collombo
MyBoerse.bz Pro Member
Bonn – Bei „Momo“, einem der beliebtesten Bio-Läden Bonns, hatte man sofort reagiert: Als der wie im Film aus einzelnen Buchstaben zusammengeklebte Erpresserbrief in seinem Geschäft aufgetaucht war, nahm Chef Raoul Schaefer-Groebel (54) sofort sämtlichen Honig aus dem Sortiment.
„Ware wird vergiftet, keine Polizei, 60 000 Euro in alten 50-Euro-Scheinen“ hatte der Erpresser gefordert.
Schaefer-Groebel reagierte genau richtig und wandte sich an die Polizei.
Erpresser Uwe R. stolperte schließlich über die Gewohnheit.
Am 24. März 2014 wollte der 52-Jährige die schon mehrfach verschobene Geldübergabe noch einmal absagen – nach einem Verkehrsunfall waren ihm zu viele Menschen auf der Hans-Böckler-Straße unterwegs, an der „Momo“ liegt.
Was der „Gangster aus Not“ (60.000 Euro Schulden hatten sich aus Versicherungen und Steuern angehäuft) nicht wusste: Die Polizei hatte die Erpresseranrufe längst der Telefonzelle gerade mal 100 Meter vom Laden entfernt zugeordnet.
Als R. aus jener Telefonzelle heraus die Geldübergabe wieder verschieben wollte, schlug ein Sonder-Einsatzkommando zu.
Schon bei seiner Festnahme hatte der bislang Unbescholtene alles gestanden.
Dem frühen Geständnis verdankt der Maler und Lackierer wohl auch, dass er nicht in den Knast muss.
Der 52-Jährige habe offenbar schlussendlich Angst vor der eigenen kriminellen Energie bekommen und regelrecht „Muffensausen“ gehabt, meinte Amtsrichterin Jasmin Bräuer.
Sie und ihre Schöffen verhängten 15 Monate auf Bewährung.
„Ware wird vergiftet, keine Polizei, 60 000 Euro in alten 50-Euro-Scheinen“ hatte der Erpresser gefordert.
Schaefer-Groebel reagierte genau richtig und wandte sich an die Polizei.
Erpresser Uwe R. stolperte schließlich über die Gewohnheit.
Am 24. März 2014 wollte der 52-Jährige die schon mehrfach verschobene Geldübergabe noch einmal absagen – nach einem Verkehrsunfall waren ihm zu viele Menschen auf der Hans-Böckler-Straße unterwegs, an der „Momo“ liegt.
Was der „Gangster aus Not“ (60.000 Euro Schulden hatten sich aus Versicherungen und Steuern angehäuft) nicht wusste: Die Polizei hatte die Erpresseranrufe längst der Telefonzelle gerade mal 100 Meter vom Laden entfernt zugeordnet.
Als R. aus jener Telefonzelle heraus die Geldübergabe wieder verschieben wollte, schlug ein Sonder-Einsatzkommando zu.
Schon bei seiner Festnahme hatte der bislang Unbescholtene alles gestanden.
Dem frühen Geständnis verdankt der Maler und Lackierer wohl auch, dass er nicht in den Knast muss.
Der 52-Jährige habe offenbar schlussendlich Angst vor der eigenen kriminellen Energie bekommen und regelrecht „Muffensausen“ gehabt, meinte Amtsrichterin Jasmin Bräuer.
Sie und ihre Schöffen verhängten 15 Monate auf Bewährung.



