Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Loveparade-Klage: OLG fordert neuen Richter in zwei Loveparade-Zivilverfahren !

Duisburg. Eine Richterin für zwei Zivilverfahren zur Loveparade-Katastrophe muss wegen möglicher Befangenheit ausscheiden.
Das hat das OLG entschieden.

Bei zwei Loveparade-Zivilverfahren vor dem Landgericht Duisburg muss die vorgesehene Vorsitzende Richterin ausgetauscht und durch einen Richter aus der Vertreterkammer ersetzt werden.
Diese Entscheidung fällte der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf.
„Die Zweifel der beiden Klägerinnen an der Unparteilichkeit der Richterin sind nachvollziehbar“, urteilte das OLG.

Die Klägerinnen haben das Land NRW, die Stadt Duisburg und Loveparade-Veranstalter Lopavent auf Schadenersatz verklagt.
Die Stadt hatte von einer Anwaltskanzlei ein Rechtsgutachten erstellen lassen.
In diesem stand, dass der Stadt für die Loveparade keine Verletzungen von Amtspflichten vorgeworfen werden können.
Der Ehemann der nun abgelehnten Vorsitzenden Richterin ist Teilhaber dieser Anwaltskanzlei.


 
Geldautomaten-Knacker scheitern erstmals an Farbkartusche !

Düsseldorf. Dutzende Male haben sie schon zugeschlagen, meistens nachts, zunehmend brachial.
Nun meldet eine Bank einen Erfolg im Kampf gegen die Panzerknacker.

Nach Dutzenden Überfällen auf Banken und Sparkassen gibt es einen ersten Erfolg im Kampf gegen die Geldautomaten-Banden: Im Raum Heinsberg scheiterten Diebe erstmals an einem mit einer Farbkartusche gesicherten Automaten.
Durch die rote Farbe seien die Scheine wertlos geworden, die Täter flohen ohne Beute.
"Das zeigt, wie wirkungsvoll der Einsatz von neuer Sicherheitstechnik ist", kommentierte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Mittwoch nach Angaben seines Hauses.

Die mutmaßlichen Täter stammten nach Ansicht der Ermittler "eindeutig aus den Niederlanden".

Seit Monaten versuchen Diebe vor allem in den grenznahen Regionen nachts Geldautomaten aufzusprengen, um Bargeld zu erbeuten.
In diesem Jahr wurden schon weit über 20 Taten registriert.
Im vergangenen Jahr wurden 67 Taten verzeichnet.
Nach Einschätzung der Polizei steht hinter der Serie eine Szene mit 250 Mitgliedern allein in den Niederlanden.
Oft gehen Täter rabiat vor: In einem Fall hatten sie mit einem Traktor einen Automaten aus einer Bank gerissen und den Vorraum einer Sparkasse verwüstet.

Täter sollen vor allem aus den Niederlanden stammen
Nach Erkenntnis der Ermittler werden die Tatorte nach immer dem gleichen Muster ausgesucht: Es handelt sich um ländliche Gebiete, bevorzugt in Grenznähe und mit guter Autobahnanbindung.
Die Täter sollen vor allem aus den Niederlanden stammen.
Dort würden Geldautomaten schon seit Jahren immer besser geschützt, sagte Jäger.
Farbkartuschen seien im Nachbarland weit verbreitet.

"Warum kommen die niederländischen Banden denn zu uns?", sagte der Minister.
"Wir müssen ihnen den Anreiz nehmen."
Er warb erneut dafür, alle Automaten mit modernen Sicherungen gegen Gasattacken auszustatten.
Dazu gehörten besser gesicherte Geldschächte, Gas-Sensoren und die Kartuschen, die Geldnoten für die Täter bei einer Explosion wertlos machten.

Aufrüstung mit Farbkartuschen ist teuer
Bankenvertreter in NRW zeigen sich bislang aber sehr zurückhaltend, was die Nachrüstung der mehreren Tausend Automaten angeht.
Sie weisen unter anderem auf die vierstelligen Kosten für Farbkartuschen je Automat hin.
Ein Patentrezept gibt es nach Expertenmeinung auch nicht.
"Welche Maßnahmen in welcher Form eingesetzt werden, hängt von der jeweiligen standortbezogenen Risiko- und Gefährdungssituation ab", erklärte vor kurzem eine Sprecherin des Deutschen Bankenverbandes.
Die Schließung von Filialen an Risikostandorten sei das letzte Mittel.


 
Lassa-Patient in Köln gestorben !

Köln - Ein Patient der Uniklinik Köln ist an dem in Deutschland seltenen Lassa-Fieber gestorben.
Das bestätigte die Klinik der Deutschen Presse-Agentur.
Nach Angaben des Krankenhauses war der Patient mit der Diagnose Malaria direkt aus Afrika nach Köln überwiesen worden.
Wenige Stunden später war er tot, sagte Sprecher Timo Mügge.

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hat post mortem die Verdachtsdiagnose Lassa-Fieber gestellt.
Daraufhin seien umgehend die zuständigen Behörden informiert worden.
Zu Details will sich die Uniklinik am Donnerstag in einer Pressekonferenz äußern.


 
Erwürgt und in den Koffer gestopft: So milde wurde der Ehemann verurteilt !

Aachen - Der Fall machte fassungslos: Ein 54-jähriger erwürgte seine Ehefrau im Streit.
Die handfeste Auseinandersetzung drehte sich vor allem um häusliche Angelegenheiten. Genauer gesagt: Um den Müll.

Laut des Angeklagten hatte er das ständige Nörgeln und die Vorwürfe seiner Frau satt gehabt.
Nach der Tat stopfte der Aachener die Frau in einen Koffer, fuhr in das niederländische Maastricht und schmiss die Leiche in die Maas.

Mildere Strafe als gefordert
Der Koffer wurde gefunden, der Mann nun verurteilt.
Die Anklage forderte eigentlich zwölf Jahre Haft.
Doch der Vorsitzende Richter ließ in seiner Verurteilung Milde walten.

Er brachte den Angeklagten am Mittwoch für sieben Jahre und sechs Monate hinter Gitter.
Der 54-jährige wurde wegen Totschlags verurteilt.


 
Polizeifahndung: Aggro-Katze beißt Frau ins Krankenhaus !

Horneburg - Auf den ersten Blick wirkt die Katze auf dem Foto kuschelig und zahm, doch dieser Eindruck trügt gewaltig: Der flauschige Freigänger attackierte in Horneburg bei Stade (Niedersachsen) eine Frau und biss sie krankenhausreif!

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Die Polizei fahndet nun nach dem Halter der Katze.

Sonnabend, 27. Februar: Gegen 17 Uhr hält sich eine Frau im Garten ihres Einfamilienhauses auf, als sie die Katze bemerkt.
Die 63-Jährige spricht das Tier an und nähert sich langsam.

In diesem Moment springt die Mieze die Frau an, versenkt ihre Krallen in ihrem Oberschenkel und beißt zu.

Die Verletzungen durch die Attacke sind so schwer, dass die 63-Jährige im Stader Elbeklinikum behandelt werden muss.

Die Polizei ermittelt jetzt gegen den noch unbekannten Katzenhalter wegen fahrlässiger Körperverletzung und Schadensersatzansprüchen.


 
Rechte Zeitschrift in Einsatzwagen - Polizei entschuldigt sich !

Jena - Eine Ausgabe der rechten Zeitschrift Compact, die im Vorfeld einer AfD-Kundgebung in Jena hinter der Windschutzscheibe eines Polizeiautos zu sehen war, hat für Aufregung gesorgt.
Es gab direkt kritische Nachfragen, warum das Magazin in dem Fahrzeug liege, berichtet die Polizei.
Beim Polizeiführer habe der Fall für Unverständnis gesorgt.

Da die politische Neutralität der eingesetzten Beamten in diesem Fall offensichtlich nicht gewahrt worden sei, werde die Sache intern geprüft, hieß es weiter.
Zuvor hatte sich die Polizei schon über Twitter entschuldigt.


 
60 Polizisten müssen WhatsApp-Party in Berlin auflösen !

Berlin. Ein Jugendlicher feierte seinen Geburtstag und lud per WhatsApp ein. 250 Menschen kamen zur Party.
Bis der Gastgeber die Polizei rief.

Rund 60 Polizeibeamte haben am Freitagabend einem 18-jährigen Gastgeber bei der Verabschiedung seiner Gäste geholfen.
Der junge Mann hatte über die Nachrichten-App WhatsApp zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte.
Schnell geriet die Party am Freitagabend aber offenbar außer Kontrolle, so dass der Gastgeber die Polizei rief.

Die Polizisten geleiteten gegen 22.30 Uhr etwa 120 Gäste des jungen Mannes aus dem elterlichen Haus in Berlin.
Auch im Umkreis befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 130 mehr oder weniger Bekannte des Geburtstagskindes.
Da zirka 70 der Partygäste nicht sofort den Anweisungen der Beamten Folge leisteten, mussten Platzverweise ausgesprochen werden.

Polizei setzte Hubschrauber ein
In diesem Zusammenhang kam es auch zu vereinzelten Sachbeschädigungen, Widerstandshandlungen und Landfriedensbrüchen.
Aufgrund der immer wieder auftretenden Ansammlungen jugendlicher Gruppen waren schließlich gut 60 Beamte notwendig, um die Abreise der ehemaligen Partygäste im Bereich der umliegenden S-Bahnhöfe zu gewährleisten.
Auch der Polizeihubschrauber wurde während dieser Zeit eingesetzt.


 
21-Jährige auf Hochzeitsfeier in Hannover erschossen !

Hannover. Tödliches Ende einer Hochzeit: Ein unbekannter Mann hat mehrfach auf eine junge Frau geschossen.
Warum, ist bislang noch völlig unklar.

Eine 21 Jahre alte Frau ist auf einer Hochzeitsfeier in Hannover erschossen worden.
Ein bislang unbekannter Mann habe am Sonntagabend mehrfach gezielt auf die junge Frau geschossen, sagte ein Polizeisprecher.

In einer Klinik sei sie später ihren schweren Verletzungen erlegen.
Der Schütze sei mit mehreren Hundert Menschen auf der Hochzeit zu Gast gewesen.

Nach den tödlichen Schüssen habe es familiäre Streitigkeiten zwischen den Gästen gegeben, sagte der Sprecher der Polizei weiter.
Dabei habe es mindestens vier Verletzte gegeben.
Ein Sprecher der Feuerwehr zählte sechs verletzte Menschen, die behandelt wurden.
Weitere Details waren zunächst unklar.

Hintergründe sind völlig unklar
Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrte das Gebiet um den Veranstaltungsraum im Stadtbezirk Vahrenheide großräumig ab.
Zunächst sprachen die Ermittler von einer Fahndung nach mehreren Menschen, später hielt sich die Polizei mit Angaben bedeckt.
Von allen Hochzeitsgästen seien die Personalien aufgenommen worden.

Die Hintergründe zur Tat waren zunächst völlig unklar.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen eines Tötungsdelikts ein.
Bis in den frühen Montagmorgen waren Beamte der Spurensicherung damit beschäftigt, Beweise zu sichern.


 
Feueralarm ausgelöst: Katzen liefern Besitzer ans Messer !

Das könnte die häusliche Harmonie empfindlich beeinträchtigen: Weil offenbar seine Katzen Feueralarm ausgelöst haben, ist ein Besitzer verbotener Waffen der Polizei ins Netz gegangen.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren Rettungskräfte wegen des Alarms eines Rauchmelders zu der Wohnung des 28-Jährigen in Stendal in Sachsen-Anhalt gerufen worden.
Der Mann hatte demnach einen Pappkarton auf dem Herd stehen lassen.
Vermutlich waren seine Katzen an den Drehknopf des Herdes gekommen und hatten ihn eingeschaltet.

Während des Einsatzes entdeckten Polizei und Feuerwehr dann jedoch Drogen und verbotene Waffen.
Gegen den 28-Jährigen, der den Besitz der beschlagnahmten Gegenstände einräumte, laufen jetzt Ermittlungsverfahren.


 
Ehepaar tot in Hotelzimmer gefunden !

Ein Ehepaar ist tot in seinem Hotelzimmer im Ostseebad Kühlungsborn gefunden worden.
Bei der Tatwaffe könnte es sich laut der Rostocker Staatsanwaltschaft um ein Messer handeln.

Nach einem Bericht der Ostseewelle Hit-Radio Mecklenburg-Vorpommern hörten Angestellte des Hotels Hilfeschreie der 47-jährigen Ehefrau.
Als sie die Zimmertür öffneten, seien die 47-Jährige und ihr gleichaltriger Mann bereits tot gewesen.

Es sei zu vermuten, dass ein Streit des Paares eskalierte.
Das genaue Tatmotiv und der Hergang seien jedoch noch unklar.


 
Polizei entdeckt gestohlene Tüv-Plaketten in Waschmaschine !

Gummersbach. Fast 2000 Tüv-Plaketten haben Ermittler des Landeskriminalamts Hessen jetzt in einer Wohnung in Gummersbach entdeckt.
Auch Blanko-Papiere fanden sich.

Für ihre illegalen Autodokumente haben sich zwei Männer ein besonderes Versteck ausgesucht: Ermittler des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) haben fast 300 blanko Fahrzeugpapiere und rund 1900 TÜV-Plaketten in einer Waschmaschine und einer Spülmaschine gefunden.

Die beiden Männer waren bereits vergangene Woche in Gummersbach in NRW festgenommen worden, wie das LKA Hessen in Wiesbaden am Montag mitteilte.
Bei einem fingierten Übergabetermin konnten die Beamten bereits 95 nicht ausgefüllte Fahrzeugpapiere und etwa 400 TÜV-Siegel sicherstellen.
Nach ersten Erkenntnissen wurden die Plaketten im Mai 2015 bei einem Einbruch in die Zulassungsstelle in Gummersbach entwendet.

Da bei der Übergabe nicht alle vormals angebotenen Unterlagen und Plaketten sichergestellt werden konnten, durchsuchte das LKA verschiedene Wohnungen, zu denen die Tatverdächtigen Zutritt hatten.
Hierbei fanden die Ermittler weitere 200 blanko Fahrzeugpapiersätze und etwa 1500 TÜV-Siegelmarken.


 
Zwei Schwerverletzte bei Abitur-Randale in Köln !

Was einst als Tradition von Streichen kurz vor den Abitur-Prüfungen begann, ist in Köln völlig entgleist.
Zwei 18-Jährige liegen im Krankenhaus.
Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die schon länger läuft.

Die zwei Jugendlichen wurden in der Nacht zu Dienstag schwer am Kopf verletzt, sagte ein Polizeisprecher.
Ein 18-Jähriger erlitt eine Schädelfraktur, ein weiterer eine Verletzung an den Gesichtsknochen.
Rund 200 Schüler sollen an den Auseinandersetzungen beteiligt gewesen sein, die sich am Humboldt-Gymnasium in der Südstadt abspielten.

Nach ersten Erkenntnissen bewarfen sich die Schüler mit Gegenständen.
Die Polizei stellte einen "speerähnlichen" Stock sicher.
Außerdem wurde Pyrotechnik gezündet.
Ein Polizeisprecher sprach außerdem von Wasserbomben, Farbbeuteln und Eiern.

Ein weiterer Jugendlicher verletzte sich zudem leicht.
Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs.

Manchen Schülern wird es zu viel
Auf Facebook distanzierten sich Nutzer von der Gewalt: "Wir, die 12. Klasse des Humboldt Gymnasiums, beenden hiermit den 'Abikrieg'", wurde auf der Seite "Schweinerei 2016" am Dienstagmorgen geschrieben.
"Es ist deutlich zu weit gegangen.
Wir wurden mit Glasflaschen, Böllern, Eiern und Steinen abgeworfen.
Wurfgeschosse, von denen sich jeder gesunde Mensch distanziert!"
Dass mit Glasflaschen, Böllern und Steinen geworfen wurde, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen.

In einem Schreiben wandte sich ein Vater eines Abiturienten an die Deutsche Presse-Agentur.
Der Abi-Jahrgang des Humboldt-Gymnasiums hatte demnach beschlossen, nur die eigene Schule zu "verteidigen" - und das ausschließlich mit Wasserpistolen.
Andere Schulen hatten sich ihm zufolge dagegen offenbar verständigt, die Schule gemeinsam anzugreifen.
Der "Angriff" sei fortgesetzt worden, als sich die Schüler des Gymnasiums schon zurückgezogen hätten.
Die Polizei sei von Anfang an dabei gewesen, habe aber erst "relativ spät" eingegriffen.

Auch die Mutter einer anderen Humboldt-Schülerin berichtete der dpa, ihre Tochter habe erzählt, von den anderen Gruppen eingekesselt worden zu sein.
Es seien Steine und gefüllte Glasflaschen geflogen.

Schuldezernentin sieht auch Eltern in der Pflicht
Polizei, Staatsanwaltschaft, Bezirksregierung und Stadt Köln wandten sich mit Appellen an die Öffentlichkeit. Man wolle "eine weitere Eskalation der Auseinandersetzungen" verhindern und "die Schüler zur Mäßigung" bewegen.
"Jugendliche nehmen hier das Abitur als Vorwand, um in ihrer Freizeit Gewalt gegen Mitschüler, Polizisten und Gebäude auszuüben", sagte Kölns Schuldezernentin Agnes Klein.
Jetzt seien die Eltern und die Jugendlichen gefordert.
Die Leiterin der Schulabteilung, Gertrud Bergkemper-Marks, sagte: "Dies hat nichts mehr mit den üblichen Abiturstreichen zu tun."

Bereits in der Nacht zu Montag hatten mehrere Hundert Abiturienten insgesamt 15 Einsätze der Polizei ausgelöst und Sachbeschädigungen an sieben Gymnasien verursacht.
Laut Polizei waren auch Anzeigen wegen teils gefährlicher Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz geschrieben worden.
Man habe Drogen beschlagnahmt, außerdem Baseballschläger und eine zur Schlagwaffe umgebaute Fahrradkette.

Am Freitag hatte es ebenfalls Krawalle gegeben.
Polizeipräsident Jürgen Mathies teilte mit, die Polizei habe bereits weitere Einsatzkräfte angefordert.

Nicht die erste Eskalation an Kölner Gymnasien
Auch in den vergangenen Jahren waren Feiereien angehender Abiturienten rivalisierender Gymnasien in der Stadt eskaliert.
2013 etwa waren Bengalos und Knallkörper gezündet worden.
Schon damals schritt die Polizei ein, es entstand hoher Sachschaden.
Damals soll das "Kölsch Kraat Kommando" - wie sich die Abiturjahrgänge des Humboldt-Gymnasiums nannten - verantwortlich dafür gewesen sein, dass der "Schulkrieg" eskalierte, wie etwa der "Kölner Stadt-Anzeiger" und die "Westdeutsche Zeitung" berichtet hatten.

Das "KKK" habe einmal "als ehrlicher Wettstreit unter einigen wenigen Schulen Kölns" begonnen, heißt es auf der gleichnamigen Facebook-Seite.
Die Gruppe verbreitete im Internet satirisch gemeinte Kampfansagen gegen andere Schulen.
Auf Facebook gab sie allerdings im Oktober 2015 bekannt, alle Aktivitäten in der sogenannten Mottowoche einzustellen.
"Wir wollen verhindern, dass es zum Modephänomen wird und künftigen Generationen nicht mehr bedeutet als eine Woche Action und ein bisschen Internetpöbelei."

Die letzten Tage vor den Osterferien - für die angehenden Abiturienten die letzten Unterrichtstage überhaupt vor ihren Abi-Prüfungen - nutzen die Gymnasiasten der zwölften Klasse vielerorts zu einer Mottowoche.
In die Schule kommen sie dann in einer abgesprochenen Verkleidung und richten manchmal besondere Aktionen für alle Schüler aus, bevor dann für sie der Lern-Endspurt vor den Abschlussprüfungen beginnt.


 
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