Die.Alpenfestung.-.Mythos.und.Wahrheit.GERMAN.DOKU.HDTV.720p.x264-iNFOTv
Sie bereitete den Alliierten in den letzten Monaten des Krieges schlaflose Nächte: "Die Alpenfestung". Die Geheimdienste hatten Hinweise, dass Hitler die Alpenregion vom Comer See bis nach Niederösterreich in ein fast uneinnehmbares "Rückzugsgebiet" verwandeln will. Mit unterirdischen Fabriken und Kommandozentralen, Raketen und Düsenflugzeugen, Hunderttausenden kampferprobten Soldaten und Vorräten für Jahre. Der in HD produzierte Dokumentarfilm "Die Alpenfestung. Mythos und Wahrheit" von Christian Frey, den "Universum History" am Freitag, dem 20. Februar 2015, um 22.40 Uhr in ORF 2 in der Bearbeitung von Josef Glanz zeigt, untersucht, wie realistisch dieses Szenario tatsächlich war, und prüft, ob es sich bei der "Alpenfestung" lediglich um einen dreisten Bluff der Nazis handelte.
"Das war ein Alptraum für die Alliierten, das schlimmste mögliche Szenario", sagt der US-Historiker Timothy Naftali. Der "Mythos Alpenfestung" wurde in den letzten Kriegstagen geboren und entsprang der Strategie, dass sich bewaffnete Einheiten in befestigte Anlagen in den Bergen Österreichs, Italiens und Bayerns zurückziehen sollten. Im Angesicht der drohenden Niederlage sahen Heinrich Himmler und seine Gefolgsleute darin wohl einen Faustpfand für einen Deal mit den Alliierten. Ihr Kalkül: Entweder ein Waffenstillstand und damit Schutz vor alliierter Strafverfolgung oder Widerstand bis zum Letzten in einer schier uneinnehmbaren Bergfestung. Ein hoher Preis, den die Alliierten zu zahlen gehabt hätten. So weit kam es glücklicherweise nicht mehr. Doch die Vorbereitungen liefen. Auch heute noch finden sich - für die Öffentlichkeit unzugänglich - Reste gigantischer unterirdischer Produktionsanlagen, Baustellen und Kommandozentralen in der Alpenregion.
Für diese Dokumentation wurden mit einer Sondergenehmigung zwei dieser unterirdischen Gebäudekomplexe zugänglich gemacht: der "Grillstollen" in Hallein bei Salzburg, von dem aus Himmler die SS in der Alpenfestung befehligen wollte und eine Fabrik für Düsenjägerteile im Silberbergwerkstollen von Schwaz in Tirol.
Die "Alpenfestung" - mehr als ein dreister Bluff? Die US-Amerikaner jedenfalls nahmen sie sehr ernst. Die US-Truppen, die schon in Thüringen standen, wenige Tage von Berlin entfernt, schwenkten nach Süden. Im April 1945 begann ein dramatischer Wettlauf in die Alpen. Auch Transporte mit Geld und Wertsachen waren in diesen Tagen auf dem Weg nach Süden, darunter Raubgold und Kunstschätze aus jüdischem Vermögen, Gold und Devisen der Reichsbank. "Dass so unschätzbare Vermögen in so kurzer Zeit in einer bestimmten Region zusammengezogen wurden, ist wohl einmalig in der Geschichte", sagt der britische Sachbuchautor Ian Sayer. Mit den Schätzen kamen auch die Spitzen der SS und andere Nazigrößen in die "Alpenfestung". Ihre "Kriegskasse" war mit Millionenwerten bestens gefüllt. Der größte Teil davon wurde nach dem Krieg von den Alliierten gesucht, gefunden und sichergestellt: in Bergwerken deponiert oder in aller Eile vergraben.
Der Film bietet spannende Einblicke in eine Unterwelt, in der die Zeit 1945 stehen geblieben zu sein scheint. Außergewöhnliche Filmaufnahmen, aufwendige Spielszenen, Historiker, Schatzsucher, Zeitzeugen und Taucher werfen ein neues Licht auf die Geschehnisse bei Kriegsende.
iNFO
Genre: Documentation
Sprache/n: Deutsch
Laufzeit: 48 Minuten
VideoStream: TV-RIP
AudioStream: Dolby Digital 5.1
VideoCodec: MPEG-4 H.264 / AVC
Format: rar / mkv
Größe: 1545.7 MB |
Parts: 4 |
Partsize: 500 MB
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