Die Auseinandersetzung um den Mitfahrdienst Uber nimmt eine neue Dimension an. Die Frage der Rechtmäßigkeit eines Taxi-ähnlichen Angebotes wie "Uber Pop" führte in den letzten Monaten zu einem Hin und Her an Verboten. Jetzt wurden allerdings zwei der höchsten Manager des Unternehmens in Europa festgenommen.
Die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) vermeldete, dass in Paris zwei Uber-Chefs verhaftet wurden. Bei diesen handelt es sich um Thibaud Simphal, den Chef der französischen Landesniederlassung, sowie den Geschäftsführer für ganz Europa, Pierre-Dimitri Gore-Coty. Dies sei der vorläufige Höhepunkt der Ermittlungen gegen das Unternehmen, die die Behörden in Frankreich im vergangenen November aufgenommen hatten.
Dem Vernehmen nach werden zwei Vorwürfe gegen die beiden Manager erhoben: Zum Einen sollen sie ohne die dafür benötigten Lizenzen ein Taxi-Unternehmen betreiben. Weiterhin sollen sie Beweis-Dokumente vor den Ermittlern verborgen haben. Letzteres dürfte dabei auch der Grund sein, warum man sie nun festsetzte - wenn die Polizisten eine bestehende Verdunklungsgefahr hinreichend begründen, dürfte der Haftrichter einer Untersuchungshaft zustimmen.
Im Zuge von Uber Pop vermittelt das Unternehmen Fahrgäste an private Fahrer. Anders als bei einer Mitfahrzentrale geht es hier aber in den allermeisten Fällen um Touren im Stadtgebiet, die der jeweilige Autobesitzer in der Regel nicht ohnehin auch ohne zusätzlichen Passagier gefahren wäre. Die Behörden sehen darin eine normale Taxi-Dienstleistung, für die entsprechende Lizenzen benötigt werden und die beispielsweise auch mit Versicherungen und einer Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung verbunden sind.
Uber versucht sich hingegen auf die Position zurückzuziehen, dass man lediglich Fahrten vermittelt - diese aber nicht selbst anbietet. Keiner der Fahrer ist bei der Firma angestellt. Damit zieht das Unternehmen aber eher noch mehr Unmut von staatlicher Seite auf sich. Die Behörden haben wohl nur bedingt ein großes Interesse daran, dass den Taxi-Betreibern ein Konkurrent vom Hals gehalten wird. Allerdings sind die Abrechnungen der zahlreichen formal selbstständigen Fahrer kaum zu kontrollieren und es muss davon ausgegangen werden, dass hier in signifikantem Maßstab Steuern hinterzogen werden.
Die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) vermeldete, dass in Paris zwei Uber-Chefs verhaftet wurden. Bei diesen handelt es sich um Thibaud Simphal, den Chef der französischen Landesniederlassung, sowie den Geschäftsführer für ganz Europa, Pierre-Dimitri Gore-Coty. Dies sei der vorläufige Höhepunkt der Ermittlungen gegen das Unternehmen, die die Behörden in Frankreich im vergangenen November aufgenommen hatten.
Dem Vernehmen nach werden zwei Vorwürfe gegen die beiden Manager erhoben: Zum Einen sollen sie ohne die dafür benötigten Lizenzen ein Taxi-Unternehmen betreiben. Weiterhin sollen sie Beweis-Dokumente vor den Ermittlern verborgen haben. Letzteres dürfte dabei auch der Grund sein, warum man sie nun festsetzte - wenn die Polizisten eine bestehende Verdunklungsgefahr hinreichend begründen, dürfte der Haftrichter einer Untersuchungshaft zustimmen.
Im Zuge von Uber Pop vermittelt das Unternehmen Fahrgäste an private Fahrer. Anders als bei einer Mitfahrzentrale geht es hier aber in den allermeisten Fällen um Touren im Stadtgebiet, die der jeweilige Autobesitzer in der Regel nicht ohnehin auch ohne zusätzlichen Passagier gefahren wäre. Die Behörden sehen darin eine normale Taxi-Dienstleistung, für die entsprechende Lizenzen benötigt werden und die beispielsweise auch mit Versicherungen und einer Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung verbunden sind.
Uber versucht sich hingegen auf die Position zurückzuziehen, dass man lediglich Fahrten vermittelt - diese aber nicht selbst anbietet. Keiner der Fahrer ist bei der Firma angestellt. Damit zieht das Unternehmen aber eher noch mehr Unmut von staatlicher Seite auf sich. Die Behörden haben wohl nur bedingt ein großes Interesse daran, dass den Taxi-Betreibern ein Konkurrent vom Hals gehalten wird. Allerdings sind die Abrechnungen der zahlreichen formal selbstständigen Fahrer kaum zu kontrollieren und es muss davon ausgegangen werden, dass hier in signifikantem Maßstab Steuern hinterzogen werden.



