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Er ist wieder da: Alles über Adolf Hitlers Deutschland-Tour !
Am 8. Oktober startet in den deutschen Kinos die Mockumentary ‘Er ist wieder da!‘ Gemeint ist der Führer.
Knapp 70 Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart.
Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva.
Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine Karriere im Fernsehen.
Denn das Volk, dem er bei eine Reise durch das neue Deutschland begegnet, hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian und macht ihn zum gefeierten TV-Star.
Und das, obwohl sich Adolf Hitler seit 1945 äußerlich und innerlich keinen Deut verändert hat.
Timur Vermes stellte 2012 in seinem Bestseller „Er ist wieder da“ die provokante Frage: „Was wäre, wenn …?“ – und sorgte weltweit für Aufsehen.
Nach 20 Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, über 2 Millionen verkauften Exemplaren in Deutschland und Lizenzen in 41 Sprachen kommt die Erfolgssatire um den wiedererwachten Adolf Hitler im Verleih der Constantin Film auf die große Kinoleinwand.
Die größte Herausforderung war: Wie bringt man 400 Buchseiten, die in der Ich-Form geschrieben sind, mit einem Hitler-Darsteller und weiteren Schauspielern auf die Leinwand?
„Uns war klar, dass wir die unglaubliche Prämisse dieses Stoffes – Hitler erwacht in der Gegenwart, wird für einen Komödianten gehalten und bedient sich der Macht der Medien, um seine Inhalte zu verbreiten – keinesfalls nur als Plattform für Comedy nutzen wollten“, sagt Produzent Lars Dittrich.
Executive Producer Oliver Berben teilt diese Meinung: „Wir wollten einen Film drehen, der unserer Gesellschaft auf unterhaltsame Weise einen Spiegel vorhält.“
Die Darstellung der Figur Adolf Hitler war dabei von besonderer Bedeutung: „Wir haben Timur Vermes versprochen, den Geist des Romans und den Charakter der Hauptfigur auf den Film zu übertragen“, sagt Produzent Christoph Müller.
Bereits auf der Buchmesse hatte Timur Vermes in Interviews deutlich gemacht, dass er im Roman den „echten“ Adolf Hitler zeigen wollte, der einerseits „größenwahnsinnig und gestört“ war, andererseits aber „charmant, höflich und flexibel“ sein konnte.
„Natürlich ist es vielen Menschen lieber, wenn Hitler als Monster und Inkarnation des Bösen dargestellt wird, der alle hypnotisiert und in seinen Bann geschlagen hat“, sagt Timur Vermes.
„So kann man ihm die alleinige Schuld zuschieben.
Doch diese Dämonisierung verschweigt, dass sein politischer Aufstieg und der Holocaust nur möglich waren, weil er auch ein attraktives und ernstzunehmendes Massenphänomen war.
Seine Wähler waren ja keine Idioten.
Die fielen damals auf ihn herein, weil Hitler offensichtlich auch freundlich, klug und charmant wirken konnte – auch wenn wir uns heute mit dieser Ansicht ziemlich schwer tun.“
Die Produzenten gingen auf die Suche nach einem Regisseur, der zu einem frühen Zeitpunkt in die Drehbucharbeit eingebunden werden sollte.
Oliver Berbens Wunschkandidat war David Wnendt: „In seinem Kinodebüt ‘Kriegerin’ beleuchtete er die Neonazi-Szene aus einem anderen Blickwinkel, und mit ‘Feuchtgebiete‘, dessen Romanvorlage ebenfalls als nicht verfilmbar galt, bewies er, dass er auch Humor hat und seine Filme mit einer ganz speziellen Visualität und Erzählform inszeniert.“
Christoph Müller ergänzt: „Wir haben eine Art Regie- Casting durchgeführt, weil wir wissen wollten: Welcher Regisseur hat welche Vision?“
Nach dem enormen Erfolg des von Christoph Maria Herbst gelesenen Hörbuchs gingen viele Fans davon aus, dass der Schauspieler bei einer etwaigen Verfilmung von „Er ist wieder da“ die Hauptrolle spielen würde.
Doch angesichts der Idee, den falschen Adolf Hitler in die Öffentlichkeit
zu schicken, wäre Christoph Maria Herbst nicht die richtige Besetzung gewesen.
„Die Menschen hätten ihn sofort hinter der Maske erkannt“, sagt Oliver Berben, „die Reaktionen wären also ganz anders ausgefallen als gewünscht.
Natürlich weiß jeder, dass dieser Hitler nicht echt sein kann, aber wenn die Menschen den Hitler-Darsteller nicht identifizieren können, vergessen sie schnell, dass es sich nur um einen Schauspieler handelt.“
Das Casting des Hauptdarstellers glich der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen: „Es ist nicht einfach, einen Schauspieler in dieser Altersklasse zu finden, der großartig spielen kann, aber dem normalen Kino- und Fernsehpublikum völlig unbekannt ist“, sagt Christoph Müller.
Die Produzenten sahen sich an den Bühnen um und wurden schließlich am Wiener Burgtheater fündig: Oliver Masucci erhielt eine Einladung zum Casting.
„Ich war überrascht, als der Anruf kam“, sagt Masucci.
„Ich ließ über meine Agentur ausrichten, dass ich mich nicht als Hitler sehe und dass ich mit 1,88 Meter viel zu groß für die Rolle bin.
Doch sie wollten mich unbedingt sehen, also habe ich mir auf Youtube einige Reden von Hitler angesehen und seine Sprechweise einstudiert.“
Am 8. Oktober startet in den deutschen Kinos die Mockumentary ‘Er ist wieder da!‘ Gemeint ist der Führer.
Knapp 70 Jahre nach seinem unrühmlichen Abgang erwacht Adolf Hitler im Berlin der Gegenwart.
Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva.
Im tiefsten Frieden, unter Angela Merkel und vielen tausend Ausländern startet er, was man am wenigsten von ihm erwartet hätte: eine Karriere im Fernsehen.
Denn das Volk, dem er bei eine Reise durch das neue Deutschland begegnet, hält ihn für einen politisch nicht ganz korrekten Comedian und macht ihn zum gefeierten TV-Star.
Und das, obwohl sich Adolf Hitler seit 1945 äußerlich und innerlich keinen Deut verändert hat.
Timur Vermes stellte 2012 in seinem Bestseller „Er ist wieder da“ die provokante Frage: „Was wäre, wenn …?“ – und sorgte weltweit für Aufsehen.
Nach 20 Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, über 2 Millionen verkauften Exemplaren in Deutschland und Lizenzen in 41 Sprachen kommt die Erfolgssatire um den wiedererwachten Adolf Hitler im Verleih der Constantin Film auf die große Kinoleinwand.
Die größte Herausforderung war: Wie bringt man 400 Buchseiten, die in der Ich-Form geschrieben sind, mit einem Hitler-Darsteller und weiteren Schauspielern auf die Leinwand?
„Uns war klar, dass wir die unglaubliche Prämisse dieses Stoffes – Hitler erwacht in der Gegenwart, wird für einen Komödianten gehalten und bedient sich der Macht der Medien, um seine Inhalte zu verbreiten – keinesfalls nur als Plattform für Comedy nutzen wollten“, sagt Produzent Lars Dittrich.
Executive Producer Oliver Berben teilt diese Meinung: „Wir wollten einen Film drehen, der unserer Gesellschaft auf unterhaltsame Weise einen Spiegel vorhält.“
Die Darstellung der Figur Adolf Hitler war dabei von besonderer Bedeutung: „Wir haben Timur Vermes versprochen, den Geist des Romans und den Charakter der Hauptfigur auf den Film zu übertragen“, sagt Produzent Christoph Müller.
Bereits auf der Buchmesse hatte Timur Vermes in Interviews deutlich gemacht, dass er im Roman den „echten“ Adolf Hitler zeigen wollte, der einerseits „größenwahnsinnig und gestört“ war, andererseits aber „charmant, höflich und flexibel“ sein konnte.
„Natürlich ist es vielen Menschen lieber, wenn Hitler als Monster und Inkarnation des Bösen dargestellt wird, der alle hypnotisiert und in seinen Bann geschlagen hat“, sagt Timur Vermes.
„So kann man ihm die alleinige Schuld zuschieben.
Doch diese Dämonisierung verschweigt, dass sein politischer Aufstieg und der Holocaust nur möglich waren, weil er auch ein attraktives und ernstzunehmendes Massenphänomen war.
Seine Wähler waren ja keine Idioten.
Die fielen damals auf ihn herein, weil Hitler offensichtlich auch freundlich, klug und charmant wirken konnte – auch wenn wir uns heute mit dieser Ansicht ziemlich schwer tun.“
Die Produzenten gingen auf die Suche nach einem Regisseur, der zu einem frühen Zeitpunkt in die Drehbucharbeit eingebunden werden sollte.
Oliver Berbens Wunschkandidat war David Wnendt: „In seinem Kinodebüt ‘Kriegerin’ beleuchtete er die Neonazi-Szene aus einem anderen Blickwinkel, und mit ‘Feuchtgebiete‘, dessen Romanvorlage ebenfalls als nicht verfilmbar galt, bewies er, dass er auch Humor hat und seine Filme mit einer ganz speziellen Visualität und Erzählform inszeniert.“
Christoph Müller ergänzt: „Wir haben eine Art Regie- Casting durchgeführt, weil wir wissen wollten: Welcher Regisseur hat welche Vision?“
Nach dem enormen Erfolg des von Christoph Maria Herbst gelesenen Hörbuchs gingen viele Fans davon aus, dass der Schauspieler bei einer etwaigen Verfilmung von „Er ist wieder da“ die Hauptrolle spielen würde.
Doch angesichts der Idee, den falschen Adolf Hitler in die Öffentlichkeit
zu schicken, wäre Christoph Maria Herbst nicht die richtige Besetzung gewesen.
„Die Menschen hätten ihn sofort hinter der Maske erkannt“, sagt Oliver Berben, „die Reaktionen wären also ganz anders ausgefallen als gewünscht.
Natürlich weiß jeder, dass dieser Hitler nicht echt sein kann, aber wenn die Menschen den Hitler-Darsteller nicht identifizieren können, vergessen sie schnell, dass es sich nur um einen Schauspieler handelt.“
Das Casting des Hauptdarstellers glich der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen: „Es ist nicht einfach, einen Schauspieler in dieser Altersklasse zu finden, der großartig spielen kann, aber dem normalen Kino- und Fernsehpublikum völlig unbekannt ist“, sagt Christoph Müller.
Die Produzenten sahen sich an den Bühnen um und wurden schließlich am Wiener Burgtheater fündig: Oliver Masucci erhielt eine Einladung zum Casting.
„Ich war überrascht, als der Anruf kam“, sagt Masucci.
„Ich ließ über meine Agentur ausrichten, dass ich mich nicht als Hitler sehe und dass ich mit 1,88 Meter viel zu groß für die Rolle bin.
Doch sie wollten mich unbedingt sehen, also habe ich mir auf Youtube einige Reden von Hitler angesehen und seine Sprechweise einstudiert.“



