Aktuelle NEWS aus Deutschland !

Hessen: Offizier Franco A.- Prozess geht nach Sommerpause weiter !

Frankfurt/Main - Nach einer Sommerpause wird der Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. an heute fortgesetzt.
Geplant ist nach Angaben des Oberlandesgerichts Frankfurt (OLG), ein Gutachten zur Masterarbeit des Angeklagten zu verlesen.
Die Masterarbeit war als rassistisch eingestuft und abgelehnt worden.

Die Bundesanwaltschaft sieht in einer völkisch-nationalistischen Haltung das Motiv für die angeklagten Taten.
Franco A. wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zur Last gelegt.
Er soll Anschläge auf Politiker geplant haben und ein Doppelleben als angeblicher syrischer Flüchtling geführt haben.
Nach der Theorie der Ankläger sollte sich der Verdacht nach einem Anschlag gegen Flüchtlinge richten und das Vertrauen in die Asylpolitik erschüttern.

Franco A. hat bestritten, Anschläge geplant zu haben und lediglich eingeräumt, als vermeintlicher syrischer Flüchtling unter falschem Namen einen Asylantrag gestellt zu haben, um Missstände aufzudecken.


 
Hubschrauber stürzt auf A115 am Dreieck Nuthetal !

Am Autobahndreieck Nuthetal bei Michendorf südlich von Potsdam ist ein Tragschrauber abgestürzt.
Mehrere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.
Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort.

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ist ein Kleinsthubschrauber oder auch Traghubschrauber auf die Autobahn 115 gestürzt.
Zwei Personen sind dabei leicht verletzt worden, so eine Sprecherin der Polizei.
Bei den Verletzten soll es sich um Pilot und Co-Pilot handeln.
Sie werden in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei soll es sich um eine Notlandung gehandelt haben.
Was die Ursache war, ist noch ungeklärt.
Bei der Landung kippte der Flieger auf die Seite.

Die Unfallstelle befindet sich kurz vor dem Dreieck Nuthetal in Fahrtrichtung Süden bei Michendorf. In der Nähe befindet sich der Flugplatz Saarmund.
Die Abfahrt Richtung Magdeburg ist komplett gesperrt.
Das Dreieck Nuthetal verbindet die Autobahn A115 nach Berlin mit der A10, dem Autobahnring um Berlin.


 
Sie wurde nur neun Monate alt: Kammerjäger versprüht Gift - Baby Maria tot !

Drama in Baden-Württemberg: Starb die kleine Maria (9 Monate alt) qualvoll am Insektengift eines Kammerjägers?

In Baden-Württemberg ist ein Säugling nach einem mutmaßlichen Kontakt mit Schädlingsbekämpfungsmitteln gestorben, teilte die Polizei in Ravensburg am Donnerstag mit.

Es bestehe der Verdacht, dass es zwischen dem Zustand des Kinds bei Einlieferung in ein Krankenhaus und dem Einsatz eines Kammerjägers in der Wohnung der Familie einen Zusammenhang gebe.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt.

Symptome einer Vergiftung
Das neun Monate alte Kind war am Donnerstag vergangener Woche in einem Krankenhaus im Landkreis Ravensburg gestorben.
Bereits zwei Tage zuvor war es dort in komatösem Zustand eingeliefert worden.
Es zeigte Symptome einer Vergiftung.
Der Kammerjäger war bei der Familie ersten Ermittlungen zufolge am Montag vergangener Woche im Einsatz.
Es bestehe der Verdacht, dass das Kind mit dem eingesetzten Mittel in Berührung gekommen sei.

Bei den Ermittlungen soll geklärt werden, in welchem Umfang das Mädchen mit der giftigen Substanz in Berührung kam.
Zudem müsse geklärt werden, ob es einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht gab.

Die Ergebnisse eines toxikologischen Gutachtens standen noch aus.
Beamte durchsuchten die Räume des Kammerjägerunternehmens.


 
21 Objekte durchsucht: Polizei startet Drogenrazzia in ganz NRW !

Bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen durchsuchen Polizisten Häuser und Wohnungen in mehreren Städten.
Es geht um Drogenhandel im großen Stil, Betrug und Vermögenswerte in Millionenhöhe.
Bei den Ermittlungen kommt es auch zu einer Festnahme.

Mehrere Zivilwagen der Polizei stoppen vor einem unscheinbaren Laden für Handyzubehör in der Düsseldorfer Innenstadt.
Maskierte Beamte springen heraus und beginnen, den Laden leerzuräumen: In mehreren nordrhein-westfälischen Städten hat die Polizei eine Razzia gegen den organisierten Drogenhandel unternommen.

Einsätze gab es nicht nur in Düsseldorf, sondern auch in Meerbusch, Kaarst, Neuss, Hürth und Gelsenkirchen, teilte die Düsseldorfer Polizei mit.
Durchsucht wurden insgesamt 21 Objekte.
In Düsseldorf wurde ein 29-Jähriger festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag.

Die Polizeiaktion hatte auch das Ziel, Vermögensarreste in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu vollstrecken und Beweismittel zu sichern.
Es gehe um Drogenhandel mit Marihuana und Kokain, Geldwäsche und Betrug, sagten Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft.
Bei der Razzia seien Spezialeinheiten im Einsatz gewesen.

Hintergrund des Großeinsatzes ist ein Verfahren der Zentralstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS).
Weitere Einzelheiten des Verfahrens wollen die Ermittler an diesem Freitag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorstellen.


 
Leverkusen: Letzter Vermisster nach Chemieunglück tot geborgen !

Rund zweieinhalb Wochen nach der schweren Explosion mit anschließendem Großbrand im Chemiepark in Leverkusen ist der letzte Vermisste tot geborgen worden.
Die Suche nach Vermissten sei damit abgeschlossen, teilte die Polizei in Köln am Freitag mit.

Die Aufräumarbeiten und die Spurensicherung der Brandermittler gingen jedoch weiter.
Insgesamt kamen bei dem Unglück am 27. Juli damit sieben Menschen ums Leben.

Bei dem Unglück wurden zudem 31 Menschen verletzt, einer davon schwer.
Laut Werksleitung ereignete sich die Explosion im Tanklager der Sondermüllverbrennungsanlage des Chemieparks, in der Produktionsrückstände der dort ansässigen Firmen gesammelt und entsorgt werden.

Drei Tanks mit organischen Lösungsmitteln gerieten in Brand.
Darin befanden sich nach ersten Schätzungen der Betreiber 600.000 bis 900.000 Liter Lösungsmittel.
Die Ursache für das Unglück war weiter unklar.


 
Duschverbot in zwei Berliner Stadtteilen !

Amtliche Gefahrenmitteilung - Trinkwasser in Berlin möglicherweise verunreinigt - Duschen verboten.

In Berlin-Friedrichsfelde und in Neu-Hohenschönhausen dürfen Anwohner das Wasser aus der Leitung vorerst nur noch abgekocht trinken.
Duschen ist sogar ganz verboten.
Es wird vor einer Verunreinigung gewarnt.

Gefahrenmeldung in Berlin: Die Nina-Warn-App und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnen derzeit in Berlin vor einer möglichen Verunreinigung des Trinkwasser in den beiden Stadtteilen Friedrichsfelde und Neu-Hohenschönhausen des Bezirks Lichtenberg.

"Aufgrund einer möglichen bakteriellen Verunreinigung des Trinkwassers soll aus der Leitung entnommenes Trinkwasser, welches zum Verzehr bestimmt ist, bis auf weiteres nur abgekocht Verwendung finden", heißt es in der Warnmeldung.
Der Qualitätsmangel sei bei einer Routinekontrolle festgestellt worden, twitterte das Bezirksamt Lichtenberg am Freitagnachmittag.

Durch das Abkochen soll verhindert werden, dass Magen- und Darmerkrankungen auftreten.
"Diese Vorsichtsmaßnahme zielt vor allem auf Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen ab", heißt es weiter.

Hautkontakt mit Wasser soll vermieden werden
Für die betroffenen Bereiche gelte "ab sofort" ein Abkochgebot.
Außerdem sei das Duschen verboten.
Wie lange das Verbot noch gelte, konnte ein Sprecher des Lichtenberger Bezirksamts nicht sagen.
"Das Wasser wird derzeit gereinigt", sagte der Sprecher.
Die Reinigung könnte möglicherweise schon morgen abgeschlossen sein.
Außerdem werden derzeit Proben des Wasser auf die möglichen Verunreinigungen untersucht.

Die Bevölkerung ist aufgerufen, ältere oder eingeschränkte Personen zu unterstützen, etwa mit Mineralwasser aus Flaschen.
Ebenso solle Hautkontakt mit Leitungswasser vermieden werden.
Die Wasserzufuhr im Haus sollte abgestellt werden.
Die Warnung gelte nur für Friedrichsfelde und Neu-Hohenschönhausen.
Die Warn-Apps würden einen größeren Bereich anzeigen, stellte das Bezirksamt per Twitter klar.


 
Mann stirbt bei Balkon-Sturz aus dem zehnten Stock !

Heidelberg - In Heidelberg ist ein 45-Jähriger beim Sturz von einem Balkon im zehnten Stock eines Mehrfamilienhauses getötet worden.
Nach Angaben der Polizei hatte es zuvor Familienstreitigkeiten auf dem Balkon gegeben.

"Aufgrund erster Zeugenaussagen ist beim derzeitigen Stand der Ermittlungen von einem Sturz ohne Fremdeinwirkung auszugehen", hieß es allerdings.
Eine Reanimation durch die Rettungskräfte vor Ort blieb erfolglos.
Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen.


 
Baden-Württemberg: Passant zieht bewusstlosen 79-Jährigen aus dem Bodensee !

Gaienhofen - Ein 79-Jähriger schwebt nach einem Badeunfall im Bodensee bei Gundholzen in Lebensgefahr.
Ein Passant zog den am Freitagnachmittag bewusstlos im Wasser treibenden Mann ans Ufer und wählte den Notruf, wie die Polizei mitteilte.

Der 79-Jährige müsse beim Bad am Seeufer im Landkreis Konstanz aus noch unbekannten Gründen das Bewusstsein verloren haben, hieß es weiter.
Der Mann konnte von einem Notarzt stabilisiert werden, schwebte im Krankenhaus aber zunächst weiterhin in Lebensgefahr.
Seine Ehefrau musste durch einen Notfallseelsorger betreut werden.


 
E-Zigarette explodiert in Hosentasche: Auto fängt Feuer !

Glücklicher Zufall hilft Fahrer
Freitag im nordrhein-westfälischen Herdecke: Ein 36-jähriger Mann will sich im Auto vermutlich auf dem Weg zur Arbeit machen.
Doch er schafft es nicht mal vom Parkplatz – da explodiert seine E-Zigarette in der Hosentasche, setzt Teile des Autos in Brand und fügt ihm schwere Verbrennungen zu.
Ein Drama, das glücklicherweise ein Feuerwehrmann bemerkt und dem Mann zur Rettung eilt.

E-Zigarette explodiert: Feuer tritt über
Der Herdecker wollte in seinem Renault seine Fahrt beginnen, als der Unfall passierte.
Wie die Polizei vermutet, könnte es an der E-Zigarette durch die Akkus zu einer Reaktion gekommen sein.

Neben den schweren Verletzungen des Mannes sorgte diese Explosion dafür, dass auch Beifahrersitz und Anschnallgut Feuer fingen.
Der Brand ist allerdings von alleine wieder erloschen.

Fahrer muss in Spezialklinik gebracht werden
So konnte sich ein freiwilliger Feuerwehrmann, der gegenüber von der Unfallstelle wohnt und das Feuer bemerkte, direkt um den verletzten 36-Jährigen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmern.
Die Verbrennungen waren so schwerwiegend, dass der Fahrer des Renaults in eine Spezialklinik gebracht werden musste.

Mit einer Wärmebildkamera wurden von der Feuerwehr das Auto sowie die E-Zigarette untersucht.
Die genaue Ursache muss aber noch ermittelt werden.


 
Mit 140 km/h durch Wiesbaden gerast !

Jugendlicher rast ohne Führerschein durch Wiesbaden - Nur Müllfahrzeug kann ihn stoppen.

Eine fast rekordverdächtige Zahl an Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung erreichte ein Jugendlicher in Wiesbaden.
Er war unter anderem mit bis zu 140 Kilometer pro Stunde unterwegs.

Ein Teenager ohne Führerschein ist in einem Auto mit bis zu 140 Stundenkilometern der Polizei im Raum Wiesbaden davongerast.
Der 17 Jahre alte Fahrer ignorierte rote Ampeln, brachte zahlreiche Menschen in Gefahr.
Er sei mit dem 15-jährigen Beifahrer in Wiesbaden durch dichten Verkehr der Polizei davongefahren, teilte diese am Freitagabend mit.
Mehrere Fußgänger mussten sich demnach durch einen Sprung in eine Hofeinfahrt retten.
Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Laut Polizei wollte ursprünglich eine Motorradstreife das zu schnell fahrende Auto kontrollieren.
Der Fahrer trat aufs Gas, ignorierte mehrere rote Ampeln.
Bei einem Wendemanöver stieß das Auto mit einem Baustellenfahrzeug zusammen, raste aber weiter - nun verfolgt von einem Polizeiauto.

"Auf Grund des dichten Verkehrsaufkommens umkurvte der blaue Wagen die übrigen Verkehrsteilnehmer wie Slalomstangen", teilte die Polizei weiter mit.
Als der Verkehr zu dicht wurde, fuhr das Auto auf den Bürgersteig und wurde schließlich von einem Müllfahrzeug ausgebremst.
Der Fahrer lenkte zurück auf die Straße, durchbrach einen Gartenzaun und kam dahinter zum Stehen.
Die Polizei nahm die Jungen vorläufig fest und stellte das Auto sowie ihre Handys sicher.
Wem das Auto gehörte, ermittelt nun die Polizei.


 
Berlin: Nach Keim-Alarm in Lichtenberg - Gesundheitsamt hebt Duschverbot auf, Trinkwasser wieder nutzbar !

Es waren bange und vor allem anstrengende Stunden für zehntausende Menschen im Ostberliner-Bezirk Lichtenberg.
Am Freitagnachmittag warnte das Bezirksamt von Lichtenberg in Friedrichsfelde und Neu-Hohenschönhausen vor einer möglichen Keimbelastung im Trinkwasser.
Wer das Wasser aus der Leitung nutzen wollte, musste es nun abkochen, zudem herrschte Duschverbot!
Doch nun gab das Gesundheitsamt Entwarnung!

Nach 24 Stunden: Duschverbot in Berlin-Lichtenberg wieder aufgehoben
„Leitungswasser muss seit Sonnabend, 14. August 2021, 15.30 Uhr, nicht mehr abgekocht werden“, teilten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) mit.
Damit wurde das Duschverbot nach rund 24 Stunden wieder aufgehoben.
Der Bezirk Lichtenberg sah sich am Freitagnachmittag zu diesem drastischen Schritt gezwungen, nachdem Qualitätsmängel bei Routine-Kontrollen aufgefallen waren.

„An drei Kontrollstellen sei „jeweils eine Einheit koloniebildender coliformer Keime gefunden worden“, hieß es am Freitag von Seiten der BWB.
Laut Trinkwasserverordnung dürften solche Keime jedoch gar nicht erst vorkommen.
Mit einer Typisierung sollte herausgefunden werden, um welche Art von Keimen es sich handle.
Die Ergebnisse sorgten am Samstagnachmittag für eine Entspannung der Lage!

Berliner Wasserbetriebe geben Entwarnung
„Nach einer erneuten Beprobung der drei Rohrnetzkontrollstellen und neun weiterer Stellen im Bezirk bzw. in dessen Zustrom können die Wasserbetriebe Entwarnung geben: Die Ergebnisse umfänglicher Proben aus dem Trinkwasserversorgungsnetz zeigen, dass das Wasser (wieder) einwandfreie Qualität aufweist“, hieß es in einer Mitteilung der BWB.
Lediglich an einer Stelle im Netz sei der Befund noch positiv.
In der betroffenen Einrichtung, einer Kita, werden nun weitere Proben genommen.
Zudem werden die Berliner Wasserbetriebe dort Spülungen vornehmen.

Eine Laboruntersuchung der gefundenen Keime habe zudem ergeben, dass es sich bei den gefundenen coliformen Keimen, um unterschiedliche Keime gehandelt habe.
Ein Zusammenhang zwischen diesen kann also ausgeschlossen werden.

Dennoch bleiben die BWB in Alarmbereitschaft.
Die zwölf Probeentnahmestellen würden in Absprache mit dem Bezirksamt Lichtenberg weiter überprüft.
Zwischen den Zwischenpunpwerken Lichtenberg und Lindenberg bleibe zudem die UV-Desinfektion bestehen.
Eine Vorsichtsmaßnahme.

Für die Berliner aus Friedrichsfelde und Neu-Hohenschönhausen, ist aber erstmal Aufatmen angesagt.
Sie können ihr Leitungswasser wieder bedenkenlos trinken und auch ohne Sorge unter die Dusche steigen.


 
SEK-Einsatz im Baumarkt: Neukölln - Polizei jagt 30-Jährigen, der seine Freundin niedergestochen hatte !

Berlin - 26.000 Quadratmeter - und wo ist der Täter?
Der Hornbach-Baumarkt in der Gradestraße wurde Freitagabend stundenlang von Hunderten Polizisten durchsucht.

Gegen 19.30 Uhr wurde die Berliner Polizei mit einem Großaufgebot und einem SEK (Sondereinsatzkommando) zum Baumarkt alarmiert.
Denn in der Nähe hatte zuvor ein 30-jähriger Mann seine Freundin mit einem Messer attackiert - und es wurde vermutet, dass er auf das Baumarktgelände geflüchtet sei.
Gefahr in Verzug.
Denn im Baumarkt waren zu diesem Zeitpunkt viele Kunden einkaufen.
Alle Kunden mussten unverzüglich den Markt verlassen und wurden kontrolliert.
Gleichzeitig verließen fast alle Mitarbeiter den großen Baumarkt.

Die schwerverletzte Frau flüchtete durch ein eingeschlagenes Fenster
Der Flüchtige soll gegen 18.45 Uhr in einer Laube in der Kleingartenanlage an der Gottlieb-Dunkel-Straße seine Freundin mit einem Messer schwer verletzt haben, teilt die Polizei mit.
Der 38-jährige Ex-Freund der Frau, die die Gartenlaube bewohnt, erschien zufällig dort und hörte die Hilferufe der Frau.
Daraufhin soll er ihr, durch Einschlagen einer Scheibe, ermöglicht haben, aus der Laube zu fliehen.

Unterstützt wurden mit Maschinenpistolen schwerbewaffnete SEK und Einsatzhundertschaften bei der Suche nach dem Flüchtigen von einem Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Suchhunden.
Insgesamt mussten über 26.000 Quadratmeter (Innen- und Außenbereich) durchsucht werden.
Ohne Erfolg.

Den tatverdächtigen 30-Jährigen entdeckten Polizeikräfte erst gegen 22 Uhr auf einem an die Kleingartenkolonie angrenzenden Bahngelände und nahmen ihn fest.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung werden von der Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) fortgeführt.


 
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