Georges Simenon - Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes
230 MB – 128 kbps
Laufzeit: 04:11:23
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Ein ganz früher Simenon -- von 1931 -- und einer der spannendsten: Ein junger Mann sitzt in der Todeszelle, weil ihm der Doppelmord an einer reichen Amerikanerin und ihrer Zofe angelastet wird. Das rechtskräftige Urteil ist bereits gefallen, die Guillotine wartet. Nur Maigret hegt noch Zweifel an seiner Schuld und überredet den Untersuchungsrichter zu einem riskanten Unternehmen: Die Polizei selbst soll dem Häftling heimlich zur Flucht verhelfen, damit er sie dann zu seinen Komplizen oder auf eine andere Spur führt. Doch es kommt zur Katastrophe -- der Verurteilte entschlüpft seinen Überwachern und Maigret muss sich den Vorwurf gefallen lassen, einen Mörder in die Freiheit entlassen zu haben. Der Kommissar bleibt kaltblütig und bietet an, innerhalb von zehn Tagen seinen Abschied zu nehmen, sollte er den Flüchtenden nicht finden.Simenon-Leser kennen ihren Maigret, wenn er den Kopf zwischen die Schultern einzieht und verbissen auf seiner Pfeife herumkaut. Im vorliegenden Roman geht es allerdings nicht nur um den Kopf eines Unschuldigen, sondern um Maigrets Zukunft. Die setzt man schließlich mit 45 und nach über 20 Jahren Polizeiarbeit nicht leichtfertig aufs Spiel! Und ausgerechnet bei diesem Fall sieht sich der Kommissar einem Gegner gegenüber, der sich an Genialität mit ihm messen kann.
Gelesen von Friedhelm Ptok
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Ein ganz früher Simenon -- von 1931 -- und einer der spannendsten: Ein junger Mann sitzt in der Todeszelle, weil ihm der Doppelmord an einer reichen Amerikanerin und ihrer Zofe angelastet wird. Das rechtskräftige Urteil ist bereits gefallen, die Guillotine wartet. Nur Maigret hegt noch Zweifel an seiner Schuld und überredet den Untersuchungsrichter zu einem riskanten Unternehmen: Die Polizei selbst soll dem Häftling heimlich zur Flucht verhelfen, damit er sie dann zu seinen Komplizen oder auf eine andere Spur führt. Doch es kommt zur Katastrophe -- der Verurteilte entschlüpft seinen Überwachern und Maigret muss sich den Vorwurf gefallen lassen, einen Mörder in die Freiheit entlassen zu haben. Der Kommissar bleibt kaltblütig und bietet an, innerhalb von zehn Tagen seinen Abschied zu nehmen, sollte er den Flüchtenden nicht finden.Simenon-Leser kennen ihren Maigret, wenn er den Kopf zwischen die Schultern einzieht und verbissen auf seiner Pfeife herumkaut. Im vorliegenden Roman geht es allerdings nicht nur um den Kopf eines Unschuldigen, sondern um Maigrets Zukunft. Die setzt man schließlich mit 45 und nach über 20 Jahren Polizeiarbeit nicht leichtfertig aufs Spiel! Und ausgerechnet bei diesem Fall sieht sich der Kommissar einem Gegner gegenüber, der sich an Genialität mit ihm messen kann.
Gelesen von Friedhelm Ptok
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