Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Vermisste (17) aus Bergheim: Zettel mit Lösegeldforderung neben Ranzen entdeckt !

Seit Mittwoch sucht die Polizei nach einer vermissten 17-Jährigen aus dem nordrhein-westfälischen Bergheim (Rhein-Erft-Kreis).
Nun ist ein Zettel mit einer Geldforderung gefunden worden.

Der handgeschriebene Zettel wurde neben dem Ranzen und einer Jacke der jungen Frau im Wohnhaus ihrer Familie entdeckt, wie die Polizei mitteilte.
Die Ernsthaftigkeit der Geldforderung werde nun geprüft.

Die 17-Jährige hatte den Angaben zufolge am Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr die elterliche Wohnung in einem Bergheimer Mehrfamilienhaus verlassen, um in die Schule zu fahren.
Sie erschien jedoch nicht an dem Treffpunkt, an dem sie morgens für die Fahrt in eine Kölner Förderschule abgeholt wird.

Nach einem entsprechenden Hinweis des Fahrdiensts wurden die persönlichen Gegenstände der Schülerin in dem Haus gefunden.
Die am Mittwochabend begonnene Suche nach der jungen Frau, bei der auch ein Suchhund eingesetzt wurde, blieb ergebnislos.

Was die Vermisste trug
Das Mädchen ist 1,66 Meter groß, hat schwarze, gelockte, schulterlange Haare und eine kräftige Figur.
Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie ein beige-graues Sweatshirt mit einem blau-weißem Bund, eine graue Jeans und schwarze Nike-Turnschuhe mit einer weißen Sohle.
Außerdem hatte sie noch einen schwarzen Turnbeutel mit einem silbernen Schriftzug "New York" bei sich.

Die Polizei bittet bei der Suche des Mädchens um Mithilfe aus der Bevölkerung. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle unter 110 entgegen.


 
Einrichtung in München: Sicherheitsmitarbeiter sollen Flüchtlinge erpresst haben !

Geld oder Abschiebung: Sicherheitsmitarbeiter in einer Erstaufnahmeeinrichtung in München sollen über Monate hinweg ankommende Flüchtlinge erpresst haben.
Das meldete der Bayerische Rundfunk.

"Da haben sich mehrere Betroffene gemeldet und angegeben, dass sie bedroht wurden: Wenn sie nicht das Geld, das über 750 Euro hinausgeht, herausgeben, dann stehe ihnen die Abschiebung bevor", sagte eine Polizeisprecherin und bestätigte damit Informationen des Bayerischen Rundfunks.

Ermittlungen wegen Erpressung
Am Mittwoch habe es deshalb eine Durchsuchung der Einrichtung gegeben.
"Es wird ermittelt wegen Erpressung, aktuell gegen drei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma."
Nach BR-Informationen könnte sich diese Zahl aber noch deutlich erhöhen.

Hintergrund ist, dass Asylbewerber maximal 750 Euro behalten dürfen - höhere Summen werden von der Regierung von Oberbayern einbehalten und mit Unterkunft und Verpflegung verrechnet.
Aus den Anzeigen von mindestens sechs Flüchtlingen geht jedoch hervor, dass bei dieser Deklarierung von den Sicherheitsmitarbeitern Geldbeträge in Höhe von mehreren hundert Euro verlangt worden seien, berichtete der BR unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.
Waren die betroffenen Flüchtlinge bereit zu zahlen, hätten die Mitarbeiter darauf verzichtet, höhere Beträge schriftlich festzuhalten und den Menschen das Geld abzunehmen.

Durch verdeckte Ermittlungen seien diese Vorfälle inzwischen belegt, berichtete der BR unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.
Mittlerweile habe sich sogar herausgestellt, dass in Einzelfällen die Aufnahme der erpressten Flüchtlinge in den Ankunftslisten getilgt worden sei - offensichtlich um so Beweise zu vernichten.
"Da wird aktuell noch ermittelt, wo das ganze Geld hingegangen ist", sagte die Polizeisprecherin mit Blick auf die Vorwürfe.


 
Obdachlos im Regierungsviertel: Mini-Slums mitten in Berlin !

Mit Beginn des Frühjahrs schießen in Berlin kleine Zeltstädte aus dem Boden.
Unter Bahnviadukten, in Parks oder auf Brachen lassen sich Wohnungslose nieder.

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Das Phänomen gibt es in der Hauptstadt schon länger, durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren scheint es sich derzeit aber zu verstärken.
Mit der aktuellen Flüchtlingskrise hat es nichts zu tun.

Auf einmal ist die Armut sichtbar.
Die bunten Zelte reihen sich zu einer Schnur entlang der Spree im Berliner Regierungsviertel.
Das Bundeskanzleramt ist um die Ecke.
Menschen ohne feste Bleibe haben sich vor aller Augen häuslich eingerichtet, so gut es eben geht.
Vor den Zelten stehen Tüten, Flaschen, jemand scheint auf einem Tuch gebrauchte Bücher anzubieten.

Ähnliche Bilder gibt es in den ersten Frühjahrswochen auch von anderen zentralen Orten der Stadt, an denen sich größere und kleinere Lager gebildet haben.
Obdachlose und Migranten hausen direkt an S-Bahn-Gleisen, auf Brachen, teils in Verschlägen aus Sperrmüll.
Die größeren Lager, darunter ein Camp von etwa 100 Roma und eine Migranten-Zeltstadt, stehen dieser Tage im Blickpunkt der Medien.

Mehrere Faktoren kommen zusammen
So etwas hat es auch in früheren Jahren schon gegeben, doch die Bewohnerzahl in diesen Elendsquartieren scheint zu steigen.
Zumindest haben Experten diesen Eindruck.
Derzeit kommen einige Faktoren zusammen, die die Lage verschärfen: Wohnungen für den kleinen Geldbeutel sind in Berlin rar wie nie.
Das Winter-Notprogramm für Obdachlose ist für dieses Jahr gerade ausgelaufen.
Und vor allem aus Osteuropa kommen Migranten, die hier ihr Glück suchen und im Elend stranden.

Andere Flüchtlinge gelten nicht als typische Camp-Bewohner.
Wie viele solcher Lager es mittlerweile in der Hauptstadt gibt, überblickt niemand.
Schon bisherigen Schätzungen zufolge leben in Berlin zwischen 3000 und 6000 Obdachlose.
Hinzu kommen mehr als 10.000 Wohnungslose, deren Übergangsunterkunft von den Sozialämtern getragen wird.
Verlässlich und aktuell beziffern kann die Gruppen aber niemand.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe geht von einem Anstieg der Zahl der Wohnungslosen zwischen 2012 und 2016 bundesweit um ein Drittel aus.

Sozialdienste nennen Zahlen
Einen Eindruck von Berliner Verhältnissen geben Zahlen der Caritas: Allein von 2014 auf 2015 hat sich die Zahl der Behandlungen in der Ambulanz am Bahnhof Zoo um ein Drittel erhöht.
Das Arztmobil zur Versorgung Wohnungsloser sei im vergangenen Jahr zu 1723 Einsätzen ausgerückt.
2014 waren es 1081 Einsätze.

Der Leiter der ganzjährig geöffneten Notunterkunft in der Franklinstraße, Jürgen Mark, sagt, er müsse jetzt abends immer wieder Menschen wegschicken.
"Der Platz reicht einfach nicht für alle."
Mit bitterem Ton in der Stimme fügt er hinzu, man könne den Betroffenen dann nur noch sagen, unter welcher Brücke es am schönsten sei.

"Wir hatten im Winter in der Kältehilfe so viele Betten wie nie zuvor, und die sind auch genutzt worden", sagt der Sprecher der Berliner Caritas, Thomas Gleißner.
Im Schnitt etwa 800 Schlafplätze pro Nacht standen zur Verfügung, um Kältetote zu vermeiden.

Großer Druck auf den Wohnungsmarkt
Wer seine Wohnung verliert, lande nicht sofort auf der Straße, sagt Elfriede Brüning von der zentralen Beratungsstelle für Wohnungslose der Caritas.
"Viele kommen erst einmal bei Bekannten unter.
Doch die Gefahr, weiter abzurutschen und zu resignieren, ist größer als früher."
Der Druck auf den Wohnungsmarkt nehme von allen Seiten zu.

Um Wohnungslose unterzubringen, mieten die Bezirke normalerweise auch Hostels, Pensionen und Hotels an.
Wie Brüning sagt, klappe das aber nur noch in der Nebensaison, nicht aber zu Messe-Zeiten, an Weihnachten, Ostern und im Sommer.
Die Beliebtheit Berlins bei Touristen hat ihre Kehrseite.

Viele Menschen kommen aus Osteuropa
Migranten aus Osteuropa kämen nach Berlin, weil die Stadt einen guten Ruf habe, sagt Ortrud Wohlwend von der Stadtmission.
Selbst wenn sich der Traum nicht erfülle und die Menschen schließlich weiterzögen, rückten sofort neue nach, beschreibt sie die Situation.
Diese Menschen hätten keinen Anspruch auf Sozialleistungen, ihr körperlicher Zustand nach einiger Zeit auf der Straße sei "teils verheerend".

Aber nicht alle wollten wieder weg - schließlich gebe es in Berlin so viele Menschen ohne Bleibe, dass sich die Betroffenen hier weniger diskriminiert fühlten als in anderen Städten.
Auch Hilfe gebe es ja.
Die Stadtmission versuche, den Menschen wenigstens einen Schlafsack mitzugeben - als Zuhause, berichtet Wohlwend.


 
Streik könnte Nahverkehr in NRW am Dienstag lahmlegen !

Bochum. Die Gewerkschaft Verdi ruft ihre Mitglieder zum Warnstreik auf.
Neben Stadtmitarbeitern sollen auch Bus- und Bahnfahrer die Arbeit niederlegen.

Ein Warnstreik könnte am Dienstag den öffentlichen Nahverkehr in allen größeren NRW-Städten lahmlegen.
Die Gewerkschaft Verdi hat nach Informationen unserer Redaktion Mitarbeiter aller "größeren Nahverkehrsunternehmen in NRW" aufgerufen, am Dienstag die Arbeit niederzulegen.

Einen offiziellen Streikaufruf und eine entsprechende Pressemitteilung will Verdi NRW erst am Freitagmorgen veröffentlichen, ein Sprecher der Gewerkschaft bestätigte aber auf Nachfrage, dass sich der Streik nicht nur auf die Bogestra beschränken soll.

Die Bogestra weist ihre Kunden darauf hin, dass am Dienstag alle Busse und Bahnen in Bochum, Gelsenkirchen, Witten, Herne und Hattingen stehen bleiben könnten.
Grund dafür ist ein Streikaufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.
Auch Fahrten durch Fremdunternehmen im Auftrag der Bogestra würden demnach am kommenden Dienstag nicht durchgeführt.
Ebenfalls geschlossen werden an diesem Tag die Kunden-Center.

Informationen erhalten Bogestra-Kunden unter der Telefon-Nummer 01806 50 40 30 (aus dem Festnetz 0,20 € / Anruf, dt. Handynetz max. 0,60 € / Anruf).

Nicht nur ÖPNV betroffen
In Bochum sind am kommenden Dienstag nicht nur Bogestra-Beschäftigte zum Streik aufgerufen.
Auch alle Tarifbeschäftigte, Auszubildende und Praktikanten bei der Stadtverwaltung sollen sich dem Arbeitskampf anschließen.
Wahrscheinlich wird Verdi auch kommunale Mitarbeiter in anderen Städten zu Streiks aufrufen.

Streik in Krankenhäusern
Bereits am Donnerstag waren Krankenhaus-Beschäftigte von 50 kommunalen Krankenhäusern und Kliniken in Nordrhein-Westfalen zu einem ganztätigen Warnstreik aufgerufen.
Die Warnstreiks sind Teil eines bundesweiten Aktionstages.
Verdi fordert für die Beschäftigten von Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld.
Den bisherigen Vorschlag der Arbeitgeber von drei Prozent mehr Lohn für zwei Jahre lehnt Verdi ab.


 
Sieben Verletzte: Mann rastet vor Gericht aus und löst Massenschlägerei aus !

andau - Eigentlich sind Gerichtssäle Räume, in denen alle Beteiligten Anstand bewahren sollten.
Der Richter, die Anwälte und die Angeklagten.

In Landau ist allerdings ein Nebenkläger, zufälligerweise der Bruder des Opfers, derartig ausgerastet, dass sich daraufhin eine Massenschlägerei entwickelt hat.
Dabei wurden sechs Wachtmeister und Polizisten sowie der Angeklagte verletzt.

Zu dem Tumult kam es, als das Gericht am Mittwoch in einem Prozess um den gewaltsamen Tod eines Mannes das Urteil verkündete.
Der Angeklagte wurde zu achteinhalb Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt.

Aufregung beim Bruder über das Urteil
Dieses Strafmaß habe der als Nebenkläger auftretende Bruder des Opfers wohl als zu mild angesehen und sich mit anderen Männern auf den Angeklagten gestürzt, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag und bestätigte Medienberichte.
Justizwachmeister hätten versucht, den Verurteilten zu schützen, dabei sei es „zu allen möglichen Tätlichkeiten“ gekommen.
Er sprach von einer „Eruption von Gewalt“.

Der Angeklagte wurde ebenso wie drei Polizisten und drei Wachtmeister verletzt, einer habe zum Beispiel eine Rippenprellung erlitten, sagte der Sprecher.
Die Beamten hätten Verstärkung gerufen und Pfefferspray eingesetzt.

Auch einer der etwa zehn Angreifer wurde verletzt.
Waffen seien nicht im Spiel gewesen, sagte der Sprecher.
„Zum Glück sind alle vorher kontrolliert worden.“
Nun werden Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Versäumnisse seitens des Gerichts sah der Sprecher nicht.
Man werde die Sache aber analysieren.


 
Polizei Hessen Tausende Haftbefehle sind offen !

In Hessen sind Tausende Straftäter auf freiem Fuß.
Viele Täter treten ihre Haft einfach nicht an.
Oft handelt es sich aber um kleinere Delikte.

Wegen noch offener Haftbefehle sind in Hessen Tausende Straftäter auf freiem Fuß - dabei handelt es sich in zahlreichen Fällen aber um mittlere bis kleinere Delikte.
Insgesamt seien es im April dieses Jahres rund 4600 offene Haftbefehle gewesen, sagte ein Sprecher des hessischen Justizministeriums am Donnerstag in Wiesbaden und bestätigte einen Bericht des Radiosenders hr-Info.

Darunter seien alleine knapp 2000 Fälle, bei denen eine Geldstrafe beispielsweise wegen Beleidigung oder Verkehrsdelikten nicht bezahlt und dann eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe verhängt worden sei.

Die Kriminologische Zentralstelle in Wiesbaden, eine zentrale Forschungs- und Dokumentationsstelle von Bund und Ländern für die Strafrechtspflege, betonte in hr-Info ebenfalls, es handele sich überwiegend um Täter von Bagatelldelikten.


 
Leiche bei Landauer Brücke in Leipzig gefunden !

Leipzig - In Leipzig ist nach Polizeiinformationen am Abend eine Leiche entdeckt worden.
Berichte der Leipziger Volkszeitung über eine verstümmelte Frauenleiche wollten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht bestätigen.

Die Leiche wurde im Bereich der Landauer Brücke beim Elsterbecken gefunden.
Das bestätigte die Freiwillige Feuerwehr Lützschena-Stahmeln, die an der Bergung beteiligt war.

Polizisten suchten in der Nacht den Uferbereich mit Taschenlampen ab.


 
Schrecklicher Fund in Leipzig: Frauenleiche in der Nacht aus der Elster gezogen !

Schreckliche Entdeckung in der Nacht: Im Uferbereich der Landauer Brücke beim Elsterbecken in Leipzig ist nach Polizeiinformationen eine Leiche entdeckt worden.
Die tote Frau soll schrecklich zugerichtet gewesen sein.

Berichte der "Leipziger Volkszeitung" über eine verstümmelte Frauenleiche wollten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht bestätigen.
Demnach sollen Arme und Beine vom Körper abgetrennt gewesen sein.

Suche dauert an
Ein Spaziergänger hatte die Leiche entdeckt.
"Der Torso lag komplett im Wasser", berichtete Heiko Fischer, Einsatzleiter der für die Bergung zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Lützschena-Stahmeln, der Zeitung.

Polizei und Feuerwehr sperrten den Bereich weiträumig ab, Polizisten durchkämmten in der Nacht den Uferbereich.
Dabei sei ein Bein gefunden worden, sagte Fischer der "Volkszeitung".

Erinnerungen werden wach
Informationen zum Alter der Frau, zur Identität oder den Todesumständen sind bislang nicht bekannt.
Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem grausigen Tötungsdelikt aus.

Im Jahr 2011 erschütterte ein ähnlicher Fall Leipzig.
Damals hatte ein 23-Jähriger einen Gleichaltrigen getötet, zerstückelt und die Leiche im Elsterbecken versenkt.
Der Kopf des Mordopfer ist bis heute verschwunden.


 
10.000 Euro Schaden: Ausgebüxte Kuh randaliert ausgiebig !

Eine Kuh ist in Worms ausgebüxt und hat einen Schaden von etwa 10.000 Euro angerichtet.
Das renitente Tier konnte erst mit zwei Betäubungspfeilen gestoppt werden, teilte die Polizei mit.

Die Kuh war am Donnerstagabend von einer Koppel entwischt und hatte auf einem Nachbargrundstück erste Verwüstungen angerichtet.
Durch eine offenstehende Terrassentür kam sie ins Wohnzimmer des Nachbarhauses, wo sie Stühle umriss und einen Tablet-PC zerstörte.

Bei der Flucht über den Innenhof beschädigte sie Fahrräder und ein Auto, bevor sie auf die Straße fand und durch den Ortsteil rannte.

Erst Betäubungspfeile können Tier stoppen
Der Versuch von Polizei und Feuerwehr, sie dingfest zu machen, misslang - die Kuh brach durch einen Maschendrahtzaun in einen weiteren Garten ein.
Auch der Besitzer konnte das Tier nach Angaben der Polizei nicht besänftigen.

Schließlich setzten Experten der Tierrettung Rhein-Neckar dem Treiben mit zwei Betäubungspfeilen ein Ende.
Drei Stunden nach dem Ausbruch wurde die Kuh mit einem Anhänger in den heimischen Stall gebracht - sieben Polizeibeamte, die Freiwillige Feuerwehr Worms-Pfeddersheim, drei Jäger und die Vertreter der Tierrettung konnten aufatmen.
Verletzt wurde niemand.


 
Ganove ohne Chance: Oma schlägt Räuber in die Flucht !

An einer resoluten 83-Jährigen ist ein Räuber im bayerischen Landshut auf ganzer Linie gescheitert.

Der Unbekannte hatte der betagten Autofahrerin aufgelauert, als diese mit ihrem Auto an einer roten Ampel wartete.
Der Mann riss unvermittelt die Beifahrertür auf und stieg in den Wagen.
Doch das ließ sich die alte Dame nicht bieten und drängte den Angreifer wieder aus dem Auto.

Zwar versuchte der Unbekannte noch, sich die Handtasche der 83-Jährigen zu greifen.
Doch die Frau entriss dem Mann seine erhoffte Beute.
Frustriert suchte der verhinderte Räuber schließlich das Weite.


 
Totschlag im Affekt: Frau erstochen - sechs Jahre Haft !

Vor den Augen der gemeinsamen Kinder hat ein Mann seine Ehefrau erstochen.
Wegen Totschlags muss der 39-Jährige nun sechs Jahre in Haft, entschied das Landgericht Leipzig.

Zwischen dem Ehepaar hatte es schon längere Zeit Spannungen gegeben.
Diese verschärften sich, als der Mann seinen Job verlor und seine Frau eine Anstellung in einem Lokal bekam.

Streit um Freizeitaktivitäten
Immer öfter kam sie nach der Arbeit nicht direkt nach Hause, sondern feierte mit Kollegen.
Der Mann befürchtete, dass die Ehe scheitern und er Frau und Kinder verlieren könnte.

Am Tattag im vergangenen September machte sich die Frau nach Überzeugung des Gerichts zum Ausgehen fertig.
Ihr Mann stellte sie zur Rede, wobei er sich selbst ein Messer an die Brust hielt.

Als die Frau ihn als "Hund" bezeichnete und erklärte, sie "prostituiere" sich, versetzte ihr der 39-Jährige laut Urteil drei Stiche in Brust und Rücken.
Das Opfer verblutete.

Totschlag im Affekt
Das Gericht wertete die Bluttat als Totschlag im Affekt.
Es hielt dem Beschuldigten zugute, dass er ein umfassendes Geständnis ablegte, aufrichtige Reue zeigte und nicht vorbestraft war.
Die Tat sei aus Verzweiflung geschehen.

Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen auf Mord plädiert und eine lebenslange Haft gefordert.
Sie prüft nun, ob sie gegen das Urteil Rechtsmittel einlegt.


 
Leipzig: Zwangsvollstrecker mit Schwert verfolgt !

Mit einem Schwert hat ein 58-Jähriger in Leipzig einen Zwangsvollstreckungsbeamten in die Flucht geschlagen.

Der Finanzbeamte wollte ein Bußgeld in Höhe von 84,50 Euro eintreiben, das in Thüringen angefallen war, teilte die Polizei mit.
Als sich der Schuldner weigerte, den Betrag zu bezahlen, erklärte ihm der Beamte, dass er auch den Pkw des Mannes pfänden lassen könne.

Anschließend begab sich der Beamte auf die Straße.
Der 58-Jährige folgte ihm samt Schwert und erklärte, sein Eigentum verteidigen zu wollen.

Der Beamte rief die Polizei, die aber nicht mehr eingreifen musste: Die Ziehtochter des Mannes beglich die Schuld.
Der 58-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Widerstands und Nötigung.


 
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