HansonMaterial
MyBoerse.bz Pro Member
[Biografie] Berndt Rieger - Agnetha Fältskog / Frida
Berndt Rieger - Agnetha Fältskog / Frida
Genre: Biografie
Format: azw3, docx, epub, htmlz, lit, mobi, pdf, txt
Sprache: Deutsch
Größe: 12 MB
Passwort: kein Passwort
Hoster: Share-Online.biz
Agnetha Fältskog - Die Stimme von ABBA
Als Agnetha, die süße Blonde von ABBA, im Alter von 17 Jahren als Popstar entdeckt wird, ist sie eine Telefonistin in einer schwedischen Kleinstadt, die aus Liebeskummer ein nettes Lied komponiert und mit ihrer grandiosen Stimme auf ein Demo-Band aufgenommen hat. Dieses kommt dem Plattenproduzenten Little Gerhard in die Hände, der von der Stimme dieser jungen Frau wie elektrisiert ist und mit ihrer Besitzerin sofort Tonaufnahmen machen möchte. Darüber ist Agnetha, als sie davon erfährt, sehr verwundert. Denn sie hält sich eigentlich für nichts Besonderes. „Ich war noch sehr jung“, erzählt sie später, „und konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass ein großer Star wie Little Gerhard ein junges Mädchen aus einem kleinen Ort wie Jönköping einfach so anrufen würde. Ich schwärmte damals immer für alle möglichen Stars, und war sicher, dass mir irgend jemand aus der Band mit dem Anruf einen Streich spielen wollte.“ Agnetha ist ein Leben lang dieses einfache Mädchen geblieben, das einfach gerne Musik macht, an einer großen Karriere aber eigentlich gar nicht so interessiert ist. Agnetha ist normal geblieben. Sie hat keinen Sinn für Luxus. Eigentlich möchte sie nur leben und lieben. Das war schon immer so, selbst zu den Zeiten, in denen ABBA weltweit in aller Munde war. Auch schon damals war sie ein Mädchen, das Kinder möchte, und eine Familie, ein ruhiges Leben, und nicht viel mehr. Das Leben aber hatte anderes mit ihr vor. Dazu war sie einfach musikalisch zu begabt. Dazu war ihre Stimme, die nie ein konventionelles Training unterlaufen hat, zu sensationell, um ignoriert zu werden. Agnetha wird deshalb bis zum heutigen Tag Jahrzehnte lang im Licht der Öffentlichkeit stehen, ob sie das nun ursprünglich wollte oder nicht. Und sie war sehr erfolgreich. Als strahlender Stern der Popgruppe ABBA, aber auch als Solokünstlerin, hat Agnetha insgesamt über 300 Millionen Platten verkauft, das ist neben Elvis Presley und Paul McCartney wahrscheinlich der größte Erfolg im Plattengeschäft überhaupt. Sie ist seit Ende der 1960er Jahre in Schweden und in großen Teilen Europas ein Superstar mit einer treuen Fangemeinde, die jede neue Platte von Agnetha kauft, sie verehrt und jeden öffentlichen Auftritt von Agnetha mit Kreischen begleitet, und das umso mehr, als diese Auftritte sehr selten geworden sind. Diese Begeisterung ist schon sehr erstaunlich, denn Agnetha hat nichts dazu getan, um diese Reaktionen auslösen zu wollen, noch sind sie ihr angenehm. Zwar berichtet sie in ihrer Zeit bei ABBA von der Euphorie, vor Tausenden von Menschen zu stehen, die einem zujubeln, doch fügt sie schon damals sofort an, dass diese positive Erregung schnell in Ängste umkippen kann, und bei ihr in einer Panikattacke mündet, von der sie sich nur über sehr lange Zeiträume erholen kann. Letztendlich hat sie einen Großteil ihrer Auftritte auf der Bühne, bei denen sie uns so gelassen und fröhlich schien, mit schlotternden Knien bewältigt und dabei eher gelächelt, um gute Miene zu einem bösen Spiel zu machen. Sie hat ihre Karriere durchgestanden, weil sie ihren Mann mit seinen Sehnsüchten nach einem Welterfolg im Popgeschäft nicht im Stich lassen wollte. Aber wirklich gewollt hat sie diese Karriere nicht. Viele Fans von ABBA kreiden Agnetha die frühe Auflösung der Band an. Diese erfolgte, weil die Beziehung zwischen Agnetha und Björn zu Ende war und für Agnetha kein Grund mehr bestand, bei seinem Projekt mitzumachen. Die verbliebenen Mitglieder von ABBA erzählen, dass sich Agnetha nach der Trennung dagegen gesträubt hätte, Promotion zu machen. Sie können nicht verstehen, dass es für Agnetha zu dem Zeitpunkt gleichgültig geworden war, ob ABBA weiter existierte. Die Band war für sie ein Werk der Liebe, und als die Liebe gestorben war, existierte für sie auch ABBA nicht mehr.
350 Seiten
Frida - Die Dancing-Queen von ABBA
Anni-Frid Lyngstad, genannt Frida, war die einzige professionelle Performerin bei ABBA. Sie hatte eine Stimmausbildung und sich als Jazzsängerin einen Namen gemacht, lange bevor sie zu der Gruppe stieß. Sie konnte sich mühelos in den Zweigesang mit Agnetha einstimmen als Mezzosopran, war aber auch fähig, eindrucksvolle Solos mit großem Stimmumfang vorzubringen. Sie konnte sich sehr gut bewegen, beschränkte ihre Bühnenauftritte aber nicht nur auf Tanzeinlagen, sondern konnte richtige Cabaret-Nummern im Kostüm mit Moderation, Gesang und Tanz bewältigen und auch sehr komisch sein. Die Größe des Beitrags von Frida zu ABBA kann man nur vor diesem Hintergrund verstehen. Die sportliche Brünette mit den ebenmäßigen Gesichtszügen war sicherlich auch eine Schönheit wie Agnetha. Doch ihre Anziehungskraft, die ihr bald eine eigene Fangemeinde bescherte, kam aus dem Spaß, den sie an den Bühnenauftritten hatte. Sie genoss es richtig, vor ihren Fans zu stehen und dabei stimmlich und darstellerisch alles zu geben. Das Publikum miteinzubeziehen, dabei auch vor humorvollen Einlagen nicht zurückzuscheuen. Das gab ihr etwas Kumpelhaftes. Frida konnte aber auch als Entertainerin vom alten Schlag einen professionellen Auftritt mit der ihr eigenen Würde hinlegen, die ein hohes Qualitätsbewusstsein mit Zurückhaltung und Bescheidenheit verband. Frida war der ruhende Pol auf der Bühne, selbst wenn sie ständig in Bewegung war. Sie war es gewohnt, schlechte Tage von Agnetha auszugleichen, indem sie sich dann stärker in den Mittelpunkt stellte, hatte aber keine Problem, Agnetha an guten Tagen die Bühne zu überlassen. Frida konnte Björns Einlagen veredeln, indem sie dazu tanzte und mit ihrem fröhlichen Lachen auch Benny wieder den Spaß an der Musik vermitteln, den er auf der Bühne vergessen konnte. Einige Liebesgaben von Benny für seine schöne Freundin, darunter „Fernando“ und „Money Money Money“ verliehen ABBA außerdem eine musikalische Breite, die der Band sonst abgegangen wäre. Die wichtigste davon war das Lied „Dancing Queen“, eine Huldigung für Frida, die sich auch privat gerne auf der Tanzfläche im Rhythmus und in der Musik verlor. Ihr Lieblingslied, das ihr Wesen auch am Besten beschreibt. Dieses Buch erzählt von Fridas Zeit bei ABBA, aber auch von ihrer Solo-Karriere von Frida vor und nach dem gigantischen Erfolg der schwedischen Kultband. Es legt dabei den Schwerpunkt auf Videolinks zu YouTube und anderen Webseiten, um dem Leser zu erlauben, Frida als Performerin auf der Bühne besser kennen zu lernen und auch ihre außergewöhnliche Stimme zu erleben. In der ebook-Version dieses Buchs können Sie diese Links direkt anwählen. Man kann in den Videos die scheue Frida der Frühzeit erleben, das Powerhaus einer Sängerin während der ABBA-Periode und die gezeichnete und doch stark gebliebene Frida der späteren Jahre. In den Links sind auch einige Interviews enthalten, die sie im Laufe der Jahre gegeben hat. So wird die Geschichte ihres Lebens auf der Bühne und in der Öffentlichkeit letztendlich von ihr selbst erzählt und kann dadurch ihre ganze Kraft entfalten.
Berndt Rieger - Agnetha Fältskog / Frida
Genre: Biografie
Format: azw3, docx, epub, htmlz, lit, mobi, pdf, txt
Sprache: Deutsch
Größe: 12 MB
Passwort: kein Passwort
Hoster: Share-Online.biz
Agnetha Fältskog - Die Stimme von ABBA
Als Agnetha, die süße Blonde von ABBA, im Alter von 17 Jahren als Popstar entdeckt wird, ist sie eine Telefonistin in einer schwedischen Kleinstadt, die aus Liebeskummer ein nettes Lied komponiert und mit ihrer grandiosen Stimme auf ein Demo-Band aufgenommen hat. Dieses kommt dem Plattenproduzenten Little Gerhard in die Hände, der von der Stimme dieser jungen Frau wie elektrisiert ist und mit ihrer Besitzerin sofort Tonaufnahmen machen möchte. Darüber ist Agnetha, als sie davon erfährt, sehr verwundert. Denn sie hält sich eigentlich für nichts Besonderes. „Ich war noch sehr jung“, erzählt sie später, „und konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass ein großer Star wie Little Gerhard ein junges Mädchen aus einem kleinen Ort wie Jönköping einfach so anrufen würde. Ich schwärmte damals immer für alle möglichen Stars, und war sicher, dass mir irgend jemand aus der Band mit dem Anruf einen Streich spielen wollte.“ Agnetha ist ein Leben lang dieses einfache Mädchen geblieben, das einfach gerne Musik macht, an einer großen Karriere aber eigentlich gar nicht so interessiert ist. Agnetha ist normal geblieben. Sie hat keinen Sinn für Luxus. Eigentlich möchte sie nur leben und lieben. Das war schon immer so, selbst zu den Zeiten, in denen ABBA weltweit in aller Munde war. Auch schon damals war sie ein Mädchen, das Kinder möchte, und eine Familie, ein ruhiges Leben, und nicht viel mehr. Das Leben aber hatte anderes mit ihr vor. Dazu war sie einfach musikalisch zu begabt. Dazu war ihre Stimme, die nie ein konventionelles Training unterlaufen hat, zu sensationell, um ignoriert zu werden. Agnetha wird deshalb bis zum heutigen Tag Jahrzehnte lang im Licht der Öffentlichkeit stehen, ob sie das nun ursprünglich wollte oder nicht. Und sie war sehr erfolgreich. Als strahlender Stern der Popgruppe ABBA, aber auch als Solokünstlerin, hat Agnetha insgesamt über 300 Millionen Platten verkauft, das ist neben Elvis Presley und Paul McCartney wahrscheinlich der größte Erfolg im Plattengeschäft überhaupt. Sie ist seit Ende der 1960er Jahre in Schweden und in großen Teilen Europas ein Superstar mit einer treuen Fangemeinde, die jede neue Platte von Agnetha kauft, sie verehrt und jeden öffentlichen Auftritt von Agnetha mit Kreischen begleitet, und das umso mehr, als diese Auftritte sehr selten geworden sind. Diese Begeisterung ist schon sehr erstaunlich, denn Agnetha hat nichts dazu getan, um diese Reaktionen auslösen zu wollen, noch sind sie ihr angenehm. Zwar berichtet sie in ihrer Zeit bei ABBA von der Euphorie, vor Tausenden von Menschen zu stehen, die einem zujubeln, doch fügt sie schon damals sofort an, dass diese positive Erregung schnell in Ängste umkippen kann, und bei ihr in einer Panikattacke mündet, von der sie sich nur über sehr lange Zeiträume erholen kann. Letztendlich hat sie einen Großteil ihrer Auftritte auf der Bühne, bei denen sie uns so gelassen und fröhlich schien, mit schlotternden Knien bewältigt und dabei eher gelächelt, um gute Miene zu einem bösen Spiel zu machen. Sie hat ihre Karriere durchgestanden, weil sie ihren Mann mit seinen Sehnsüchten nach einem Welterfolg im Popgeschäft nicht im Stich lassen wollte. Aber wirklich gewollt hat sie diese Karriere nicht. Viele Fans von ABBA kreiden Agnetha die frühe Auflösung der Band an. Diese erfolgte, weil die Beziehung zwischen Agnetha und Björn zu Ende war und für Agnetha kein Grund mehr bestand, bei seinem Projekt mitzumachen. Die verbliebenen Mitglieder von ABBA erzählen, dass sich Agnetha nach der Trennung dagegen gesträubt hätte, Promotion zu machen. Sie können nicht verstehen, dass es für Agnetha zu dem Zeitpunkt gleichgültig geworden war, ob ABBA weiter existierte. Die Band war für sie ein Werk der Liebe, und als die Liebe gestorben war, existierte für sie auch ABBA nicht mehr.
350 Seiten
Frida - Die Dancing-Queen von ABBA
Anni-Frid Lyngstad, genannt Frida, war die einzige professionelle Performerin bei ABBA. Sie hatte eine Stimmausbildung und sich als Jazzsängerin einen Namen gemacht, lange bevor sie zu der Gruppe stieß. Sie konnte sich mühelos in den Zweigesang mit Agnetha einstimmen als Mezzosopran, war aber auch fähig, eindrucksvolle Solos mit großem Stimmumfang vorzubringen. Sie konnte sich sehr gut bewegen, beschränkte ihre Bühnenauftritte aber nicht nur auf Tanzeinlagen, sondern konnte richtige Cabaret-Nummern im Kostüm mit Moderation, Gesang und Tanz bewältigen und auch sehr komisch sein. Die Größe des Beitrags von Frida zu ABBA kann man nur vor diesem Hintergrund verstehen. Die sportliche Brünette mit den ebenmäßigen Gesichtszügen war sicherlich auch eine Schönheit wie Agnetha. Doch ihre Anziehungskraft, die ihr bald eine eigene Fangemeinde bescherte, kam aus dem Spaß, den sie an den Bühnenauftritten hatte. Sie genoss es richtig, vor ihren Fans zu stehen und dabei stimmlich und darstellerisch alles zu geben. Das Publikum miteinzubeziehen, dabei auch vor humorvollen Einlagen nicht zurückzuscheuen. Das gab ihr etwas Kumpelhaftes. Frida konnte aber auch als Entertainerin vom alten Schlag einen professionellen Auftritt mit der ihr eigenen Würde hinlegen, die ein hohes Qualitätsbewusstsein mit Zurückhaltung und Bescheidenheit verband. Frida war der ruhende Pol auf der Bühne, selbst wenn sie ständig in Bewegung war. Sie war es gewohnt, schlechte Tage von Agnetha auszugleichen, indem sie sich dann stärker in den Mittelpunkt stellte, hatte aber keine Problem, Agnetha an guten Tagen die Bühne zu überlassen. Frida konnte Björns Einlagen veredeln, indem sie dazu tanzte und mit ihrem fröhlichen Lachen auch Benny wieder den Spaß an der Musik vermitteln, den er auf der Bühne vergessen konnte. Einige Liebesgaben von Benny für seine schöne Freundin, darunter „Fernando“ und „Money Money Money“ verliehen ABBA außerdem eine musikalische Breite, die der Band sonst abgegangen wäre. Die wichtigste davon war das Lied „Dancing Queen“, eine Huldigung für Frida, die sich auch privat gerne auf der Tanzfläche im Rhythmus und in der Musik verlor. Ihr Lieblingslied, das ihr Wesen auch am Besten beschreibt. Dieses Buch erzählt von Fridas Zeit bei ABBA, aber auch von ihrer Solo-Karriere von Frida vor und nach dem gigantischen Erfolg der schwedischen Kultband. Es legt dabei den Schwerpunkt auf Videolinks zu YouTube und anderen Webseiten, um dem Leser zu erlauben, Frida als Performerin auf der Bühne besser kennen zu lernen und auch ihre außergewöhnliche Stimme zu erleben. In der ebook-Version dieses Buchs können Sie diese Links direkt anwählen. Man kann in den Videos die scheue Frida der Frühzeit erleben, das Powerhaus einer Sängerin während der ABBA-Periode und die gezeichnete und doch stark gebliebene Frida der späteren Jahre. In den Links sind auch einige Interviews enthalten, die sie im Laufe der Jahre gegeben hat. So wird die Geschichte ihres Lebens auf der Bühne und in der Öffentlichkeit letztendlich von ihr selbst erzählt und kann dadurch ihre ganze Kraft entfalten.



