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Thema: Wikileak's NEWS

  1. #21
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    Klage gegen Ecaudor: Jullian Assange beklagt seine "unmenschlichen Lage" !

    Für Julian Assange wird das Leben im Londoner Botschaftsexil offenbar mehr und mehr zu Belastung.
    Laut Medien will er Ecuador wegen seiner "unmenschlichen Lage" verklagen.

    Wikileaks-Gründer Julian Assange geht juristisch gegen die Regierung von Ecuador vor: Grund: Er ist mit den Lebensbedingungen in seinem Botschaftsexil in London. Ecuador verstoße gegen die "Grundrechte und die Freiheit" des 47-jährigen Aktivisten, begründete Wikileaks den Schritt am Freitag.
    Ecuadors Botschaft hatte Assange im März sämtliche Kommunikationsmittel gesperrt, unlängst aber eine Lockerung der Blockade angekündigt.

    Laut Wikileaks wird der seit sechs Jahren im selbst gewählten ecuadorianischen Botschaftsexil lebende Assange von dem ehemaligen Richter Baltasar Garzón juristisch vertreten.
    Garzón sei dafür bereits in die ecuadorianische Hauptstadt Quito gereist.
    Am Donnerstag hatte Assanges Anwalt bei einer Pressekonferenz beklagt, sein Mandant befinde sich in einer "unmenschlichen Lage".

    Assange schaltete sich in aktuelle Krisen ein
    Mit der Isolation wollte die Botschaft verhindern, dass sich Assange in die Beziehungen Ecuadors zu anderen Staaten einmischt.
    Der Australier hatte bei Twitter die britischen Schuldzuweisungen gegenüber Russland im Fall des vergifteten Doppelagenten Sergej Skripal infrage gestellt.
    Auch die Festnahme des ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont in Deutschland hatte er kritisiert.

    Assange war 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflohen, um einer Auslieferung an Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen.
    Die Stockholmer Staatsanwaltschaft legte den Fall vergangenes Jahr zu den Akten.
    Allerdings besteht nach wie vor ein britischer Haftbefehl, weil Assange 2010 gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben soll.

    Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass Ecuador das Asyl für Assange beenden wolle.
    Der Australier befürchtet, an die USA überstellt zu werden, wo ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats und womöglich sogar die Todesstrafe droht.
    Die von ihm mitgegründete Enthüllungsplattform Wikileaks hatte 2010 geheime Dokumente des US-Militärs aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht.


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  2. #22
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    "Bedingungen erfüllt"Assange soll Botschaft verlassen können !

    Seit sechs Jahren sitzt Wikileaks-Aktivist Assange in Ecuadors Botschaft in London fest.
    Nun dringt Präsident Moreno auf ein Ende des Asyls.
    Großbritannien habe genügend Garantien gegeben, dass Assange nicht in ein Land ausgeliefert wird, wo ihm der Tod droht.


    Wikileaks-Aktivist Julian Assange könnte nach Auffassung der ecuadorianischen Regierung die Botschaft des südamerikanischen Landes in London ohne Gefahr für Leib und Leben verlassen.
    "Die britische Regierung hat uns mitgeteilt, dass er aufgrund der Gesetzeslage nicht in ein Land ausgeliefert werden kann, in dem sein Leben in Gefahr ist oder ihm die Todesstrafe droht", sagte Präsident Lenín Moreno in einem Radiointerview.

    Ihm gefalle die Anwesenheit Assanges in der Botschaft nicht, sagte Moreno.
    Sechs Jahre seien "zu lang für einen Menschen, um in einer Botschaft eingesperrt zu sein".
    Es müsse eine Lösung gefunden werden.
    Ecuador versucht schon seit längerem das seit über sechs Jahren andauernde Botschaftsasyl des Aktivisten zu beenden.
    "Jetzt ist der Weg dafür bereitet, dass Assange die Botschaft verlässt", sagte Moreno.
    "Er muss eine kurze Strafe verbüßen, weil er sich nicht den britischen Behörden gestellt hat.
    Sie wird nicht lang sein."

    Assange war 2012 in die ecuadorianische Botschaft geflüchtet, um einer Festnahme und Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen.
    Später stellte die schwedische Justiz ihre Ermittlungen zwar ein, die britischen Behörden erklärten aber, dass sie ihn beim Verlassen der Botschaft trotzdem festnehmen würden - weil er durch die Flucht in die Landesvertretung das Gesetz verletzt habe.

    Die von Assange gegründete Internet-Plattform Wikileaks hatte 2010 hunderttausende geheime Dokumente aus der Kommunikation von US-Botschaften veröffentlicht, darunter über das Vorgehen der US-Streitkräfte im Irak und in Afghanistan.
    Assange befürchtet deswegen, dass ihm in den USA ein Prozess wegen Geheimnisverrats und womöglich sogar die Todesstrafe drohen könnten.
    Dort ist er bereits angeklagt, wie im November bekannt wurde.
    Über den Inhalt der Anklage ist allerdings noch nichts bekannt.


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  3. #23
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    Assange-Anwalt bestreitet Deal mit britischer Regierung !

    Ecuador will Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht mehr in seiner Botschaft in London haben – und sagt, er könne gefahrlos gehen.
    Assanges Anwalt betreitet das.


    Ein Anwalt von Wikileaks-Aktivist Julian Assange hat einem Zeitungsbericht zufolge Absprachen über ein Ende von dessen Asyl in Ecuadors Botschaft in London zurückgewiesen.
    Die Annahme, dass Assange beim Verlassen der Botschaft keine Strafverfolgung befürchten müsse, nur weil die Todesstrafe vom Tisch sei, sei falsch, zitierte die britische Zeitung "The Telegraph" Barry Pollack.

    Ecuadors Präsident Lenín Moreno hatte am Donnerstag in einem Radiointerview gesagt, Assange könne das Gebäude ohne Gefahr für Leib und Leben verlassen.
    Die britische Regierung habe zugesichert, dass der 47-Jährige aufgrund der Gesetzeslage nicht in ein Land ausgeliefert werden könne, in dem sein Leben in Gefahr sei oder ihm die Todesstrafe drohe, so Ecuadors Präsident.

    Schweden hat Verfahren eingestellt
    Der Australier hatte sich im Juni 2012 in die Londoner Botschaft des südamerikanischen Landes geflüchtet, um seiner Festnahme und Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entgehen.
    Später stellte die schwedische Justiz ihre Ermittlungen zwar ein.

    Doch befürchtet Assange, dass er nach dem Verlassen des Gebäudes in die USA ausgeliefert werden könnte.
    Dort droht ihm wegen der Veröffentlichung brisanter Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak ein Verfahren wegen Geheimnisverrats.

    Ecuador will Asyl beenden
    Auch die britischen Behörden hatten bereits erklärt, ihn festzunehmen – er habe durch die Flucht in die Landesvertretung das Gesetz verletzt.
    Dazu sagte Moreno am Donnerstag: "Er muss eine kurze Strafe verbüßen, weil er sich nicht den britischen Behörden gestellt hat.
    Sie wird nicht lang sein."

    Ecuador versucht schon seit längerem, das seit über sechs Jahren andauernde Botschaftsasyl des Aktivisten zu beenden.
    "Jetzt ist der Weg dafür bereitet, dass Assange die Botschaft verlässt", sagte Moreno weiter.


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  4. #24
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    Nach Aussageverweigerung: Wikileaks-Informantin Manning erneut in Haft !

    Washington - Die einstige Wikileaks-Informantin Chelsea Manning, einst als Computer-Analyst bei den US-Streitkräften eingesetzt, sitzt einem Bericht der "Washington Post" zufolge wieder in Haft.

    Manning hatte sich zuvor geweigert, vor Gericht Fragen zu der Enthüllungsplattform des australischen Journalisten Julian Assange zu beantworten.

    Manning hatte schon vor der Festnahme ein Statement veröffentlicht.
    Darin macht sie deutlich, dass sie mit einer Inhaftierung rechne.
    Vor Gericht hatte sie vor Tagen erklärt, sie habe das verfassungsmäßige Recht zu schweigen.

    "Aus Solidarität mit vielen Aktivisten, die in Schwierigkeiten sind, werde ich zu meinen Prinzipien stehen", betonte sie.
    Sie werde jede rechtliche Möglichkeit, die ihr zur Verfügung stehe, ausschöpfen.

    Die heute 31 Jahre alte Manning saß bereits sieben Jahre lang in US-Militärhaft.
    Sie kam 2017 frei, nachdem Präsident Barack Obama die vorzeitige Freilassung angeordnet hatte.
    Ursprünglich war Manning - vor ihrer geschlechtsangleichenden Operation lebte sie als Mann und hieß mit Vornamen Bradley - zu 35 Jahren Haft verurteilt worden.

    Manning hatte erhebliche Datenmengen aus den Computersystemen der US-Regierung an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet.
    Dadurch wurden unter anderem schwere Straftaten von US-Soldaten publik.


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  5. #25
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    Seit 25 Tagen in Haft: Unterstützer sorgen sich um Chelsea Mannings Gesundheit !

    Die Whistleblowerin Chelsea Manning ist noch immer im Gefängnis, weil sie sich weigert, vor einer Grand Jury auszusagen.
    Anwälte und Aktivisten fordern ihre Freilassung - und warnen vor Gesundheitsrisiken.

    Chelsea Mannings Twitter-Profil hat sich verändert: "Incarcerated Grand Jury Resister", steht dort mittlerweile, also "Inhaftierte Grand-Jury-Widerständlerin".
    Seit 25 Tagen befindet sich die Whistleblowerin in der Truesdale-Haftanstalt in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia - sie hatte eine Aussage vor einer geheim tagenden Grand Jury verweigert.
    Manning war vorgeladen worden, um im Zusammenhang mit Militärdokumenten auszusagen, die sie 2010 an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weitergegeben hatte.

    Chelsea Mannings Anwaltsteam hat Widerspruch gegen ihre Inhaftierung eingelegt und ihre Freilassung beantragt.
    Ihre Anwälte hatten zuvor bereits gefordert, dass die Whistleblowerin aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes nur Hausarrest erhält, statt in Beugehaft zu müssen.

    Auch Mannings Unterstützergruppe "Chelsea Resists" kritisiert die Haftbedingungen der Whistleblowerin: "Seit ihrer Ankunft in Truesdale am 8. März wurde Chelsea in 'administrative segregation' [Administrative Absonderung;
    oder 'adseg' platziert", heißt es in einem Statement der Gruppe, "ein Terminus, der weniger brutal als Einzelhaft klingen soll."
    Chelsea werde "für 22 Stunden am Tag in ihrer Zelle eingeschlossen".
    Diese Behandlung entspreche Einzelhaftbedingungen.

    Menschenrechtsorganisationen warnen vor den physischen und psychischen Folgen, die Einzelhaft auslösen kann.
    In den USA kommt es häufig vor, dass Häftlinge aufgrund geringer Vergehen in Einzelhaft leben müssen - obwohl diese Maßnahme Extremfällen vorbehalten sein sollte.
    "Die Isolation ist derzeit zu weit verbreitet und dauert zu lange", kritisiert etwa Amnesty International.

    Depressionen, Hungerstreik, Selbstmordversuche
    "Es ist nicht mein erstes Rodeo", soll Chelsea Manning vor ihrer Inhaftierung zu ihrem Anwaltsteam gesagt haben.
    Die Whistleblowerin hieß früher Bradley Manning und war als IT-Experte für das US-Militär tätig.
    2013 war sie unter anderem wegen Spionage von einem Militärgericht zu 35 Jahren Haft verurteilt worden, da sie Tausende Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak sowie brisantes Material wie das Video "Collateral Murder" an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weitergegeben hatte.
    Verhaftet worden war Manning bereits 2010.

    Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hatte ihre Strafe verkürzt, sodass Manning 2017 nach knapp sieben Jahren Gefängnis freigelassen wurde.
    Während ihrer Inhaftierung hatte Manning mehrere Selbstmordversuche und einen Hungerstreik unternommen, sie war zeitweise auch in Einzelhaft untergebracht.

    Manning kämpft seitdem mit Panikattacken und Depressionen, worüber sie auch in den sozialen Netzwerken schreibt.
    Ihr Unterstützerteam sorgt sich aktuell um ihren gesundheitlichen Zustand.
    In der ersten Woche der Haft etwa habe sie sich einen Infekt zugezogen.
    Und vor Kurzem soll sie der Wechsel von der Einzelhaft zu einem 45-minütigen Besuch so sehr gestresst haben, dass sie sich übergeben musste.

    Manning kann prinzipiell festgehalten werden, bis sie aussagt oder bis die Grand Jury ihre Arbeit beendet hat.
    Dass sie aussagt, schließt Manning bisher aus.
    Die Whistleblowerin und ihr Anwaltsteam betonen, dass sie bereits in der Vergangenheit vor Gericht zur Übergabe der Dokumente an WikiLeaks geäußert habe - den Aussagen von damals gebe es nichts Neues hinzuzufügen.

    Umstrittene Gerichte
    Die amerikanischen Geschworenengerichte sind umstritten.
    Sie sichten unter Ausschluss von Öffentlichkeit und öffentlicher Kontrolle von der Staatsanwaltschaft vorgelegte Beweise für eine Anklage und können selbst Zeugen anhören.
    Auf dieser Grundlage entscheiden sie, ob eine Anklage zugelassen wird.

    Ob die Gerichte, die eine Willkür des Staates ausschließen sollen, fair arbeiten, ist jedoch stark umstritten: Sie sind von Laien besetzt und gelten als nicht neutral - immer wieder wurden kontroverse Urteile gefällt.

    Manning will, dass ihre Haft auch als Zeichen für andere Whistleblower verstanden wird.
    "Ich werde jedes rechtliche Mittel ausschöpfen", hatte sie angekündigt, bevor sie ins Gefängnis ging.
    "Mein Anwaltsteam wird weiterhin die Geheimhaltung dieser Vorgänge herausfordern, und ich bin vorbereitet, die Konsequenzen meiner Weigerung zu tragen."


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  6. #26
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    Ecuador will Assange offenbar sehr bald ausliefern !

    Seit 2012 versteckt sich Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London vor der Justiz.
    Nun drohen dem 47-Jährigen offenbar Rauswurf und Festnahme – binnen Tagen.

    Wikileaks-Gründer Julian Assange muss womöglich schon bald die Botschaft Ecuadors in London verlassen, in der er seit Jahren festsitzt.
    Die Enthüllungsplattform schrieb auf Twitter unter Berufung auf eine hochrangige Quelle innerhalb des ecuadorianischen Staates, dass Assange binnen Stunden oder Tagen der Botschaft verwiesen werde.
    Mit der britischen Seite sei eine Vereinbarung zu seiner Festnahme getroffen worden.
    Ein Botschaftsmitarbeiter sagte der Presseagentur AP, es sei noch keine Entscheidung über den Verbleib Assanges in der Botschaft gefallen.


    Assange hatte sich im Juni 2012 in die Londoner Botschaft des südamerikanischen Landes geflüchtet, um seiner Festnahme und Auslieferung nach Schweden zu entgehen.
    Dort wird wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den 47-Jährigen ermittelt.
    Die schwedische Justiz stellte ihre Ermittlungen zwar später ein, doch Assange fürchtet eine Strafverfolgung in den USA.

    Quito will Assange loswerden
    Dort droht ihm wegen der Veröffentlichung brisanter Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak ein Verfahren wegen Geheimnisverrats und womöglich lebenslange Haft.
    Auch die britischen Behörden haben erklärt, ihn festnehmen zu wollen, weil er durch die Flucht in die Botschaft Kautionsauflagen verletzt habe.
    Die Regierung in Quito sucht seit Längerem nach Wegen, um Assange loszuwerden.

    Als Vorwand für seinen angeblich bevorstehenden Rauswurf aus der Botschaft würden die sogenannten INA-Papers dienen, teilte Wikileaks unter Verweis auf die Quelle mit.
    Bei den INA-Papers handelt es sich um eine Reihe von Dokumenten, die einem ecuadorianischen Abgeordneten zugespielt wurden.
    Darin sollen Hinweise auf illegale Geschäfte des ecuadorianischen Präsidenten Lenin Moreno und seine Familie enthalten sein.

    Es soll um Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit einem Wasserkraftwerk gehen, die teilweise auf Konten der Firma INA Investments Corp. flossen.
    Das Unternehmen gehört den Berichten zufolge Morenos Bruder Edwin Moreno.
    Die Generalstaatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
    Moreno weist die Vorwürfe zurück und spricht von einer Schmutzkampagne.


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  7. #27
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    Erstes Urteil gegen Wikileaks-Gründer: Richter hält Assange-Argumente für "lachhaft" !

    Die britische Polizei hat den Wikileaks-Mitgründer verhaftet.
    Er lebte vorher jahrelang in der Botschaft Ecuadors, die USA werfen ihm ein Komplott vor, ein britisches Gericht hat ihn bereits verurteilt.



    Nach jahrelangem Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London hat die britische Polizei Wikileaks-Mitgründer Julian Assange festgenommen.

    Beamte nahmen ihn einer Mitteilung der Metropolitan Police zufolge an der Botschaft fest.
    Er sei in eine Polizeistation gebracht worden und solle sobald wie möglich einem Richter vorgeführt werden, hieß es weiter.
    Es liege zudem ein Auslieferungsersuchen aus den USA vor.

    Derweil wirft die US-Justiz Julian Assange Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning vor.
    Assange werde beschuldigt, Manning dabei geholfen zu haben, ein Passwort eines Computernetzwerks der Regierung zu knacken, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Justizministeriums zum US-Auslieferungsantrag an Großbritannien.

    Zudem werde Assange nun in den USA wegen eines Hackerangriffs angeklagt, meldete die Nachrichtenagentur AFP am Nachmittag.

    Assanges Anwalt hatte vor Gericht argumentiert, der heute 47-Jährige habe sich den Behörden entziehen müssen, da ihn kein fairer Prozess erwarte und er an die USA ausgeliefert werden solle.

    Der Richter am Westminster Magistrates' Court wies das als "lachhaft" zurück.
    Ein Datum für das Urteil steht noch nicht fest, bis dahin soll Assange in Gewahrsam bleiben.
    Am 2. Mai soll es vor dem selben Gericht um das Auslieferungsgesuch der USA gehen.
    Die US-Justiz wirft Assange Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning vor.
    Die britische Regierung hat klargestellt, Assange werde nicht ausgeliefert, falls ihm die Todesstrafe drohen sollte.

    Schon jetzt ist jedoch klar: Das britische Gericht hat Assange am Donnerstag in London für schuldig befunden, gegen seine Kautionsauflagen verstoßen zu haben.
    Dafür droht ihm eine Haftstrafe von bis zu zwölf Monaten.

    Die britische Premierministerin Theresa May hat die Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange verteidigt. "
    In Großbritannien steht niemand über dem Gesetz", erklärte May am Donnerstag im Parlament in London und dankte Ecuador für die Zusammenarbeit sowie der Polizei für ihre "große Professionalität".

    Ecuador erkennt ihm Staatsangehörigkeit ab
    Die Regierung von Ecuador hat dem festgenommenen Wikileaks-Gründer Julian Assange die Staatsangehörigkeit entzogen.
    Das gab Außenminister José Valencia am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Quito bekannt.
    Der gebürtige Australier war seit 2017 ecuadorianischer Staatsbürger.

    Valencia erklärte, das Außenministerium habe den Schritt bereits am Mittwoch beschlossen.
    Als Grund sagte der Minister, es seien "mehrere Unregelmäßigkeiten" in Assanges Papieren entdeckt worden.

    Anklage in den USA?
    Seit Juni 2012 lebte Assange in der ecuadorianischen Botschaft, um seiner Festnahme und der von ihm befürchteten Auslieferung an die USA zu entgehen.
    Die schwedische Justiz warf ihm zum Zeitpunkt seiner Flucht Vergewaltigung vor.
    2017 wurden die Ermittlungen eingestellt.
    Vor allem fürchtet Assange angeblich einen Prozess in den USA.
    Kürzlich legte eine Passage in einem US-Gerichtsdokument nahe, dass es bereits eine Anklage gibt, die noch unter Verschluss gehalten wird.

    Jetzt wird zudem bekannt: Eine Frau, die mit Vorwürfen von Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen Julian Assange inzwischen eingestellte Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer in Schweden ausgelöst hatte, will, dass der Fall nach seiner Festnahme neu aufgerollt wird.

    Ihre Anwältin teilte am Donnerstag mit, sie werde daran arbeiten, dass die Staatsanwaltschaft die vorläufigen Ermittlungen in Schweden wieder aufnehme.
    Ziel sei es, dass Assange an Schweden ausgeliefert und wegen Vergewaltigung strafrechtlich verfolgt werden könne, hieß es in einer E-Mail der Anwältin Elisabeth Massi Fritz an die Deutsche Presse-Agentur.

    Kurz vor der Verhaftung hatte ihm die Regierung des lateinamerikanischen Landes das diplomatische Asyl entzogen, da er gegen Regeln verstoßen habe.
    Die Polizei sei in die Botschaft eingeladen worden, teilte die Metropolitan Police weiter mit.
    Wikileaks bestätigte den Hergang im Kurznachrichtendienst Twitter.
    Den Entzug des diplomatischen Asyls bezeichnete die Aktivisten-Plattform als "illegal" – mächtige Akteure, inklusive des US-Geheimdienstes CIA, wollten ihn inhaftieren.

    Ecuador verteidigt die Entscheidung
    Ecuadors Präsident Lenin Moreno wies die Kritik in einer Videobotschaft vehement zurück und verteidigte die "souveräne Entscheidung".
    Er warf Assange unhöfliches und aggressives Verhalten vor.
    Wikileaks habe vor zwei Tagen erst die Regierung Ecuadors bedroht.
    "Meine Regierung hat vor niemandem Angst und handelt nicht auf Grund von Drohungen", sagte Moreno.

    "Die Geduld Ecuadors mit dem Verhalten von Herrn Assange ist am Ende.
    Er hat unerlaubte elektronische Geräte und Störsender installiert.
    Er hat die Überwachungskameras der ecuadorianischen Botschaft in London blockiert", sagte Moreno in der Botschaft.
    Assange sei Botschaftsmitarbeiter angegangen und habe sie schlecht behandelt.
    Ohne Erlaubnis habe er außerdem auf die Sicherheitsdaten der Botschaft zugegriffen.

    Laut den Angaben forderte Moreno von Großbritannien eine Zusage, "dass Herr Assange nicht an ein Land ausgeliefert wird, in dem ihm Folter oder die Todesstrafe drohen könnte".
    Die britische Regierung habe diese Zusage gegeben.

    Snowdens Anwalt kritisiert Festnahme
    Robert Tibbo, der Anwalt des Whistleblowers Edward Snowden, erhob ebenfalls schwere Vorwürfe gegen Ecuador.
    "Es scheint, als sei Assange das Recht auf eine faire Anhörung und ein ordentliches Verfahren verweigert worden", sagte Tibbo.
    "Und ich sehe keine Beweisgrundlage dafür, ihm seinen Asylstatus zu entziehen.
    Es scheint ein völlig willkürlicher und monströser Akt zu sein."

    Tibbo sagte t-online.de, die Assange-Festnahme sei "sehr enttäuschend" für ihn.
    Assange habe dabei "hilflos und krank" ausgesehen.
    Für die Aufhebung des Asyl-Statuses brauche man "sehr gute Gründe", so Tibbo.
    Die offizielle Begründung von Moreno bezeichnete er als "schlechten Scherz".
    Er hoffe auf ein faires Verfahren in Großbritannien und dass die Briten Assange und seine Rechte schützen würden.

    Whistleblower Edward Snowden, der im russischen Exil lebt, schrieb auf Twitter: "Assanges Kritiker mögen jubeln, aber das ist ein dunkler Moment für die Pressefreiheit."

    Zuletzt stand Wikileaks vor allem im Fokus von US-Ermittlungen, weil die Enthüllungswebsite im Präsidentschaftswahlkampf 2016 gestohlene E-Mails der demokratischen Partei veröffentlichte.
    US-Behörden gehen davon aus, dass die E-Mails von russischen Hackern heruntergeladen und Wikileaks zugespielt wurden.
    Das deckt sich mit Recherchen US-amerikanischer Medien.
    Roger Stone, ein Berater Donald Trumps steht im Verdacht, wegen der Emails in direktem Kontakt mit Wikileaks gestanden zu haben.
    Er ist unter anderem wegen Falschaussagen und Zeugenbeeinflussung angeklagt.


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    JULIAN ASSANGE: USA fordern die Auslieferung von Wikileaks-Gründer !


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    Mit dem Kopf voraus: Julian Assange wird aus der Botschaft getragen !

    Mit dem Kopf voraus ist Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft herausgetragen worden.
    Für seine Verhaftung waren ein halbes Dutzend Polizeibeamte nötig.



    Die britische Polizei hat Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen.
    Der 47-Jährige wurde von mehreren Männern aus dem Gebäude getragen.

    Mit dem Kopf voraus wird Assange aus der Botschaft gebracht.
    Dabei zeigt er mit dem Zeigefinger immer wieder in Richtung der Journalisten, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite postiert haben.
    Der Wikileaks-Gründer wehrt sich nicht gegen die Festnahme.
    Um ihn in einen bereitstehenden Einsatzwagen der Polizei zu schaffen, ist wieder die Hilfe von mehrere Männern nötig.

    Auffällig bei den aktuellen Aufnahmen ist der lange weiße Bart, den Assange trägt.
    Nach sieben Jahren in der Botschaft ist der gebürtige Australier merklich gealtert und kaum wieder zu erkennen.

    Assange lebte seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London, nachdem das lateinamerikanische Land ihm Asyl gewährte und damit vor einer Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen schützte.
    Inzwischen wurden die Ermittlungen in Schweden eingestellt.

    Die britische Polizei hatte in der Vergangenheit angekündigt, Assange wegen Verstößen gegen Kautionsauflagen festzunehmen, sollte er das Botschaftsgebäude verlassen.
    Der Gründer der Enthüllungsplattform befürchtet, an die USA ausgeliefert zu werden.
    Dort wird gegen ihn ermittelt, weil Wikileaks zahlreiche geheime US-Dokumente veröffentlicht hat.
    Tatsächlich haben die USA nun einen Auslieferungsantrag gestellt.


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    Wikileaks unter Druck: Auch Assange-Mitarbeiter festgenommen !

    Ein Mitarbeiter des gestern verhafteten Wikileaks-Gründers Julian Assange wird in Ecuador festgenommen.
    Die Justiz wirft ihm vor, die Regierung des Landes destabilisieren zu wollen.
    Der Schwede sei ein Vertrauter von Ecuadors früherem Außenminister.

    Ein Mitarbeiter von Wikileaks-Gründer Julian Assange ist in Ecuador festgenommen worden.
    Innenministerin Maria Paula Romo sagte dem Radiosender Sonorama, die Festnahme in der Hauptstadt Quito sei erfolgt, als der "sehr enge" Mitarbeiter Assanges nach Japan habe reisen wollen.
    Angaben zur Identität des Festgenommenen machte die Ministerin nicht.
    Einem Medienbericht zufolge soll es sich um einen Schweden handeln, der auf Sicherheitstechnologie und Verschlüsselung spezialisiert ist.

    Innenministerin Romo hatte den Mann zuvor mit Versuchen in Verbindung gebracht, die Regierung von Präsident Lenín Moreno zu "destabilisieren".
    Der Festgenommene lebe schon seit Jahren in Ecuador und sei eine der "Schlüsselfiguren" von Wikileaks.
    In der Vergangenheit habe er Auslandsreisen mit dem früheren ecuadorianischen Außenminister Ricardo Patino unternommen.

    Assange war am Donnerstag nach sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen worden.
    Quito hatte zuvor das politische Asyl für den 47-jährigen Australier aufgehoben, der wegen der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente vielen in den USA als Staatsfeind gilt.

    Assange in London festgenommen
    Der Zugriff am Vormittag erfolgte laut Scotland Yard aufgrund einer Gerichtsanordnung aus dem Jahr 2012 wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen.
    Ein Gericht in London sprach den 47-Jährigen wenige Stunden später in diesem Punkt schuldig.
    Diese Straftat kann mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet werden.

    In den USA wurde der Australier nach Angaben des Justizministeriums wegen Verschwörung zur Attacke auf Regierungscomputer angeklagt.
    Dafür drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft.
    Die Vorwürfe beziehen sich auf die Wikileaks-Publikationen Hunderttausender geheimer Regierungsdokumente in den Jahren 2010 und 2011, die Wikileaks von der früheren US-Soldatin Chelsea Manning zugespielt worden waren.

    Auch in Schweden könnte Assange neuer juristischer Ärger drohen.
    Die Stockholmer Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen nach Vergewaltigungsvorwürfen zwar 2017 zu den Akten gelegt.
    Die Anwältin der Frau, die Assange 2010 wegen Vergewaltigung angezeigt hatte, erklärte nun aber, sie werde "alles dafür tun", dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufnehme und Assange nach Schweden ausgeliefert werden könne.


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    'Immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet,weil sie
    aus Versehen die Tasten 'ALT' und 'ENTFERNEN' drücken.'

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