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4,4 Milliarden für ein paar Internet-CDs: Telko-Riese Verizon schluckt AOL

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4,4 Milliarden für ein paar Internet-CDs: Telko-Riese Verizon schluckt AOL

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Der US-Telko-Konzern Verizon kauft AOL: 4,4 Milliarden US-Dollar zahlt Verizon für den namhaften, wenn auch angestaubten Internet-Konzern, und will damit eine Content- und Werbeplattform schaffen. Anders ausgedrückt: Verizon will am Online-Werbemarkt, vor allem auf Mobilgeräten, mitverdienen.

AOL: Mehr als nur Internet-CDs
Hierzulande ist AOL vor allem durch die AOL-CDs bekannt, die seit Ende der 90er das Internet durch die Briefkästen in die Häuser der Deutschen brachte. Kurios: Noch heute verdient AOL Millionen mit Abonnements, die zum Teil aus der Dial-Up-Zeit stammen.

Viel wichtiger für Verizon sind jedoch die Content- und Werbeangebote von AOL. Neben diversen Werbeplattformen zählen vor allem die publizistischen Angebote Huffington Post, TechCruch und Engadget dazu.

Verizon: Scharf auf Werbedollar im Internet
In der Ankündigung nannte Verizon-Chef Lowell McAdam explizit die Werbeplattform als einen Grund für die Übernahme - ein Hinweis darauf, dass die redaktionellen Inhalte womöglich nicht auf Dauer bei Verizon bleiben. Die Werbeplattform macht zwar aktuell noch Verlust - im Gegensatz zu den Marken rund um Huffington Post - der Umsatz steigt dort jedoch deutlich rasanter an. Re/code vermutet daher, dass der HuffPo-Bereich an einen dritten Käufer abgestoßen wird - im Gespräch ist der deutsche Medienkonzern Axel Springer AG.

 
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