*** Bestes IPTV *** bester Preis *** gratis Test ***



Drei Schwerverletzte bei Unfall auf Fronleichnamskirmes in Oberhausen !

collombo

MyBoerse.bz Pro Member
Oberhausen. Bei einem Unfall auf einem Fahrgeschäft sind am Abend vier Besucher der Fronleichnamskirmes verletzt worden, drei von ihnen schwer.
Polizei ermittelt.

Oe7Yq8.jpg

Auf der Fronleichnamskirmes in Oberhausen hat es nach Angaben eines Stadtsprechers einen schweren Unfall gegeben.
Drei Frauen wurden schwer verletzt, ein Mann leicht.

Der Unfall ereignete sich um 21.34 Uhr auf dem Fahrgeschäft "Love Express" nahe der St. Clemens Kirche in Oberhausen-Sterkrade.
Drei Notärzte und ein leitender Notarzt vor Ort kümmerten sich umgehend um die Verletzten.

Ihre erste Diagnose bei den drei schwerverletzten Frauen: Verdacht auf Schädelbruch, Verdacht auf Kieferbruch und Verdacht auf Schulterbruch.
Unmittelbar nach dem Unglück wurden die Frauen vor Ort notärztlich versorgt, anschließend sollten sie ins Krankenhaus gebracht werden.
Der leicht verletzte Mann wurde ebenfalls sofort noch auf dem Gelände erstversorgt.

Viele Kirmesbesucher unter Schock
Mindestens 15 Personen stehen derzeit unter Schock und wurden von psychosozialen Unterstüzungskräften versorgt, ein Notfallseelsorger traf bereits ein.

Was genau auf dem Fahrgeschäft geschah und wie es zu dem Unfall kam, sei laut Stadtsprecher noch offen.
Die Polizei sei jedoch bereits vor Ort und habe den Bereich für Ermittlungen abgesperrt.


 
Kirmesunfall – Karussellteile lösten sich wohl !

Oberhausen. Bei einem Unfall auf einem Karussell sind am Abend vier Besucher der Fronleichnamskirmes schwer verletzt worden. Die Polizei ermittelt.

Die Oberhausener Fronleichnamskirmes wurde am Samstagabend von einem schweren Karussell-Unfall überschattet: Im "Love Express" wurden gegen 21.30 Uhr drei Frauen und ein Mann schwer verletzt.
Sie mussten teils noch in der Nacht operiert werden.
Lebensgefahr besteht laut Polizei aber nicht.

Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest.
Einen Anfangsverdacht gibt es aber: Vermutlich haben sich während der Fahrt Teile von Wagen oder Karussellaufbau gelöst, erklärte Polizeisprecher Andreas Wilming-Weber am Sonntagmorgen.
Die Opfer seien dann wohl von den umherfliegenden Teilen getroffen worden.
Ob der Unfall bei voller Geschwindigkeit passierte konnte er nicht sagen.

Lösten sich während der Fahrt Teile des Karussells?
Die Ermittlungen gehen am Sonntag weiter – der "Love Express" bleibt erstmal dicht, Polizei und TÜV-Gutachter nehmen das Fahrgeschäft genau unter die Lupe.
Bislang können weder ein technischer Defekt noch menschliches Versagen ausgeschlossen werden, so Wilming-Weber.

Das Karussell steht an der St.-Clemens-Kirche in Oberhausen-Sterkrade.
Es funktioniert wie der "Musikexpress" – die Wagen rasen auf einer hügeligen Wellenbahn im Kreis.
Die restliche Fronleichnamskirmes ist von den Ermittlungen nicht betroffen.
Der Betrieb läuft wie gewohnt weiter.

Viele Kirmesbesucher standen unter Schock
Die vier Schwerverletzten (19/20/43/44 Jahre) stammen aus Oberhausen und Essen.
Die drei Frauen kamen mit Verdacht auf Schädelbruch, Kieferbruch und Schulterbruch ins Krankenhaus.

Wie die Oberhausener Feuerwehr am Sonntagmorgen berichtet, wurde die am schwersten verletzte junge Frau noch in der Nacht von Oberhausen ins Uniklinikum nach Essen verlegt.
Bei ihr wurden Brüche im Gesichtsbereich und ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert.
Der Zustand der jungen Frau ist nach Angaben der Klinik aber stabil.
Sie soll im Laufe des Tages die Intensivstation verlassen.

15 weitere Kirmesbesucher, die auch im Karussell gesessen oder angestanden hatten und das Unglück aus nächster Nähe erlebt hatten, wurden wegen eines Schocks von Seelsorgern und Ärzten betreut.
Die Notfallseelsorger kümmerten sich auch am späten Abend noch um zwei bis drei Besucher.
Auch Superintendent Joachim Deterding befand sich unter den Helfern.

Sichtschutz schützte Verletzte vor Gaffern
Während sich die Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und Feuerwehr um die Verletzten kümmerten, sperrte die Polizei zügig die Steinbrinkstraße zwischen Finanz- und Brandenburgerstraße für ihre Ermittlungen ab.
Innerhalb kurzer Zeit kümmerten sich drei Notärzte sowie die Besatzungen von vier Rettungswagen sowie weiterer Krankenwagen um die Verletzten.

Ein Sichtschutz verhinderte nun Blicke in das betroffene Karussell.
Schaulustige warteten vergeblich an der Absperrung darauf, einen Blick ins Fahrgeschäft werfen zu können.
Budenbesitzer im abgesperrten Bereich, darunter überwiegend "fliegende Händler" mit Schmuck und Souvenirs, bauten ihre Stände ab.
Die Fronleichnamskirmes lief nach dem Unfall aber weiter.
Nur die Karussells in unmittelbarer Nähe des "Love Express" stellten laut Stadtsprecher die Musik ab.

Während die Ermittlungen zur Unglücksursache weitergehen, öffnete die Fronleichnamskirmes am Sonntagmorgen wieder regulär, bereits um 12 Uhr waren bereits viele Menschen auf dem Rummelplatz unterwegs.
 
Aufbau-Fehler verursachte Unfall auf Fronleichnamskirmes !

Oberhausen. Ein Fehler beim Aufbau des "Love Express" hat den Unfall auf der Fronleichnamskirmes verursacht.
Das sagt die Polizei nach der Tatort-Untersuchung.

mGrv2L.jpg

Die Ursache für den Unfall auf der Sterkrader Fronleichnamskirmes ist geklärt.
Nachdem die Oberhausener Polizei am Sonntagabend ihre Ermittlungen am Tatort abgeschlossen hat, steht nun fest, dass fehlende Sicherungssplinte den Unfall mit vier Schwerverletzten ausgelöst haben.
"Es gab keine Hinweise auf ein technisches Versagen, der Fehler geschah beim Aufbau", sagt Polizeisprecher Andreas Wilming-Weber.

Durch die hohe Geschwindigkeit und die Vibration des Fahrgeschäftes hatten sich daraufhin Metallbolzen gelöst, die eigentlich durch Splinte gesichert sind, als Folge fielen die Metallstangen auf die Fahrgäste des Karussells.
Diese Sicherungsstifte wurden, das haben die Untersuchungen am "Love Express" ergeben, beim Aufbau schlichtweg vergessen.
Ermittelt wird nun wegen eines Körperverletzungsdelikts, so der Polizeisprecher.
"Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, wer verantwortlich für den Aufbau des Fahrgeschäfts ist."
Ermittelt wird nun zunächst gegen den Betreiber des Karussels.

Kirmes-Unfall in Oberhausen verunsichert viele Besucher
Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, sieht keine Notwendigkeit, die bestehenden Regeln in der Branche zu verschärfen.
„Wir haben in Deutschland die höchsten Sicherheitsstandards der Welt“, sagt er.
Diese seien „absolut ausreichend“.
Den Betreiber des Fahrgeschäfts, einen Duisburger Unternehmer, kenne er persönlich, sagt Ritter.
Ihm sei nicht bekannt, dass es in der Vergangenheit bereits Unfälle auf dessen Anlagen gegeben habe.
„Sollte sich herausstellen, dass es ein Betreiberfehler war, ist das ein Fall für die Justiz“, so Ritter weiter.

Trotzdem verunsichert der Unfall des "Love Express" auf der Kirmes in Oberhausen-Sterkrade viele Jahrmarkt-Besucher.
Sie fragen sich: Wie sicher sind Karussells in Deutschland?
Denn der Vorfall in Oberhausen ist nicht der einzige.
Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren auf Jahrmärkten, Kirmessen und Volksfesten zu Unfällen gekommen, immer wieder wurden dabei Menschen verletzt.

Doch Experten warnen davor, in Panik zu verfallen.
"Wir haben in Deutschland ein sehr engmaschiges Netz von Prüfungen", sagt Frank Ehlert vom Tüv Rheinland.
Jedes neue Fahrgeschäft werde von Experten begutachtet, bevor es zugelassen werde.
Und auch danach gebe es regelmäßige Kontrollen: Achterbahnen müssten jedes Jahr, andere Fahrgeschäfte alle drei Jahre untersucht werden.
Ältere Geräte müssen sogar regelmäßig zur Röntgenprüfung.
Dort wird getestet, ob alle Bauteile noch den Belastungen standhalten.


 
Zurück
Oben Unten