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Thema: Diverse Sport NEWS !

  1. #961
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    Trotz Kölns Blitz-Doppelpack: FC Bayern übersteht wilden Ritt schadlos !

    Der FC Bayern München feiert am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga den ersten Saisonsieg.
    Der gerät nach klarer Führung aber innerhalb von wenigen Sekunden noch einmal schwer ins Wanken: Der 1. FC Köln schockt den Rekordmeister zwischendurch mit einem Doppelschlag.


    Am Gedenktag für die verstorbene Torjäger-Legende Gerd Müller hat der FC Bayern München nur mit großer Mühe und dank Doppelpacker Serge Gnabry den ersten Saisonsieg in der Bundesliga herausgeschossen.
    Beim 3:2 (0:0) gegen den 1. FC Köln tat sich der deutsche Serienmeister extrem schwer und verspielte zwischenzeitlich sogar eine 2:0-Führung.

    Doch Nationalspieler Gnabry bewahrte Trainer Julian Nagelsmann vor einem verpatzten Heimdebüt und hämmerte den Ball in der 71. Minute mit voller Wucht zum 3:2 ins Tor.
    "Das Ergebnis ist gut, das Spiel aber war viel zu wild", kommentierte Nagelsmann.

    Erst mit Youngster Jamal Musiala für den enttäuschenden Leroy Sané kamen die Münchner nach der Pause vor erstmals wieder 20.000 Zuschauern in der Allianz Arena offensiv in Schwung.
    Robert Lewandowski (50. Minute) nach einem dynamischen Solo von Musiala und Gnabry (59.) nach Flanke von Thomas Müller trafen kurz nacheinander.
    "Köln scheint mir zu liegen", sagte Doppel-Torschütze Gnabry bei DAZN, räumte aber ein: "Wir sind in der ersten Halbzeit in viele Konter gelaufen.
    Nach der Pause haben wir es besser gemacht und verdient gewonnen", fügte er hinzu.

    "Es war kein Super-Spielverlauf für uns, aber die Mentalität hat gestimmt", konstatierte Bayern-Coach Julian Nagelsmann, der auch wieder das Abwehrverhalten bei den Gegentoren kritisierte.
    "Wir haben das nicht gut gemacht.
    Am Ende fehlten die Körner, da waren die Abstände viel zu groß."

    "Ein geiles Spiel"
    Überraschend stand beim Rekordmeister doch Manuel Neuer im Tor - und das trotz einer beim Gewinn des Supercups gegen Borussia Dortmund zugezogen Kapselverletzung am Sprunggelenk.
    "Der Druckschmerz" am Fuß sei tolerabel, berichtete Nagelsmann vor Spielbeginn bei DAZN.
    Neuer war lange kaum gefordert - und dann innerhalb kürzester Zeit gleich zweimal chancenlos.
    Mit einem Doppelschlag glich Kölns Sturmduo Anthony Modeste (60.) und Mark Uth (62.) zum 2:2 aus.
    Beim ersten Gegentor unterlief Niklas Süle ein Stellungsfehler.
    Beim zweiten kam der neue Abwehrkollege Dayot Upamecano gegen Uth zu spät.

    "Wir haben das heute sehr, sehr gut gemacht.
    Die Bayern sind technisch zu gut, um dauerhaft zu pressen.
    Schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen.
    Wir hätten ihn heute verdient, aber wir können auch so zufrieden sein", meinte Torschütze Uth bei DAZN.
    Sein Trainer Steffen Baumgart sah es ähnlich.
    "Wir hatten anfangs viel Respekt vor den Bayern, spielerisch gibt es nichts zu meckern.
    Die Jungs sind nach dem 2:0 der Bayern nicht weggebrochen, sondern zurückgekommen", sagte Baumgart und folgerte: "Es war ein geiles Spiel".

    Sané mit Pfiffen verabschiedet
    Vor dem Anpfiff und einer Gedenkminute würdigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß seinen langjährigen Weggefährten und einstigen Sturm-Partner Gerd Müller in einer persönlichen Ansprache auf dem Arena-Rasen.
    Der am 15. August im Alter von 75 Jahren gestorbene "Bomber" sei einer derjenigen gewesen, die "dem FC Bayern das Siegen beigebracht" hätten, sagte der 69 Jahre alte Hoeneß.
    Dieses Siegen fiel den Münchner Profis der Gegenwart um Weltfußballer Lewandowski dann sehr schwer.
    Der Rückenwind des Supercup-Gewinns gegen Dortmund stellte sich lange nicht ein.
    Ungewöhnlich viele Fehlpässe schlichen sich gerade in der ersten Hälfte ins Münchner Spiel ein.
    Es gipfelte in Pfiffen nach dem x-ten Ballverlust von Nationalspieler Sané.

    Der Flügelstürmer war aber nicht der einzige Münchner, dem der Ball einfach nicht gehorchen wollte.
    Sanés Auswechslung zur Pause war dennoch nachvollziehbar.
    Der 18-jährige Musiala belebte das Offensivspiel dann entscheidend.
    Aber defensiv fehlte den Münchnern wie schon in der vergangen Spielzeit die Stabilität und Souveränität.
    Kölns Trainer Steffen Baumgart hatte nach dem 3:1-Auftaktsieg gegen Hertha BSC auch in München einen mutigen Spielansatz gewählt.
    Die Rheinländer pressten immer wieder, suchten den Vorwärtsgang, verpassten aber einen überraschenden Punktgewinn.
    Der gute Timo Horn im Tor hielt sein Team mit etlichen Paraden, etwa gegen Süle und mehrmals gegen Lewandowski im Spiel.


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  2. #962
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    Zwei Tore in den letzten Minuten - Dortmund gewinnt dramatisch gegen Hoffenheim !

    Borussia Dortmund hat mit einem Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim zumindest über Nacht die Tabellenführung in der Bundesliga übernommen.


    Dortmund kam in einer dramatischen Schlussphase zu einem 3:2 (0:0)-Erfolg gegen Hoffenheim und feierte damit am Freitag (27.08.2021) den zweiten Sieg im dritten Spiel.
    Der BVB steht dadurch zumindest bis Samstag in der Tabelle ganz vorne.
    Hoffenheim bleibt mit vier Punkten zunächst weiter in der Spitzengruppe.

    "Er ist eine Maschine", sagte Dortmunds Spieler Jude Bellingham bei DAZN über Erling Haaland, der in der Nachspielzeit das Siegtor erzielte, nachdem Hoffenheim in der 90. Minute zum Ausgleich getroffen hatte.
    "Wir haben genug Charakter gezeigt - wofür wir immer kritisiert werden.
    Wir sind zurückgekommen und haben das Spiel gewonnen."

    Strittige Elfmeterszene in der ersten Hälfte
    Beide Teams hatten gleich zu Beginn gute Chancen: Andrej Kramaric traf für Hoffenheim bei einem Kopfball nur den Pfosten (3.), auf der anderen Seite scheiterte Giovanni Reyna frei gegen Torwart Oliver Baumann (4.).

    Wenig später blieb eine Szene strittig: Hoffenheims Christoph Baumgartner brachte Dortmunds Kapitän Marco Reus im Strafraum zu Fall.
    Schiedsrichter Felix Zwayer pfiff jedoch nicht, ein Eingriff des Video-Assistenten erfolgte auch nicht (26.).
    Weitere gute Chancen ließen beide Teams ungenutzt.

    Hoffenheim gleicht aus, aber Bellingham besorgt die erneute Führung
    Kurz nach der Pause brachte Reyna Dortmund dann aber in Führung: Bellingham bediente Reyna, der den Ball aus 17 Metern mit dem rechten Innenrist in die untere rechte Ecke schoss (49.).
    Kramaric vergab für Hoffenheim eine große Chance (60.), bevor Baumgartner den Ausgleich erzielte.
    Geiger lieferte einen Steilpass, Baumgartner schoss den Ball aus spitzem Winkel und gut zwölf Metern in die untere linke Ecke (61.).

    Wenig später war Dortmund aber wieder vorne: Nach Raphael Guerreiros Flanke landete der Ball auf Umwegen vor den Füßen Bellinghams, der aus 14 Metern traf (69.).

    Hoffenheim trifft in der 90., der BVB in der Nachspielzeit
    Hoffenheim drückte spät auf den Ausgleich, am Ende mit Erfolg: Munas Dabbur traf unverhofft freistehend nach einer Hoffenheimer Ecke in der Schlussminute zum erneuten Ausgleich (90.).

    Doch es war nur vermeintlich der Punktgewinn: In der ersten Minute der Nachspielzeit traf Haaland im Nachschuss zum Dortmunder Sieg, nachdem Hoffenheims Torwart Baumann schon zwei Versuche des BVB abgewehrt hatte.

    BVB nun in Leverkusen, Hoffenheim gegen Mainz
    Beide Teams sind am Samstag kommender Woche (04.09.2021) um 15.30 Uhr wieder im Einsatz.
    Dortmund spielt dann in Leverkusen, Hoffenheim empfängt Mainz 05.


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  3. #963
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    Formel1: Belgien-GP - Rennen nach zwei Runden abgebrochen !

    Verstappen siegt nach dreieinhalb Stunden hinter dem Safety Car.


    Wetter-Chaos in den Ardennen hat einen regulären Belgien-GP verhindert.
    Nach stundenlangem warten und zwei Runden hinter dem Safety Car brach die Rennleitung den Grand Prix ab.
    Pole-Setter Max Verstappen wurde als Sieger gewertet.

    Entscheidung nach mehr als drei Stunden
    "Formel Skuril" beim Großen Preis von Belgien: Nach nur zwei Runden im strömenden Regen hinter dem Safety Car stand der Sieger in Spa-Francorchamps fest, trotzdem dauerte es mehr als dreieinhalb Stunden, bis die Entscheidung fiel.
    Red-Bull-Star Max Verstappen gewann vor George Russell im Williams und Mercedes-Mann Lewis Hamilton.

    Geduldsprobe für Fahrer, Teams und Zuschauer
    Sebastian Vettel wurde im Aston Martin als Fünfter gewertet, Haas-Rookie Mick Schumacher als 16.
    Es war die Reihenfolge aus der Qualifikation in Spa-Francorchamps.

    Für Fahrer, Teams und Zuschauer war das Rennen eine Geduldsprobe.
    Wegen Dauerregens in den Ardennen entschied sich die Rennleitung den eigentlich für 15.00 Uhr angesetzte Start zu verschieben – zunächst um 10 Minuten.
    Nach zwei weiteren Verschiebungen ging es zunächst mit 25 Minuten Verspätung hinter dem Safety Car los.

    Die Formel 1 im Wartemodus
    Ein Experiment, dass die Rennleitung nach nur zwei Runden wieder beendete: "Ich kann echt nichts sehen", funkte unter anderem Hamilton aus seinem Mercedes.
    Mehrere Piloten berichteten auch über Aquaplaning.
    Das Saftey Car führte das Feld in die Boxengasse zurück.
    Außer Verstappen begrüßten alle Piloten die Rennunterbrechung.
    Der Red-Bull-Teamchef widersprach seinem Nummer-1-Fahrer: "Es war absolut die richtige Entscheidung, jetzt nicht zu fahren", sagte Christian Horner am Sky-Mikro.

    Nach einer langen und zähen Pause von rund 2:45 Stunden schickte die Rennleitung die Fahrer um 18:17 Uhr zurück auf die Piste – im anhaltenden Dauerregen erfolgte der offizielle Rennstart hinter dem Safety-Car.
    Nach zwei Rennrunden wurde erneut unterbrochen.
    Zwar hätte es noch Zeit für einen weiteren Neustart gegeben, doch das ersparte die Rennleitung allen Beteiligten.

    Nur halbe WM-Punkte
    Aufgrund der kurzen Renndauer wurde nur die Hälfte der sonst üblichen Punkte vergeben.
    In der WM-Wertung führt Titelverteidiger Hamilton nach nun zwölf von 22 absolvierten Grand Prix mit 202,5 Punkten nur noch hauchdünn vor Verstappen (199,5).
    Bereits am kommenden Sonntag geht es in Zandvoort bei Verstappens Heimrennen in den Niederlanden weiter.
    Deswegen war eine Verschiebung des Rennens auf Montag auch kein Thema.


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  4. #964
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    Formel1: Ikone Kimi Räikkönen verkündet Karriereende - „Keine einfache Entscheidung“ !

    Lange hatte es sich angedeutet und jetzt machte es der Formel-1-Star offiziell.
    Formel 1-Star verkündet Karriereende


    „Das war's.
    Dies wird meine letzte Saison in der Formel 1 sein.
    Es ist eine Entscheidung, die ich im letzten Winter getroffen habe.
    Es war keine leichte Entscheidung, aber nach dieser Saison ist es Zeit für etwas Neues“, verkündet Formel-1-Ikone Kimi Räikkönen auf Instagram.

    Räikkönen, der unter anderem für McLaren und Ferrari fuhr und aktuell bei Alfa Romeo unter Vertrag steht, hört damit nach 20 Jahren in der Formel 1 auf.

    „Auch wenn die Saison noch läuft, möchte ich mich bei meiner Familie, all meinen Teams, allen, die an meiner Rennfahrerkarriere beteiligt waren, und vor allem bei all den großartigen Fans bedanken, die mich die ganze Zeit über angefeuert haben.“

    Räikkönen: „Es gibt noch viel mehr im Leben“
    Als Räikkönen in Australien am 4. März 2001 das erste Mal in einem F1-Auto an den Start ging, kämpfte er mit Legenden wie Michael Schumacher, Mika Häkkinen oder Jacques Villeneuve um Punkte.

    341 Grand Prix später sitzt der Finne immer noch im Rennwagen und fährt auf der Strecke mittlerweile unter anderem gegen den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

    „Die Formel 1 mag für mich zu Ende sein, aber es gibt noch viel mehr im Leben, das ich erleben und genießen möchte.
    Wir sehen uns nach all dem hier“, schreibt der Finne bei Instagram.

    Mit 21 Siegen (im Alfa Romeo wird mutmaßlich keiner mehr dazu kommen) und dem Weltmeistertitel von 2007 geht es für die Formel 1-Legende in den Ruhestand.

    Diese Fahrer sind für 2022 in der Formel 1 bestätigt:

    Mercedes: Hamilton/?
    Red Bull: Verstappen/Perez
    McLaren: Norris/Ricciardo
    Aston Martin: Vettel/?
    Alpine: Alonso/Ocon
    Ferrari: Leclerc/Sainz
    AlphaTauri: ?
    Alfa Romeo: ?
    Haas: Mazepin/?
    Williams: Latifi/?


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    Fußball: Energie Cottbus - Versuchte Spielmanipulation bei Ex-Bundesligist !

    Hohe Geldbeträge geboten - Versuchte Spielmanipulation bei Ex-Bundesligist.

    Besorgniserregende Nachrichten aus der Regionalliga.
    Gleich mehrere Spieler von Energie Cottbus sollen angestiftet worden sein, ein Pokalspiel zu manipulieren.
    Den Fall deckte der Klub nun selbst auf.

    Beim Fußball-Regionalligisten Energie Cottbus haben mehrere Spieler in den vergangenen Tagen Angebote zur Spielmanipulation bekommen.
    Das berichtete der Klub am Samstag auf seiner Homepage.

    Demnach seien ihnen hohe Geldbeträge geboten worden, wenn sie den Verlauf des Spiels im Landespokal Brandenburg beim Ludwigsfelder FC beeinflussen würden.
    Die Spieler hätten sich sofort an den Verein gewendet, der Klub habe daraufhin den Landesverband informiert.

    "Der FC Energie distanziert sich entschieden von jedweder Art von Spielmanipulation, macht hiermit deutlich: 'Nicht mit uns' und wird den entsprechenden Ermittlungsbehörden sämtliche Informationen zur strafrechtlichen Verfolgung zur Verfügung stellen", heißt es weiter in der Mitteilung des ehemaligen Bundesligisten.


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    Formel1: Verstappen sorgt mit Gala-Fahrt für Party in Zandvoort !

    Im Oranje-Jubelmeer von Zandvoort hat Kronprinz Max Verstappen mit dem ersehnten Heimsieg die Formel-1-Spitze zurückerobert.
    Der niederländische Red-Bull-Star raste am Sonntag (05.09.2021) vor Titelrivale Lewis Hamilton zu seinem siebten Saisonerfolg und trieb die Zehntausenden auf dem Dünenkurs in die Ekstase.


    Alle taktischen Attacken von Mercedes und selbst ein Blockade-Versuch von Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas konnten Verstappen vor den Augen auch des niederländischen Königspaares nicht bremsen.

    "Schöne 72 Runden hier", funkte der Verstappen vor Freude lachend an die Box.
    "Das war episch", lobte Teamchef Christian Horner.
    Der 23-jährige Verstappen verwies beim Großen Preis der Niederlande den weiterhin 99-maligen Grand-Prix-Sieger Hamilton und Bottas auf die Plätze zwei und drei.

    Vettel verpasst als 13. die Punkte
    Nach der Rennfarce im verregneten Spa vor einer Woche verwöhnte der in Belgien geborene Verstappen mit einer tadellosen Fahrt seine Fans und liegt vor dem Klassiker in Italien am kommenden Sonntag im Klassement nun wieder vor Hamilton.

    Die knallorange Party an der Nordsee war für die Formel 1 eine spektakuläre Rückkehr in die Zeit vor Corona, für das deutsche Fahrer-Duo aber kein glanzvolles Wochenende.
    Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel verpasste im Aston Martin als 13. die Punkte, Mick Schumacher wurde im Haas Letzter.

    75.000 Fans auf den Tribünen
    Dafür hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer aber eh keine Augen.
    Dicht an dicht und meist ohne Maske tobten 75.000 Fans auf den Tribünen, schon lange vor dem Start zogen Rauschwaden in Oranje über die Steilkurven.
    36 Jahre nach dem bislang letzten Gastspiel in Zandvoort, als Niki Lauda der letzte Sieg seiner Karriere gelungen war, erlebte die Verstappen-Euphorie ihren vorläufigen Siedepunkt.

    Mit der nervenstarken Fahrt auf die Pole Position hatte er die Fans schon in der Qualifikation begeistert und die Hoffnungen auf den ersten Sieg eines Niederländers in der Heimat geschürt.
    Vor dem Rennbeginn zeigte er König Willem-Alexander und Königin Maxima noch fix seinen Red Bull.

    Verstappen verteidigt Führung beim Start
    Als die Roten Ampeln ausgingen, zog er mit seinem Wagen sofort davon und bog als klar Führender in die erste Kurve ein.
    Dahinter Hamilton, der bei dem Rechtsknick beim Herausbeschleunigen noch weitere Meter auf Verstappen verlor.
    1,7 Sekunden lag Verstappen nach der ersten Runde vor Hamilton.
    Damit war der Brite schon außerhalb des Überholfensters von maximal einer Sekunde.

    Und Verstappen flog weiter über den Kurs.
    Die 1000. Führungsrunde in der Karriere des 2015 mit gerade mal 17 Jahren in die Formel 1 eingestiegenen Niederländers war nach neun Umläufen nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zum großen Ziel WM-Triumph.

    Masepin fährt Schumachers Frontflügel kaputt
    Hamilton kam einfach nicht ran, während weiter hinten im Feld schon wieder das deutsch-russische Haas-Duo weniger für Furore als vielmehr für Unverständnis sorgte.
    Nachdem es am Samstag zum Zoff zwischen Mick Schumacher und Nikita Masepin gekommen war, fuhr der Russe dem Sohn von Rekordweltmeister bei einem hochgefährlichen Manöver nahe der Boxenmauer den Frontflügel kaputt.
    Mick Schumacher musste in die Box und wurde nach nur neun Runden von Verstappen überrundet.

    Hamilton zog den einzigen Trumpf, den er zunächst zu haben schien: vor Verstappen an die Box.
    Allerdings brauchte seine Crew fast eine Sekunde länger als die von Verstappen, der eine Runde später zum Reifenwechsel reinkam.
    Immerhin konnte Hamilton aber den Rückstand von gut über drei Sekunden zunächst auf unter zwei verkürzen.

    Verstappen kassiert Bottas
    Also sollte nun Bottas den Verstappen-Blockierer machen.
    Mercedes hatte den Finnen, der noch immer keinen neuen Vertrag für die nächste Saison hat, mit den abgenutzten Reifen auf der Strecke gelassen.
    Bottas versuchte auch alles, ausgangs der Steilkurve musste er Verstappen aber passieren lassen - die Fans sprangen aus ihren Sitzen und feierten das Manöver ihres Lokalhelden.
    Auch Hamilton raste an Bottas vorbei, büßte aber umgehend schon wieder Zeit auf den Führenden im Red Bull ein.

    "Er hatte Glück mit dem Verkehr", funkte der 36-Jährige, der es dann wieder mit einem Boxenstopp vor Verstappen versuchte.
    Brachte wieder nichts, Red Bull und Verstappen verteidigten Führung und Vorsprung.
    Der Funkverkehr zwischen Hamilton und dem Mercedes-Kommandostand hatte Hochkonjunktur.
    Zumal dann auch noch Bottas die schnellste Runde mit frischen Reifen drehte - trotz gegenteiliger Teamorder, und so Hamilton noch mal zur Bestleistung auf einer Runde trieb, während Verstappen die letzten Kilometer im Jubelmeer an den Nordsee-Dünen genoss.

    Bereits am kommenden Sonntag in Monza steht das dritte Rennen in drei Wochen nach der Sommerpause an.


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    Formel1: Finne wechselt zu Alfa Romeo - Wilde Spekulationen um Bottas beendet !

    Valtteri Bottas verlässt am Saisonende den Formel-1-Rennstall Mercedes.
    Der Finne macht damit den Platz neben Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton frei für Top-Talent George Russell.
    Bottas bleibt der Motorsport-Königsklasse aber erhalten - bei Alfa Romeo.

    Formel-1-Pilot Valtteri Bottas verlässt das Mercedes-Werksteam nach fünf Jahren und macht damit Platz für Top-Talent George Russell.
    Bottas wechselt in der kommenden Saison zu Alfa Romeo und unterzeichnet einen Vertrag über mehrere Jahre, das teilte das einstige Sauber-Team aus der Schweiz mit.
    Dort ersetzt Bottas seinen finnischen Landsmann Kimi Räikkönen, der seine Karriere im Winter beendet.

    Bei Mercedes wird damit der Platz neben Rekordweltmeister Lewis Hamilton frei, dass sein Landsmann Russell diesen einnehmen wird, ist seit Wochen ein offenes Geheimnis - bestätigt war es aber auch am Montagmittag zunächst noch nicht.
    Da nun allerdings Bottas' Zukunft offiziell geklärt ist, dürfte auch die Personalie Russell bald verkündet werden.

    Der 23-Jährige wird seit 2017 im Juniorkader von Mercedes gefördert, sein Aufstieg ins Weltmeisterteam war zuletzt nur noch eine Frage der Zeit. In dieser Saison fährt Russell noch für das unterlegene Williams-Team und zeigt dort Woche für Woche starke Leistungen.

    Höhepunkt war Ende August der zweite Startplatz im Qualifying von Spa.
    Da in Belgien aufgrund des starken Regens kein richtiges Rennen folgte, feierte Russell dort auch gleich seinen ersten Podestplatz.
    In der vergangenen Saison hatte der Engländer zudem in Bahrain den erkrankten Hamilton bei Mercedes ersetzen dürfen und hätte das Rennen wohl gleich gewonnen, wenn die Boxencrew nicht einen Fehler begangen hätte.

    Aufgrund seiner starken Leistungen in den Nachwuchsserien und nun in der Formel 1 gilt Russell schon länger als Kronprinz seines so erfolgreichen Landsmannes.
    In der kommenden Saison bekommt die Königsklasse nun wohl das direkte Generationenduell bei Mercedes geboten.


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    Formel1: Ex-Pilot Alex Albon wird Nachfolger von George Russell bei Williams !

    Perfekt: Ex-Pilot kehrt in die Formel 1 zurück .....


    Das Karussell in der Formel 1 dreht sich weiter.
    Nach dem kommenden Wechsel von George Russell zu Mercedes steht nun auch dessen Nachfolger beim Williams-Rennstall fest.
    Es ist ein alter Bekannter.

    Der Williams-Rennstall holt Alexander Albon zurück in die Formel 1.
    Der 25 Jahre alte Thailänder ersetzt in der kommenden Saison den Briten George Russell, der zu Mercedes wechselt.
    Das zweite Williams-Cockpit behält der Kanadier Nicholas Latifi (26), wie das Team am Mittwoch mitteilte.

    Albon war 2019 und 2020 für Toro Rosso und Red Bull bereits in der Motorsport-Königsklasse gefahren, hatte für diese Saison aber keinen Formel-1-Vertrag mehr erhalten.
    Derzeit startet er bei der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft in einem Ferrari.

    Das neue Fahrerduo biete eine "großartige Mischung aus Jugend und Erfahrung, die nicht nur sehr gut zum Team passt, sondern uns auch hilft, den nächsten Schritt auf unserer Reise zu bewältigen", wurde Teamchef Jost Capito zitiert.
    In der kommenden Saison steht in der Formel 1 eine umfassende Regelreform an.

    Williams muss den 23 Jahre alten Russell nach drei Jahren ziehen lassen.
    Das Toptalent wird künftig an der Seite von Weltmeister Lewis Hamilton beim Silberpfeil-Team fahren, wie Mercedes am Dienstag verkündet hatte.


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    Fußball: Dortmund gewinnt nach drei Rückständen in Leverkusen !

    Borussia Dortmund hat das Auswärtsspiel in Leverkusen spektakulär für sich entschieden.
    Matchwinner beim 4:3 war - nach drei Rückständen - mal wieder Erling Haaland.


    Leverkusens Trainer Gerardo Seoane brachte nach dem 4:1-Auswärtssieg in Augsburg Wirtz und Andrich für Palacios und Aranguiz und machte keinen Hehl daraus, seine Mannschaft auf Konter eingestellt zu haben.
    In der Umschaltbewegung klopfte Diaby schon nach drei Minuten an, auf der Gegenseite köpfte Akanji einen Standard vorbei (4.).

    Der BVB, Geburtstagskind Marco Rose hatte im Vergleich zum 3:2 gegen die TSG Hoffenheim Pongracic und Brandt statt Reyna und Malen aufgestellt, musste sozusagen das Spiel machen - was einem in Leverkusen schon mal um die Ohren fliegen kann.
    Paulinho schickte nach einem hohen Ballgewinn Wirtz, der mit Tempo zwischen die Dortmunder Innenverteidiger dribbelte und mit der Pike zum 1:0 traf (9.).

    Die Gäste - in Person von Brandt - hatten die direkte Antwort auf dem Fuß, doch der ehemalige Leverkusener hob das Leder vor Hradecky am Tor vorbei (11.).
    Auch danach blieb das Spiel dynamisch und kurzweilig, phasenweise ging es hin und her.
    Wenn sich die Werkself aber zurückzog, hatte der BVB Probleme.
    Bis er einen Lösungsansatz fand: nach rechts verlagern zu Meunier.

    Der Belgier flankte zweimal auf Haaland, der zunächst recht ungestört den Ausgleich köpfte (37.) und kurz darauf unfreiwillig das vermeintliche 2:1 durch Bellingham vorbereitete (39.).
    Der zweite Dortmunder Treffer wurde nach VAR-Eingriff wieder einkassiert, da Dahoud im Vorfeld Diaby gefoult hatte.
    Stattdessen gingen noch vor der Pause die Hausherren in Führung, Schick vollendete - natürlich - einen Konter (45.+1).

    Auch nach Wiederbeginn überschlugen sich die Ereignisse.
    Nach einer ansehnlichen Ballmitnahme - Gegenspieler Tah sah nicht zum ersten Mal nicht gut aus - jagte Brandt auf Zuspiel von Haaland das Leder aus spitzem Winkel unter die Latte.
    Diesmal zählte der Ausgleich (49.).

    Doch er hatte nicht lange Bestand.
    Nach einer Ecke behinderte ausgerechnet Mitspieler Bakker Diaby beim Volley, der abbrach und noch zwei Schritte ging.
    Mit dem schwächeren Rechten visierte er anschließend das kurze Eck an, in das er aus 17 Metern vom Innenpfosten aus traf (55.).
    Es war mächtig was los in einem Topduell des Spieltags, auch in den Zweikämpfen und mancher Rudelbildung.

    Beinahe standesgemäß fiel Dortmunds dritter Ausgleich der Partie in spektakulärer Manier: per direktem Freistoß.
    Reus lief an, brach aber ab - Guerreiro zog durch und traf genau in den Knick (71.).
    Drei Zeigerumdrehungen später hatten dann die Gäste die Chance, erstmals vorzulegen.
    Doch die Entstehung des Dortmunder Elfmeters war umstritten: Kossounou hatte Reus beim Abschirmen des Balles im Gesicht getroffen, Schiedsrichter Daniel Siebert erst nach VAR-Eingriff auf den Punkt gezeigt.

    Von dort aus ließ sich Haaland dann nicht lumpen (77.), sein zweiter Treffer des Nachmittags sorgte trotz Alarios großer Ausgleichschance (80.) für den 4:3-Endstand - durch den die Borussia in der Tabelle an der Werkself vorbeizog.


    Geändert von collombo (11.09.21 um 17:32 Uhr)
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    Formel1: Rennen Monza 2021 - McLaren feiert ersten Doppelsieg seit 2010 !

    Daniel Ricciardo gewinnt vor Lando Norris und Valtteri Bottas: Der Crash der WM-Rivalen hat Monza nach 2020 erneut einen chaotischen Grand Prix beschert


    Sensation beim Grand Prix von Italien in Monza: Daniel Ricciardo und Lando Norris haben dem McLaren-Team den ersten Doppelsieg seit Montreal 2010 beschert.
    Dritter wurde Valtteri Bottas (Mercedes) trotz Start von ganz hinten (wegen Motorwechsel).
    Und die beiden WM-Rivalen Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull) schieden nach Kollision aus.

    Ähnlich wie 2020, als Pierre Gasly (AlphaTauri) in Monza gewann, stellte eine Safety-Car-Phase den Grand Prix auf den Kopf.
    Ricciardo war allerdings kein unverdienter Sieger.
    Der Australier hatte das Rennen schon davor angeführt.

    Vierter wurde Charles Leclerc (Ferrari), Fünfter nach Zeitstrafe Sergio Perez (Red Bull), gefolgt von Carlos Sainz (Ferrari), Lance Stroll (Aston Martin), Fernando Alonso (Alpine), George Russell (Williams) und Esteban Ocon (Alpine).

    Sebastian Vettel (Aston Martin) belegte Rang zwölf.
    Mick Schumacher (Haas) kam als 15. und Letzter ins Ziel.

    Wer war schuld am Crash zwischen Hamilton und Verstappen?
    Bereits in der ersten Runde hatten sich die beiden berührt.
    Verstappen lag dann an zweiter Stelle im Rennen, Hamilton an vierter.
    Doch Verstappen absolvierte einen Boxenstopp mit elf Sekunden Standzeit (Horner: "Es war ein menschlicher Fehler"), und so lag Hamilton, als er in Runde 26 aus der Box fuhr, unmittelbar vor Verstappen (und beide knapp hinter Norris).

    Hamilton hatte in die erste Schikane rein die Nase leicht vorn, Verstappen setzte sich aber neben ihn und gab die Kurve nicht auf.
    Innen hatte Verstappen wenig Platz, und so kam er auf einen der sogenannten "Baguette-Kerbs".
    Der Red Bull verlor die Bodenhaftung, rutschte geradeaus - und so war für Hamilton kein Platz mehr.

    Der Cockpitschutz Halo spielte bei dem Crash eine womöglich lebensrettende Rolle, denn Verstappens Red Bull verkeilte sich so unglücklich, dass zuerst der Unterboden und dann ein Hinterrad in Richtung Hamiltons Helm segelten.
    Doch der Halo verhinderte Schlimmeres.

    "Das hast du davon, wenn du keinen Platz lässt", tobte Verstappen am Funk, bevor er wortlos in Richtung Box trabte.
    Dort wiederholte er im ersten Gespräch mit Helmut Marko: "Er hat mir keinen Platz gelassen."

    Hamilton versuchte zunächst noch verbissen, seinen Mercedes unter dem Red Bull hervorzuholen, gab mehrmals Gas.
    Doch seine Hinterräder drehten im Kiesbett nur durch - bis auch er ausstieg und das Rennen aufgab.

    Er beurteilt die Schuldfrage naturgemäß ganz anders: "Es ist genau das Gleiche wie in der ersten Runde in Kurve 4, als ich außen war.
    Ich war in der gleichen Position, aber ich habe nachgegeben.
    That's Racing.
    Er wollte nicht nachgeben.
    Er wusste, was passiert, wenn er Kurve 2 so anfährt.
    Er wusste, dass er über die Kerbs hüpfen würde.
    Aber er tat es trotzdem."

    Auch die beiden Teamchefs werden sich nicht einig.
    Toto Wolff sprach nach dem Rennen von einem "taktischen Foul" von Verstappen, während Christian Horner findet, dass Hamilton zwar in Kurve 1 genug Platz gelassen hat, in Kurve 2 aber nicht mehr.

    Wie kam Leclerc an Norris vorbei?
    Beide McLaren-Piloten hatten schon gestoppt, als wegen des Hamilton-Verstappen-Crashs das Safety-Car auf die Strecke kam.
    Das nutzte Leclerc für seinen Boxenstopp, der dadurch weniger Zeit kostete und ihm die Trackposition einbrachte.

    Die Freude der Tifosi war aber nur von kurzer Dauer.
    Beim Neustart ging Norris gleich in der Variante della Roggia an Leclerc vorbei, und im weiteren Rennverlauf war dann auch Bottas nicht mehr zu halten.

    Bottas hatte sein Podium übrigens angekündigt: "Ich habe dem Team gesagt, dass wir heute noch aufs Podium kommen.
    Freut mich natürlich, dass ich Wort gehalten habe."

    Wofür wurde Perez bestraft?
    Der Mexikaner lag, als sich das Chaos einmal beruhigt hatte, an dritter Position hinter dem McLaren-Duo, unmittelbar vor Bottas.
    Der Mercedes war in der Variante della Roggia einmal schon vorbei, Perez konnte ihn aber noch vor der Lesmo auskontern.

    Doch auch wenn Perez auf der Strecke vor Bottas lag, lag er in Wahrheit hinter ihm.
    Denn beim Überholmanöver gegen Leclerc in der ersten Schikane blieb er nicht auf die Strecke, wofür es von den Rennkommissaren eine Fünfsekundenstrafe gab.
    Die wurde im Nachhinein auf seine Rennzeit addiert.

    Wie lief der Start?
    Ricciardo schaffte genau das, was er sich am Samstag vorgenommen hatte, kam am besten weg und ging in Führung.
    Dahinter hing sich Hamilton in seinen Windschatten und schnappte sich so Norris.
    Zwischen Ricciardo und Hamilton lag zunächst Verstappen an zweiter Stelle.

    Bei der Anfahrt zur Variante della Roggia setzte sich Hamilton außen neben Verstappen.
    Dabei kam es zu einer Berührung, und Hamilton musste die Schikane abschneiden.
    Für die Rennleitung stand gleich fest: Keine weitere Untersuchung notwendig.
    In der Situation schlüpfte aber Norris an Hamilton vorbei.

    Etwas weiter hinten kam es zur Kollision zwischen Antonio Giovinazzi und Sainz.
    Der Alfa-Romeo-Fahrer hatte einen super Start erwischt und lag schon an fünfter Position, erwischte aber den Ausgang aus der ersten Kurve nicht ideal, und in der zweiten kam er neben die Strecke.
    Beim Einreihen auf die Ideallinie kam es zur Berührung mit dem Sainz-Ferrari - und dabei zum Crash.

    Sainz konnte weiterfahren und wurde Sechster, Giovinazzi musste zum Reparaturstopp an die Box und belegte am Ende P13.

    Schon wieder Ärger bei Haas: Warum?
    Schumacher und Nikita Masepin spielten im Rennen keine Rolle und fuhren auf den letzten Plätzen.
    Doch bei einer Berührung der beiden in Kurve 4 waren die Rennkommissare diesmal der Ansicht, dass Masepin der Schuldige war.
    Darum wurde dem Russen eine Fünfsekundenstrafe aufgebrummt.

    Masepin schied später aus.
    Zunächst verbremste er sich in der ersten Schikane und rammte dort ein Styroporschild.
    Ein paar Runden später blieb er mit Verdacht auf einen technischen Defekt ausgangs Ascari-Schikane stehen.

    Masepin ist diesmal aber einsichtig: Er nahm die Schuld für die Berührung nach dem Rennen auf sich.

    Was war bei AlphaTauri los?
    Für das Team des Vorjahressiegers Pierre Gasly begann der Grand Prix schon mit einer Hiobsbotschaft.
    Wegen Komponentenwechsels musste Gasly nämlich aus der Box starten.
    Am Grid wurde dann bei Yuki Tsunoda ein Bremsproblem festgestellt, sodass auch der Japaner nicht in die Startaufstellung fahren konnte.

    Gasly bedauert, dass er keine Chance hatte, seinen Vorjahressieg zu verteidigen: "Uns ist schon auf der Out-Lap aufgefallen, dass mit der Radaufhängung was nicht passt.
    Schade, denn die Performance des Autos war grundsätzlich sehr gut, und im Freitagstraining und im Qualifying waren wir so konkurrenzfähig wie noch nie in dieser Saison."

    Warum war das Überholen so schwierig?
    Wenn ein Auto hinter einem anderen fährt, profitiert es zwar auf den Geraden vom Windschatten.
    Darum hat man die Manöver, die geklappt haben, meist am Ende der langen Geraden gesehen.
    In schnellen Kurven wie etwa den beiden Lesmos oder der Variante Ascari führt die verwirbelte Luft des Vordermannes aber dazu, dass aerodynamischer Anpressdruck verloren geht.
    Das ist auf jeder Strecke ein bekanntes Phänomen.

    Auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke wie Monza tritt dieses aber besonders stark auf.
    Denn durch die flach eingestellten Flügel bauen die Autos ohnehin schon wenig Anpressdruck auf, und wenn der dann auch noch verloren geht, ist das Fahrverhalten in den schnelleren Kurven kaum noch zu beherrschen.
    So ist es schwierig, an einen Gegner so nahe heranzufahren, dass man ihn ernsthaft angreifen kann.


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