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Flüchtige Häftlinge in den USA: Polizei erschießt einen Ausbrecher

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Flüchtige Häftlinge in den USA: Polizei erschießt einen Ausbrecher

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Da hatte ein Häftling wohl ein besonderes Talent und wusste es nutzen: Der Insasse tauscht selbst gemalte Bilder gegen Werkzeug ein. Damit gelingt ihm zusammen mit einem anderen Häftling die Flucht. Noch fehlt jede Spur.

Es ist das größte Hochsicherheitsgefängnis im US-Staat New York. Noch nie ist es einem Insassen gelungen, von dort auszubrechen. Bis jetzt. Zwei Häftlingen haben es nun geschafft, aus der Hochsicherheitsanstalt zu fliehen. Dafür machten sie sich das Faible eines Angestellten für Bilder zunutze.

Einer der beiden habe unter anderem US-Präsident Barack Obama und die Schauspielerin Julia Roberts gemalt, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Polizeidokumente. Ein diese Woche festgenommener Gefängnismitarbeiter habe dem Häftling im Austausch dafür beispielsweise Schraubenzieher und Zangen in dessen Zelle geschmuggelt. Die 49 und 34 Jahre alten Männer hatten sich mit den Werkzeugen den Weg in die Freiheit gebohrt und waren dann durch die Kanalisation geflüchtet.

Häftlinge gelten als extrem gefährlich

Die beiden Häftlinge sind auch fast drei Wochen nach ihrem Ausbruch weiter auf der Flucht. Rund 600 Polizisten suchen nach dem Paar. Neben dem diese Woche festgenommenen Gefängnismitarbeiter soll den beiden auch noch eine weitere Angestellte geholfen haben.

Das Duo verbüßte in der Clinton Correction Facility in Dannemora nahe der kanadischen Grenze lebenslange Haftstrafen. Der eine hatte einen Mann zu Tode geprügelt, der andere einen Polizisten erschossen. Die beiden gelten als extrem gefährlich. Von der Stadt New York ist die Haftanstalt 500 Kilometer entfernt.
 
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Flüchtige Häftlinge in den USA: Polizei erschießt einen Ausbrecher

Nach einem spektakulären Ausbruch aus einer Hochsicherheitsanstalt waren zwei verurteilte Mörder fast drei Wochen lang auf der Flucht. Jetzt hat die Polizei einen von ihnen gefunden und erschossen. Der andere bleibt verschwunden.

Rund drei Wochen nach dem spektakulären Ausbruch zweier Häftlinge aus einer Hochsicherheitsanstalt im US-Bundesstaat New York hat die Polizei einen der beiden Männer erschossen. Der 49-jährige Flüchtige wurde in einer Hütte in einem Waldgebiet in der Stadt Malone aufgestöbert, etwa 40 Kilometer von dem Gefängnis entfernt, teilte die Polizei mit. Ein Beamter habe den bewaffneten Mann dann erschossen, sagte Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Der zweite Häftling sei weiterhin auf der Flucht.

Auf die Spur des 49-Jährigen kam die Polizei, nachdem dieser auf einen Wohnwagen geschossen hatte - wohl um ihn zu rauben. Der Fahrer des Wagens entkam und rief die Polizei. Ob die beiden Häftlinge zusammen in der Hütte gewesen seien, sei unklar, sagte Gouverneur Cuomo. Die Suche nach dem zweiten Mann, an der mehr als 1000 Einsatzkräfte beteiligt sind, werde sich nun auf die Umgebung der Stadt Malone konzentrieren, die nur wenige Kilometer südlich der kanadischen Grenze liegt. Es werde vermutet, dass der Häftling sich in das Nachbarland absetzen wolle.

Die beiden Männer hatten sich vor drei Wochen mit schweren Werkzeugen den Weg aus dem Gefängnis in die Freiheit gebohrt und waren dann durch die Kanalisation geflüchtet. Mindestens zwei Gefängnisangestellte sollen ihnen dabei geholfen haben und sind inzwischen festgenommen worden. Eine Frau soll mit den beiden Häftlingen geplant haben, ihren Mann umzubringen. Ein weiterer Gefängnismitarbeiter sagte aus, dass er ihnen Werkzeug in die Zellen geschmuggelt habe - im Austausch gegen Bilder, die der nun erschossene Häftling gemalt hatte.

Die beiden Insassen verbüßten in der Clinton Correction Facility in Dannemora lebenslange Haftstrafen. Der eine hatte einen Mann zu Tode geprügelt, der andere einen Polizisten erschossen. Von der Stadt New York ist die Haftanstalt 500 Kilometer entfernt.

 
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