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EZB bleibt misstrauisch: Bankenaufsicht kündigt neue Stresstests an

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EZB bleibt misstrauisch: Bankenaufsicht kündigt neue Stresstests an

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Die Chefin der Bankenaufsicht, Nouy, will Europas Banken im kommenden Jahr vorsorglich wieder auf Herz und Nieren prüfen. Überraschend positiv fällt im Vorfeld die Beurteilung der griechischen Banken aus.


Europas Großbanken müssen sich im kommenden Jahr einem neuen Stresstest unterziehen. Das kündigte die Chefin der europäischen Bankenaufsicht, Danièle Nouy, in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" an.

"Einen allgemeinen, öffentlichen Stresstest wird es kommendes Jahr wieder geben. Aber dies kann weniger als die 123 Banken betreffen, die wir direkt beaufsichtigen", sagte Nouy der Zeitung. Gleichzeitig gebe es ständig kleinere, gezielte Tests mit Blick auf bestimmte Risiken. "Immer wenn wir den Banken die Frage 'Was wäre, wenn...?' stellen, ist das eine Art Stresstest", sagte die oberste Bankaufseherin bei der Europäischen Zentralbank (EZB).
Griechen-Banken: "Solvent" und "liquide"

Die griechischen Banken haben laut Nouy ihre Hausaufgaben gemacht. Diese Institute seien sowohl solvent als auch liquide. "Die griechischen Aufseher haben in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet, um den Finanzsektor zu rekapitalisieren und zu restrukturieren", betonte sie. Schwierige Phasen habe es für Griechenlands Banken bereits in der Vergangenheit gegeben. "Aber nie zuvor waren sie so gut dafür gerüstet."

Europas Großbanken müssen sich im kommenden Jahr einem neuen Stresstest unterziehen. Das kündigte die Chefin der europäischen Bankenaufsicht, Danièle Nouy, in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" an.

"Einen allgemeinen, öffentlichen Stresstest wird es kommendes Jahr wieder geben. Aber dies kann weniger als die 123 Banken betreffen, die wir direkt beaufsichtigen", sagte Nouy der Zeitung. Gleichzeitig gebe es ständig kleinere, gezielte Tests mit Blick auf bestimmte Risiken. "Immer wenn wir den Banken die Frage 'Was wäre, wenn...?' stellen, ist das eine Art Stresstest", sagte die oberste Bankaufseherin bei der Europäischen Zentralbank (EZB).
Griechen-Banken: "Solvent" und "liquide"

Die griechischen Banken haben laut Nouy ihre Hausaufgaben gemacht. Diese Institute seien sowohl solvent als auch liquide. "Die griechischen Aufseher haben in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet, um den Finanzsektor zu rekapitalisieren und zu restrukturieren", betonte sie. Schwierige Phasen habe es für Griechenlands Banken bereits in der Vergangenheit gegeben. "Aber nie zuvor waren sie so gut dafür gerüstet."
 
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