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Auto - NEWS Abgas-Skandal usw. !

Riesenbetrug bei Mitsubishi !

Nur drei Modelle nicht betroffen - Mitsubishi manipulierte bei fast allen in Japan verkauften Autos.

Seit einem Vierteljahrhundert werden die Verbraucher getäuscht - und zwar öfter als bislang gedacht: Der Skandal um gefälschte Verbrauchswerte beim japanischen Autobauer Mitsubishi Motors betrifft viel mehr Wagen als bisher angenommen.

Es gehe nicht nur um hunderttausende Kleinstwagen, sondern um fast alle seit 1991 in Japan verkauften Modelle, berichtete die Tageszeitung "Asahi".
Nur drei Modelle seien nicht betroffen, schrieb das Blatt unter Berufung auf informierte Kreise.
Im Ausland habe sich die Firma aber an die dortigen Auflagen für Verbrauchstests gehalten, hieß es.

Mitsubishi hatte Ende April zugegeben, dass seit 1991 bei Tests getrickst wurde, um bessere Verbrauchswerte zu erreichen.
Genaue Angaben zur Zahl der betroffenen Autos machte der Konzern nicht und verwies auf noch laufende Untersuchungen.
Zuvor hatte Mitsubishi lediglich die Zahl von 625.000 Kleinstwagen genannt, die seit dem Jahr 2013 in Japan verkauft worden waren.

Schwerwiegende Konsequenzen drohen
Dass diese Zahl nicht das ganze Ausmaß wiedergibt, war bereits klar.
Sollte der "Asahi"-Bericht zutreffen, würde dies eine drastische Ausweitung des Skandals bedeuten - mit schwerwiegenden finanziellen Folgen.

Der japanische Konkurrent Nissan, für den Mitsubishi mehr als 450.000 der betroffenen Kleinstwagen gebaut hatte, will Schadenersatz plus Zinsen und das Geld an die Kunden weiterreichen.
Daneben drohen dem Konzern Klagen der eigenen Kunden sowie Strafzahlungen an die Behörden.

Zudem brach nach Bekanntwerden der Affäre die Mitsubishi-Aktie ein.
Auch die Verkaufszahlen in Japan sanken nach Angaben des Konzerns um etwa die Hälfte.
Mitsubishi-Präsident Tetsuro Aikawa bezeichnete die Lage schon Ende April als "sehr ernst".

Nicht der erste Mitsubishi-Skandal
Es ist nicht der erste Skandal bei Mitsubishi.
Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt hatte der Konzern gestanden, jahrzehntelang Defekte an Fahrzeugen systematisch vertuscht zu haben.
Zudem soll der Konzern über lange Zeit Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen haben, ohne dies dem Ministerium wie vorgeschrieben zu melden.


 
Schwere Vorwürfe gegen Opel !

Abgasmanipulation auch bei Opel? Autobauer weist Vorwürfe zurück .

Hat Opel bei der Abgasreinigung stärker manipuliert als bislang angenommen?
Das berichten der "Spiegel", das ARD-Magazin "Monitor" und die Deutsche Umwelthilfe (DUH).
Jetzt hat sich Opel zu den Vorwürfen geäußert und die Anschuldigungen zurückgewiesen.

Bei der Untersuchung der Motorsteuerung eines Opel Zafiras wollen jetzt das ARD-Magazin "Monitor" und der Spiegel" bislang unbekannte Abschalteinrichtungen gefunden haben.

Opel Zafira: Abgasreinigung nicht einwandfrei?
Eine Abschalt-Software soll demnach die Reinigung der Abgase bei hohen Drehzahlen oder einem Tempo oberhalb von 145 Kilometern pro Stunde abschalten.
Auch bei niedrigem Luftdruck - also in Höhenlagen - schalte sich die Abgasreinigung aus.
Experten halten diese Abschalteinrichtungen für illegal.

Bei dem betroffenen Opel Zafira hatte Opel bereits zugegeben, dass die Abgasreinigung nur "im Bereich von 20 bis 30 Grad vollumfänglich" funktioniere.
Wie andere Hersteller hatte sich Opel dabei auf den von der EU akzeptierten Bauteilschutz berufen.

Wussten Behörden nicht Bescheid?
Diese Abschaltvorrichtungen sollen laut "Spiegel Online" mithilfe von "Tests auf Prüfständen etwa beim TÜV Nord in Essen und bei Tests auf der Straße" nachgewiesen worden sein.
Opel soll diese Vorrichtungen nicht an Behörden wie das Bundesverkehrsministerium gemeldet haben.

Die Behörde von Alexander Dobrindt (CSU) hatte vergangenen Monat dagegen in einem Untersuchungsbericht behauptet, "bei keinem weiteren Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung wie bei bestimmten Fahrzeugen des VW-Konzerns nachgewiesen" zu haben.

"Wie bei VW gibt es auch bei Opel technische Vorkehrungen, die dafür sorgen, dass die Abgasreinigung nicht so funktioniert, wie die EU-Verordnung das vorsieht.
In beiden Fällen handelt es sich um eine nicht zugelassene Abschaltvorrichtung", zitiert "Spiegel Online" einen Experten.

Opel weist Vorwurf scharf zurück
"Opel bekräftigt an dieser Stelle nochmals, dass wir keine Software einsetzen, die feststellt, ob ein Auto einem Abgastest unterzogen wird", heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Autohersteller bemängelt weiter, keine Einsicht in die Prüfmethodiken bekommen zu haben: "Die Methoden und Protokolle der Testaktivitäten von DUH/Monitor/Spiegel wurden Opel nicht zur Verfügung gestellt, so dass wir deren Ergebnisse nicht bewerten können.

Aufgrund unserer eigenen sowie unabhängiger Messungen - und den bisherigen Erfahrungen mit den von der DUH veröffentlichten Experimenten - glauben wir nicht, dass diese neuerlichen Ergebnisse objektiv und wissenschaftlich fundiert sind."


 
Abgas-Skandal weitet sich aus !

Neue Unregelmäßigkeiten? Auffällige Werte bei 30 Modellen-

Der Abgasskandal scheint sich auszuweiten - immer weitere Verdachtsfälle kommen ans Licht.
Das Bundesverkehrsministerium soll bei seinen Messungen bei 30 Automodellen auffällig hohe CO2-Emissionen festgestellt haben, berichtete "Der Spiegel".

Alle Modelle, die eine Typgenehmigung in Deutschland erhalten haben, sollen nun noch stärker unter die Lupe genommen werden.

Das Verkehrsministerium bestätigte, dass bei Abgas-Tests im Zuge der Diese-Affäre 30 von 53 untersuchten Autos zu viel CO2 ausgestoßen haben.
Um welche Modelle es sich handele und ob deutsche oder ausländische Autos betroffen sind, sagte sie nicht.
Offen blieb auch, wann der Bericht veröffentlicht werden soll.

Abgas-Skandal: Auch Opel Zafira dabei?
Unter den betroffenen Modellen soll sich auch ein Dieselmodell des Opel Zafira befinden.
Der "Spiegel" und das ARD-Magazin "Monitor" hatten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe bereits vergangene Woche Recherchen vorgelegt, die auf möglicherweise illegale Abschaltvorrichtungen bei der Abgasreinigung neuer Opel-Dieselmodelle hindeuten.

Opel hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, der Autobauer setze keine illegale Software ein.
Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die Rechtmäßigkeit der umstrittenen Abgasreinigung im Fall des Zafira in dieser Woche in Zweifel gezogen.

Opel Zafira: über 16 Prozent höherer CO2-Ausstoß?
Untersuchungen von "Spiegel", "Monitor" und Deutscher Umwelthilfe hätten ergeben, dass der Zafira bei weiteren Messungen auf dem Prüfstand des TÜV Nord in Essen deutlich mehr Kohlendioxid ausgestoßen habe als angegeben, hieß es in dem Bericht weiter.

Bei einer Untersuchung auf dem Prüfstand des TÜV Nord in Essen hat ein solches Modell statt der angegebenen 109 Gramm CO2 pro Kilometer mit 127 Gramm pro Kilometer abgeschnitten.
Demnach fallen die Emissionen des Fahrzeuges 16,5 Prozent höher aus - was gleichbedeutend ist mit einem ebenso höheren Spritverbrauch.

Und das ist brisant, denn: Gerichte haben in vergleichbaren Fällen schon bei zehn Prozent höherem Verbrauch die Rücknahme von Fahrzeugen angeordnet.

Opel weist Anschuldigungen zurück
Opel erklärte dem Magazin, eigene Tests hätten keine Abweichungen ergeben.
So sei die Behauptung des Vereins Deutsche Umwelthilfe schlichtweg falsch, dass die Abgasreinigung des Diesel-Zafira zu 80 Prozent der Zeit nicht funktioniere.

Opel begründete das Herunterregeln des Systems bei hohen Geschwindigkeiten mit der Gefahr, dass sonst giftiges Ammoniak aus dem Auspuff austreten könne.

Möglicherweise weniger Kfz-Steuer
Laut Umwelthilfe gehen dem deutschen Fiskus durch zu niedrige Emissionsangaben daher auch Einnahmen aus der Kfz-Steuer durch die Lappen.
"Nach unseren Berechnungen beläuft sich die Summe allein für 2016 auf 2,2 Milliarden Euro", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, dem "Spiegel".


 
Abgaswerte bei Fiat: Nun sollen Italiens Behörden ermitteln !

Berlin. Das Verkehrsministerium fordert Italien auf, zu Abgaswerten bei Fiat zu ermitteln.
Zuletzt war der Konzern wenig kooperationsbereit.

Wegen auffälliger Abgaswerte bei Modellen von Fiat schaltet das Bundesverkehrsministerium jetzt die italienischen Behörden für weitere Konsequenzen ein.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe Messergebnisse zu Fiat-Fahrzeugen den zuständigen italienischen Typzulassungsbehörden und der EU-Kommission übermittelt, sagte ein Ministeriumssprecher am Sonntag.
Die italienischen Behörden seien aufgefordert, die Ergebnisse zu bewerten und Maßnahmen zu ergreifen.

Konkret geht es um den Ende April bekannt gewordenen Verdacht, dass die Abgasreinigung bei einigen Fiat-Modellen nach einer bestimmten Zeit automatisch heruntergeregelt wird.
Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ bestätigte sich in mehreren Prüfungen des KBA, dass dies jeweils nach 22 Minuten geschehe – Abgastests dauern im Schnitt 20 Minuten.
Damit sei „ein hinreichender Nachweis einer unzulässigen Abschalteinrichtung“ erbracht, heiße es in einem Bericht des KBA.

Fiat sagt Termin mit Verkehrsminister Dobrindt ab
Einen Termin mit der von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eingesetzten Untersuchungskommission zum Abgas-Skandal hatte Fiat am vergangenen Donnerstag kurzfristig platzen lassen.
Dobrindt zufolge begründete das Unternehmen die Terminabsage damit, dass nur die italienischen Behörden in der Angelegenheit zuständig seien.
Der Minister warf dem Unternehmen daraufhin ein „völlig unverständliches“ und unkooperatives Verhalten vor.


 
US-Richter verlangt Zwischenstand in VW-Dieselskandal !

San Francisco - US-Richter Charles Breyer lässt im Dieselgate-Mammutverfahren die Anwälte von Volkswagen und zahlreichen US-Klägern antreten.
In der heutigen Anhörung wird es um den Stand der Verhandlungen im Milliardenstreit und um die Folgen der Manipulationen Hunderttausender Diesel-Fahrzeuge in den USA gehen.

Volkswagen hat bereits eine Grundsatzeinigung mit den Klägern erreicht, muss aber noch Details für einen verbindlichen Vergleich aushandeln.
Das Ultimatum dafür endet am 21. Juni.


 
Airbag-Probleme: Toyota ruft 1,6 Millionen Autos zurück !

Washington. Toyota ruft erneut massenhaft Autos zurück.
In den USA sollen 1,6 Millionen Wagen wegen möglicher Airbag-Probleme in die Werkstätten.

Toyota ruft in den USA weitere 1,6 Millionen Autos wegen möglicher Airbag-Probleme zurück.
Betroffen seien mehrere Modelle der Baujahre 2006 bis 2011 mit Airbags des Herstellers Takata, teilte der Konzern am Montag mit.
Insgesamt steige die Zahl der deshalb in die Werkstätten beorderten Toyota-Autos damit auf rund 4,7 Millionen.

Der japanische Takata-Konzern hatte jüngst angekündigt, weitere bis zu 40 Millionen Airbags müssten zurückgerufen werden.
Manche Takata-Airbags können bei anhaltend hoher Feuchtigkeit bei einem Aufprall mit zu viel Kraft explodieren, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können.
Weltweit stehen mindestens elf Todesfälle mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung, die meisten davon in den USA.
Allein dort haben 14 Autobauer bislang rund 25 Millionen Fahrzeuge wegen des Defekts zurückgerufen.


 
Audi enthüllt neuen A5 !

Neuer Audi A5 - Licht aus, Spot an .....

Mit einem spektakulären Lichterspiel am Stammsitz Ingolstadt hat Audi den neuen A5 enthüllt.
Dabei ist das Coupé alles andere als ein Blender.

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Der nunmehr ausgelaufene A5 war für Audi fraglos ein großer Wurf.
Erstmals zeigten die Ingolstädter im Jahre 2007, dass sie mit einem Coupé automobile Emotionen wecken können.
So elegant wie der A5 war vorher kein anderer Ringträger.

Die Proportionen behält auch die zweite Generation dabei weitgehend bei; hat dabei jedoch ein markanteres Gesicht mit breiterem Kühlergrill, präziseren Linien und flacherer Haube.

Audi A5: Technik stammt vom A4
Technisch orientiert sich die ab Herbst erhältliche zweite Generation am jüngst gestarteten Audi A4.
Der Unterschied zum bisherigen Modell ist klein; vielen sicher zu klein - gerade außen.
Auf das zweitürige A5 Coupé folgen später ein A5 Cabriolet mit Stoffdach sowie eine viertürige A5 Coupé-Limousine.

Fünf Motoren zum Start
Das Audi A5 Coupé startet in Deutschland zunächst mit fünf Motoren; zwei Benzinern und drei Commonrail-Dieseln.
Ihr Leistungsspektrum liegt zwischen 190 und 286 PS.
Während die Motorleistung im Vergleich zum seit 2007 produzierten Vorgänger um bis zu 17 Prozent stieg, reduzierte sich der Normverbrauch um rund 20 Prozent.

Wem der Tatendrang der normalen A5-Modelle nicht reicht, kann die Sportschuhe anziehen und mit dem 354 PS starken Audi S5 davonbrausen, der von dem neuen Dreiliter-V6 mit Turboaufladung angetrieben wird.
0 auf Tempo 100 schafft der Allradler in 4,7 Sekunden.
Der Normverbrauch liegt bei 7,3 Litern Super.

Audi RS5 kommt 2018
Erst 2018 soll mit dem Audi RS5 das absolute Topmodell nachgeschoben werden.
Der 286 PS starke Dreiliter-Diesel des A5 3,0 TDI Quattro und der Audi S5 sind obligatorisch an Allradantrieb und Achtstufenautomatik gekoppelt.
Die schwächeren A5 Coupés haben wahlweise Front- oder Allradantrieb sowie ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe.

Im Vergleich vom Vorgängermodell wurde das Leergewicht des Audi A5 Coupé um 60 Kilogramm reduziert und sein cW-Wert auf 0,25 abgesenkt.
Neu entwickelt wurden unter anderem elektromechanische Lenkung und eine optional erhältliche variable Dämpferabstimmung, die an den serienmäßigen Fahrprogrammwahlschalter gekoppelt ist.

Audi A5 auch innen wie ein A4
Das neue Audi A5 Coupé orientiert sich auch im Innenraum am neuen A4.
So sind auch das animierte 12,3-Zoll-Cockpit und der 8,3 Zoll große Multifunktionsbildschirm in der Mitte des Armaturenbretts im Zubehörangebot.
Verarbeitungsqualität und Haptik sind auf Oberklasseniveau.
Im Dunkeln gefällt die Ambiente-Beleuchtung mit 30 frei wählbaren Farben.

Wenn die 465 Liter Laderaum nicht ausreichen, lässt sich die Rückbank im Verhältnis 40:20:40 umklappen.
Überaschenderweise sind LED-Scheinwerfer beim Audi A5 Coupé ebenso wenig serienmäßig wie das animierte Cockpit.

Preise noch nicht bekannt
Ab Werk ist der neue A5 unter anderem mit Xenon-Scheinwerfern, LED-Heckleuchten, Soundsystem inkl. 7-Zoll-Farbdisplay, Bluetooth und USB-Ladefunktion, sowie Multifunktionslenkrad, Gurtbringer und Fahrdynamiksystem Drive Select ausgestattet.
Die Preise dürften auf dem Niveau des Vorgängers liegen.
Der startet aktuell mit dem A5 1.8 TFSI bei knapp 37.000 Euro.


 
Ab 351 526 Euro: Bentley Mulsanne als Langversion !

Elmau. Wenn die britische VW-Tochter Bentley jetzt den Verkauf ihres überarbeiteten Flaggschiffs Mulsanne beginnt, gibt es die Luxuslimousine erstmals auch in einer Langversion.

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Während der Standard-Mulsanne künftig mindestens 297 191 Euro kostet, ruft Bentley nach eigenen Angaben für die "Extended Wheelbase" mindestens 351 526 Euro auf.
Bei einer Verlängerung um 25 Zentimeter ergibt das einen Aufpreis von rund 2000 Euro pro Zentimeter.

An Bord soll es nicht nur mehr Beinfreiheit geben.
Sondern als neue Option bietet Bentley außerdem Liegesitze wie in der First Class mancher Fluglinien sowie kleine Arbeitstische an, die sich aus der durchgehenden Mittelkonsole klappen lassen.
Wie alle Varianten des Mulsanne trägt auch die Langversion LED-Scheinwerfer und einen überarbeiteten Grill mit vertikalen Streben.
Außerdem gibt es innen ein neues Infotainmentsystem mit Touchscreen in der ersten Reihe und ausfahrbaren Tabletcomputern im Fond.

Egal ob Lang- oder Standardversion: Immer fährt der Mulsanne mit einem V8-Benziner mit 6,75 Litern Hubraum.
Der leistet laut Hersteller 377 kW/512 PS und erreicht bis zu 1020 Nm.
Damit beschleunigt er in bis zu 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht maximal 296 km/h.
Den Verbrauch gibt Bentley für beide Varianten mit 15 Litern und den CO2-Ausstoß mit 344 g/km an.

Aber auch unter der Haube haben die Briten einen Nachschlag parat: Im mindestens 323 918 Euro teuren Sportmodell Speed auf Basis des normalen Radstands leistet der V8-Motor 396 kW/537 PS und beschleunigt dem Hersteller zufolge auf bis zu 305 km/h.


 
Autoverband VDA warnt vor Zollschranken wegen Brexit !

Berlin. Der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) hat nach dem Brexit-Votum vor einer Beeinträchtigung des Handels mit Großbritannien gewarnt.

"Nach einem EU-Austritt sollte niemand Interesse daran haben, mit Zollschranken zwischen Großbritannien und dem Festland den internationalen Warenverkehr zu verteuern"., erklärte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Freitag in Berlin.
Dies wäre auch schlecht für Großbritannien selbst, schließlich sei dort sowohl der Import wie auch der Export von Fahrzeugen stark.

Zudem wies Wissmann auf die Bedeutung des nordeuropäischen Staates für deutsche Autobauer als Produktionsstandort hin - diese Firmen hätten dort vergangenes Jahr 216 000 Autos hergestellt, elf Prozent mehr als 2014.
Mit rund 100 Standorten seien deutsche Autofirmen und Zulieferer in Großbritannien vertreten, knapp ein Drittel mehr als 2010.

"Wir sollten alles daran setzen, dass diese Erfolgsstory fortgeschrieben werden kann", sagte Wissmann.


 
Abgas-Skandal: VW-Manager in Südkorea verhaftet !

Festnahme im Abgas-Skandal: Südkoreanische Behörden haben einen VW-Manager in Untersuchungshaft genommen.
Es geht um Dokumentenfälschung im großen Stil.

Die Beamten sollen dem 52-jährigen Beschäftigten von Audi Volkswagen Korea vorwerfen, unter anderem Dokumente zu Emissionswerten gefälscht zu haben, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.
Das Bezirksgericht in Seoul hatte demnach Haftbefehl erlassen.
Volkswagen äußerte sich in Südkorea zunächst nicht dazu.

Rückrufaktion läuft mangelhaft
Das Unternehmen soll Hunderte von Dokumenten über Emissionswerte, Kraftstoffverbrauch und Lärmtests geschönt haben, um so die Zulassung von Importautos zu erlangen.
Es geht Wagen wie den VW Golf und Audi-Modelle, die seit 2010 in Südkorea verkauft wurden.
Die Dokumente wurden bei Durchsuchungen von Firmenbüros sichergestellt.
Dem Manager drohe jetzt unter anderem eine Anklage wegen Verstoßes gegen das Gesetz zur Reinhaltung der Luft, hieß es in den Berichten.

Die Behörden hatten in den vergangenen Monaten ihre Ermittlungen gegen VW wegen des Skandals um manipulierte Diesel-Abgaswerte erheblich ausgeweitet.
Auch aktuelle Modelle wurden auf die Einhaltung von Abgas-Vorschriften überprüft.

Nach eigenen Abgastests bei mehreren Modellen der Marken VW und Audi hatten die Behörden im vergangenen November eine Rückrufaktion angeordnet.
Betroffen sind Autos mit Dieselmotoren der Bauart EA 189, die vor allem zwischen 2008 und 2015 verkauft wurden.
Allerdings wird dem Unternehmen vorgeworfen, bislang nur mangelhafte Rückrufpläne für mehr als 125.000 Diesel-Fahrzeuge eingereicht zu haben.

Audi und VW hatten in Südkorea nach Angaben eines Branchenverbands in den ersten fünf Monaten dieses Jahres zusammen mit über 22.800 Autos einen Marktanteil bei Importwagen von etwa 22,4 Prozent.
Der Absatz beider Marken ging in dieser Zeit im Vergleich zum Vorjahr zurück.


 
Mercedes-AMG: Sportler GT als R-Modell mit 585 PS !

Goodwood: Mercedes-AMG den GT in der R-Version vorgestellt.
Sie sei die bislang stärkste, schnellste und schärfste Version des Sportwagens, teilte der Hersteller bei der Präsentation Beim Rennsport-Event "Festival of Speed" in Südengland mit.

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Und die teuerste - zwar will man den konkreten Preis erst zur Verkaufsfreigabe im November nennen.
Doch wird der ab März 2017 lieferbare GT R auf jeden Fall mehr kosten als das S-Modell, das aktuell mit 134 351 Euro in der Liste steht.

Dafür steigt die Leistung des vier Liter großen V8-Motors mit neuen Turboladern um mehr als zehn Prozent auf 430 kW/585 PS und das maximale Drehmoment klettert auf 700 Nm.
Deshalb beschleunigt der Zweisitzer nun laut Mercedes in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitze von 317 km/h.

Die Fahrdynamik verbessern die Ingenieure mit einem überarbeiteten Gewindefahrwerk mit breiterer Spur, einer aktiven Aerodynamik am Unterboden, einem fest stehenden Heckflügel, einer neunstufig verstellbaren Traktionskontrolle und dem Ersteinsatz einer Hinterachslenkung.
Deutlich verbreiterte Kotflügel gehören ebenso zum Design wie ein Grill, der den Stil der Panamericana-Rennwagen aus den 50er Jahren widerspiegelt, so Mercedes weiter.

Trotz deutlich mehr Technik gehe das Gewicht dank des verstärkten Einsatzes von Aluminium, Karbon und Titan gegenüber dem S-Modell um 15 auf 1555 Kilo zurück.
Dafür müssen allerdings auch die Insassen Opfer bringen: Die neuen Schalensitze aus Karbon sind nicht mehr elektrisch, sondern nur von Hand zu verstellen.


 
Airbag-Probleme: Autohersteller Toyota ruft 1,43 Millionen Autos zurück !

Tokio. Airbag-Probleme zwingen den Autohersteller Toyota dazu, Millionen Autos zurückzurufen.
Auch Tausende Kunden aus Europa sind betroffen.

Toyota ruft wegen eines möglichen Airbag-Defekts 1,43 Millionen Autos zurück – davon 141.000 in Europa.
Wie der weltgrößte Autobauer am Mittwoch mitteilte, sind demnach die Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle des Prius und der Lexus CT 200h aus den Baujahren 2008 bis 2012 betroffen.

Mit 743.000 Stück müssen die meisten Autos in Toyotas Heimat Japan in die Werkstätten.
In Nordamerika sind es knapp 500.000 Fahrzeuge.

Die Wagen sind auf der Fahrer- und Beifahrerseite mit sogenannten Curtain-Shield-Airbags ausgestattet, deren Gasgeneratoren aus zwei Kammern bestehen.
Bei einigen der Generatoren könne es einen kleinen Riss geben, hieß es.
Dieser könne sich ausweiten und zur Trennung der zwei Kammern führen.

Keine Todesfälle wegen defekten Airbags
Die Airbags wurden nach Angaben von Toyota nicht vom japanischen Zulieferer Takata hergestellt, dessen Produkte zuletzt bereits millionenfach zurückgerufen wurden.
Es seien bisher keine Todesfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Defekt bekannt.

Das Drama um fehlerhafte Airbags im Fall Takata hatte sich zuletzt Anfang Juni fortgesetzt.
Der Hersteller Toyota, der auch von diesem Zulieferer Sicherheitstechnik bezieht, hatte mitgeteilt, dessen Gasgeneratoren schrittweise auszurangieren.
Grund war hier, dass einigen Geräten noch ein Trocknungsmittel fehle, das möglichen Fehlfunktionen bei Hitze und feuchter Luft vorbeugen soll.


 
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