collombo
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Wohl kein anderes Popalbum wird dieses Jahr mit so großer Spannung erwartet wie „Everything Now“ von Arcade Fire.
Ein mitreißendes Konzert in Berlin liefert den vielversprechenden Vorgeschmack.
Ja, er klingt wie die großen ABBA-Hits der 70er, dieser unwiderstehliche Ohrwurm „Everything Now“.
Die kanadische Band Arcade Fire platziert die supereingängige, für manche ältere Fans aber arg leichtgewichtige erste Single aus dem kommenden Album gleich an den Anfang ihres Berliner Konzerts.
Und es funktioniert.
Sofort gibt es für die meisten der etwa 17.000 Besucher in der ausverkauften Köpenicker Open-Air-Bühne Wuhlheide am Sonntagabend kein Halten mehr, die allgemeine Glückseligkeit ist mit Händen zu greifen.
Wieder einmal springt die enorme Spielfreude und schiere melodische Überwältigungskraft der zehnköpfigen Live-Truppe um Sänger Win Butler und seine Ehefrau Régine Chassagne sofort über.
Arcade Fire haben zwar einen weiten Weg hinter sich – gerade auch stilistisch, seit David Bowie sie angeblich noch vor ihrem grandios düsteren Artrock-Debüt „Funeral“ (2004) entdeckte.
Aber auf der Bühne sind sie, selbst wenn die Songs glatter geworden sind, immer noch diese wuselige, wild durcheinander tobende, Hymnen schmetternde, supernett-chaotische Kumpel-Band aus Montreal. Gitarren, Bass, zwei Drumsets, Trommeln, Orgel und Klavier, Vibrafon, Geige, Akkordeon und Stimmen, Stimmen, Stimmen – ein herrlicher, ausgelassener Lärm.
In Berlin legen Arcade Fire ihren letzten Deutschland-Zwischenstopp ein, bevor am 28. Juli beim traditionsreichen Großlabel Columbia das ebenfalls „Everything Now“ („Alles jetzt“) betitelte fünfte Album erscheint.
Die Platte wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis, Journalisten müssen zu Listening-Sessions der Plattenfirma anrücken.
Viel Kontrolle für eine Band, die immer noch gern Chaos verkörpert.
Arcade Fire - Creature Comfort (Official Video) !
Ein mitreißendes Konzert in Berlin liefert den vielversprechenden Vorgeschmack.
Ja, er klingt wie die großen ABBA-Hits der 70er, dieser unwiderstehliche Ohrwurm „Everything Now“.
Die kanadische Band Arcade Fire platziert die supereingängige, für manche ältere Fans aber arg leichtgewichtige erste Single aus dem kommenden Album gleich an den Anfang ihres Berliner Konzerts.
Und es funktioniert.
Sofort gibt es für die meisten der etwa 17.000 Besucher in der ausverkauften Köpenicker Open-Air-Bühne Wuhlheide am Sonntagabend kein Halten mehr, die allgemeine Glückseligkeit ist mit Händen zu greifen.
Wieder einmal springt die enorme Spielfreude und schiere melodische Überwältigungskraft der zehnköpfigen Live-Truppe um Sänger Win Butler und seine Ehefrau Régine Chassagne sofort über.
Arcade Fire haben zwar einen weiten Weg hinter sich – gerade auch stilistisch, seit David Bowie sie angeblich noch vor ihrem grandios düsteren Artrock-Debüt „Funeral“ (2004) entdeckte.
Aber auf der Bühne sind sie, selbst wenn die Songs glatter geworden sind, immer noch diese wuselige, wild durcheinander tobende, Hymnen schmetternde, supernett-chaotische Kumpel-Band aus Montreal. Gitarren, Bass, zwei Drumsets, Trommeln, Orgel und Klavier, Vibrafon, Geige, Akkordeon und Stimmen, Stimmen, Stimmen – ein herrlicher, ausgelassener Lärm.
In Berlin legen Arcade Fire ihren letzten Deutschland-Zwischenstopp ein, bevor am 28. Juli beim traditionsreichen Großlabel Columbia das ebenfalls „Everything Now“ („Alles jetzt“) betitelte fünfte Album erscheint.
Die Platte wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis, Journalisten müssen zu Listening-Sessions der Plattenfirma anrücken.
Viel Kontrolle für eine Band, die immer noch gern Chaos verkörpert.
Arcade Fire - Creature Comfort (Official Video) !



