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Thema: Diverse Sport NEWS !

  1. #181
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    Formel 1 in Großbritannien: Hamilton entreißt Vettel die Pole Position !

    Mit seinem letzten Versuch sichert sich Lewis Hamilton bei seinem Heim-Rennen in Silverstone vor Sebastian Vettel die Pole Position.
    Sein Vorsprung ist jedoch nur hauchdünn.

    Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat die Pole Position für sein Heimrennen in Silverstone erobert.
    Der Mercedes-Pilot setzte sich im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien vor WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel und dessen Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen durch und hat im Rennen am Sonntag (15.10 Uhr ) beste Chancen, wieder die Führung im WM-Klassement zu übernehmen.
    Sein Rückstand auf Vettel beträgt nur einen Punkt.

    "Heute Morgen war für mich nicht klar, ob ich überhaupt fahren kann", sagte Vettel, der durch Nackenschmerzen gehandicapt war: "Platz zwei gibt uns für morgen eine gute Chance, das ist okay."
    Hamilton erklärte nach seiner vierten England-Pole in Folge: "Ich habe alles gegeben.
    Die Ferraris haben im Q3 irgendwas gefunden.
    Ich habe gebetet, dass ich es schaffe."

    Für Hamilton war es die vierte Pole Position im zehnten Saisonrennen und die 76. seiner Karriere.
    In dieser Statistik ist der 33-Jährige Rekordhalter vor Michael Schumacher (68).

    Der Emmericher Nico Hülkenberg startet mit seinem Renault von Rang elf.


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  2. #182
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    Formel 1: Vettel gewinnt Silverstone-Thriller, Hamilton Zweiter !

    Sebastian Vettel siegt in Silverstone.
    Der Ferrari-Pilot gewann nach einem harten Kampf gegen Mercedes.
    Lewis Hamilton nach Kollision mit Räikkönen Zweiter.

    Sebastian Vettel hat nach einem harten Kampf den Grand Prix von Großbritannien 2018 gewonnen.
    Der Ferrari-Pilot setzte sich in einer heißen Schlussphase gegen die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas durch.
    Hamilton landete am Ende nach einer Kollision mit Räikkönen am Start hinter Vettel auf dem zweiten Platz.
    Der Finne wurde am Ende Dritter.

    Das Rennen begann zunächst mit einem Knall.
    In der dritten Kurve räumte Räikkönen den Mercedes von Hamilton ab.
    Während der Finne in der Spitzengruppe blieb, fiel Hamilton ans Ende des Feldes zurück.
    Während Vettel in der ersten Rennhälfte seine Führung mit sicherem Abstand auf Bottas verwaltete, kämpfte sich Hamilton mit starker Pace zurück nach vorne.

    Nach den Boxenstopps kam Bottas näher an Vettel heran, doch die Positionen an der Spitze schienen mehr oder weniger bezogen.
    Ein Unfall von Sauber-Pilot Marcus Ericsson mischte die Karten in der 31. Runde jedoch neu.
    Die daraus resultierende Safety-Car-Phase nutzten Ferrari und Red Bull für einen zweiten Boxenstopp, während Mercedes beide Autos draußen ließ.

    Daraufhin entwickelte sich in der Schlussphase ein heißer Vierkampf um den Sieg.
    Vettel scheiterte mit seinen ersten Attacken auf Bottas, der sich mit Händen und Füßen wehrte.
    Dahinter folgten Hamilton und Räikkönen.
    Erst fünf Runden vor Schluss fand Vettel einen Weg vorbei am Silberpfeil.
    Bottas' war auf seinen heruntergerittenen Reifen chancenlos und musste auch Hamilton und Räikkönen ziehen lassen.

    Vettel sicherte sich vor Hamilton und Räikkönen seinen vierten Saisonsieg und baute seine WM-Führung weiter aus.
    Dahinter folgten Bottas und Ricciardo. Dahinter lief Nico Hülkenberg im Renault nach einem starken Rennen als Sechster ein.
    Die Top-10 komplettierten Ocon, Alonso, Magnussen und Gasly.

    Großbritannien GP 2018: Das sagen Vettel, Hamilton & Räikkönen zum Rennen

    Sebastian Vettel:
    "Die Safety Cars haben sich da etwas eingemischt!
    Mit Valtteri war es echt ein super Kampf, ich musste ordentlich pushen.
    Ich habe ihn da überrascht.
    Ich wusste nicht, ob ich die Kurve schaffe.
    Aber ich bin noch rumgekommen.
    Heute lief es mit dem Nacken wieder besser, gestern hat er leichte Probleme gemacht.
    Mit Adrenalin ging es gut genug.
    Aber vielleicht merke ich es heute Nacht."

    Lewis Hamilton:
    "Das ist das großartigste Rennen des Jahres mit dem großartigsten Publikum.
    Es tut mir leid, dass ich es heute nicht für euch gewinnen konnte.
    Aber ich danke euch für die Unterstützung.
    Es seid ihr, die mir heute geholfen haben.
    Wir nehmen diesen Rückschlag hin, pushen weiter.
    Glaubt mir, ich werde nicht aufgeben."

    Kimi Räikkönen:
    "In der dritten Kurve hat mein Rad blockiert, ich war hintendran und habe Lewis dann leider hinten am Eck getroffen und mir auch selbst das Auto beschädigt.
    Es war mein Fehler, die habe ich verdient.
    Die zehn Sekunden habe ich eingesteckt und dann weiter gekämpft.
    Manchmal läuft es so.
    Ohne den Fehler und die Strafe wäre es noch besser gelaufen.
    Ich habe es einfach versucht und dann noch das Beste herausgeholt.
    Aber manch einer sieht das vielleicht anders."

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  3. #183
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    Fußball: 350-Millionen-Euro-Sensations-Transfer Offiziell - Ronaldo verlässt Real Madrid !

    Köln - Der Transfermarkt schläft nie - schon gar nicht in der Sommer-Transferperiode.

    Wechsel perfekt: Ronaldo von Real zu Juventus
    Real Madrid teilte am Dienstagabend offiziell mit, dass man sich „nach dem Willen und Wunsch des Spielers Cristiano Ronaldo bereit erklärt" habe, den Spieler „zu Juventus zu transferieren".

    Der Wechsel hatte sich in den letzten Tagen angedeutet, nachdem Real die festgeschriebene Ablösesumme für den fünffachen Weltfußballer von zuvor einer Milliarde auf 100 Millionen Euro gesenkt hatte.

    Das Gesamtvolumen des im Raum stehenden Vierjahresvertrages des Torjägers soll laut Medienberichten bei 350 Millionen € liegen.
    Der Portugiese soll pro Jahr 30 Millionen Euro verdienen.

    Ronaldo verzichtete wohl auf 100 Millionen Euro Jahresgehalt
    Der Wechsel von Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin nimmt immer konkretere Formen.
    Juve-Coach Massimiliano Allegri telefonierte laut Gazzetta dello Sport bereits mit dem Weltfußballer.
    Er soll in München bereits den Medizincheck absolviert haben – und er hat ein wahres Mega-Angebot ausgeschlagen.

    Ronaldo hatte ein Angebot aus China vorliegen.
    Dort hätte er zwei Jahre lang 100 Millionen Euro netto pro Saison verdienen können.
    Damit wäre er zum bestbezahlten Fußballer aller Zeiten aufgestiegen.
    Doch der Portugiese lehnte ab.
    Bei Juventus, so heißt es, kann er immerhin auch 30 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen.


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  4. #184
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    WM 2018: Frankreich nach Sieg gegen Kroatien Weltmeister !

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  5. #185
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    Formel 1 in Deutschland: Drama in Hockenheim - Vettel scheidet aus, Hamilton siegt !

    Was für ein Krimi am Hockenheimring.
    Sebastian Vettel liegt lange in Führung und scheidet kurz vor Rennende aus.
    Lewis Hamilton gewinnt vom 14. Startplatz aus und übernimmt die WM-Führung.

    Was für ein Drama um Sebastian Vettel.
    Der Ferrari-Pilot lag bei seinem Heimspiel auf dem Hockenheimring lange und souverän in Führung.
    Doch dann setzte plötzlich Regen ein.
    15 Runden vor Schluss verbremste er sich, kam von der Strecke ab und krachte in eine Mauer.


    Vettel Crashes Out At Hockenheim | 2018 German Grand Prix !



    Mit beiden Fäusten hämmerte Vettel wie wild auf das Lenkrad, als er mit dem Wagen in der Streckenbegrenzung steckte.
    Unter Tränen entschuldigte er sich bei seinem Team.
    "Ich habe es versaut!
    Ich habe es versaut!
    Entschuldigung, Jungs", funkte ein untröstlicher Vettel nach seinem Fehler.

    Dahin war sein heiß ersehnter erster Heimsieg in Hockenheim.
    Zudem holte sich sein größter WM-Rivale Lewis Hamilton den Sieg.
    Vom 14. Startplatz aus schaffte der Brite eine furiose Aufholjagd, profitierte vom Regen-Chaos und holte sich die WM-Führung zurück.

    Zweiter wurde Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas vor Kimi Räikkönen im Ferrari.
    Max Verstappen im Red Bull wurde Vierter vor Nico Hülkenberg im Renault.

    "Das ärgert mich extrem"
    Hamilton konnte im Ziel sein Glück kaum fassen.
    "Das Team hat einen fantastischen Job gemacht.
    Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass das heute klappen könnte.
    Es waren perfekte Bedingungen für mich."
    Nach elf von 21 Rennen hat der Mercedes-Pilot in der Gesamtwertung 17 Punkte Vorsprung auf Vettel.

    Vettel war nach dem Rennen entsprechend enttäuscht.
    "Das ärgert mich extrem.
    Die Strecke war rutschig, ich habe einen kleinen Fehler gemacht, der hatte große Auswirkungen."

    So lief das Rennen:
    Von Rang 14 musste Hamilton ins elfte Saisonrennen gehen und machte nach dem Start Platz um Platz gut.
    Nach 14 Runden lag er schon auf Rang fünf.

    An der Spitze fuhr Vettel einen souveränen Grand Prix, der 31-Jährige bestimmte das Tempo.
    In Runde 26 ließ er sich an seinem Ferrari eine frische Reifenmischung aufziehen.
    Vettel kam hinter Teamkollege Räikkönen auf die Strecke, blieb aber vor dem Fünften Hamilton.

    Großes Pech für Ricciardo
    Für Daniel Ricciardo war kurz danach das Rennen schon beendet.
    Der zweimalige Saisonsieger musste seinen Red Bull auf Platz sechs liegend wegen eines Motorschadens vorzeitig abstellen.
    Es war schon sein vierter Ausfall in diesem Jahr.

    Nachdem auch Ricciardos Stallrivale Max Verstappen an die Box gekommen war, übernahm Räikkönen die Führung vor Vettel.
    Dahinter lag Hamilton, der im Gegensatz zum Scuderia-Duo noch keinen Reifenwechsel hatte.
    "Das ist bescheuert, ich verliere Zeit", klagte Vettel über Funk, dass er Räikkönen hinterherfahren musste und seine Reifen in Mitleidenschaft gezogen wurden.
    Eine Sekunde könne er schneller fahren als der Finne, versicherte der Deutsche.

    Vettel verliert Teil am Flügel
    "Kimi, du bist auf einer anderen Strategie unterwegs, und wir hätten gerne, dass du Seb nicht aufhältst", beschied die Ferrari-Box.
    In Runde 39 war Vettel dann vorbei und lag wieder auf Rang eins.
    Kurz darauf bekam Hamiltons Wagen frische Reifen.

    Für Spannung in der Schlussphase sorgte zunächst einsetzender Regen.
    Reinkommen an die Box zum erneuten Reifenwechsel oder doch draußen bleiben?
    Das war die Frage.
    An Vettels Ferrari flog dann auch noch ein Teil des Frontflügels ab.
    Es wurde richtig hektisch.
    Zu allem Übel für die deutschen Formel-1-Fans rutschte Vettel auch noch in der Schlussphase in die Leitplanke.
    Was für eine Enttäuschung!
    Nach einer Safety-Car-Phase fuhr Hamilton den unverhofften Sieg ein.


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    Fußball: Nach WM-Debakel & Erdogan-Eklat Mesut Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück !

    London - Mesut Özil tritt aus der deutschen Nationalmannschaft zurück.


    Der 29-Jährige gab diese Entscheidung am Sonntag in einer Erklärung über Twitter bekannt.

    Er zog damit die Konsequenzen aus der Affäre um die umstrittenen Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor der WM.

    Mesut Özil holt zu Rundumschlag gegen DFB und Medien aus
    Zuvor hatte Özil den Deutschen Fußball-Bund und vor allem dessen Präsidenten Reinhard Grindel, deutsche Medien und Sponsoren für ihren Umgang mit ihm kritisiert.

    „Mit schwerem Herzen und nach langer Überlegung werde ich wegen der jüngsten Ereignisse nicht mehr für Deutschland auf internationaler Ebene spielen, so lange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre“, schrieb Özil.


    Geändert von collombo (22.07.18 um 14:32 Uhr)
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    Fußball: Hat der Fall Özil Auswirkung auf EM-Bewerbung Deutschlands ?

    Berlin Die Özil-Debatte kommt für den DFB zu einem schlechten Zeitpunkt.
    Neben Deutschland bewirbt sich auch die Türkei als EM-Gastgeber.

    Beide haben lange geschwiegen.
    Doch das ist jetzt vorbei: Nach dem Rücktritt Mesut Özils aus der deutschen Fußballnationalmannschaft am Sonntag und seinem Statement, in dem er dem DFB Rassismus vorwirft, hat nun der türkische Präsident bei Özil angerufen .

    Das erzählte Recep Tayyip Erdogan am Dienstag Journalisten im türkischen Parlament: „Es ist inakzeptabel, einen jungen Mann, der alles für die deutsche Nationalmannschaft gegeben hat, wegen seines religiösen Glaubens so rassistisch zu behandeln.“
    Erdogan versicherte: „Ich stehe hinter Mesut aufgrund seiner Äußerungen.“
    Dessen Haltung sei national und patriotisch: „Ich küsse seine Augen.“

    In seinem Statement auf Twitter erklärte Özil, dass er unter anderem den Umgang von DFB-Präsident Reinhard Grindel mit der Affäre hasse.
    Das Treffen mit Erdogan im Mai hatte zu tiefen Verwerfungen zwischen dem langjährigen Nationalspieler Özil und dem Deutschen Fußballbund (DFB) geführt.
    Zusätzliche Brisanz erhielt das Foto von Özil mit Erdogan, weil es mitten im türkischen Wahlkampf stattfand.

    Özil wurde unter anderem Wahlkampfhilfe für Erdogan vorgeworfen – einem Mann, der die Türkei mit harter Hand regiert und gegen Minderheiten und Gegner vorgeht sowie kritische Journalisten einsperren lässt.
    Nationalspieler Ilkay Gündogan, ebenfalls auf dem Foto mit Erdogan zu sehen, hatte sich früher zum Zustandekommen des Bildes geäußert – und war so dem Fokus der Kritik entgangen.

    Stefan Liebich: Wenn jemand zurücktreten sollte, dann Grindel
    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) reagierte ungewohnt wortkarg auf Fragen zur Causa Özil.
    In einer Pressekonferenz sagte der CSU-Politiker, es gebe „nur Verlierer“ in diesem Fall.
    Ansonsten habe sich die Kanzlerin schon geäußert, da gebe es für ihn keinen Raum mehr.
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Montag von einer Sprecherin erklären lassen, sie schätze Özil sehr, er sei ein toller Fußballspieler.

    Aus der deutschen Politik waren die Reaktionen auf Özils Statement am Dienstag kritisch.
    Dagmar Freitag (SPD), Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, rügte das Krisenmanagement des DFB, sagte aber auch, der „blanke Rassismusvorwurf “ schieße aus ihrer Sicht „über das Ziel hinaus“.
    Stefan Liebich, außenpolitischer Sprecher der Linken, kritisierte Özil und den DFB.

    „Es ist falsch, dass und wie sich Mesut Özil von Präsident Erdogan vereinnahmen ließ und lässt“, sagte Liebich.
    „Das ändert aber nichts daran, dass der DFB sich der Welle des Rassismus ebenso entgegenstellen muss wie dem absurden Vorwurf, dass Özil für die blamable Leistung der Nationalmannschaft bei der WM verantwortlich sei.“
    Stattdessen hätten Grindel und andere beides befeuert.
    „Wenn hier jemand zurücktreten müsste, dann die Führung des DFB“, so Liebich.

    Es geht für den DFB auch um die Vergabe der EM 2024
    Die Affäre um die Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kommt für den DFB zur Unzeit .
    Der Verband will die Europameisterschaft 2024 nach Deutschland holen.

    Der letzte verbliebene Konkurrent um die Austragung des prestigeträchtigen Turniers: die Türkei.
    Das Motto des DFB: „United by Football“, also vereint durch den Fußball.

    „Gemeinsam mit Euch allen wollen wir zeigen, dass die soziale Kraft des Fußballs alle vereint“, heißt es auf der Website des Verbands zur Bewerbung.
    Nicht ausgeschlossen, dass Anschuldigungen gegen die DFB-Spitze Deutschland sogar das „Leuchtturmprojekt“ kosten könnten, wie das Turnier auch genannt wird.
    Der Termin für die Vergabe ist der 27. September.

    Erdogan ist nicht der erste türkische Politiker, von dem Özil Unterstützung erfährt.
    Der in Deutschland aufgewachsene Abgeordnete der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP, Mustafa Yeneroglu, warnte am Montag vor einer Verkürzung der Debatte auf das Foto mit Erdogan.
    Er kritisierte die „weit verbreitete Bevormundung von Deutschtürken“.

    Migranten solle „das einseitige deutsche Bild von Erdogan“ aufgezwungen werden – jenen, die nicht spurten, würde der Weg zum Ausgang gewiesen.
    AKP-Sprecher Mahir Ünal kritisierte, der Umgang mit Özil habe gezeigt, dass in Deutschland die eigentliche Absicht nicht Integration , sondern Assimilierung sei.
    „Die Reaktion von Mesut Özil ist äußerst passend und gerechtfertigt“, sagte Ünal.


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  8. #188
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    Fußball: Özil-Affäre - Jetzt spricht DFB-Präsident Reinhard Grindel !

    Frankfurt/Main - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat die Rassismus-Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.
    Im Umgang mit Mesut Özil gesteht der 56-Jährige aber Fehler ein.


    „Rückblickend hätte ich als Präsident unmissverständlich sagen sollen, was für mich als Person und für uns alle als Verband selbstverständlich ist: Jegliche Form rassistischer Anfeindungen ist unerträglich, nicht hinnehmbar und nicht tolerierbar“, schrieb Grindel in einer Stellungnahme am Donnerstag.

    Dies gelte „im Fall Jerome Boateng, das gilt für Mesut Özil, das gilt auch für alle Spieler an der Basis, die einen Migrationshintergrund haben“.

    Özil war am vergangenen Sonntag aus der Nationalmannschaft zurückgetreten und hatte in den sozialen Medien zu einem Rundumschlag gegen seine Kritiker, die Medien, ausgewählte Sponsoren und den DFB ausgeholt.
    Grindel attackierte er scharf und sprach von Rassismus in der DFB-Führung.

    „Ich gebe offen zu, dass mich die persönliche Kritik getroffen hat“, sagte Grindel: „Noch mehr tut es mir für meine Kollegen, die vielen Ehrenamtlichen an der Basis und die Mitarbeiter im DFB leid, im Zusammenhang mit Rassismus genannt zu werden.
    Für den Verband und auch für mich persönlich weise ich dies entschieden zurück.“


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    Nach Insektenstich: Kölner Ex-Radprofi Andreas Kappes mit nur 52 Jahren gestorben !

    Köln/Neuss - Tragischer Todesfall in Köln: Der frühere Radprofi Andreas Kappes (†52) starb in der Nacht zu Dienstag an den Folgen eines Insektenstiches.
    Der ehemalige Top-Rennfahrer war sportlicher Leiter der Tour de Neuss, die am Mittwoch trotz der Trauer ausgetragen wird.


    Kollege Marcel Wüst ist geschockt vom frühen Tod
    Der deutsche Radsport ist tief geschockt. „
    Das ist schon richtig Dress“, suchte Marcel Wüst (50) auf gut Kölsch nach den richtigen Worten: „Wir sind gemeinsam unter Dieter Koslar (†2002/d.Red.) für den PSV Köln gefahren, Andreas hat damals bei uns im Haus gewohnt.
    Ich kann das kaum glauben.
    Aber die Einschläge kommen näher.“

    Todesursache war ein allergischer Schock in Folge eines Insektenstichs, wie der Bund Deutscher Radfahrer inzwischen bestätigte.

    „Vielleicht wusste er nicht, dass er allergisch war“, rätselt Wüst und sagt traurig: „Wieder geht ein Großer von uns.
    Aber wenn man solche Sachen hört, dann sollte man sich vielleicht mal wieder darauf besinnen, nicht an jeder roten Ampel mit Bluthochdruck aufs Lenkrad zu schlagen.
    Das Leben kann einfach zu schnell vorbei sein.“

    Tour de Neuss findet dennoch statt
    Stephan Hilgers, Vorsitzender des Neusser Radfahrervereins, bestätigte, dass die Tour de Neuss stattfinden wird, da eine Absage wohl nicht im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre: „Der Schock ist extrem tief.
    Alle Rennfahrer werden einen Trauerflor tragen.“
    Im Hauptrennen am Mittwochabend werden unter anderen Spitzensprinter André Greipel (36) und Rick Zabel (24) fahren.
    Insgesamt starten acht Teilnehmer der gerade beendeten Tour de France.

    Andreas Kappes feierte große Erfolge
    Kappes feierte in seiner aktiven Karriere vor allem auf der Bahn, aber auch auf der Straße Erfolge.
    Der gebürtige Bremer fuhr unter anderem für das Team Telekom und Gerolsteiner, gewann Etappen bei der Tour de Suisse, beim Giro d'Italia sowie Paris-Nizza, startete fünfmal bei der Tour de France.
    Auf der Bahn feierte er 24 Siege bei Sechstagerennen.

    Noch am Montagabend habe Kappes mit Vereinskollegen letzte Details für das Rennen am Mittwoch geklärt, Dienstagmorgen erhielt Hilgers dann die herzzerreißende Nachricht.


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    Formel-1-Legende im Krankenhaus: Intensivstation - Sorge um Niki Lauda !

    Die Formel-1-Legende musste offenbar wegen schwerer gesundheitlicher Probleme zeitweise sogar auf die Intensivstation.
    Mittlerweile aber soll es beim Mercedes-Aufsichtsrat Entwarnung geben.

    Schreck-Moment für eine Ikone des Rennsports und seine Fans: Niki Lauda liegt aktuell bereits seit zwölf Tagen im Allgemeinen Krankenhaus in Wien – wegen einer schweren Sommergrippe mit Husten und Fieber.
    Dies berichten "Bild" und "oe24.at".
    Demnach war der Gesundheitszustand des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters zeitweise offenbar so ernst, dass er auf die Intensivstation verlegt werden musste – Lauda gilt, seitdem er vor 13 Jahren eine Spenderniere erhielt, als Risikopatient.

    Der 69-Jährige hatte wegen der Erkrankung schon die letzten beiden Formel-1-Rennen in Hockenheim und Budapest verpasst.
    Lauda zog sich die Sommergrippe demnach bei einem Ibiza-Urlaub zu – und als die Symptome nach der Rückkehr immer schlimmer wurden, flog sich der erfahrene Pilot mit seinem Privat-Jet offenbar selbst nach Wien.

    Mittlerweile soll Lauda schon wieder auf eine reguläre Station des Wiener Krankenhauses verlegt worden sein – und darf es wohl schon in den nächsten Tagen wieder verlassen.
    Er befinde sich deutlich auf dem Weg der Besserung.


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