Amazon überarbeitet sein 5-Sterne-Bewertungssystem
Kundenbewertungen bei Amazon sind häufig lustig, manchmal PR-Geschwafel und viel zu selten wirklich nützlich. Daran will der Versandriese nun arbeiten und hat in den USA Ende dieser Woche damit begonnen, ein neues System für die Rezensionen zu aktivieren.
Dabei wird Amazon künftig die Reihenfolge der Anzeige der Kundenmeinungen kräftig durchrühren. Denn bislang greifen die Gewichtungen der Bewertungen und damit ihre Anzeigereihenfolge kaum so, wie sie eigentlich sollen. Hat ein Artikel zum Beispiel fünf Sterne erhalten, wird diese Bewertung der Qualität derzeit noch höher gewichtet, als zum Beispiel andere Faktoren wie der Zeitpunkt der Bewertung. Das neue System in den Kundenbewertungen wird laut Cnet nun sehr viel stärker gewichten, wann ein Artikel bewertet wurde (für eine bessere Aktualität), ob andere Kunden die Rezension für nützlich hielten (für bessere Qualität) und ob der Verkauf von Amazon verifiziert wurde. Diese Punkte sollen künftig in ihrer Gesamtheit höher eingestuft werden, als allein eine gute Bewertung des Artikels durch das 5-Sterne-System.
Machine-learning
Im Hintergrund basiert die neue Gewichtung dann zudem noch auf einer intern bei Amazon entwickelten Plattform, die mit der Zeit selbst dazulernen kann, welche Kundenbewertungen höher eingestuft werden sollten. "Das System wird lernen, welche Reviews die nützlichsten für unsere Kunden sind und sich über die Zeit selbst verbessern", erklärte Amazon-Sprecherin Julie Law in einem Gespräch mit Cnet. "All das wird das Kundenbewertungssystem nützlicher machen."
Kann das klappen?
Rund um das Amazon-Bewertungssytem hat sich eine ganze Industrie aufgebaut, die darauf aus ist, ihre Artikel durch besonders positive, aber gekaufte Bewertungen zu unterstützen. Ob Amazon auch dagegen ankommen wird, bleibt abzuwarten - denn bislang weiß man noch viel zu wenig über die neuen Bewertungskriterien. Viel wird Amazon dazu auch nicht bekanntgeben, um Spam in den Reviews zu vermeiden.
Das neue System soll nach und nach auf alle bestehenden Artikel freigegeben werden. Ob die Änderungen auch schon außerhalb der USA gestartet wurden, beziehungsweise geplant sind, ist leider nicht bekannt. Eine entsprechende Anfrage an Amazon haben wir rausgeschickt.
Kundenbewertungen bei Amazon sind häufig lustig, manchmal PR-Geschwafel und viel zu selten wirklich nützlich. Daran will der Versandriese nun arbeiten und hat in den USA Ende dieser Woche damit begonnen, ein neues System für die Rezensionen zu aktivieren.
Dabei wird Amazon künftig die Reihenfolge der Anzeige der Kundenmeinungen kräftig durchrühren. Denn bislang greifen die Gewichtungen der Bewertungen und damit ihre Anzeigereihenfolge kaum so, wie sie eigentlich sollen. Hat ein Artikel zum Beispiel fünf Sterne erhalten, wird diese Bewertung der Qualität derzeit noch höher gewichtet, als zum Beispiel andere Faktoren wie der Zeitpunkt der Bewertung. Das neue System in den Kundenbewertungen wird laut Cnet nun sehr viel stärker gewichten, wann ein Artikel bewertet wurde (für eine bessere Aktualität), ob andere Kunden die Rezension für nützlich hielten (für bessere Qualität) und ob der Verkauf von Amazon verifiziert wurde. Diese Punkte sollen künftig in ihrer Gesamtheit höher eingestuft werden, als allein eine gute Bewertung des Artikels durch das 5-Sterne-System.
Machine-learning
Im Hintergrund basiert die neue Gewichtung dann zudem noch auf einer intern bei Amazon entwickelten Plattform, die mit der Zeit selbst dazulernen kann, welche Kundenbewertungen höher eingestuft werden sollten. "Das System wird lernen, welche Reviews die nützlichsten für unsere Kunden sind und sich über die Zeit selbst verbessern", erklärte Amazon-Sprecherin Julie Law in einem Gespräch mit Cnet. "All das wird das Kundenbewertungssystem nützlicher machen."
Kann das klappen?
Rund um das Amazon-Bewertungssytem hat sich eine ganze Industrie aufgebaut, die darauf aus ist, ihre Artikel durch besonders positive, aber gekaufte Bewertungen zu unterstützen. Ob Amazon auch dagegen ankommen wird, bleibt abzuwarten - denn bislang weiß man noch viel zu wenig über die neuen Bewertungskriterien. Viel wird Amazon dazu auch nicht bekanntgeben, um Spam in den Reviews zu vermeiden.
Das neue System soll nach und nach auf alle bestehenden Artikel freigegeben werden. Ob die Änderungen auch schon außerhalb der USA gestartet wurden, beziehungsweise geplant sind, ist leider nicht bekannt. Eine entsprechende Anfrage an Amazon haben wir rausgeschickt.



