen sind es Ein-Cent-Stücke (29,8 Milliarden).
Ist das Geld nur in den 19 Euro-Ländern in Umlauf?
Nein. Auch in Monaco, San Marino und dem Vatikan wird mit Euro bezahlt.
Außerdem ist der Euro in Südosteuropa beliebt, wo er teilweise schon als Zweitwährung gilt.
Auch in der Schweiz kann vielerorts mit Euro bar bezahlt werden.
Warum hält Professor Bofinger Bargeld für überflüssig?
Angesichts der technischen Möglichkeiten sei Bargeld ein Anachronismus, sagt Bofinger.
Andere Kritiker verweisen auf die Möglichkeiten der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung durch Bargeld, wollen also illegalen Machenschaften einen Riegel vorschieben.
Außerdem habe die Notenbank die Geldmenge und damit die Inflation besser unter Kontrolle, wenn es kein Bargeld gebe.
Und die Gegenargumente gegen die Abschaffung von Bargeld?
Kriminelles Handeln sei nicht nur durch Bargeld möglich. Stichworte sind Kreditkartenbetrug, Skimming und Phishing der Kontodaten und Geheimzahlen.
Zudem können Bundesbürger die möglicherweise bald negativen Zinsen umgehen, indem sie ihr Gespartes oder einen Teil in Scheinen und Münzen halten.



