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Google patentiert soziales "Warnsystem" für Spoiler-Inhalte

vladi63

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Google patentiert soziales "Warnsystem" für Spoiler-Inhalte

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Fans von TV-Serien, Filmen und Büchern, die viel in Foren, sozialen Netzwerken und sonstigen Internet-Seiten unterwegs sind, kennen das Wort Spoiler zweifellos und haben sicherlich auch schon einmal Negativerfahrungen damit gemacht, da ihnen jemand den Spaß verdorben hat, weil er einen wichtigen Punkt des Inhalts oder der Handlung verraten hat. Google könnte diese mit einer neuen Technologie aus der Welt schaffen.

Eine Pest namens Spoiler
"In Game of Thrones stirbt...", "Am Ende von Breaking Bad..." und "Rosebud ist ein..." - Das sind nur ein paar Beispiele für so genannte Spoiler, also "Spielverderber". Üblicherweise werden solche Informationen auf den meisten Seiten mit einer Warnung versehen, diese sagt im Wesentlichen: Nicht weiterlesen.

Vor allem in sozialen Netzwerken wird das aber gerne missachtet, doch ein neues Google-Patent will diese "Landminen", wie Ars Technica sie treffend bezeichnet, entschärfen. Denn der Suchmaschinenriese hat beim US Patent and Trademark Office (USPTO) ein Schutzrecht für eine "Processing Content Spoilers" betitelte Technologie entwickelt.

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Vereinfacht erklärt wird dabei der "Fortschritt" eines bestimmten Inhalts erfasst. Das kann der Nutzer selbst vorgeben oder auch beispielsweise mit seinem Konto bei einem Streaming-Dienst wie Netflix verknüpfen. Dabei könnte man die bereits gesehenen Folgen einer Serie berücksichtigen, bei einem Film wäre es der Zeitpunkt einer Pause, also wie weit man beim Ansehen gekommen ist.

Mit Hilfe dieser Daten würde man dann Spoiler in sozialen Netzwerken markieren, entsprechende Inhalte wären hinter einer Warnanzeige versteckt. Zur konkreten Umsetzung gibt es sicherlich noch zahlreiche offene Fragen, derartige Patenttexte beschreiben meistens grundlegende Ideen, so manche praktische Ausführung muss dann erst in weiterer Folge geklärt werden.

Ein solches System wäre aber sicherlich enorm wünschenswert, ob und wann man das umsetzen kann, wollte Google gegenüber Ars Technica nicht beantworten. Man verwies darauf, dass Patente nicht mit Produktankündigungen gleichzusetzen seien.

 
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