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Einstellung bis Ende 2018: Auslaufmodell analoges Kabelfernsehen

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Auf der Fachmesse Angacom hat der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber das Ende des analogen Kabelfernsehens prognostiziert. Demnach seien bis 2018 alle Vorrausetzungen erfüllt, die eine Abschaltung analoger Signale möglich machen.

Auch das Kabel wird voll digital
Wer über Antennen und Satellit seine TV-Programme empfängt, wird dabei schon seit einigen Jahren ausschließlich mit digitalen Signalen versorgt. Über Kabel wurde die Ausstrahlung von analogen TV-Programmen aber bis heute nicht eingestellt. Wie der zuständige Branchenverband ANGA jetzt auf seiner in Köln stattfindenden Fachmesse mitteilt ist ein Ende dieser Übertragungstechnik jetzt aber absehbar. Die Experten prognostizieren: Bis 2018 wird auch das analoge Kabelfernsehen eingestellt werden.

Laut Zahlen die ANGA veröffentlicht hat, wurden zum Ende des letzten Jahres 70 Prozent aller Kabelkunden mit digitalen TV-Programmen versorgt. Im Vorjahr lag dieser Wert noch ganze 22 Prozent niedriger. Ausgehend von dieser Wachstumsrate sei damit zu rechnen, dass 2018 einen Versorgungsquote von weit über 90 Prozent erreicht.

Netzbetreibern, Programmveranstalter, Medienpolitik und Wohnungswirtschaft diskutieren seit Jahren darüber, welche Vorrausetzungen für die Abschaltung der analogen Verbreitungswege im Kabelnetz gegeben sein müssen. Als wichtigste Voraussetzung zählt dabei natürlich zunächst eine hohe Verbreitung des digitalen Kabelfernsehens. Sollten 2018 tatsächlich 9 von 10 Kabelkunden auf digitalem Wege auf TV-Programme zugreifen wäre diese Akzeptanzschwelle laut der ANGA deutlich überschritten.

Keine Investitionen nötig
Darüber hinaus geht die ANGA davon aus, dass 2018 fast alle verbliebenen Haushalte mit Analog-Anschluss über Geräte mit digitalen Empfangsmöglichkeiten verfügen werden. Eine Abschaltung hätte dann nicht zur Folge, dass viele Kunden erst in neue Geräte investieren müssten.

"Alles spricht dafür, dass die Voraussetzungen für einen reibungslosen Umstieg bis Ende 2018 vorliegen", erläutert ANGA-Präsident Thomas Braun. Jetzt muss sich zeigen, ob die Zusammenarbeit von Marktbeteiligten und Behörden tatsächlich so reibungslos verläuft, dass der ANGA-Chef mit dieser Prognose Recht behält.

 
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