Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Nahe Magdeburg: Unbekannte legen Feuer an Flüchtlingsunterkunft !

Mutmaßliche Fremdenfeinde haben in der Nähe von Magdeburg ein Feuer an einem Flüchtlingsheim gelegt.
Sieben Syrer wohnen in der Unterkunft.
Verletzte gab es bei dem Vorfall am Wochenende nicht.

Die Polizei geht davon aus, dass die bislang unbekannten Täter einen Brandbeschleuniger an der Tür des Gehöfts anzündeten.
Das Feuer an dem Gebäude in Bahrendorf verlosch den Angaben zufolge von selbst, ohne großen Schaden anzurichten.

Die syrischen Bewohner selbst waren am Sonntagmorgen auf Brandspuren an der Haustür aufmerksam geworden und hatten die Eigentümerin des Hauses informiert.
Diese alarmierte die Polizei.


 
Illegaler Handel mit Arzneien: Prozessauftakt in Essen !

Zwei Männer aus Duisburg und Den Haag sollen jahrelang illegal mit Arzneien gehandelt haben.
Von heute an beschäftigt der Fall das Essener Landgericht.
Laut Anklage haben die 43 und 34 Jahre alten Männer über einen Online-Shop verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezepte verkauft - darunter Potenzmittel und Antidepressiva.

Die Medikamente kamen angeblich vorwiegend aus Indien.
Zum Teil sollen sie in Deutschland gar nicht zugelassen gewesen sein.
Die Gesamteinnahmen sollen sich auf fast sechs Millionen Euro belaufen haben.
Mitangeklagt sind fünf weitere Personen, die laut Anklage als Unterstützer fungiert haben.


 
Syrien-Rückkehrer aus Mönchengladbach vor Gericht !

Düsseldorf. Ein Syrien-Rückkehrer aus dem Umfeld des Islamisten Sven Lau muss sich von heute an in Düsseldorf vor dem Landgericht verantworten.
Dem Mönchengladbacher, der dem Verein "Einladung zum Paradies" angehört haben soll, wird vorgeworfen, im syrischen Bürgerkrieg gekämpft zu haben.

Er soll zuvor mit dem Dschihad und der Terrormiliz Islamischer Staat sympathisiert haben.
Der Anklagevorwurf lautet: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Damit ist eine Tat gegen den syrischen Staat gemeint.


 
Arzt soll Patienten mit zu hohen Rechnungen betrogen haben !

Köln. Ein Arzt aus Köln soll laut Staatsanwaltschaft Hunderte Patienten mit zu hohen Rechnungen betrogen haben.
Von heute an steht der Mediziner vor dem Kölner Landgericht.
Der Anklage zufolge erledigte zwischen 2004 und 2011 eine Laborgemeinschaft, in der der Mediziner selbst Mitglied gewesen sein soll, spezielle Untersuchungen für ihn und stellte dafür rund 155 000 Euro in Rechnung.
Seinen Patienten habe der 66-Jährige die Untersuchungen aber als selbst erbrachte Leistungen verkauft - und sie daher höher in Rechnung gestellt.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wurden auf diese Weise rund 600 000 Euro nicht korrekt abgerechnet.
Der Anwalt des Arztes erklärte hingegen, dass sein Mandant die Laborwerte zum Beispiel selbst kontrolliert habe.
Damit sei eine ausreichende Eigenleistung für die Abrechnungen erbracht worden.


 
Schlafender Tramper eingeschneit: Schneepflug-Fahrer wird zum Lebensretter !

Der Fahrer eines Schneeräumfahrzeugs ist am Montagabend auf der A99 in Bayern zum Lebensretter geworden.
Der 26-Jährige entdeckte bei heftigem Schneefall einen Mann, der am Straßenrand lag und bereits halb eingeschneit war.

Der Straßenwärter alarmierte den Rettungsdienst, teilte die Polizei am Dienstag mit.
Der Mann war offenbar als Tramper unterwegs und hatte an dem Autobahnring rund um München nach einer Mitfahrgelegenheit gesucht.

Wegen eines Herzproblems legte sich der 44-Jährige dann laut Polizei hin.
Als er gefunden wurde, war er bereits eingeschneit und deutlich unterkühlt.
Er wurde in eine Klinik gebracht, schwebte aber nicht in Lebensgefahr.


 
Vater will nicht betrunken fahren - und lässt 17-Jährigen ans Steuer !

Duisburg - Weil er völlig betrunken nicht mehr selbst mit dem Auto fahren wollte, hat ein Vater in Duisburg seinem Sohn die Schlüssel in die Hand gedrückt.
Der war allerdings erst 17 und hatte keinen Führerschein.

Als die beiden am Abend in eine Polizeikontrolle fuhren, waren sich Vater und Sohn keiner Schuld bewusst.
Betrunken dürfe man schließlich nicht fahren - da sei es doch selbstverständlich gewesen, dass der Sohn sich ans Steuer gesetzt habe, erklärten sie den Beamten laut Polizei.
Weil beide uneinsichtig waren, beschlagnahmten die Polizisten den Autoschlüssel.


 
Unfassbare Tat in Hamburg: Missbraucht und weggeworfen - 14-Jährige von jungen Männern vergewaltigt !

In Hamburg wurde ein 14-jähriges Mädchen von mehreren jungen Männern vergewaltigt und anschließend bei Eiseskälte im Hinterhof abgelegt.
Sie ist fast erfroren.
Ihre angebliche Freundin filmte die Tat mit dem Handy.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen versuchten Mordes und sexuellem Missbrauch.

Die Tat ereignete sich bereits am 11. Februar, war aber zum Schutz des Opfers bislang geheim gehalten worden.
Die Polizei hat mittlerweile drei Beteiligte - einen 14- und einen 16-Jährigen sowie das Mädchen, das die Aufnahmen gemacht hat - festgenommen.
Sie sitzen in Untersuchungshaft.
Die beiden anderen sind auf der Flucht.

Gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" bestätigte Oberstaatsanwältin Nana Frombach: "Wir ermitteln auch wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung."

Bekannte filmt Tat mit dem Handy
Laut Hamburger Medien hat sich die Tat wie folgt ereignet: Die angebliche Freundin lockte das Opfer in eine Wohnung im Stadtteil Harburg.
Dort tranken sie zusammen mit vier jungen Männern Alkohol.
Der älteste ist 21 Jahre alt, der jüngste erst 14.
Irgendwann war das 14-jährige Mädchen wohl so betrunken, dass es besinnungslos wurde.

Anschließend vergingen sich drei der vier aus Serbien stammenden Männer an der Jugendlichen.
Die Bekannte filmte die Vergewaltigungen mit dem Handy.
Anschließend wurde das immer noch besinnungslose Opfer leicht bekleidet bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt im Hinterhof abgelegt.

Fast erfroren
Zum Glück wurde das Mädchen rechtzeitig gefunden und mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht.
Ihr Zustand soll laut "Hamburger Abendblatt" kritisch gewesen sein.
Sie soll keine Erinnerungen an den Missbrauch haben.

Beamte des Landeskriminalamtes konnten bei den Verhaftungen in der letzten Woche auch das Handy mit dem Video sicherstellen, das die Tat dokumentiert.

Nach den zwei Flüchtigen wird weiter gefahndet.
Unter ihnen befindet sich auch der einzige Erwachsene der Gruppe.
Möglicherweise haben sie sich bereits über die Grenze abgesetzt.


 
Eilige Polizistin verursacht Räumung im Flughafen Köln/Bonn !

Köln (dpa) - Eine ungeduldige Polizistin in Zivil hat den Sicherheitscheck im Flughafen Köln/Bonn umgangen und eine größere Räumung ausgelöst.
Etwa 1000 Reisende waren davon heute betroffen.

Dass die 23-jährige Frau selbst Polizistin ist, hatte als erstes die Bild-Zeitung berichtet.
Nach eigener Aussage hatte sich die 23-Jährige bei der Personenkontrolle als Polizistin zu erkennen gegeben.
Möglicherweise ging sie dann einfach durch.

Damit verursachte sie die Räumung des gesamten hinteren Abflugbereichs im Terminal 2.
Alle Reisenden mussten nochmal durch die Kontrolle.
Auch zwei Flugzeuge wurden sicherheitshalber geräumt.


 
Nordrhein-Westfalen: Rentner irrtümlich für tot erklärt !

So schnell kann es gehen: Ein falscher Tastendruck der Versicherung genügte, um einen Rentner in Sprockhövel (Nordrhein-Westfalen) für tot zu erklären.
Das einzige Problem: Der Mann ist bei bester Gesundheit.

Nachdem die Krankenversicherung automatisch die Rentenversicherung und die Stadtverwaltung benachrichtigt hatte, erhielt die vermeintliche Witwe ein Beileidsschreiben der Stadt und der Rentner keine Rente samt Aufstockungsgeld mehr.
"Es war ein menschliches Versehen eines Mitarbeiters", sagte AOK-Sprecher Jens Kuschel.
"Er hat einfach die falsche Taste gedrückt.
Wir haben alles sofort rückabgewickelt."

Für das quicklebendige Paar gab es auch noch Blumen.
Inzwischen sehe der Rentner das Malheur gelassen, berichtete der WDR.

Erst im Januar hatte ein Krefelder Klinikum einer Familie fälschlicherweise eine Todesnachricht überbracht.
Mitten in der Nacht war die Tochter einer Krebspatientin von einer Ärztin angerufen und über den Tod ihrer Mutter unterrichtet worden.
Doch die Mutter lebte.
Grund für die falsche Todesnachricht war eine Verwechslung.


 
Kiel: Frau in Zug mit Beil attackiert !

In einem Zug zwischen Neumünster und Kiel hat eine 34-jährige Frau mit einem Beil eine Mitreisende attackiert.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde die mutmaßliche Täterin im Kieler Hauptbahnhof festgenommen.
"Sie machte einen verwirrten Eindruck", sagte der Polizeisprecher.

Das 58-jährige Opfer versuchte, sich mit den Armen vor dem Angriff zu schützen.
Mitreisende eilten ihr zur Hilfe und konnten die Angreiferin von der Verletzten trennen.
Nach Angaben der Polizei erlitt die Frau Verletzungen an Armen und Beinen.
Die 58-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die "Kieler Nachrichten" berichteten, habe die junge Frau den Zug in Kiel mit dem Beil in der Hand verlassen.
Reisende machten die Polizei auf die Angreiferin aufmerksam.
Daraufhin hätte eine Streife der Bundespolizei ihr das Beil entrissen und die Frau in Gewahrsam genommen.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in der Handtasche der Frau zusätzlich zu dem Beil noch ein Messer.
Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.


 
Polizei erschießt Wildschwein in Hagener Innenstadt !

Hagen-Mitte. Ein Wildschwein ist in der Hagener Innenstadt erschossen worden.
Zuvor war es durch den Kaufhof gelaufen und hatte in einem Lotto-Laden gewütet.

Mit mehreren Schüssen aus einer Dienstpistole und aus einer Maschinenpistole haben Polizisten gestern Nachmittag in einer Lottoannahmestelle an der Elberfelder Straße ein Wildschwein getötet.
Das Tier war durch den Stadtgarten in Richtung Innenstadt gerannt, in Panik geraten und hatte schließlich ein kleines Ladenlokal völlig verwüstet.

„Einen solchen Einsatz habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt“, erklärt Hauptkommissar Roger Krowinus, „das war keine harmlose Situation.
So ein Tier in Panik stellt eine große Gefahr dar.
Wir können von Glück sagen, dass am Ende nichts Schlimmeres passiert ist.“

Handwerker von der Leiter gestoßen
Das Tier war offenbar aus dem Stadtwald in den Stadtgarten gelangt.
„In dem Bereich hat es einen Handwerker von einer Leiter geholt“, so Roger Krowinus.
Der Mann zog sich leichte Verletzungen zu.

Offenbar völlig verängstigt rannte der rund 40 Kilogramm schwere junge Keiler weiter in Richtung Innenstadt.
An der Hochstraße wurde es erstmals im Innenstadtbereich von einem Zeugen gesichtet.
Der alarmierte die Polizei.
Während sich die Polizeibeamten auf den Weg machten, setzte das Wildschwein seinen Weg fort.
Es durchbrach die Glasdrehtür des Seiteneingangs des Kaufhofs an der Kampstraße.
„Dabei verletzte sich der Keiler bereits und geriet noch stärker in Panik“, so Krowinus.
Durch die Parfümerie-Abteilung flitzte das Wildschwein weiter in Richtung Haupteingang Elberfelder Straße.
„Das Schwein rannte quer durch die Fußgängerzone und mehrmals mit voller Wucht vor die Scheibe eines Imbisses“, so Roger Krowinus.

Schließlich lief das Schwein in das Lotto- und Zeitungsgeschäft direkt nebenan.
„Ich habe gedacht, ich träume“, so die Verkäuferin.
„In dem Moment stand unsere Tür offen.
Ich bin noch hin, habe vergeblich versucht, sie zuzudrücken.
Das Wildschwein hatte aber schon seine Nase hindurch gesteckt.
Man glaubt gar nicht, welche Kraft so ein Tier hat.“

"Wir haben dann die Tür von außen zugehalten"
Während der Keiler durch das kleine Ladenlokal hindurch direkt bis in Lager lief, flüchteten die Angestellte und die Kunden aus dem Geschäft.
„Wir haben dann die Tür von außen zugehalten und auf die Polizei gewartet“, erklärte die Mitarbeiterin.

Die Beamten der Wache Mitte waren schnell am Einsatzort mitten in der Fußgängerzone.
Patrick Nolte, Polizist und ausgebildeter Jäger, sowie ein weiterer Kollege betraten in einem Moment, in dem sich das Wildschwein im hinteren Bereich der Lotto-Annahmestelle aufhielt, vorsichtig das Ladenlokal.
„Dabei haben sie darauf geachtet, dass sie stets die Möglichkeit haben, im Notfall das Geschäft schnell wieder zu verlassen.“

Wegen der großen Gefahr durch das wilde Tier sahen sich die Beamten gezwungen, sofort zu handeln.
Mit gezielten Schüssen aus der Dienst-Pistole und mehreren Schüssen aus einer MP wurde das Schwein in dem Ladenlokal getötet.
„Der Winkel, in dem geschossen wird, muss dabei genau beachtet werden, damit die Kollegen nicht durch Querschläger in Gefahr geraten“, so Roger Krowinus.

Der Bereich rund um die Lottoannahmestelle wurde durch die Polizei abgesperrt.
Mitarbeiter des Wirtschaftsbetriebs Hagen holten den Kadaver ab.
Ein Junge, der durch das Schwein offenbar eine leichte Schürfwunde erlitten hatte, meldete sich bei der Polizei.


 
Mutter und Sohn aus Oberhausen wehren sich gegen Haftbefehl !

Oberhausen. Die 34-jährige Mutter verschwand aus der Wohnung, während zwei Polizisten den 15-Jährigen unter Kontrolle brachten.
Er versteckte sich im Kleiderschrank.

Eine Mutter und ihr Sohn aus Oberhausen haben sich am Montag vehement gegen die Vollstreckung ihrer Haftbefehle gewehrt.
Als zwei Polizisten mit Haftbefehlen im Gepäck vor der Wohnung der beiden an der Wörtstraße auftauchten, wurden sie zunächst von der 34-jährigen Mutter hingehalten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Nach kurzer Suche entdeckten sie den 15 Jahre alten Sohn im Schlafzimmer - er versteckte sich in einem Kleiderschrank unter einem Stapel Wäsche.
Nach seiner Entdeckung wehrte sich der Jugendliche massiv gegen die Polizisten und wurde aggressiv.
Erst mit großer Kraftanstrengung brachten die Beamten ihn unter Kontrolle.
Der 15-Jährige sitzt die gegen ihn verhängten zwei Wochen Dauerarrest nun in einem Jugendgefängnis ab.

Mutter verschwand mit der kleinen Tochter
Während die Polizisten mit dem Sohn beschäftigt waren, machte sich die Mutter laut Polizei zwischenzeitlich mit ihrer kleinen Tochter aus dem Staub.
Sie zahlte später die Geldstrafe und setzte somit die 21 Tage Ersatzfreiheitsstrafe außer Kraft.

Die Aktion brachte Mutter und Sohn zusätzlich eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte ein.


 
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