Cinderella.TS.MD.German.x264-PsO
Titel: Cinderella
Genre: Fantasy
Laufzeit: 105 Min.
Sprache/n: Deutsch
Video Stream: TS
Audio Stream: Mic
Video Codec: MPEG-4 H.264 / AVC
Hoster: Uploaded.net, Share-online.biz, HugeFiles.net, Streamcloud.eu, Flashx.tv
Größe: 1178.55 MB
Parts: 12 Dateien
Passwort: - wird nicht benötigt -
Sample:
Archivformat: RAR
Eine junge Frau leidet nach einem verhängnisvollen Unfall unter totalem Gedächtnisverlust. Langsam kommt sie ihrer Vergangenheit über Tagebucheinträge und Erzählungen anderer näher. Regisseur Iain Softley erzählt die auf einem Roman basierende Geschichte schnörkellos und sachlich. Damit baut er zwar Spannung auf, aber dennoch fehlt es Wrong Identity an dem gewissen Etwas und dem Besonderen. Positiv herauszuheben sind aber die Darstellerinnen Tuppence Middleton (die im preisgekrönten Kurzfilm Connect mitgespielt hat) und Alexandra Roach (verkörperte im Oscar-prämierten Die eiserne Lady die junge Margaret Thatcher), denen ein intensives Zusammenspiel gelingt.
Eine junge Frau erwacht im Krankenhaus, nachdem sie eine gewaltige Explosion in einem Haus schwer verletzt überlebt hat. Ihr fehlt jegliche Erinnerung an ihr bisheriges Leben. Julia, die Assistentin ihrer Tante, klärt sie darüber auf, dass ihr Name Michèle ist und sie bald ein riesiges Vermögen erben wird. Denn ebendiese Tante ist kürzlich verstorben. Michèle versucht, in ihr altes Leben zurückzufinden und sammelt dabei immer mehr Informationen über ihre Vergangenheit: Zuletzt hat sie mit der unscheinbaren Domenica, ihrer Freundin aus Kindertagen, in London zusammengelebt. Eifersüchteleien zwischen ihr und Michèles Freund Jake sorgten immer wieder für Streitigkeiten, das verschärfte sich noch dadurch, dass Domenica ihrer Freundin immer ähnlicher wurde und sich offenbar in sie verliebt hatte. Michèles Neugier, was sich vor der Explosion, bei der ihre Freundin gestorben ist, noch ereignet hat, wird immer größer. Zu Recht, denn je tiefer sie gräbt, desto dunklere Geheimnisse kommen zum Vorschein.
Wenn ein Film anfängt, beginnt der Zuschauer in der Regel bei null und muss sich langsam in das Geschehen einfinden. Geht es dem Protagonisten genauso, dann klingt das nach der idealen Grundlage für einen spannenden Film. Der Thriller Wrong Identity arbeitet mit genau dieser Möglichkeit, indem die Hauptfigur einen Gedächtnisverlust erleidet und sich ihre Erinnerung Stück für Stück erarbeiten muss. Der Film ist eine Romanadaption von Sébastien Japrisots "Piège pour Cendrillon" (zu Deutsch: "Falle für Cinderella") - ein Stoff, der bereits 1965 in Frankreich verfilmt wurde. Nun nahm sich Regisseur Iain Softley der Geschichte rund um die Frauenfreundschaft an, die in der Katastrophe endet. Der Brite machte sich bereits mit Filmen wie Der verbotene Schlüssel und K-Pax - Alles ist möglich einen Namen. Dank Tintenherz kennt er sich bereits mit der Verfilmung erfolgreicher Romanstoffe aus.
Mit dieser Erfahrung machte er sich nun an die Umsetzung einer klassischen Gedächtnisverlust-Geschichte. Der Clou daran ist, dass Michèle zwar Dinge herausfindet, sich dabei aber nie ganz sicher sein kann, was davon wirklich ihre eigene Vergangenheit ist. Vor dem Hintergrund dieser Unsicherheit nehmen die Rückblicke im Filmverlauf immer mehr Raum ein. Dank Tagebuch und Erzählungen setzt sich damit ein Puzzle zusammen, zu dem es zunächst keine Teile gibt. Erzählt wird das über gut anderthalb Stunden recht schnörkellos und geradlinig. Dadurch konzentriert sich Softley aber auf das wichtigste Element des Filmes: die Spannung hin auf die Auflösung. Die Schauspieler machen ihre Sache dabei gut, vor allem Tuppence Middleton als Michèle und Alexandra Roach als Domenica sorgen für ein intensives Spiel. Middleton spielte bereits in der Produktion Chatroom mit und hatte im Thriller Trance - Gefährliche Erinnerung mit James McAvoy und Rossario Dawson eine kleine Nebenrolle. Roach hingegen spielte in Die eiserne Lady die junge Version von Margaret Thatcher (Meryl Streeps Oscar-prämierte Rolle) und in Anna Karenina an der Seite von Keira Knightley.
Auch die Nebenrollen sind mit mehr oder minder bekannten Gesichtern besetzt: Frances de la Tour als reiche und später von Krankheit gezeichnete Tante spielte in Filmen wie Hugo Cabret und Alice im Wunderland mit. Die weiteren Nebenrollen haben ebenfalls schon einige Filme auf ihrem Konto. Das Ensemble sorgt mit dafür, dass Wrong Identity funktioniert. Nach und nach entsteht für die Protagonistin und gleichzeitig auch für den Zuschauer ein Bild von den Geschehnissen und doch kommen Zweifel auf. Ist Michèle wirklich sie selbst oder suggerieren ihr die Entdeckungen aus vergangenen Tagen nur etwas, was nicht der Realität entspricht? Man rätselt automatisch mit und sucht in Kleinigkeiten Hinweise. Genau dafür lässt Regisseur Softley dem Zuschauer Raum. Das ruhige und eher stille Erzählen gibt immer wieder Gelegenheit, im Kleinen etwas abzulesen. Vielleicht hätte man diesen Krimi-Thriller außergewöhnlicher gestalten können. Doch der Regisseur lässt lieber die Finger von Experimenten und Dingen, die möglicherweise weg führen vom Pfad zur Auflösung.
Das sorgt dafür, dass Wrong Identity zwar nicht schlecht ist, aber eben auch kein Film, der besonders stark in Erinnerung bleibt. Die Low-Budget-Produktion punktet mit guten Darstellern und einer stringenten Handlung ohne Schlenker. Doch darin kann man auch eine Schwäche sehen, denn der Film hätte so auch vor 30 Jahren entstanden sein können. Neues und Innovatives sucht man vergebens, und an dem Eindruck ändert auch das Verwirrspiel um die Frage, wer die Hauptfigur überhaupt ist, nicht viel. Das trickreiche Vorgehen, Erinnerungen über Tagebucheinträge und Erzählungen anderer zu suggerieren und so eigentlich bis zum Ende offen zu lassen, was davon wirklich wahr ist, wird nicht gebührend hervorgehoben. Hier hätte der Film die Möglichkeit gehabt, mehr zu erreichen. So liefert Regisseur Softley einen soliden Krimi, der bei der Stange hält, aber eben nicht umhaut.
Weitere interessante Filme
Schlage einen Film aus unserer Datenbank vor, der jemanden interessieren könnte, dem Wrong Identity - In der Haut einer Mörderin gefallen hat:
var bestPictures=new Bloodhound({datumTokenizer:Bloodhound.tokenizers.obj.whitespace('value'),queryTokenizer:Bloodhound.tokenizers.whitespace,remote:'/filme/recommendationSearch.phtml?query=%QUERY'});bestPictures.initialize();$('#recommendation .typeahead').typeahead(null,{name:'best-pictures',displayKey:'value',source:bestPictures.ttAdapter(),templates:{empty:['Keine Ergebnisse'].join('\n'),suggestion:Handlebars.compile('{{title}}
Screen:
nfo:
Mirror: 1
Mirror: 2
Mirror: 3
Mirror: 4
Mirror: 5