HR Giger wurde als Sohn des Apothekers Hans Richard Giger und seiner
Frau Melly Giger in Chur, Graubünden, geboren. Als Kind war er sehr
scheu und zurückhaltend. Er wurde katholisch erzogen, was seine Kunst später beeinflusste. Nach Abschluss des Gymnasiums und einer Bauzeichnerlehre studierte er ab 1962 Innenarchitektur und Industriedesign an der Kunstgewerbeschule in Zürich.
Während seiner Ausbildung entstanden seine ersten
Tuschefederzeichnungen («Atomkinder»), woraufhin er seine Werke in den
Untergrundzeitungen «Hotcha!»,
«Clou» und «Agitation» veröffentlichte. Dennoch blieb er noch einige
Zeit eher unbekannt, was sich erst nach 1966 änderte, als er sein
Studium erfolgreich abschloss und sich als Innenarchitekt etablierte. Er
arbeitete als Angestellter des bekannten Schweizer Designers Andreas
Christen in Zürich an einem Büromöbelprogramm der Firma Knoll-International,
wodurch er den Status eines angesehenen Innenarchitekten erlangte, was
wenig später die erste Ausstellung seiner Werke nach sich zog. Noch gab
er seinen Brotberuf bei Andreas Christen nicht auf und arbeitete weiter
als Designer und Innenarchitekt, was ihn nicht daran hinderte,
künstlerisch aktiv zu bleiben. In den nächsten zwei Jahren schuf er
zahlreiche Skulpturen und Bilder wie zum Beispiel «Gebärmaschine»,
«Astreunuchen» oder «Koffer-Baby», mit denen er nach einer weiteren
Ausstellung in Zürich schliesslich bekannt und kommerziell erfolgreich
wurde. Bereits 1968 war er ausschliesslich als Künstler und Filmemacher tätig. Als Szenen- und Kostümbildner prägte er mit seinem Stil bekannte Filme wie Alien (1979) oder Species (1995). Für seine Mitwirkung an Alien wurde Giger 1980 ein Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte
verliehen, und sein Stil wurde einem breiteren Publikum bekannt. Mit
seinen finsteren Zeichnungen, düsteren Plattencovern und Kreationen
prägte er über Jahrzehnte die Death- und Black-Metal-Szene. Das
Plattencover KooKoo für Debbie Harry und das Cover Brain Salad Surgery für Emerson, Lake and Palmer gelten als Meilensteine.
Download:
Frau Melly Giger in Chur, Graubünden, geboren. Als Kind war er sehr
scheu und zurückhaltend. Er wurde katholisch erzogen, was seine Kunst später beeinflusste. Nach Abschluss des Gymnasiums und einer Bauzeichnerlehre studierte er ab 1962 Innenarchitektur und Industriedesign an der Kunstgewerbeschule in Zürich.
Während seiner Ausbildung entstanden seine ersten
Tuschefederzeichnungen («Atomkinder»), woraufhin er seine Werke in den
Untergrundzeitungen «Hotcha!»,
«Clou» und «Agitation» veröffentlichte. Dennoch blieb er noch einige
Zeit eher unbekannt, was sich erst nach 1966 änderte, als er sein
Studium erfolgreich abschloss und sich als Innenarchitekt etablierte. Er
arbeitete als Angestellter des bekannten Schweizer Designers Andreas
Christen in Zürich an einem Büromöbelprogramm der Firma Knoll-International,
wodurch er den Status eines angesehenen Innenarchitekten erlangte, was
wenig später die erste Ausstellung seiner Werke nach sich zog. Noch gab
er seinen Brotberuf bei Andreas Christen nicht auf und arbeitete weiter
als Designer und Innenarchitekt, was ihn nicht daran hinderte,
künstlerisch aktiv zu bleiben. In den nächsten zwei Jahren schuf er
zahlreiche Skulpturen und Bilder wie zum Beispiel «Gebärmaschine»,
«Astreunuchen» oder «Koffer-Baby», mit denen er nach einer weiteren
Ausstellung in Zürich schliesslich bekannt und kommerziell erfolgreich
wurde. Bereits 1968 war er ausschliesslich als Künstler und Filmemacher tätig. Als Szenen- und Kostümbildner prägte er mit seinem Stil bekannte Filme wie Alien (1979) oder Species (1995). Für seine Mitwirkung an Alien wurde Giger 1980 ein Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte
verliehen, und sein Stil wurde einem breiteren Publikum bekannt. Mit
seinen finsteren Zeichnungen, düsteren Plattencovern und Kreationen
prägte er über Jahrzehnte die Death- und Black-Metal-Szene. Das
Plattencover KooKoo für Debbie Harry und das Cover Brain Salad Surgery für Emerson, Lake and Palmer gelten als Meilensteine.
Download:



