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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Unbekannter schießt auf AfD-Plakatierer !

Beim Aufstellen von Wahlplakaten der AfD ist ein 36-Jähriger in Karlsruhe von einem Unbekannten beschossen worden.
Verletzt wurde niemand.

Der mit einem Schal vermummte Angreifer hatte den Plakatierer zuvor angesprochen, wie die Polizei mitteilte.
Laut Darstellung des Kreisverbands der rechtskonservativen AfD forderte der Mann den 36-Jährigen auf, zu verschwinden.

Nach Erkenntnissen der Polizei setzte sich der Plakatierer daraufhin in seinen Lieferwagen um loszufahren, doch der Unbekannte zog eine Pistole aus einer Tasche und schoss von außen durch das geschlossene Beifahrerfenster.
Dabei verfehlte er den Fahrer, der unverletzt davonfuhr.

Das Opfer, laut AfD Mitarbeiter einer Karlsruher Werbeagentur, wollte ein Plakat mit der Aufschrift "Erfolg der Energiewende: Siehe Stromrechnung!" an einen Laternenmast anbringen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts der versuchten Tötung.

Nach dem Vorfall am Samstagabend suchte die Polizei zunächst vergebens nach dem Schützen.


 
Irrfahrt im Kühltransporter: Flüchtlinge landen in Kempen !

Kempen. Als blinde Passagiere in einem Kühltransporter sind Flüchtlinge aus dem Irak nicht am Wunschziel Großbritannien, sondern in Kempen am Niederrhein gelandet.
Die fünf Kinder und fünf Erwachsenen seien beim Entladen von Obst entdeckt worden, teilte die Polizei am Sonntag in Viersen mit.

Die Ermittlungen ergaben, dass Schleuser die Gruppe in Paris in den Laderaum geschmuggelt hatten, während der Fahrer in seiner Kabine schlief und nichts merkte.

Die Kinder im Alter zwischen 8 Monaten und 15 Jahren, ihre Eltern und ein 21-Jähriger seien zwar durchgefroren, aber unbeschadet.
Sie waren etwa acht Stunden bei drei Grad in dem Kühlraum.
Laut Polizei stellten sie keinen Asylantrag und kamen in die Notunterkunft am Ort.

Der allein reisende Iraker erfuhr durch die Polizei, dass seine Frau und sein Kind beim versuchten Grenzübertritt nach England ebenfalls entdeckt und beide in Sicherheit seien.
Die Schlepper hätten die Familie getrennt, gab er an.


 
Brachiale Bankräuber rücken mit Radlader an: Flucht ohne Beute !

Mellingen - Beim Versuch, einen Geldautomaten zu erbeuten, haben Bankräuber in Thüringen am Sonntag fast ein Haus zum Einsturz gebracht.
Es war nicht der erste derartige Einbruchsversuch.

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Mit brachialer Gewalt haben Bankräuber in Thüringen versucht, einen Geldautomaten herauszubrechen und mitzunehmen.
Die Täter rückten am Sonntag in den Morgenstunden mit einem Radlader an und durchbrachen damit die Außenwand einer Bankfiliale in Mellingen bei Weimar, wie die Polizei mitteilte.
Die Erschütterung durch das mehrfache Anfahren gegen die Wand sei so stark gewesen, dass man von Einsturzgefahr für das Haus ausgehe, sagte eine Polizeisprecherin.
Der Versuch, den Automaten aus der Wand zu brechen, misslang aber.
Die Täter flüchteten ohne Beute zur Bundesstraße 87, von wo aus sie unter anderem zur nahe gelegenen Autobahn 4 gelangt sein könnten.

Möglicherweise hätten sich die Täter gestört gefühlt und deshalb vorzeitig von ihrem Vorhaben abgelassen, sagte die Polizeisprecherin.
Zeugen hätten zwei Personen am Tatort gesehen.
Ein Polizeispürhund führte die Ermittler zum Herkunftsort des Radladers, einer etwa einen Kilometer vom Tatort entfernten Bahn-Baustelle.
Die Täter flüchteten in einem weißen Transporter.
Ob es Zusammenhänge zu einem ähnlichen Vorfall Ende vergangenen Jahres im Landkreis Greiz gibt, konnte die Polizei noch nicht sagen.
In den vergangenen Monaten hatte es in Thüringen mehrere ähnliche Bankeinbrüche oder Einbruchsversuche gegeben.


 
Vermisste 15-Jährige aus Essen ist wieder aufgetaucht !

Essen. Die tagelang vermisste 15-Jährige aus Essen ist wieder da.
Das Mädchen sei laut Polizei am Sonntagabend in Köln bei einer Familienangehörigen aufgetaucht.

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Die Familie der vermissten 15-Jährigen aus Essen-Stadtwald kann aufatmen: Der Teenager ist am Sonntag wieder aufgetaucht.
„Das Mädchen ist am Abend gegen 20 Uhr bei einer Angehörigen in Köln aufgelaufen“, teilte der Essener Polizeisprecher Lars Lindemann mit.
Die 15-Jährige habe keine äußerlich erkennbaren Verletzungen und sei offenbar wohlbehalten.
Ob eine Untersuchung des Mädchens notwendig sei, müsse zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Er gehe davon aus, dass sich die Kölner Familienangehörige bei der Polizei gemeldet habe, so Lindemann.
Zurzeit seien die Kölner Kollegen bei dem Mädchen, Polizeibeamte aus Essen seien aber bereits auf dem Weg nach Köln.
Weitere Details zu dem Verschwinden könne man nach einer Befragung frühestens am Montag bekannt geben.

Die Jugendliche war am Mittwochnachmittag nach einem Spaziergang mit dem Hund der Familie spurlos verschwunden.
Als dann die Mutter gegen 15 Uhr nach Hause kam, überraschte sie einen vermummten Eindringling im Keller, vermutlich eine Frau.
Diese Person konnte fliehen.
Der Hund der Familie war ebenfalls im Keller.
Offensichtliche Einbruchspuren wurden nicht entdeckt.


 
Urteil im Prozess um Hungertod von Ehefrau und Mutter erwartet !

Verden - Im Prozess um den qualvollen Hungertod einer 49-Jährigen wird heute das Urteil des Landgerichts Verden in Niedersachsen erwartet.
Der Ehemann und die Tochter sollen die alkoholkranke Frau nach einem Sturz in der Wohnung nicht ausreichend versorgt haben.
Die Frau lag mit gebrochener Hüfte auf dem Sofa und war über mehrere Wochen hinweg langsam verhungert und verdurstet.
Der Mann und die 18-jährige Tochter sind der vorsätzlichen Tötung angeklagt.


 
Razzia gegen Drogenhändler in Köln: Viele Festnahmen !

Im Raum Köln ist die Polizei mit einem Großeinsatz gegen Drogenhändler vorgegangen.
Mehrere Verdächtige wurden festgenommen.

"Wir haben 14 Haftbefehle vollstreckt", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei.
Beschuldigt sei eine Großfamilie, die den Drogenhandel im Kölner Stadtteil Meschenich kontrolliert haben soll.
Die Bande soll Heroin und Kokain im deutlich zweistelligen Kilogramm-Bereich verkauft und Millioneneinnahmen erzielt haben.

Seit dem Morgen wurden 49 Wohnungen durchsucht.
Nach Erkenntnissen der Ermittler sollen einige Wohnungen nur für den Drogenhandel angemietet worden sein.
An der Aktion mit insgesamt etwa 400 Beamten waren unter anderem Spezialeinheiten beteiligt, wie der Sprecher sagte.


 
Urteil in Verden: Frau verdurstet auf Sofa - Haft für Mann und Tochter !

Weil eine Frau vor den Augen von Ehemann und Tochter zuhause verhungert und verdurstet ist, müssen zwei Menschen in Haft.
Das hat das Landgericht Verden entschieden.

Der 50 Jahre alte Ehemann wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt, die 18 Jahre alte Tochter zu einer Jugendstrafe von drei Jahren.
Das Gericht befindet sie des Totschlags durch Unterlassen für schuldig.

"Ihnen war völlig klar, dass ein Nichthandeln zum Tode führen würde", sagte der Vorsitzende Richter Joachim Grebe.
Die Verteidigung kündigte an, Revision einlegen zu wollen.

Mehrere Wochen hatte die alkoholkranke 49-Jährige nach Ansicht der Richter mit gebrochenem Oberschenkel hilflos auf dem Sofa gelegen.
Ihr Mann und ihre Tochter brachten ihr weder ausreichend zu essen und zu trinken noch riefen sie einen Arzt.

Polizisten und Sanitäter entsetzt
Als die Frau im März 2015 in der Wohnung der Familie in Thedinghausen im niedersächsischen Landkreis Verden starb, war sie vollkommen abgemagert und bis auf die Knochen wund gelegen.
Polizei und Sanitätern habe sich ein entsetzliches Bild geboten, sagte Grebe.
"Hinzu kam ein bestialischer Gestank."

Den Angeklagten sei bewusst gewesen, dass die 49-Jährige nicht mehr in der Lage gewesen sei, sich selbst zu helfen, sagte Grebe während der mehr als zwei Stunden langen Urteilsbegründung.
Spätestens zwei Wochen vor dem Tod der Frau hätten die beiden erkannt, dass ihr Zustand lebensbedrohlich sei.
Trotzdem hätten die Angeklagten einfach dabei zugesehen, wie sie gestorben sei.

Nach Ansicht der Verteidigung liegt Totschlag durch Unterlassen dennoch nicht vor.
Es habe kein wirkliches Familienleben gegeben, sagte Verteidiger Jochen Zersin, der die 18-jährige Tochter vertritt.
Es sei höchstens unterlassene Hilfeleistung, dass die Angeklagten keinen Arzt gerufen hätten.

Schuldig durch Nichtstun
Die beiden Verurteilten nahmen den Richterspruch großteils ungerührt auf, nur die Tochter weinte zeitweise.
Teilnahmslos wirkten die beiden auch an jenem Abend, als Polizisten und Rettungssanitäter die Tote im Wohnzimmer fanden, wie Zeugen im Prozess erzählten.
Keine Spur von Betroffenheit oder Trauer habe es gegeben, eher eine Art Erleichterung.

Hilflosigkeit, Überforderung und psychische Erkrankungen sind nach Angaben des Polizeipsychologen Adolf Gallwitz oft der Grund, wieso Menschen ihre kleinen Kinder oder pflegebedürftigen Angehörigen vernachlässigen.
In manchen Fällen würden sie Schäden aber auch billigend in Kauf nehmen, sagt der Professor für Psychologie an der Polizeihochschule Baden-Württemberg.
Dies sei aber oft schwer nachzuweisen, weil sich die Menschen durch Nichtstun schuldig machten und nicht durch aktive Handlungen.


 
Frankfurt: Betrunkener Polizist springt aus dem Fenster !

Ein betrunkener Polizist hat in Frankfurt einen Unfall gebaut.
Um einer Blutentnahme zu entgehen, verließ er die Wache auf einem ungewöhnlichen Weg: durch das Fenster.

Der 56 Jahre alte Mann baute laut einem Bericht der "Hessenschau" auf der A66 einen Unfall, bei dem es zu Schäden an mehreren Autos kam.
Ein erster Alkoholtest ergab einen Promillewert von 2,8, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Den anschließenden Bluttest trat der Verursacher dennoch nicht an: Nachdem ihn Kollegen mit auf die Wache genommen hatten, sprang er kurzerhand aus einem Fenster in der Toilette.
Dabei brach er sich mehrere Knochen und musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Sowohl für den betrunkenen Polizisten als auch für die Kollegen, die ihn zur Wache begleiteten, könnte der Vorfall ein böses Nachspiel haben.
Bei den Unfällen entstand ein Sachschaden von 11.000 Euro.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber der "Hessenschau" sagte, soll zudem geprüft werden, ob die Beamten, die den Betrunkenen zur Wache brachten, nicht ausreichend gut auf ihn aufpassten.



 
Brennende Autos am Rande der Dresdner Pegida-Demonstration !

Dresden - Am Rande der allwöchentlichen Demonstration der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung sind am Abend in Dresden mehrere Autos in Flammen aufgegangen.
Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Die Autos standen auf einem Parkplatz unter der Marienbrücke, wo in der Regel viele Pegida-Anhänger ihre Wagen abstellen.
Nach Angaben der Studentengruppe Durchgezählt beteiligten sich diesmal 3000 bis 4000 Demonstranten an dem Pegida-Aufzug durch die Dresdner Innenstadt sowie 250 bis 350 Menschen an einer Gegendemonstration.


 
Kölner Polizei sucht Terror-Verdächtigen: Ammoniumnitrat gekauft !

Die Kölner Polizei fahndet wenige Tage vor Beginn des Karnevals nach einem Terror-Verdächtigen.
Der Mann soll eine verdächtig große Menge an Ammoniumnitrat gekauft haben.

Entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt lässt sich aus der Chemikalie ein explosives Gemisch herstellen.
Die Behörden baten die Bevölkerung "dringend um Unterstützung" bei der Fahndung nach dem 45- bis 50-Jährigen, dessen Aussehen Mitarbeiter des Marktes mit "aus dem Nahen Osten stammend" beschrieben hatten.

Der Mann soll die Chemikalien demnach am Freitag in Pulheim bei Köln gekauft haben.
Ein Mitarbeiter des Baumarktes informierte tags darauf die örtliche Polizei.
Trotz intensiver Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes der Polizei Köln konnte der Mann den Angaben zufolge bislang nicht identifiziert werden.

Die Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval, Sigrid Krebs, sieht den Rosenmontagszug trotz der Fahndung nach einem mutmaßlichen Bombenbauer nicht gefährdet.
"Wir haben keinen Grund, den Kölner Rosenmontagszug abzusagen", sagte sie.
"Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Fahndung und dem Karneval.
Das bestätigt die Polizei."

Verwendung als Sprengstoff nicht gesichert
Der Unbekannte soll zwischen 170 und 175 Zentimeter groß und von schlanker Statur sein.
Er sprach den Zeugen zufolge gut Deutsch und soll eine spitze Nase sowie hohe Geheimratsecken haben.
Der Mann trägt einen kurzen dunklen Vollbart, der im Kinnbereich leicht grau ist.
Aufnahmen des Baumarktes zeigen den Gesuchten.

Die Behörden betonten zugleich ausdrücklich, es sei nicht gesichert, dass der Kauf der üblicherweise für Reinigungsarbeiten bestimmten Chemikalie im Zusammenhang mit einer "kriminell motivierten Verwendung" stehe.
Staatsanwaltschaft und Polizei nähmen den Hinweis insbesondere mit Blick auf die aktuelle Sicherheitslage und die Verantwortung für die Bürger aber sehr ernst.

Falls sich der Gesuchte selbst wiedererkenne und die Chemikalie für den Hausgebrauch bestimmt gewesen sei, soll er sofort Kontakt mit einer Polizeidienststelle aufnehmen.
Zeugen, die den Mann kennen, wurden gebeten, sich über Notruf an die Polizei zu wenden.


 
Rätselhafter Messerangriff auf Vater mit Baby !

In der Nacht hat die Feuerwehr einen Mann mit einem Baby aus einem vereisten Teich in Hamburg gerettet.
Möglicherweise wurde er angegriffen und flüchtete auf das dünne Eis.
Nun ermittelt die Polizei.

Nach der dramatischen Rettung des Mannes und des drei Monate alten Babys aus einem zugefrorenen Teich in Hamburg laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Ein Polizeisprecher sagte, dass der Mann im Stadtteil Eißendorf von einem oder mehreren Unbekannten mit einem Messer angegriffen worden sein soll und vor ihnen auf das dünne Eis des Teichs geflohen sei.
Dort sei er dann eingebrochen.

Baby reanimiert
Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten Passanten den um Hilfe rufenden Mann am Montagabend im Lohmühlenteich entdeckt und die Polizei alarmiert.
Erst bei der Bergung bemerkten die Einsatzkräfte, dass der Mann ein Baby bei sich hatte, das sich unter Wasser befand.

Möglicherweise hat der Mann das Kind in einem Tuch am Bauch getragen, so dass es zeitweise unter Wasser war.
Das kleine Mädchen wurde von der Feuerwehr reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht.
Der Mann erlitt starke Unterkühlungen.


 
Polizisten erstaunt: Raser gibt gefälschten Führerschein ab !

Dumm gelaufen: Ein Raser sollte seinen Führerschein abgeben, doch bei der Polizei stellte sich heraus, dass der gefälscht war.
Nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Als der 45-Jährige bei einer Nürnberger Polizeistation pflichtgemäß seinen Führerschein abgab, stellten die Beamten erstaunt fest: Das Dokument war gefälscht.

Der Mann zeigte sich den Polizisten gegenüber arglos: Er habe noch nie einen anderen Führerschein besessen, versicherte er den Uniformierten.

Das machte die Sache in den Augen der Beamten aber nicht besser.
Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung ein.


 
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