Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Eklat bei Berlin-Besuch: Zuckerberg lehnt Begrüßung von Flughafenchef ab !

Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) hat bei seinem jüngsten Berlin-Besuch für einen kleinen Eklat gesorgt.
Der Flughafenchef war zur Begrüßung herangeeilt, doch Zuckerberg weigerte sich, seine Maschine zu verlassen.

Der Manager Karsten Mühlenfeld war mit seinen beiden Pressesprechern in der Nacht zum 25. Februar zum Flughafen Schönefeld gekommen, um Zuckerberg bei seiner Ankunft willkommen zu heißen, wie Sprecher Lars Wagner sagte.

Ein Mitarbeiter von Zuckerberg sei dann aus dem Privatflieger gestiegen und habe erklärt, der Facebook-Chef wolle nicht in Empfang genommen werden.
Diesen Wunsch habe Mühlenfeld respektiert und sei sofort wieder gegangen.

"Unbehagliche Situation"
Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, Zuckerberg habe sich von Mühlenfeld belästigt gefühlt und sich geweigert, auszusteigen, bevor dieser verschwinde.
Mühlenfeld sei erst nach 15 bis 20 Minuten gegangen.
Das sei "völliger Unsinn", erklärte Wagner.
Mühlenfeld habe niemanden belästigt.

Nach Angaben von Wagner schrieb ein Vertreter von Zuckerberg am folgenden Tag in einer Nachricht an die Flughafengesellschaft: "Ich verstehe natürlich, dass es keine böse Absicht gab.
Wegen der Uhrzeit und weil nichts angekündigt war, wurde es einfach zu einer unangenehmen und unbehaglichen Situation."


 
Mann soll kranke Frau und sich in Klinik erschossen haben !

Köln. Zwei Tote am Sonntag in einem Kölner Krankenhaus.
Nach einem Medienbericht soll es sich dabei um einen erweiterten Suizid handeln.

Im Kölner St. Franziskus-Hospital im Stadtteil Ehrenfeld ist es am Sonntag zu einer Gewalttat gekommen.
Die Polizei bestätigte am Abend, dass es zwei Tote gegeben hat.

Demnach wurden Sonntagnachmittag ein 59-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau durch Schüsse tödlich verletzt.
Gegen 16 Uhr hätten Zeugen eine leblose Person im Innenhof eines Krankenhauses gemeldet.
Die Polizei fand dort den toten Mann und eine lebensgefährlich verletzte Frau.
Die Frau erlag trotz sofortiger notärztlicher Behandlung ihren Verletzungen.

Frau soll krank gewesen sein
Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Verschulden Dritter.
Die genauen Tatumstände seien am Sonntagabend aber noch ungeklärt gewesen.
Ebenso stünden die Personalien der Toten noch nicht zweifelsfrei fest.
Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet.

Laut einem Bericht des "Kölner Stadtanzeigers" soll es sich bei den Toten um ein Ehepaar handeln.
Die Frau sei sehr krank gewesen.
Angeblich fanden Polizisten auch einen Abschiedsbrief.


 
Vermisster Junge in Spielzeugladen gefunden !

Er löste einen großen Polizeieinsatz aus - und war dabei die ganze Zeit in einem Spielzeugladen.
Ein vermisster Vierjähriger hat die Polizei in Potsdam über Stunden in Atem gehalten.

Mit einem Großaufgebot suchte die Polizei in Potsdam am Samstag nach dem Jungen - nur, um den kleinen Ausreißer schließlich nach fünf Stunden wohlbehalten in einem Spielzeuggeschäft zu finden.
Der Vater hatte nach Polizeiangaben mit seinem Sprössling die Wohnung verlassen, um einkaufen zu gehen.
Während der Vater die Wohnungstür verschloss, lief der Junge bereits voraus und war dann plötzlich verschwunden.

Der Vater schaltete sofort die Polizei ein, die umgehend alle verfügbaren Streifenwagen, ein Boot der Wasserschutzpolizei, Suchhunde und einen Hubschrauber in den Einsatz schickte.
Bei der Suche halfen auch Beamte der Bereitschaftspolizei Cottbus, die vor einem anderen Einsatz in der Nähe kamen.
So waren nach dem Verschwinden des Jungen am frühen Nachmittag innerhalb kürzester Zeit 40 Beamte im Sucheinsatz.

Gegen 19 Uhr konnten alle Beteiligten aufatmen: Eine Frau hatte den Vierjährigen in dem Spielzeugladen in den Potsdamer Bahnhofspassagen entdeckt und sofort die Polizei informiert.

Im vergangenen Jahr hatten zwei Morde an Jungen aus Berlin und Potsdam die Ermittler in der Hauptstadt und in Brandenburg in Atem gehalten.
Der vierjährige Flüchtlingsjunge Mohamed aus Berlin und der sechsjährige Elias aus Potsdam waren von einem festgenommenen Verdächtigten entführt und getötet worden.


 
Gottesdienst für Helfer von Bad Aibling !

München - Mit einem Gottesdienst wollen katholische und evangelische Kirche heute im Münchner Liebfrauendom den Einsatz der Helfer beim Zugunglück von Bad Aibling würdigen.
Erwartet werden auch Ministerpräsident Horst Seehofer sowie Vertreter der bayerischen Staatsregierung und des Landtags.

Nach dem Gottesdienst laden der Ministerpräsident und Landtagspräsidentin Barbara Stamm etwa 800 Helfer sowie Mitglieder von Hilfsorganisationen zu einem Empfang.
Am 9. Februar waren auf einer eingleisigen Strecke in Bayern zwei Regionalzüge frontal zusammengestoßen.
Elf Menschen starben.


 
Untersuchungsausschuss zu Silvester-Vorfällen beginnt Vernehmung !

Düsseldorf - Der Untersuchungsausschuss Silvesternacht des nordrhein-westfälischen Landtags beginnt heute mit Zeugenvernehmungen.
Geladen sind die ehemalige Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Köln und ein Mitarbeiter des Ordnungsamts.

Am Kölner Hauptbahnhof war es zum Jahreswechsel zu massenhaften Übergriffen auf Frauen gekommen.
Täter sollen laut Zeugen vor allem Männergruppen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen sein.

Bislang wurden schon über 1000 Anzeigen gestellt.
Der Ausschuss will klären, warum die Polizei die Frauen nicht schützen konnte.


 
Polen tragen Laptops herum: Polizei schnappt Einbrecher !

München - Zwei Polen trugen die Beute eines Einbruchs auf offener Straße herum.
Das fiel einer Münchner Polizeistreife allerdings auf.

Nicht sehr clever: Bei einer Personenkontrolle fiel einer Polizeistreife eine offene Tasche mit mehreren Laptops auf, die zwei Polen mit sich trugen.
Das Duo wurde durchsucht, dabei fand die Polizei gleich drei Laptops, ein Tablet und eine Digitalkamera sowie Schmuck.

In einem Rucksack steckte zudem Einbruchswerkzeug.
Die beiden wurden festgenommen.
Ein Teil der Beute konnte einem Einbruch in Tutzing zugeordnet werden.


 
Nicht vor und nicht zurück: Streit bei Tönnies in der Sackgasse !

Bielefeld - Es geht nicht vor und nicht zurück: Im Streit um die Führung bei Deutschlands größtem Fleischkonzern herrscht ein Patt.

Die Familien Tönnies streiten sich seit Jahren als Gesellschafter um die Vorherrschaft.

Heute setzt das Landgericht Bielefeld eine Verhandlung um einen zentralen Streitpunkt fort.

Dabei geht es um die Mehrheit und damit um die Macht im Unternehmen.
Aktuell halten Firmenchef Clemens Tönnies (59) - auch bekannt als Aufsichtsratschef des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 - und sein Neffe Robert Tönnies (37) je die Hälfte an dem Milliarden-Unternehmen.

Die 1971 gegründete Firma beschäftigt rund 10 000 Menschen und meldete 2014 einen Umsatz von 5,6 Milliarden Euro.
Zahlen für 2015 präsentiert Tönnies erst im April.

Robert, Sohn und einer der Erben des 1994 verstorbenen Firmengründers Bernd Tönnies, fordert seit Frühjahr 2015 vor dem Landgericht geschenkte Anteile zurück.
Er wirft dem Bruder seines Vaters groben Undank vor.
Sein Onkel habe hinter seinem Rücken auf private Rechnung Geschäfte betrieben und ein "Schattenreich" aufgebaut.

Seit November 2014 streiten sich jetzt die Parteien und eine große Schar von Anwälten vor Gericht in dieser Sache.
Dabei geht es mitunter sehr persönlich und emotional zu.
Die beiden Familienstämme schenken sich nichts, es geht um Intimes, Steuerberater und Testamentsvollstrecker und den Einfluss von Rechtsberatern.

Umstritten ist dabei, wie Firmenchef Clemens Tönnies zu seinem heutigen 50-Prozent-Anteil gekommen ist.
Ursprünglich hielt der Firmengründer Bernd Tönnies 60 Prozent und gab diese auch an seine Erben weiter.
Clemens hielt mit 40 Prozent eine Minderheit.
Das änderte sich 2008.
Da gingen zehn Prozent von den Neffen an den Onkel über.
Hintergrund war eine Zusage, um die seit Jahren erbittert gestritten wird: Firmengründer Bernd soll seinem Bruder auf dem Sterbebett versprochen haben, ihn wegen seiner Verdienste um das Unternehmen bei den Anteilen gleichzustellen.

Im vergangenen Herbst schien eine außergerichtliche Lösung nahe.
Vertraute der beiden Streitparteien hatten - ohne die Anwälte - eine unterschriftsreife Lösung für einen neuen Gesellschaftervertrag erarbeitet.
Wenige Stunden vor einem vereinbarten Notartermin in Hamburg platzte das ganze.
Ein weiterer Versuch Anfang des Jahres 2016 scheiterte ebenfalls.
Clemens Tönnies sieht die Schuld bei Roberts Anwalt Mark Binz.
Nach Angaben seines Sprechers steht für den Firmenchef fest: "Solange Binz mit am Tisch sitzt, machen weitere Verhandlungen keinen Sinn."

Robert hält allerdings weiter an Binz fest.
Es bleibt beim Patt.
Während aus Sicht der einen Seite der Anwalt eine Lösung blockiert, ist es aus Sicht der anderen Seite der unbedingte Machtwille des heutigen Firmenchefs Clemens.

Am Montag in Bielefeld geht es jetzt wieder um Details.
Robert fordert Schadensersatz für an Clemens im Voraus ausgezahlte Gewinne der Jahre 2001 bis 2009.
Die Richter wollen auch mehr wissen zu einem Grundstücksgeschäft mit der Treuhand.
1990 hatten die Brüder Bernd und Clemens zwei Grundstücke eines alten DDR-Betriebs in Weißenfels bei Leipzig gekauft.
Hier gibt es Streit um Sanierungskosten und die Bewertung der später bebauten Grundstücke.


 
Überfall auf Geldtransporter: Polizei sucht Helfer der Ex-RAF-Terroristen !

Drei ehemalige RAF-Terroristen sollen einen Geldtransporter in Wolfsburg überfallen haben.
Nun sucht die Polizei einen Gehilfen des Trios.
Er soll einen Monat vor der Tat in Celle ein Tatfahreug gekauft haben.

Mit dem Wagen fuhren die drei Verdächtigen später zum Tatort.
Nach dem Kauf wurde das Auto zunächst in Celle abgestellt, teilte die Polizei mit.
Ein weiterer von Tätern als Fluchtauto genutzter Wagen sei in Hannover gekauft worden.

An dem Überfall am 28. Dezember in Wolfsburg waren nach den Ergebnissen von DNA-Proben die seit Jahrzehnten untergetauchten mutmaßlichen früheren RAF-Mitglieder Daniela Klette, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg beteiligt.

Das Trio wird auch für den Überfall auf einen Geldtransporter in der Nähe von Bremen im Juni 2015 verantwortlich gemacht.
In beiden Fällen machten die Täter jedoch keine Beute.
Die Polizei fahndet weiter mit Hochdruck nach den Gesuchten.

Mehr als zwei Jahrzehnte lang war die linksterroristische Rote Armee Fraktion (RAF) der Inbegriff von Terror und Mord.
Ihrem "bewaffneten Kampf" gegen das "imperialistische System" fielen Dutzende Menschen zum Opfer - darunter hohe Repräsentanten von Wirtschaft und Politik.


 
Schwarzer Pfarrer tritt nach Morddrohungen zurück !

CSU-Mann nennt ihn "Neger" ......

Der aus dem Kongo stammende katholische Pfarrer der oberbayerischen Gemeinde Zorneding ist nach mehreren Morddrohungen zurückgetreten.
Er hatte sich gegen rassistische Äußerungen der CSU-Ortsvorsitzenden positioniert, ein CSU-Politiker nannte ihn daraufhin einen "Neger".

Der 66-jährige gebürtige Kongolese Olivier Ndjimbi-Tshiende fühle sich nun erleichtert, teilte das Erzbistum München-Freising am Montag mit.
Die Situation sei für ihn sehr belastend gewesen.
Der Geistliche werde eine neue Stelle im Bistum antreten.

Ndjimbi-Tshiende hatte in den vergangenen Monaten fünf Morddrohungen erhalten, da er sich klar gegen fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen der ehemaligen CSU-Ortsvorsitzenden Sylvia Boher positioniert hatte.
"Wir bedauern das sehr und stehen an seiner Seite", sagte Bistums-Sprecher Bernhard Kellner.

Am Sonntag informierte der Pfarrer die Gemeindemitglieder im Gottesdienst über seinen Weggang.
Er hatte die Pfarrei Sankt Martin 2012 übernommen.

CSU-Mann nennt Pfarrer "Neger"
Die ehemalige CSU-Vorsitzende Boher hatte im örtlichen Partei-Mitteilungsblatt geschrieben, Bayern werde von Flüchtlingen regelrecht überrannt.
Es handele sich um eine Invasion.
Migranten aus dem afrikanischen Eritrea nannte sie Militärdienstflüchtlinge.
Und CSU-Vize Johann Haindl bezeichnete Ndjimbi-Tshiende als "Neger", nachdem der Pfarrgemeinderat die Äußerungen Bohers missbilligt hatte.

Nach massiver Kritik traten Boher und Haindl schließlich im November von ihren Ämtern zurück.
Haindl legte auch sein Gemeinderatsmandat nieder.
Boher ist nach wie vor im Gemeinderat vertreten.


 
Bei Suche nach Vermisstem 13-Jährigen: Leiche in Sachsen-Anhalt gefunden !

Seit dem Sonntag wird in Bad Schmiedeberg (Sachsen-Anhalt) ein Junge vermisst.
Nun wurde eine Leiche gefunden.
Ob es sich um den Vermissten handelt, ist unklar.

Der leblose Körper sei im Gelände entdeckt worden, teilte ein Polizeisprecher in Dessau-Roßlau mit.
Ob es sich um den Vermissten handelt, muss noch ermittelt werden.
Zudem muss die Todesursache geklärt werden.

Der 13 Jahre alte Schüler wird seit Sonntag 17.45 Uhr vermisst.
Die Polizei hatte seitdem im Umfeld des Jungen ermittelt, war mit Fährtenhunden unterwegs und setzte auch einen Hubschrauber ein.


 
Kampf gegen den Terror BKA hat brisante IS-Papiere !

Der Islamische Staat führt genaue Personalbögen über die Kämpfer, die aus dem Ausland zu ihm stoßen.
Ein Teil dieser Unterlagen besitzen nun die Geheimdienste – und hoffen, sie vor Gericht verwenden zu können.

Dem Bundeskriminalamt liegen brisante Papiere vor, die aus dem Inneren der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) kommen sollen und Informationen zu deutschen Kämpfern enthalten.
Das berichteten am Montag die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR.
Das Material soll aus Befragungen von IS-Anhängern stammen – nach der Einreise in das von der Terrororganisation beherrschte Gebiet in Syrien.
Ausländische Kämpfer müssen demnach beim IS in einer Art Personalbogen ausführlich Angaben zu ihrer Person und ihren Qualifikationen machen.
Ein BKA-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass seiner Behörde derartige Papiere vorliegen – und dass die Experten sie für echt halten.
Das Material soll nun bei Ermittlungen und der Strafverfolgung helfen.

„Wir gehen davon aus, dass es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um echte Dokumente handelt“, sagte der BKA-Sprecher der dpa.
„Wir nutzen diese nun zur Strafverfolgung und für gefahrenabwehrende Maßnahmen.“
Zu Details äußerte er sich nicht.
Auch welchen Umfang das Material insgesamt hat und auf welchem Weg das BKA an die Papiere gekommen ist, ließ er offen.
Aus anderen Sicherheitskreisen hieß es ebenfalls, das Material sei vermutlich authentisch und könne für die weitere Arbeit sehr wertvoll sein.

Der „Süddeutsche Zeitung“, dem NDR und WDR liegen nach eigenen Angaben selbst mehrere Dutzend solcher als geheim eingestufter Dokumente des IS vor.
Die Medien berichteten, jeder IS-Freiwillige müsse der Terrormiliz gegenüber Angaben zu 23 Fragen machen.
Neben dem Namen, Kampfnamen und vorherigem Wohnort würden zum Beispiel auch Informationen zu Schleusern, Angehörigen, religiöser Bildung und „Dschihad“-Erfahrung abgefragt.
Die Einreisenden könnten zudem angeben, ob sie beispielsweise als Kämpfer oder Selbstmordattentäter eingesetzt werden wollten.

In dem Bericht hieß es weiter, die Dokumente seien offenbar Teil eines größeren Datenlecks, das Tausende solcher Personalbögen umfassen soll und inzwischen zumindest in Teilen verschiedenen Sicherheitsbehörden bekannt sei.
Aus den Unterlagen ergebe sich auch, welche Deutschen beim IS offenbar besonderen Einfluss hätten.

Die Materialsammlung könnte helfen, neue Ermittlungen gegen IS-Anhänger aus Deutschland aufzunehmen oder bisherige Ermittlungen oder Anklagen auszuweiten.
Bislang haben die Ermittler oft Mühe, Verdächtigen die Mitgliedschaft beim IS nachzuweisen.
Laut Bericht von „SZ“, NDR und WDR finden sich in den Dokumenten auch Namen von Islamisten, die nach ihrer Rückkehr nach Deutschland bisher unbehelligt blieben – sie hatten demnach bisher abgestritten, beim IS gewesen zu sein.

Nach Erkenntnissen der deutschen Sicherheitsbehörden sind bislang insgesamt mehr als 800 Islamisten aus Deutschland in das Kampfgebiet nach Syrien und in den Irak ausgereist, rund 20 Prozent davon Frauen.
Etwa 130 dieser Islamisten sind bislang in den Kampfgebieten ums Leben gekommen.
Ein Drittel der Ausgereisten ist dagegen inzwischen wieder zurück in Deutschland.
Etwa 70 der Rückkehrer sollen Kampferfahrung haben.


 
Fünf Jahre Haft nach Anschlag auf Flüchtlingsheim !

Rostock - Eineinhalb Jahre nach einem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in der Nähe von Rostock sind die beiden Täter zu je fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Die 25 und 26 Jahre alten Männer hatten vor dem Landgericht Rostock gestanden, in der Nacht zum 12. Oktober 2014 zwei Brandsätze auf das Haus in Groß Lüsewitz geworfen zu haben.
In dem Haus schliefen 38 Flüchtlinge, darunter 18 Kinder.
Die Brandsätze richteten jedoch keinen Schaden an.


 
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