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Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Silvester und die Folgen: Jürgen Mathies wird neuer Polizeipräsident in Köln !

Das Amt des Polizeipräsidenten in Köln wird wie erwartet mit Jürgen Mathies besetzt.
Er folgt auf Wolfgang Albers.
Dieser wurde wegen den Vorfällen in der Silvesternacht in den vorzeitigen Ruhestand entlassen.

Mathies ist der bisherige Leiter des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste.
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) will den Nachfolger von Wolfgang Albers am Nachmittag in Köln vorstellen.

Mathies geht ein guter Ruf voraus
Jäger hatte Albers nach den sexuellen Übergriffen und Raubdelikten an Silvester in Köln in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
Sein Nachfolger Mathies gilt als erfahrener Polizist und Behördenleiter.

Er trat 1977 in den Polizeidienst des Landes NRW ein, wie der Internetseite des Landesamtes zu entnehmen ist.
Nach seiner Ausbildung versah er zunächst Wachdienst beim Polizeipräsidium Köln.

Nach dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und der Ausbildung zum höheren Dienst mit Studium an der Polizei-Führungsakademie in Münster nahm Mathies mehrere Führungsfunktionen in den Kreispolizeibehörden Siegburg und Köln wahr.
In der Folgezeit wechselte er ins Düsseldorfer Innenministerium.

Polizeikonzept zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006
Von 2001 bis 2006 war Mathies als Vorsitzender einer bundesweiten Projektgruppe für die Erarbeitung des Polizeikonzepts bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland verantwortlich.
2007 übernahm er die Leitung des Duisburger Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste.
Der 1960 geborene Mathies ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßte die Berufung von Mathies zum Chef der Kölner Polizeibehörde, die mit mehr als 5000 Beschäftigten die Größte in NRW ist.
Mathies sei ein "erfahrener Polizeipraktiker", der nicht nur zuletzt eine Großbehörde der Polizei erfolgreich geführt, sondern auch das Sicherheitskonzept für die Fußball-WM 2006 "maßgeblich miterarbeitet" habe, erklärte der GdP-Landesvorsitzende Arnold Plickert in Düsseldorf.

Vertrauen in die Polizei wieder herstellen
"Mit ihm wird ein Polizist an die Spitze der größten Polizeibehörde in NRW gestellt, der in der Lage ist, das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei wieder herzustellen", fügte Plickert hinzu.
Die GdP bewertete es zudem als positiv, dass Jäger die Kölner Personalentscheidung zügig getroffen habe.
"Damit ist der Weg frei, dass sich die Kölner Polizei wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentriert", erklärte Plickert.


 
Wohnungen für Flüchtlinge: Tübingens OB Palmer droht Hausbesitzern mit Zwang !

Wie in anderen Kommunen sind auch in Tübingen Unterkünfte für Flüchtlinge knapp.
Schon vor längerem hatte Boris Palmer, der Oberbürgermeister der Universitätsstadt, deshalb eine Beschlagnahmung leerstehender Häuser ins Spiel gebracht.
Nun macht der Grünen-Politiker offenbar ernst.

Leider weigerten sich immer noch "90% der Eigentümer von leeren Häusern, diese nutzbar zu machen", schrieb Palmer auf seiner Facebookseite und kündigte an: "Wir werden daher um Zwangsmaßnahmen dieses Jahr nicht mehr herum kommen."

"Wenn sich bis März nichts ändert, werden wir dem Gemeinderat den Entwurf einer Zweckentfremdungssatzung vorlegen“, zitiert das "Schwäbische Tagblatt" den Oberbürgermeister.
Damit habe man "eine Handhabe, jenseits von Appellen und Bitten an die Eigentümer leerstehender Gebäude heranzutreten", heißt es in dem Bericht weiter.

Bis zu 50.000 Euro Bußgeld möglich
Das sogenannte Zweckentfremdungsverbot wurde Ende 2013 vom Landtag in Baden-Württemberg beschlossen und gibt Kommunen eine Handhabe bei akutem Wohnungsmangel.
Schon längere Zeit greift das Gebot in Freiburg und Konstanz, seit Jahresbeginn auch in Stuttgart.
Bei Zweckentfremdung sind Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro möglich.

Der Landesgeschäftsführer von Haus & Grund, Ottmar Wernicke, kritisierte Palmer: "Er macht Politik mit der Pistole auf der Brust, er setzt Leute unter Druck.
Aber man muss nicht mit Bevormundung kommen."
Nach Angaben des "Schwäbischen Tagblatts" sind die Kapazitäten der Stadt Tübingen für die Unterbringung von Flüchtlingen ab März erschöpft.


 
Razzia gegen Nordafrikaner auch in Köln !

Köln/Essen. Die Polizei Köln hat am Dienstagabend eine Razzia gegen Kriminelle aus Nordafrika gestartet.
Sie hofft auch auf Erkenntnisse zu Silvesterübergriffen.

Nach einer Großrazzia im sogenannten Maghreb-Viertel um den Düsseldorfer Hauptbahnhof am Wochenende, gab es am Dienstagabend auch in Köln eine große Polizeiaktion.
Auch dort waren vor allem Kriminelle nordafrikanischer Herkunft im Fokus.

Die Aktion richtete sich gegen Kneipen und Cafés im Kölner Stadtteil Kalk, nur wenige Straßen vom dortigen Polizeipräsidium entfernt.
Wie ein Polizeisprecher am Abend erklärte, konzentriere sich die Razzia auf die Gegend an und um die Kalk-Mülheimer Straße.
Sie diene, laut Polizei, Kleinkriminellen als "Rückzugsraum", die vor allem durch Diebstahls- und Raubdelikte in der Stadt auffällig sind. "
Sie treffen sich dort vor ihren Taten oder auch danach".

Gegen 19.30 Uhr startete die Polizei-Aktion.
Beteiligt war ein nicht näher beziffertes Großaufgebot an Polizei und Zoll-Beamten.
Die Aktion stehe nicht direkt im Zusammenhang mit den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht rund um Dom und am Hauptbahnhof, sagte der Polizeisprecher.
"Wir erhoffen uns jedoch auch dazu Erkenntnisse".
Neben Personalien würden bei der Razzia im Stadtteil Kalk auch Handys überprüft.

Dass sich in Gaststätten im Stadtteil eine kriminelle Szene gebildet hat, hat die Kölner Polizei seit längerem im Blick.
Ähnliche Razzien gab es nach Angaben des Sprecher auch im vergangenen Jahr schon.


 
Kachelmann-Schadenersatzprozess geht weiter !

Frankfurt/Main - Das von Wetterfachmann Jörg Kachelmann angestrengte Schadenersatz-Verfahren gegen seine Ex-Geliebte geht heute weiter.

Kachelmann war vor fast fünf Jahren vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden.
Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht kämpft er nun in zweiter Instanz um Schadenersatz.

Der Moderator verlangt von seiner Ex-Geliebten mehr als 13 000 Euro für Gutachten, mit denen er sich im Strafprozess verteidigt hatte.
Er muss beweisen, dass seine frühere Freundin die Unwahrheit gesagt hat.


 
Schutz vor Wildpinklern: Kölner Dom wird an Karneval zeitweise gesperrt !

Köln -Zu Karneval wird der Kölner Dom verstärkt vor „Wildpinklern“ geschützt.
„Dass jemand dort seine Notdurft verrichtet, können wir nicht hinnehmen“, sagte Stadt- und Domdechant Robert Kleine der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Westfassade wird abgesperrt
Deshalb werde in diesem Jahr erstmals zeitweise die Westfassade mit dem Hauptportal an Weiberfastnacht und Rosenmontag mit Gittern abgesperrt.
An der Nordseite gebe es bereits seit einiger Zeit entsprechende Absperrungen.

Sinkender Respekt vor Gotteshaus
Weiter beklagte der Geistliche sinkenden Respekt.
„Ich habe das Gefühl, dass in unserer Gesellschaft immer weniger bekannt ist, wie man mit einem gewissen Anstand und Respekt in ein Gotteshaus geht“, so Kleine.
„Wenn Sie in eine Moschee gehen, gebietet es der Respekt, die Schuhe auszuziehen.
In einer Synagoge trägt man eine Kopfbedeckung.
In der Kirche ist es eben umgekehrt.“

Diskussionen mit Besuchern
Manche Besucher versuchten, mit Hund und Getränken durch den Dom zu schlendern, andere behielten ihren Hut auf.
„Wenn die Domschweizer dann freundlich bitten, die Würde des religiösen Ortes zu respektieren, sorgt das öfter für erregte Diskussionen.“

Der Dom sei kein öffentlicher Raum, sondern in erster Linie ein Gotteshaus.
„Im allerschlimmsten Fall müssen wir von unserem Hausrecht Gebrauch machen und bitten, den Dom zu verlassen.“


 
Großeinsatz: Razzia gegen Schleuser - Polizei nimmt fünf Beschuldigte fest !

Potsdam. Morgendliche Razzien in sechs Bundesländern: Deutschen und türkischen Spezialkräften ist ein Schlag gegen Schleuser gelungen.

Ermittler haben einen Ring skrupelloser Schleuser gesprengt, die mehr als 1700 Syrer in schrottreifen Schiffen im Mittelmeer ihrem Schicksal überlassen haben.
„Wir haben es hier mit einer menschenverachtenden internationalen Form organisierter Kriminalität zu tun“, sagte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann, am Mittwoch in Potsdam.

Dreimal sollen die Schlepper Ende 2014 Migranten gegen Zahlung von 4500 bis 6000 US-Dollar in Frachtschiffen transportiert haben.
Dabei gingen sie jedes Mal auf See von Bord und ließen das Schiff führungslos.

Bei Durchsuchungen in sechs Bundesländern wurden am Mittwoch fünf mutmaßliche Schleuser verhaftet, wie die Bundespolizei in Potsdam mitteilte.
Auch in der Türkei gab es zehn Festnahmen.
In der türkischen Stadt Mersin ging den Ermittlern einer der mutmaßlichen Drahtzieher ins Netz.
Von den in Lübeck, Berlin, Köln, Hannover und Pfatter bei Regensburg verhafteten fünf syrischen Asylbewerbern zählten laut Bundespolizei drei zu den mittleren „Organisatoren“.

De Maizière: „Dem menschenverachtenden Treiben ein Ende setzen“
Der Bundespolizei-Chef sprach von der „Zerschlagung eines internationalen Schleusungsnetzwerkes auf allen Ebenen bis hin zum Hauptbeschuldigten“.
Allein in Deutschland waren mehr als 490 Beamte der Bundespolizei beteiligt, einschließlich den Spezialeinheiten GSG 9 und BFE+.
In der Türkei schlug zeitgleich die Nationalpolizei zu.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) lobte die Zusammenarbeit als beispielhaft: „Nur durch ein ganzheitliches und internationales Vorgehen können wir dem menschenverachtenden Treiben der Schlepperbanden ein Ende setzen.“
Der türkische Gouverneur Mehmet Cemalettin Lekesiz betonte: „Ich glaube daran, dass diese Operation eine strenge und klare Botschaft an die Organisationen sein wird, die aus dem Bürgerkrieg und dem menschlichen Drama im Nahen Osten zu profitieren versuchen.“

Tod von 1700 Flüchtlingen billigend in Kauf genommen
Es gehe den Schleusern nur „ums Kasse machen“, sagte Romann.
„Wer letztlich über 1700 Menschen in die Frachträume von abgetakelten und schrottreifen Frachtschiffen pfercht, danach den Autopiloten auf die italienische Küste richtet, sich in Sicherheit bringt und die Menschen ihrem Schicksal überlässt, der nimmt im Falle der Havarie billigend den Tod der Menschen an Bord in Kauf“, sagte Romann.

Ein Jahr dauerten die Ermittlungen, fuhr Romann fort.
Es sei „eines der größten internationalen Ermittlungsverfahren wegen des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern nach Deutschland“.
Den Verdächtigen drohen zehn Jahre Gefängnis.
Von den 1766 Migranten, die im Meer gerettet wurden, lebten mindestens 250 nun in Deutschland.

„Ohne die Unterstützung der türkischen Kollegen hätten es diesen Erfolg nicht gegeben“, sagte der Leiter des Referates Ermittlungskoordination und Zentrale Ermittlungen der Bundespolizei, Bernd Stöberl: „Wie sicher sich diese Täter fühlen, zeigt sich auch daran, dass sie zum Teil vor laufender Kamera ihre kriminellen Machenschaften ausüben.
Diese Sicherheit haben wir ihnen heute genommen.“


 
Polizei in Hamburg sucht Silvester-Grabscher !

Fahndung nach Silvester-Grabschern von St. Pauli: Die Polizei in Hamburg sucht mit drei Fotos nach zwei Männern, die in der Neujahrsnacht eine junge Frau belästigt haben sollen.

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Das Opfer sexueller Nötigung, eine 18-Jährige, hat auf einer Übersichtsaufnahme von der Großen Freiheit unweit der Reeperbahn zwei Männer als Täter wiedererkannt.
Die Landeskriminalamt, das die Ermittlungen leitet, konnte die beiden bislang jedoch nicht identifizieren.

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Deshalb bitten Polizei und Staatsanwaltschaft die Bevölkerung um Hinweise.
Wer einen dieser beiden Männer oder gleich beide erkennt, soll sich an das LKA Hamburg unter der Telefonnummer (040) 4286-56789 wenden.


 
Polizei gibt neues Phantombild von RAF-Terrorist heraus !

Mainz/Bremen. Nach Banküberfällen unter Beteiligung von Ex-RAF-Terroristen fahndet die Polizei weiter. Im ZDF wurde ein neues Phantombild gezeigt.

Nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in Wolfsburg im vergangenen Jahr wurden DNA-Spuren gefunden, die drei ehemaligen RAF-Mitglieder zuzuordnen sind.
Wie in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ berichtet wurde, trug einer der Täter bei dem Überfall keine Maske, sodass die Polizei nun ein neues Phantomfoto veröffentlichen konnte, das nach Zeugenaussagen erstellt wurde.

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Polizeihauptkommissar Jürgen Hage von der Kripo Diepholz berichtete am Mittwochabend im Fernsehen über den Stand der Ermittlungen zu dem versuchten Raubüberfall in Wolfsburg.
An dem Überfall am 28. Dezember 2015 waren nach Ergebnissen von DNA-Proben die mutmaßlichen Ex-RAF-Mitglieder Daniela Klette (57), Ernst-Volker Wilhelm Staub (61) und Burkhard Garweg (47) beteiligt.
Phantombild keinem Terroristen zuzuordnen

Das Phantombild zeigt einen etwa 50 Jahre alten Mann mit „fransigen schwarzgrauen“ Haaren und Schnauzbart.
Er soll schlank und 1,80 bis 1,90 Meter groß sein.
Ob es sich bei dem Phantombild um Garweg oder Staub handelt, ist unklar.
„Es könnte jeder von den beiden gewesen sein“, sagte Polizeihauptkommissar Hage.

Das Trio wird auch für den Überfall auf einen Geldtransporter in der Nähe von Bremen im Juni 2015 verantwortlich gemacht sowie für weitere Straftaten.
In beiden Fällen machten die Täter keine Beute.
Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den Gesuchten.

„Ich gehe davon aus, dass Garweg, Staub und Klette irgendwo unauffällig leben, möglicherweise auch in Norddeutschland.
Vielleicht leben sie auch zusammen, vielleicht auch mit Hund“, sagte Hage.
In einem der Täterfahrzeuge seien Hundehaare gefunden worden.

Polizei setzt Belohnung aus
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Verurteilung der Täter führen, ist eine Belohnung von 20.000 Euro ausgesetzt.
Die Polizei Diepholz nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 05441-9710 entgegen.



 
"Legal Highs": Frau stirbt nach Rauchen einer Kräutermischung !

Einer Frau aus Biberach an der Riß (Baden-Württemberg) ist eine Kräutermischung zum Verhängnis geworden.
Die 48-Jährige starb nach dem Rauchen sogenannter "Legal Highs".

"Im Verlauf der letzten Woche kamen sechs Menschen ins Krankenhaus, nachdem sie die Kräutermischung konsumiert hatten", sagte eine Polizeisprecherin in Konstanz.
Sie könne zu einer Vergiftung mit Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit und komatösen Zuständen führen.
Derartige Substanzen werden unter dem Oberbegriff "Legal Highs" geführt.

"Legal Highs" gelten als äußerst gefährlich
"Legal Highs" sind als Kräutermischungen getarnte Drogen, die Experten wegen der unberechenbaren Wirkung als sehr gefährlich einschätzen.
Allerdings besteht noch eine Gesetzeslücke, da nicht alle der verwendeten Substanzen verboten sind.

Ob die Kräuter aus dem im Landkreis Ravensburg kursierenden Präparat legal sind und somit nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, werde derzeit in einem Labor untersucht, sagte die Sprecherin.
Die Mischung werde hauptsächlich von Menschen aus der Drogenszene konsumiert, teilte die Polizei mit.


 
Mysteriöser Fall: 15-Jährige aus Essen verschwindet nach Spaziergang !

Essen -Diese Geschichte klingt wie ein TV-Krimi: In Essen ist die 15-jährige Aylin Hamm nach einem Spaziergang mit ihrem Hund verschwunden – im Gegensatz zu dem Tier.
Außerdem tauchte ein Messer-Angreifer im Elternhaus der Schülerin auf.

Die Vermisste ist am Mittwochnachmittag zum Spaziergang aufgebrochen.
Als ihre 46-jährige Mutter am Abend nach Hause kam, fehlte von dem Mädchen jede Spur – nur der Hund war vor Ort.

Seltsame Geräusche aus dem Keller
Zudem hörte die Mutter verdächtige Geräusche aus dem Keller.
Als sie gemeinsam mit einem Nachbar nachschauen wollte, wurden die beiden plötzlich von einer unbekannten Person mit einem Messer attackiert.

Es ist unklar, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte.
Während der Nachbar leichte Schnittverletzungen an der Hand erlitt, konnte der Täter unerkannt fliehen.

Die Polizei konnte noch keinen Zusammenhang zwischen der Messer-Attacke und dem Verschwinden der 15-Jährigen herstellen.
Derzeit durchsuchen mehrere Hundertschaften nahegelegene Wälder nach der Schülerin.


 
Vermisstenfall Aylin Hamm: Suche mit Mantrailer-Hund und Helikopter !

Essen. In Essen Stadtwald ist Aylin Hamm verschwunden.
Die Polizei hat am Donnerstag ein Foto der vermissten 15-Jährigen veröffentlicht.
Aylins Mutter und ein Nachbar waren im Haus der Familie von einer bewaffneten Person angegriffen worden.
Die aufwendige Suche mit Einsatzhundertschaften, Helikopter und Mantrailer-Hund blieb bislang ohne Ergebnis.

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In Essen-Stadtwald ist am Mittwoch (20. Januar) die 15-jährige Aylin Hamm verschwunden. Im Haus der familie hat eine unbekannte Person Aylins Mutter attackiert. Am Donnerstagmittag hat die Polizei ein Foto von der vermissten Aylin veröffentlicht.Foto: KDF/Polizei​


Die Polizei Essen sucht am Tag nach dem rätselhaften Verschwinden einer 15-Jährigen in Essen-Stadtwald weiterhin mit einem Großaufgebot nach dem Mädchen: Da es noch immer keine heiße Spur gibt, hat die Kripo am Donnerstagmittag ein Foto der Vermissten veröffentlicht: Auf bislang unerklärliche Weise verschwunden ist Aylin Hamm, Neuntklässlerin des Mariengymnasiums in Werden.

Wer Aylin Hamm am Mittwoch oder Donnerstag gesehen hat, soll sich unbedingt schnellstmöglich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0201/829- 8102 oder unter 0201/829-8116 melden.

Die 46 Jahre alte Mutter der Schülerin war am Mittwoch, 20. Januar, gegen 15 Uhr in das Einfamilienhaus an der Schellstraße in Essen Stadtwald zurückgekehrt.
Dort traf sie im Keller auf den Hund der Familie.
Ihre Tochter aber, die nach Auskunft der Polizei hätte zu Hause sein müssen, war verschwunden.
Nach dem Ermittlungsstand am Donnerstagmittag war Aylin zuvor wohl mit dem Hund der Familie unterwegs.

Unbekannte Person greift mit Messer an
Dennoch war das Einfamilienhaus nicht leer, als die 46-Jährige heimkehrte: Aus dem Keller drangen plötzlich verdächtige Geräusche.
Die Frau alarmierte einen Nachbarn, um mit ihm gemeinsam nach dem Rechten zu schauen.
Beide trafen sie im Keller auf eine Person, die sie mit einem Messer angriff, so Polizeisprecher Lars Lindemann.

Bei einem kurzen Handgemenge erlitt der 58 Jahre alte Nachbar eine leichte Verletzung an der Hand.
Der oder die Unbekannte ergriff die Flucht.
Die Polizei will sich nicht festlegen, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte.
Es gebe unterschiedliche Zeugenaussagen, so Lindemann.

Schülerin des Mariengymnasiums rudert für TV Essen Kupferdreh
Ob das mysteriöse Verschwinden von Aylin Hamm im Zusammenhang mit der Begegnung im Keller steht, sei offen, so die Polizei.
Dass di e 15-Jährige davongelaufen sein könnte, scheint zurzeit jedoch unwahrscheinlich.
Dazu passt, was eine Person sagt, die das vermisste Mädchen kennt: Aylin sei "zuverlässig".

Die verschwundene Jugendliche besucht die neunte Klasse des Mariengymnasiums in Essen Werden, bringt sich dort auch als Sportlerin ein: Aylin ist in der Ruderriege des TV Essen Kupferdreh aktiv.
Die Anteilnahme im Gymnasium an der Brückstraße ist groß, der Austausch zwischen Essener Schülern in den sozialen Netzwerken aufgeregt.

Die Einsatzleitung ließ am Mittwoch die Umgebung, den Schellenberger Wald und den Heissiwald, von einer Einsatzhundertschaft durchkämmen.
Am Abend setzten die Ermittler die Suche mit Unterstützung eines so genannten Mantrailer-Hundes fort, der die Spur der 15-Jährigen verfolgen sollte.
Kurzzeitig sperrte die Polizei die Heisinger Straße, weil das Tier eine Spur aufgenommen hatte – diese dann allerdings verlor.

Mantrailing-Hund auch am Donnerstag wieder im Einsatz
Möglicherweise, so Polizeisprecher Lindemann, habe der Mantrailer-Hund angeschlagen, weil die vermisste Aylin Hamm dort häufig mit ihrem Hund Gassi gegangen sei.
Bei dem Tier handelt es sich um einen großen Hund mit braunem Fell, aber nicht um einen Labrador, wie in einige Medien berichtet hatten.

Die Beamten der Einsatzhundertschaften durchkämmten die Wälder in der Umgebung am Mittwoch nicht bis zum späten Abend.
Es gab laut Polizeisprecher Lindemann keine Hinweise darauf, dass die 15-Jährige in der näheren Umgebung ist.
Bis in die Nacht hingegen waren Polizisten in mehreren Zivilfahrzeugen in Stadtwald unterwegs.

Am Donnerstagmittag aber nahm eine Hundertschaft die Suche in Wald- und Wohngebieten zwischen Heisinger Straße, Lerchen- und Frankenstraße wieder auf.
Darüber hinaus schickte die Einsatzleitung einen Helikopter zur Suche in den Essener Süden.
Auch der Personenspürhund war erneut im Einsatz.

Nachbarn in Essen Stadtwald angespannt und verunsichert
Das Bild am Donnerstagmorgen: Vor dem Haus der Familie an der Schellstraße standen keine Streifenwagen, keine Zivilfahrzeuge mehr.
Auch sonst deutet im Viertel nichts auf den Kriminalfall und den Großeinsatz hin.
Der Start in den Schultag an der benachbarten Grundschule sowie an der Waldorfschule dort verlief anscheinend ruhig und unaufgeregt.
Die Stimmung in der Nachbarschaft, so berichten Anwohner, sei gleichwohl "angespannt", die Anrainer seien "verunsichert".

Polizei bittet um Hinweise auf Aylin Hamm
Am Donnerstag um 12.17 Uhr veröffentlichte die Polizei Essen dann in der Hoffnung auf Zeugenhinweise das Foto von Aylin Hamm.
Die Ermittler fragen: "Wer hat die 15-Jährige – eventuell mit ihrem Hund – gestern Mittag im Bereich der Schellstraße gesehen?
Wem ist die Schülerin seit gestern Nachmittag aufgefallen?"

Die Essener Kriminalpolizei hat extra zwei zentrale Telefonnummern geschaltet, unter denen sich Zeugen melden können: 0201/829-8102 und 0201/829-8116.


 
Zuletzt bearbeitet:
SEK nimmt Anhänger der Hells Angels in Oberhausen fest !

Oberhausen. Spezialkräfte durchsuchten mehrere Wohnungen in Oberhausen.
Dabei wurden auch Waffen, darunter eine schussbereite Maschinenpistole, sichergestellt.

Die Oberhausener Polizei hat am frühen Donnerstagmorgen einen Anhänger der Hells Angels festgenommen.
Ermittelt wird gegen den Mann wegen unerlaubten Waffenbesitzes.
Und Waffen fanden die Spezialeinheiten auch bei der Suche nach dem Verdächtigen.
Während seiner Festnahme leistete der 35-Jährige Widerstand und wurde leicht verletzt.

Ab 6 Uhr morgens hatte die Oberhausener Polizei, die von Spezialkräften unterstützt wurde, drei Wohnungen an der Saarstraße, Arndtstraße und Mülheimer Straße durchsucht, außerdem eine Gartenlaube an der Wilhelm-Tell-Straße.

An der Saarstraße sprengte das SEK eine Wohnungstüre auf, da diese mit zusätzlichen Riegeln besonders gut gesichert war, schildert Polizeisprecher Tom Litges den Einsatz gegen Rocker-Kriminalität.
In dieser Wohnung hielt sich der Beschuldigte zu diesem Zeitpunkt aber nicht auf.

Polizisten fanden scharfe Maschinenpistole und Schrotflinte in Gartenlaube
An der zweiten Adresse, einer Wohnung an der Arndtstraße fanden die Ermittler eine 9mm-Pistole mit Schalldämpfer und größere Mengen Munition.
Auch hier hielt sich der gesuchte Rocker nicht auf.
Im dritten Objekt, einer Gartenlaube an der Wilhelm-Tell-Straße, entdeckten die Polizisten schließlich eine schussbereite Maschinenpistole mit Ersatzmunition und eine abgesägte Schrotflinte, ebenfalls mit der entsprechenden Munition.
"Beides dürfte der Tatverdächtige dort versteckt haben", so Litges weiter.

Den verdächtigen "Höllenengel" stellten die Polizisten dann in einer Wohnung an der Mülheimer Straße.
Auch hier musste das SEK Sprengstoff einsetzen, um in die Wohnung zu gelangen.
Bei der Festnahme wurde der 35-Jährige leicht verletzt.
Er wird nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt.


 
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