Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Frankfurter Polizei ermittelt: Private Polizistenautos sabotiert !

Gibt es gezielt Angriffe auf Privatautos von Polizisten in Hessen?
Bei mehreren Wagen von Beamten haben Unbekannte die Radmuttern gelockert.
Die Polizei in Frankfurt ermittelt.

Bei der Frankfurter Polizei geht die Angst um. Unbekannte haben offenbar auf dem streng gesicherten Parkplatz des Polizeipräsidiums bei privaten Fahrzeugen von Beamten die Radmuttern gelockert.
Bei zwei Vorfällen in Frankfurt kamen die Beamten mit dem Schrecken davon.
Eine Polizeisprecherin bestätigte am Dienstag Angaben der „Bild“-Zeitung.

Nach einem Bericht des Radiosenders FFH soll es in den vergangenen Monaten bei der hessischen Polizei fast 100 ähnliche Vorfälle gegeben haben, 25 davon in Wiesbaden und 50 in Kassel.
Ein Polizeisprecher in Wiesbaden bestätigte, dass Fälle aus den Jahren 2014/15 bekannt seien, nicht aber aus jüngster Zeit.

In Kassel habe es keine „Anschlagsserie“ gegeben, betonte dagegen ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
Bekannt sei nur ein Vorfall aus dem Sommer 2015.
Dabei sei aber unklar, ob sich nicht die Muttern von selbst gelockert hätten.

Überwachungskamera sondiert Polizei-Parkplatz
In Frankfurt hatte jüngst ein von drei Kollegen begleiteter Polizist auf der Heimfahrt auf der Autobahn 45 am Gießener Südkreuz, wie sein Auto zu schlingern begann.
Er stoppte das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen und stellte fest, dass am linken Vorderrad drei Muttern entfernt worden waren.
Im anderen Fall bemerkte ein Beamter später auf einer Bundesstraße bei Wiesbaden, dass mehrere Radmuttern fehlten.
Zu den Vorfällen kam es der Polizei zufolge am 19. und 20. Februar.

Die Bilder der Überwachungskamera auf dem Polizei-Parkplatz seien noch nicht ausgewertet, sagte die Polizeisprecherin.
Wie sie weiter bestätigte, gab es im vergangenen Jahr in Frankfurt insgesamt zehn Fälle mit gelockerten Radmuttern.
Darunter seien in fünf Fällen private Fahrzeugen von Polizisten gewesen.


 
Silvesternacht in Köln: Zwei Männer nach Foto-Fahndung festgenommen !

Nachdem die Polizei öffentlich mit Fotos nach Verdächtigen aus der Kölner Silvesternacht gefahndet hat, hat es nun Festnahmen gegeben.

Ein 26 Jahre alter Mann wurde in Kerpen festgenommen, wie die Polizei mitteilte.
Außerdem habe sich ein 31-Jähriger in Hamm gestellt und angegeben, einer der Abgebildeten zu sein.
Beide Männer seien nach Köln gebracht worden.
Noch werde aber geprüft, ob es sich tatsächlich um zwei der Gesuchten handele.
Über die beiden Festnahmen hatten die "Bild"-Zeitung und die "Rheinische Post" berichtet.

1100 Strafanzeigen nach Silvester in Köln
Nach den Übergriffen in der Silvesternacht waren die Ermittler erstmals mit Fotos möglicher Täter an die Öffentlichkeit gegangen.
Insgesamt machten sie fünf Bilder publik.
Zeugen und Opfer seien in der Nacht in der Lage gewesen, Verdächtige zu fotografieren.

Zwei der abgebildeten Personen sollen in der Tatnacht am Bahnhof mit einer Waffe in die Luft geschossen haben.
Es gehe um einen möglichen Verstoß gegen das Waffengesetz, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer.
Nach Angaben der Ermittler feuerten die beiden Männer mit der nicht näher bestimmten Waffe aus eine Menschenmenge heraus.
"Es ist lediglich einem Zufall zu verdanken, dass keine Personen verletzt worden sind", erklärte die Polizei.

In der letzten Silvesternacht war es in Köln im Bereich Hauptbahnhof und Dom zu zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Frauen gekommen.
Als Täter wurden mehrere Gruppen junger Männer, vor allem aus dem nordafrikanischen Raum ausgemacht.
Über 1100 Strafanzeigen gingen nach der Tat bei der Polizei ein.


 
Toter 13-Jähriger aus Sachsen-Anhalt: Gleichaltriger gesteht Schläge gegen Opfer !

Im Fall des toten 13-Jährigen aus Sachsen-Anhalt hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt.
Ein gleichaltriger Junge, mit seinem Opfer bekannt, soll demnach für den gewaltsamen Tod des Kindes verantwortlich sein.

"Wir haben ein tatverdächtiges Kind", sagte ein Polizeisprecher in Dessau-Roßlau.
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Olaf Braun, sagte, dass der 13-Jährige gestanden habe, das Opfer in Bad Schmiedeberg mit einem Gegenstand geschlagen zu haben.
Zu seinem eigenen Schutz sei der Junge in eine geschlossene Einrichtung gebracht worden.

Mutmaßlicher Täter kann nicht bestraft werden
Einen Haftbefehl gebe es für Kinder in dem Alter nicht.
Kinder können nach dem Gesetz erst ab dem Alter von 14 Jahren bestraft werden.

Das 13-jährige Opfer war seit Sonntagabend vermisst worden und wurde am Montag nach einer Suche mit Fährtenhunden und Hubschraubern bei Bad Schmiedeberg zwischen Leipzig und Lutherstadt Wittenberg tot aufgefunden.
Es starb an massiver Gewalt gegen den Kopf.

Die Polizei ermittelte im Umfeld des Jungen.
Den 13-jährigen Verdächtigen hatten die Ermittler bereits am Dienstag befragt.


 
Frau schmuggelt Drogen in ihren Brüsten !

Da dürften die Zöllner nicht schlecht gestaunt haben: Am Frankfurter Flughafen ist eine Frau mit Brustimplantaten voller Kokain geschnappt worden.

Ein Sprecher des Zollfahndungsamts bestätigte den Vorfall, jedoch ohne Einzelheiten zu nennen.

Laut einem Bericht der "Bild" war die Frau aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogota nach Frankfurt geflogen, das Rauschgift sei für den spanischen Markt bestimmt gewesen.

Die Implantate hätten insgesamt ein Kilo Kokain enthalten und seien der Frau in einer mehrstündigen Operation entfernt worden.
Wie der Zoll auf die Frau aufmerksam wurde, war zunächst unklar.


 
Wer ist der Besitzer? Frau findet Tasche mit tausenden Euro in Bank !

Was für ein Fund: In einer Bank im thüringischen Bad Lobenstein hat eine Frau eine Tasche mit mehreren tausend Euro entdeckt.

Die mit Bargeld gefüllte Tasche stand am Dienstagabend neben einem Geldautomaten, wie die Polizei mitteilte.
Die Frau brachte ihren Fund zur Polizei.
Der Besitzer soll noch ermittelt werden.


 
Hochschule hat entschieden: Von der Leyen darf Doktortitel behalten !

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) kann ihren Doktortitel behalten.
Das entschied der Senat der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nach Prüfung der Plagiatsvorwürfe.
Die Entscheidung gegen einen Titelentzug fiel mit sieben zu eins Stimmen deutlich aus.

Es seien einige Plagiate festgestellt worden, sagte MHH-Präsident Christopher Baum.
Es habe aber keine Täuschungsabsicht vorgelegen: "Es geht um Fehler, nicht um Fehlverhalten."

Von der Leyen reagierte erleichtert auf die Entscheidung.
"Ich bin froh, dass die Universität nach eingehender Prüfung zum Schluss gekommen ist, dass meine Experimente für die medizinische Forschung relevant waren und die Arbeit insgesamt die wissenschaftlichen Anforderungen erfüllt", hieß es in einer Erklärung der Ministerin.

Von der Leyen, die sich derzeit in den USA aufhielt, räumte in der Mitteilung ein: "Teile meiner damaligen Arbeit entsprechen nicht den Maßstäben, die ich an mich selber stelle."
Am Abend hält sie eine Rede an der kalifornischen Elite-Universität Stanford, wo sie in den 90er Jahren als Gasthörerin Veranstaltungen der medizinischen Fakultät besuchte.

Plagiatsjäger sehen schwere Regelverstöße
Plagiatsjäger werfen der Bundesverteidigungsministerin dagegen schwere Regelverstöße in ihrer 1990 erschienenen medizinischen Doktorarbeit vor.
Auf der Internetseite "Vroniplag Wiki" ist von Plagiatsfundstellen auf 27 von 62 Seiten der Dissertation die Rede.
Von der Leyen streitet die Vorwürfe ab.
Sie selbst hatte ihre frühere Hochschule im August um eine Überprüfung der Arbeit gebeten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich bereits vor der Entscheidung hinter ihre Verteidigungsministerin gestellt.
Auf die Frage, ob von der Leyen auch ohne den akademischen Grad noch das Vertrauen der Kanzlerin habe, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin: "Selbstverständlich.
Die Ministerin ist eine hervorragende Verteidigungsministerin, was man gerade in diesen Tagen wieder beim Zustandekommen der Nato-Aktivitäten in der Ägäis gesehen hat."

Experte ist für Verjährung
Von der Leyen hat ihre Doktorarbeit vor 26 Jahren geschrieben.
Der wichtigste Experte für saubere wissenschaftliche Arbeit in Deutschland, Professor Wolfgang Löwer (Bonn), sprach sich dafür aus, nach so langer Zeit keine Sanktionen mehr gegen die Autoren zu erheben.
Es gehe ihm nicht darum, verdächtige Doktorarbeiten etwa nach 15 Jahren nicht mehr zu prüfen, sondern um den gesellschaftlichen Schutz der Verfasser, sagte er.

"Nur die Sanktionsbefugnis sollte verjähren", schlägt der Sprecher des Gremiums "Ombudsman für die Wissenschaft" vor.
"Man müsste dann nicht seinem gesamten wirtschaftlichen und privaten Umfeld mitteilen: Übrigens, ich bin kein Doktor mehr.
Man müsste dann auch nicht mehr Kündigungen durch den Arbeitgeber fürchten."

Vor von der Leyen waren drei Spitzenpolitiker wegen Plagiatsvorwürfen in die Kritik geraten.
Sie alle mussten ihren Doktortitel abgeben und sind daraufhin zurückgetreten.
Der erste war Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vor ziemlich genau fünf Jahren.


 
Druck auf Volker Beck steigt: Staatsanwalt will ermitteln !

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat den Bundestag informiert, dass sie gegen den Grünen-Politiker Volker Beck wegen Drogenvorwürfen ermitteln will.
Ein Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht von "bild.de".

Die Polizei hatte Beck in der vergangenen Woche bei einer Kontrolle mit 0,6 Gramm eines verbotenen Rauschmittels erwischt.
Nach Medienberichten soll es sich dabei um die synthetische Droge Crystal Meth gehandelt haben.

In der Regel können Ermittlungen gegen einen Abgeordneten zwei Tage nach dem Eingang eines entsprechenden Schreibens beim Bundestag beginnen, außer das Parlament widerspricht dem.
Üblicherweise stimmt der Immunitätsausschuss einem solchen Antrag zu.

Die Berliner Staatsanwaltschaft habe dem Bundestag bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass sie gegen den 55-Jährigen ermitteln möchte, sagte ihr Sprecher Martin Steltner.
Bislang sei aber noch keine Empfangsbestätigung für das Schreiben eingegangen, deswegen könne noch nicht ermittelt werden.

Beck krankgeschrieben
Beck wird wegen der Vorwürfe in den kommenden Wochen nicht am parlamentarischen Geschehen teilnehmen.
Sein Arzt habe ihn für einen Monat krankgeschrieben, bestätigte der Büroleiter des Grünen-Politikers der "Süddeutschen Zeitung".

In einer Umfrage für "BamS" plädierten 63 Prozent dafür, dass Beck sein Bundestagsmandat niederlegt.
32 Prozent der Befragten sagten, Beck solle weiter als Bundestagsabgeordneter tätig sein.


 
Raum Hannover: Kanufahrer entdeckt kopflose Leiche !

In der Region Hannover hat ein Kanufahrer auf seiner Tour entlang der Leine eine gruselige Entdeckung gemacht.
Er stieß auf eine kopflose Leiche.

Der Tote sei männlich, sagte eine Polizeisprecherin.
Die Todesursache ist noch unklar - ebenso wie die Frage, ob ein Gewaltverbrechen vorliegt.

Eine Obduktion des Leichnams solle neue Erkenntnisse bringen.
Feuerwehrleute bargen die Leiche in Neustadt am Rübenberge.


 
Wegen Suizid-Äußerungen: Barschels Bruder zeigt den Pathologen an !

Am 11. Oktober 1987 wurde Politiker Uwe Barschel tot in seiner Badewanne in einem Genfer Hotel gefunden.
Die Umstände sind bis heute ungeklärt.
"Es war Suizid", behauptete der damalige Pathologe Werner Janssen jüngst.
Jetzt hat Eike Barschel, der Bruder des Toten, laut "Welt" Strafanzeige gegen den Rechtsmediziner im Ruhestand gestellt.

Der Vorwurf lautet: Verletzung von Privatgeheimnissen.
"Bis zum heutigen Tag habe ich Professor Janssen nicht von der ihm gesetzlich vorgeschriebenen Verschwiegenheitspflicht entbunden", zitiert die "Welt" aus der von Eike Barschel bei der Hamburger Justiz eingereichten Anzeige.
Die Verschwiegenheitspflicht bestehe "über die Zeit seiner aktiven Berufszeit hinaus.
Daran kann kein Zweifel bestehen."

Janssen war zum Zeitpunkt von Barschels Tod Direktor des Hamburger Universitätsinstituts für Rechtsmedizin.
Er hatte den Leichnam gemeinsam mit seinem Leitenden Oberarzt Klaus Püschel obduziert.
Er beruft sich auf die Ergebnisse aus dem von ihm 1987 verfassten Sektionsprotokoll.
"Es war Suizid", so Janssen im Februar in einem Interview mit der "Zeit", "für eine andere Annahme gab es keine Anhaltspunkte."

Barschels Familie glaubt an Mord
"Ich gehe von einem politischen Mord aus", soll dagegen Eike Barschel gegenüber der "Welt" bekräftigt haben.
Er führte demnach eine Untersuchung eines Schweizer Toxikologen an, der behauptet, dass die todbringende Substanz Cyclobarbital erst in den Körper gelangte, als der ehemalige Ministerpräsident Schleswig-Holsteins schon nicht mehr bei Bewusstsein war.

Barschels Leichnam wurde zweimal obduziert, der zweite Auftrag stammte von Eike Barschel, der Janssen dafür laut "Welt" 20.000 Mark zahlte.

Cherf-Ermittler kritisiert Janssen scharf
Neben der Familie Barschel vertritt auch der damalige Chefermittler Heinrich Wille die Mord-These.
Er kritisierte laut "Welt" die Äußerungen des Pathologen ebenfalls scharf.
Janssen würde seine Aussage auf der falschen Annahme gründen, Barschel habe Cyclobarbital in Tablettenform zu sich genommen.
"Dabei müsste auch er wissen, dass die Substanz von professionellen Mördern auch in flüssiger Form verabreicht worden sein könnte", sagte Wille der "Welt".

Die Frage, ob es Mord war, ist immer noch unbeantwortet.
Bis heute begleiten mysteriöse Umstände den Fall Barschel.
So musste Wille damals überraschend seine Ermittlungen einstellen.
Zudem verschwand ein im Hotelzimmer sichergestelltes Haar spurlos.
Es sollte ein DNA-Test durchgeführt werden.


 
Solidaritätskundgebung für zurückgetretenen Pfarrer von Zorneding !

Zorneding - Bei einer Kundgebung haben sich im bayerischen Zorneding mehrere tausend Menschen mit dem nach Morddrohungen zurückgetretenen dunkelhäutigen Pfarrer solidarisiert.
Olivier, wir stehen hinter Dir, hieß es am Abend auf einem Plakat der Demonstranten.

Der aus dem Kongo stammende katholische Priester Olivier Ndjimbi-Tshiende hatte nach mehreren rassistisch motivierten Morddrohungen am Sonntag seinen Rücktritt als Pfarrer der nahe München gelegenen Gemeinde erklärt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Beleidigung gegen unbekannt.


 
Drei Verletzte bei Raubüberfall auf Postfiliale bei Köln !

Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete, ist auf die Postfiliale in Erftstadt-Liblar bei Köln ein Raubüberfall verübt worden.
Kurz nach Geschäftsöffnung hätte ein maskierter Täter Postmitarbeiter und Kunden mit einer Waffe bedroht.

Bislang sei das genaue Tatgeschehen noch unklar, so der "Kölner Stadt-Anzeiger".
Demnach sind eine 46-jährige Mitarbeiterin, ein 52-jähriger Mitarbeiter und ein 71-jähriger Zeuge bei dem Überfall verletzt worden.
Der Täter hätte sie geschubst, getreten und mit einer Waffe geschlagen.
Die Opfer werden im Krankenhaus behandelt.

Polizei sucht einen Autofahrer der am Tatort vorbeifuhr
Laut der Zeitung konnte der Täter fliehen, bevor die Polizei eintraf.
Er soll eine schwarze Skimütze, einen grünen Parka und eine Bluejeans getragen haben.
Er flüchtete auf einem lila Damenfahrrad mit tiefem Einstieg.
Außerdem soll eine Kiste auf dem Gepäckträger gestanden haben.
Die Polizei beschrieb den Täter als 1,80 Meter groß, zwischen 25 und 30 Jahren mit dünner Figur.

Noch sei unklar, ob und wenn ja, mit wie viel Beute der Täter entkommen konnte.

Wie der "Kölner Stadtanzeiger" schreibt wird auch ein Autofahrer gesucht, der gegen 9.20 Uhr mit seinem Wagen auf der Poststraße fuhr und von einer Zeugin des Überfalls um Hilfe gebeten wurde, jedoch weiterfuhr.
Er wird gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02233/520 entgegen.


 
Plus 18 Prozent: Wohnungseinbrüche in NRW auf Rekordhoch !

Düsseldorf. Innerhalb weniger Jahre ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW dramatisch gestiegen.
62.000 Fälle wurden 2015 gezählt - 18 Prozent mehr als 2014.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen hat 2015 einen traurigen Rekord von 62.262 Fällen erreicht.
Gegenüber dem Vorjahr ist das ein dramatischer Anstieg um rund 18 Prozent.

Damit setzt sich eine Negativserie seit 2010 fort: Innerhalb von nur fünf Jahren sind die Wohnungseinbruchszahlen in NRW um insgesamt 38,5 Prozent gestiegen.
Die Aufklärungsquote liegt dagegen bei nicht einmal 14 Prozent, in Großstädten teils deutlich darunter.

Opposition: "verheerende Bilanz" für Ralf Jäger
Die CDU-Opposition im Landtag sprach von einer „verheerenden Bilanz“ in der Amtszeit von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD).
„Statt Blitzermarathons und Show-Razzien hätte der Innenminister mit mehr Polizeipräsenz den Fahndungs- und Ermittlungsdruck erhöhen müssen“, kritisierte CDU-Innenexperte Werner Lohn.

Vor allem die gut erreichbaren Großstädte im Rheinland und Ruhrgebiet sind zum bevorzugten Einsatzgebiet international operierender Einbrecherbanden geworden.
Die Polizei verliert immer häufiger den Wettlauf mit reisenden Kriminellen, die professionell fliehen und ihr Diebesgut schnell verwerten können.

Einbruchsradar soll für mehr Transparenz sorgen
„Für die NRW-Polizei hat der Kampf gegen Einbrecher höchste Priorität“, versicherte Jäger.
Ein neuer Einbruchsradar solle für mehr Transparenz und Sensibilität sorgen.
Alle 47 NRW-Polizeibehörden veröffentlichten ab Mitte April 2016 auf ihren Internetseiten Karten, die Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche aus der Vorwoche verzeichnen.
So soll sich jeder Bürger ein Bild über Einbrüche in der eigenen Umgebung machen können.

Auch beim Taschendiebstahl ist mit 54.604 Fällen der höchste Wert seit zehn Jahren zu beklagen.
60 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen stammen aus Rumänien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Marokko oder Algerien.
Lichtblicke in der NRW-Statistik: Die Jugendkriminalitätsrate ist so niedrig wie seit 45 Jahren nicht, Mord und Totschlag befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren.


 
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