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Christopher Walken (eigentlich Ronald Walken; * 31. März 1943 in Astoria, Queens, New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer. Als vielseitiger Schauspieler spielt Walken sowohl in Mainstream- als auch in Independent-Filmen. Viele seiner Rollen verkörpern sinistre und verstörende Charaktere. Für die Darstellung eines durch den Krieg in Vietnam traumatisierten Soldaten in Michael Ciminos Film Die durch die Hölle gehen wurde Walken bei der Oscarverleihung 1979 als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
Biografie
Christopher Walken ist der Sohn von Paul Wälken (1903–2001), einem Angehörigen der deutschen Bäckerdynastie Wälken aus Gelsenkirchen-Horst, der in den 1920er Jahren in die Vereinigten Staaten emigrierte und Präsident der US-Amerikanischen Bäckereiinnung wurde und Rosalie Russell (1907–2010), einer theaterbegeisterten Schottin. Er hat zwei Brüder, Kenneth und Glenn, die auch als Darsteller in Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen mitwirkten. Walken versteht auch Deutsch, spricht es aber leidlich.
Bereits als Dreijähriger posierte Walken für Werbefotos, mit sieben Jahren wirkte er bereits in Fernsehshows mit. Im Alter von zehn Jahren hatte er einen Tanzkurzauftritt mit seinem Bruder in The Colgate Comedy Hour an der Seite von Jerry Lewis und Dean Martin, was ihn zu seiner Schauspielkarriere inspirierte. Nach Walkens eigenen Angaben sprachen ihn Lewis und Martin hinter der Bühne an und prophezeiten ihm eine große Zukunft im Showgeschäft. Was als Spaß gemeint war, hatte eine große Wirkung auf ihn. Fortan bewarb er sich für jede Aufführung an seiner Schule, der Professionals Children’s School in Manhattan, und sammelte, unter dem Namen Ronnie Walken auftretend, weitere Erfahrungen im Fernsehgeschäft, unter anderem 1953 in der Fernsehserie The Wonderful John Acton und von 1954 bis 1956 in Springfield Story.
1958 debütierte Walken am Broadway in Elia Kazans Tony-prämierten Stück J.B. Es folgten weitere Engagements in Musicals und musikalischen Komödien. Nach der Erlangung seines Schulabschlusses begann er 1961 ein Studium der Englischen Literatur an der Hofstra University in Long Island, welches er aber nicht abschloss, um 1963 an der Seite der damals noch wenig bekannten Liza Minnelli in dem Off-Broadway-Stück Best Foot Forward zu spielen. Bei einer Aufführung von West Side Story lernte er Georgianne Thon kennen, die er 1969 heiratete.
1981 arbeitete Christopher Walken zusammen mit Natalie Wood an dem 1983 erschienenen Film Projekt Brainstorm. Bei einem Segelausflug mit ihrem Ehemann Robert Wagner und ihrem Filmpartner Walken kam es zu einem Unfall, bei dem Natalie Wood im Alter von 43 Jahren ertrank.
Im James-Bond-Film Im Angesicht des Todes verkörperte Walken 1985 Bonds Gegenspieler Zorin.
Walken hat zahlreiche Gastauftritte sowohl im Film als auch im Fernsehen. Unter anderem in Kojak – Einsatz in Manhattan. Außerdem verkörperte er eine wiederkehrende Gastrolle in der US-amerikanischen Fernsehshow Saturday Night Live, in der er in einem Sketch namens The Continental mitwirkt.
1998 lieh Walken in einem der ersten computeranimierten Spielfilme, Antz, der Figur des Colonel Cutter die Stimme. In den 1980er Jahren war Heiner Lauterbach seine feste deutsche Synchronstimme, später übernahm das mehrfach Schauspieler und Synchronsprecher Randolf Kronberg. Seit 2000 wird er abwechselnd von Bodo Wolf und Frank Glaubrecht synchronisiert.
Er versuchte sich 2001 auch als Autor und Regisseur mit dem Kurzfilm Popcorn Shrimp.
Filme Liste:
Language: German
Format: DVDRip XviD
Hoster: Share-Online
Size: 75.23 GB
Password: No
Zuletzt bearbeitet:



