IN SPACE - 50 Jahre Weltraumeroberung durch ESA und NASA
Nach einer 10-jährigen Reise durchs Weltall ist der zur Raumsonde "Rosetta" gehörende Landeroboter "Philae" im November 2014 am Kometen Tschurjumov-Gerassimenko gelandet. Diese und viele andere Missionen schrieben 50 Jahre abenteuerliche europäische Weltraumgeschichte, die Regisseur Hannes M. Schalle in seinem Film erzählt, der in Zusammenarbeit mit ESA und NASA gedreht wurde. Des Weiteren zeigt der Film die aktuellsten Bilder der Internationalen Raumstation ISS und begleitet den Aufenthalt des deutschen Astronauten Alexander Gerst am sogenannten "Außenposten" der Menschheit im All, dem größten Technologieprojekt aller Zeiten. In 416 km Höhe kreist ein Wissenschaftslabor um die Erde. Eine historische Zusammenfassung der Eroberung unseres Weltraums und einen Ausblick in die nahe Zukunft der bemannten Raumfahrt.
2014 war ein denkwürdiges Jahr in der 50-jährigen Weltraumeroberung seit 1964. Die Europäische Weltraumorganisation ESA landete erstmals erfolgreich einen Flugroboter names Rosetta auf einem Kometen - und das bei einer Fluggeschwindigkeit von rund 120.000 km/h. Es war das wichtigste Ereignis seit der Mondlandung 1969.
Jean-Jaques Dordain (Generaldirektor der ESA) zur Landung von Rosetta am Kometen:"Das ist eine neuerliche Demonstration, dass 20 Länder in Europa so zusammenarbeiten können um zu erreichen, was sonst noch niemand auf dieser Welt geschafft hat. Das sind 50 Jahre Kooperation und 50 Jahre Innovation. Injiziert haben das die Mitgliedsstaaten die zeigen, was wir gemeinsam schaffen können - wenn wir Kräfte bündeln. Das ist ein Europa, das mir gefällt."
Die Weltraumwissenschaften befassen sich mit grundlegenden Fragen, die unseren Verstand und unsere Vorstellungskraft herausfordern. Sie sind wesentlicher Bestandteil unserer Kultur und deutlicher Ausdruck unserer angeborenen Neugier und unseres Strebens, die Welt, die uns umgibt, besser zu verstehen. Die Raumfahrt bietet eine einzigartige Perspektive auf das fragile "Raumschiff Erde", unsere kosmische Heimat. Mit ihr haben wir von Europa aus vor wenigen Jahrzehnten begonnen unsere Welt außerhalb der Erde zu betreten und mit Sonden robotisch zu erkunden. Unsere heutige Raumfahrt steckt den Rahmen für zukünftige Expeditionen ins All und langfristig für eine mögliche Besiedlung des Weltalls durch die Menschheit.
50 Jahre Weltraumeroberung bedeutet auch, dass uns durch diese wissenschaftliche Zusammenarbeit von NASA und ESA heute ein komfortableres Leben mit digitaler Kommunikation, präziser Wettervorhersage, GPS Navigation, Klimabeobachtung und vielen anderen Annehmlichkeiten ermöglicht wird.
Diese friedlichen Kooperation ging jedoch das sogenannte "Space Race" voraus, dessen politischer Wettbewerb in der Folge Projekte wie das Weltraumteleskop Hubble oder die Internationale Raumstation ISS als zukünftigen Brückenkopf der Menschheit ins Universum erst ermöglichte.
Lisa Kaltenegger vom Max-Planck-Institut für Astronomie: "Wir brauchen auf lange Sicht Ausweichziele. Das ist die wirkliche Geschichte unserer Zivilisation, zu einem bestimmten Zeitpunkt müssen wir hier weg. Im Jahre 1911 hat ein berühmter russischer Astronom gesagt, dass die Erde die Wiege der Menschheit ist, aber wir können nicht für immer in der Wiege leben. Also ist die bemannte Raumfahrt das, was wir auf lange Sicht brauchen."
IN SPACE erzählt nicht nur, welche erstaunlichen technischen Leistungen in den kurzen 50 Jahren erbracht wurden, sondern portraitiert den deutschen ISS Astronauten Alexander Gerst, die Wissenschafts-Pioniere der 60er und 70er Jahre sowie die neuen Weltraumabenteurer Sir Richard Branson, den US-Milliardär und Technologiegenie Elon Musk und auch das Projekt "Space X" von Google.
Matt Taylor, wissenschaftlicher Leiter der Rosetta-Mission: "Es gibt noch so vieles von allen planetarischen Körper zu erfahren. Wir versuchen, die Liste einer Reihe von Unternehmungen im Sonnensystem abzuhaken. Wir landen auf Kometen, wir werden auf Asteroiden landen. Es ist wichtig, dass wir unsere Umwelt verstehen, wenn wir durch unsere Haustür auf die Straße schauen, um die Nachbarn zu kennen. In einer Weise ist es was wir global tun sollten, als menschliche Rasse sollten wir rausgehen und sehen, was im Sonnensystem los ist. Das ist alles ein Teil davon. Also ich denke wir sollten weitermachen, im Rahmen des Zumutbaren natürlich."
Der Weltraum ist schon lange nicht mehr alleine die Sache der staatlichen Organisationen, Privatreisen ins All sind bald nicht mehr Fantasie und die Vorbereitungen für die Eroberung des Mars haben längst begonnen.
Mirrors sind untereinander kompatibel
675 MB | 2 Dateien ~ 225 MB | Sprache: Deutsch | Format: MKV
Nach einer 10-jährigen Reise durchs Weltall ist der zur Raumsonde "Rosetta" gehörende Landeroboter "Philae" im November 2014 am Kometen Tschurjumov-Gerassimenko gelandet. Diese und viele andere Missionen schrieben 50 Jahre abenteuerliche europäische Weltraumgeschichte, die Regisseur Hannes M. Schalle in seinem Film erzählt, der in Zusammenarbeit mit ESA und NASA gedreht wurde. Des Weiteren zeigt der Film die aktuellsten Bilder der Internationalen Raumstation ISS und begleitet den Aufenthalt des deutschen Astronauten Alexander Gerst am sogenannten "Außenposten" der Menschheit im All, dem größten Technologieprojekt aller Zeiten. In 416 km Höhe kreist ein Wissenschaftslabor um die Erde. Eine historische Zusammenfassung der Eroberung unseres Weltraums und einen Ausblick in die nahe Zukunft der bemannten Raumfahrt.
2014 war ein denkwürdiges Jahr in der 50-jährigen Weltraumeroberung seit 1964. Die Europäische Weltraumorganisation ESA landete erstmals erfolgreich einen Flugroboter names Rosetta auf einem Kometen - und das bei einer Fluggeschwindigkeit von rund 120.000 km/h. Es war das wichtigste Ereignis seit der Mondlandung 1969.
Jean-Jaques Dordain (Generaldirektor der ESA) zur Landung von Rosetta am Kometen:"Das ist eine neuerliche Demonstration, dass 20 Länder in Europa so zusammenarbeiten können um zu erreichen, was sonst noch niemand auf dieser Welt geschafft hat. Das sind 50 Jahre Kooperation und 50 Jahre Innovation. Injiziert haben das die Mitgliedsstaaten die zeigen, was wir gemeinsam schaffen können - wenn wir Kräfte bündeln. Das ist ein Europa, das mir gefällt."
Die Weltraumwissenschaften befassen sich mit grundlegenden Fragen, die unseren Verstand und unsere Vorstellungskraft herausfordern. Sie sind wesentlicher Bestandteil unserer Kultur und deutlicher Ausdruck unserer angeborenen Neugier und unseres Strebens, die Welt, die uns umgibt, besser zu verstehen. Die Raumfahrt bietet eine einzigartige Perspektive auf das fragile "Raumschiff Erde", unsere kosmische Heimat. Mit ihr haben wir von Europa aus vor wenigen Jahrzehnten begonnen unsere Welt außerhalb der Erde zu betreten und mit Sonden robotisch zu erkunden. Unsere heutige Raumfahrt steckt den Rahmen für zukünftige Expeditionen ins All und langfristig für eine mögliche Besiedlung des Weltalls durch die Menschheit.
50 Jahre Weltraumeroberung bedeutet auch, dass uns durch diese wissenschaftliche Zusammenarbeit von NASA und ESA heute ein komfortableres Leben mit digitaler Kommunikation, präziser Wettervorhersage, GPS Navigation, Klimabeobachtung und vielen anderen Annehmlichkeiten ermöglicht wird.
Diese friedlichen Kooperation ging jedoch das sogenannte "Space Race" voraus, dessen politischer Wettbewerb in der Folge Projekte wie das Weltraumteleskop Hubble oder die Internationale Raumstation ISS als zukünftigen Brückenkopf der Menschheit ins Universum erst ermöglichte.
Lisa Kaltenegger vom Max-Planck-Institut für Astronomie: "Wir brauchen auf lange Sicht Ausweichziele. Das ist die wirkliche Geschichte unserer Zivilisation, zu einem bestimmten Zeitpunkt müssen wir hier weg. Im Jahre 1911 hat ein berühmter russischer Astronom gesagt, dass die Erde die Wiege der Menschheit ist, aber wir können nicht für immer in der Wiege leben. Also ist die bemannte Raumfahrt das, was wir auf lange Sicht brauchen."
IN SPACE erzählt nicht nur, welche erstaunlichen technischen Leistungen in den kurzen 50 Jahren erbracht wurden, sondern portraitiert den deutschen ISS Astronauten Alexander Gerst, die Wissenschafts-Pioniere der 60er und 70er Jahre sowie die neuen Weltraumabenteurer Sir Richard Branson, den US-Milliardär und Technologiegenie Elon Musk und auch das Projekt "Space X" von Google.
Matt Taylor, wissenschaftlicher Leiter der Rosetta-Mission: "Es gibt noch so vieles von allen planetarischen Körper zu erfahren. Wir versuchen, die Liste einer Reihe von Unternehmungen im Sonnensystem abzuhaken. Wir landen auf Kometen, wir werden auf Asteroiden landen. Es ist wichtig, dass wir unsere Umwelt verstehen, wenn wir durch unsere Haustür auf die Straße schauen, um die Nachbarn zu kennen. In einer Weise ist es was wir global tun sollten, als menschliche Rasse sollten wir rausgehen und sehen, was im Sonnensystem los ist. Das ist alles ein Teil davon. Also ich denke wir sollten weitermachen, im Rahmen des Zumutbaren natürlich."
Der Weltraum ist schon lange nicht mehr alleine die Sache der staatlichen Organisationen, Privatreisen ins All sind bald nicht mehr Fantasie und die Vorbereitungen für die Eroberung des Mars haben längst begonnen.
Mirrors sind untereinander kompatibel
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