Angeblich 120 Zivilisten getötet: Kurden suchen Kobane nach IS ab
Beim Überraschungsangriff des IS in der syrischen Grenzstadt Kobane sollen bis zu 120 Zivilisten getötet worden sein. Die kurdischen Einheiten sind wild entschlossen, die Dschihadisten ein zweites Mal zu vertreiben. Die IS-Kämpfer verschanzen sich.
Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf die nordsyrische Grenzstadt Kobane dauern die Gefechte der Dschihadisten mit Kurden an. Wie der Kurden-Sprecher Idriss Nassan sagte, durchkämmen kurdische Einheiten die Stadt auf der Suche nach versteckten IS-Kämpfern. Sie umstellten dabei ein Krankenhaus, in dem sich einige der sunnitischen Extremisten verschanzt hätten.
Die IS-Miliz hatte die Ortschaft an der türkischen Grenze am Donnerstag überfallen. Erst Ende Januar hatten die Kurden mit Hilfe von internationalen Luftschlägen Kobane nach monatelangen Kämpfen aus der Gewalt der Dschihadisten befreit und dem IS eine schmerzhafte Niederlage beschert.
Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) berichtet, die eingedrungenen IS-Kämpfer hätten seit dem Beginn der neuen Offensive vor über 24 Stunden 120 Zivilisten hingerichtet oder durch Raketen und Heckenschützen getötet. Die in London ansässige Dokumentationsstelle beruft sich auf Einwohner und Rettungskräfte in Kobane.
In der weiter östlich gelegenen Provinz Deir ez-Zor soll der IS unterdessen 42 gefangene Jesidinnen zu Preisen zwischen umgerechnet 440 und 1800 Euro verkauft hätten. Was mit den Kindern der Frauen geschehen sei, sei laut SOHR unklar. Die Jesiden sind eine religiöse Minderheit, die von den Dschihadisten als Satanisten angesehen werden. Schätzungen zufolge sind mehr als 3500 jesidische Frauen in der Gewalt der Dschihadisten.
Beim Überraschungsangriff des IS in der syrischen Grenzstadt Kobane sollen bis zu 120 Zivilisten getötet worden sein. Die kurdischen Einheiten sind wild entschlossen, die Dschihadisten ein zweites Mal zu vertreiben. Die IS-Kämpfer verschanzen sich.
Nach dem Überraschungsangriff der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf die nordsyrische Grenzstadt Kobane dauern die Gefechte der Dschihadisten mit Kurden an. Wie der Kurden-Sprecher Idriss Nassan sagte, durchkämmen kurdische Einheiten die Stadt auf der Suche nach versteckten IS-Kämpfern. Sie umstellten dabei ein Krankenhaus, in dem sich einige der sunnitischen Extremisten verschanzt hätten.
Die IS-Miliz hatte die Ortschaft an der türkischen Grenze am Donnerstag überfallen. Erst Ende Januar hatten die Kurden mit Hilfe von internationalen Luftschlägen Kobane nach monatelangen Kämpfen aus der Gewalt der Dschihadisten befreit und dem IS eine schmerzhafte Niederlage beschert.
Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) berichtet, die eingedrungenen IS-Kämpfer hätten seit dem Beginn der neuen Offensive vor über 24 Stunden 120 Zivilisten hingerichtet oder durch Raketen und Heckenschützen getötet. Die in London ansässige Dokumentationsstelle beruft sich auf Einwohner und Rettungskräfte in Kobane.
In der weiter östlich gelegenen Provinz Deir ez-Zor soll der IS unterdessen 42 gefangene Jesidinnen zu Preisen zwischen umgerechnet 440 und 1800 Euro verkauft hätten. Was mit den Kindern der Frauen geschehen sei, sei laut SOHR unklar. Die Jesiden sind eine religiöse Minderheit, die von den Dschihadisten als Satanisten angesehen werden. Schätzungen zufolge sind mehr als 3500 jesidische Frauen in der Gewalt der Dschihadisten.



