*** Bestes IPTV *** bester Preis *** gratis Test ***



EU-Kommission geht gegen deutsche Pkw-Maut vor !

collombo

MyBoerse.bz Pro Member
Brüssel/Berlin. Lange hat die CSU für ihre Pkw-Maut gekämpft und sie gegen alle Widerstände in Deutschland durchgeboxt.
Nun stellt sich die EU-Kommission quer.
Sie sieht eine unzulässige Benachteiligung von Ausländern. Gerät damit der Starttermin 2016 in Gefahr?

Die EU-Kommission geht rechtlich gegen die auch in Deutschland umstrittene Pkw-Maut vor.
Dies berichtet die "Welt" und zitiert in ihrer Samstagsausgabe hochrangige Kommissionskreise mit den Worten: "Wir werden gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Pkw-Maut einleiten, weil sie ausländische Fahrer diskriminiert und damit gegen EU-Recht verstößt."

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Berlin sagte dazu: "Es liegt keine Mitteilung der EU-Kommission vor.
Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben europarechtskonforme Gesetze beschlossen."

Brüssel will Pkw-Maut unter die Lupe nehmen
Brüssel hatte bereits angekündigt, die für 2016 angekündigte Maut genau unter die Lupe zu nehmen.
Denn die Abgabe zahlen unterm Strich nur ausländische Fahrer, Inländer sollen ihr Geld über eine niedrigere Kfz-Steuer zurückbekommen.
Das EU-Recht untersagt aber die Benachteiligung von Ausländern.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat stets betont, die Maut stehe im Einklang mit europäischem Recht.

Inländer zahlen künftig für Autobahnen und Bundesstraßen eine Jahresmaut, die nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Autos gestaffelt ist, im Schnitt 74 Euro.
Ausländer sind nur auf Autobahnen mautpflichtig, für sie gibt es auch eine Zehn-Tages- oder eine Zwei-Monats-Maut.

Dem Bericht zufolge beginnt das Verfahren, das in einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof münden kann, möglicherweise noch vor Beginn der Sommerpause Anfang August.
Dies hänge auch davon ab, wann Bundespräsident Joachim Gauck das Gesetz unterzeichnet und der Text im deutschen Gesetzesblatt veröffentlicht wird.
Der Bundesrat hatte das Prestigeprojekt der CSU Anfang Mai gegen den Widerstand mehrerer Bundesländer gebilligt.

Maut 500 Millionen Euro jährlich einbringen
EU-Kommissionssprecher Jakub Adamowicz erklärte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Für die Europäische Kommission ist von großer Bedeutung, dass bei der Einführung der Pkw-Maut das Prinzip der Nicht-Diskriminierung beachtet wird."
Generell begrüße die Behörde, dass die Maut nach dem Verursacherprinzip funktioniert und die Autofahrer zur Finanzierung von Straßen heranzieht.

Nach Abzug der Kosten soll die im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarte Maut laut Verkehrsministerium jährlich 500 Millionen Euro einbringen.
Kritiker bezweifeln dies.
Der Vizepräsident des Automobilclubs ADAC, Ulrich-Klaus Becker, betonte am Samstag: "Es ist gut und wichtig, dass Europa sich den wirtschaftlich unsinnigen, vor allem aber rechtlich höchst bedenklichen Maut-Plänen des Verkehrsministeriums annimmt."

FDP-Chef Christian Lindner erklärte: "Der Maut-Irrsinn der Großen Koalition gehört zu Recht vor den Europäischen Gerichtshof.
Union und SPD haben sich leichtfertig über alle Bedenken hinweggesetzt, dafür bekommen sie jetzt die Quittung von der Kommission."


 
Pkw-Maut diskriminiert Ausländer: EU-Kommission leitet rechtliche Schritte ein !

Sie ist nicht nur in Deutschland umstritten, sondern wird auch von der EU abgelehnt: die Pkw-Maut.
Die EU-Kommission will ein Verfahren gegen die Zwangsgebühr einleiten und scheut einen Prozess vor dem EuGH nicht.
Die Maut diskriminiere Ausländer, so der Vorwurf.

Die EU-Kommission geht rechtlich gegen die auch in Deutschland umstrittene Pkw-Maut vor.
Dies berichtet die "Welt" und zitiert hochrangige Kommissionskreise mit den Worten: "Wir werden gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Pkw-Maut einleiten, weil sie ausländische Fahrer diskriminiert und damit gegen EU-Recht verstößt."

Dem Bericht zufolge beginnt das Verfahren, das in einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof münden kann, möglicherweise noch vor Beginn der Sommerpause Anfang August.
Dies hänge auch davon ab, wann der Text im deutschen Gesetzesblatt veröffentlicht wird.
Der Bundesrat hatte Anfang Mai das Prestigeprojekt der CSU gegen den Widerstand mehrerer Bundesländer gebilligt.

Die Abgabe soll im Laufe des nächsten Jahres kommen.
Inländer zahlen dann für Autobahnen und Bundesstraßen eine Jahresmaut, die nach Größe und Umweltfreundlichkeit des Autos gestaffelt ist, im Schnitt 74 Euro.
Für Ausländer sind nur Autobahnen mautpflichtig, für sie gibt es aber auch eine Zehn-Tages- oder eine Zwei-Monats-Maut. Brüssel hatte bereits angekündigt, die Maut genau unter die Lupe zu nehmen.
Denn die Abgabe zahlen unterm Strich nur die ausländischen Fahrer, Inländer sollen ihr Geld über eine niedrigere Kfz-Steuer zurückbekommen.
Das EU-Recht untersagt aber die Benachteiligung von Ausländern.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat stets betont, in Gutachten sei nachgewiesen, dass die Maut im Einklang mit europäischem Recht stehe.
EU-Kommissionssprecher Jakub Adamowicz erklärte zu dem Thema lediglich: "Für die Europäische Kommission ist von großer Bedeutung, dass bei der Einführung der PKW-Maut das Prinzip der Nicht-Diskriminierung beachtet wird."

Generell begrüße die Behörde, dass die Pkw-Maut nach dem Verursacherprinzip funktioniert und die Autofahrer zur Finanzierung von Straßen heranzieht.
Nach Abzug der Systemkosten soll die Maut laut Verkehrsministerium jährlich 500 Millionen Euro einbringen.
Kritiker bezweifeln dies.
Union und SPD hatten die Abgabe im Koalitionsvertrag vereinbart.


 
Zurück
Oben Unten