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Thema: Intel NEWS !

  1. #81
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    Core i9 9900K - Achtkerner für Z390-Chipsatz mit neuem Namensschema ?

    Dass Intel für kommende Achtkern-CPUs den neuen Z390-Chipsatz bringt, ist schon länger bekannt.
    Laut Gerüchten soll sich aber auch das Namensschema bei den neuen Prozessoren ändern.

    Nachdem bekannt geworden ist, dass Intel voraussichtlich beim kommenden Z390-Chipsatz weiter auf die 22nm-Fertigung setzt, gibt es jetzt erste Informationen zum Lineup der passenden neuen Prozessoren auf Coffee-Lake-Basis.

    Laut Wccftech übernimmt Intel das bislang dem High-End-Segment um den Sockel 2066 vorbehaltene (und dort erst im letzten Jahr eingeführte) Core i9 Namensschema jetzt auch für den Mainstream-Bereich - zumindest für das Top-Modell.


    Folgende drei Prozessoren werden konkret von Wccftech genannt:


    Intel Core i9 9900K mit acht Kernen und 16 Threads
    Intel Core i7 9700K mit sechs Kernen und zwölf Threads
    Intel Core i5 9600K mit sechs Kernen und sechs Threads

    Die Core-i7-CPUs würden demnach wie bereits von der Core-i-8000-Reihe bekannt über sechs Kerne mit Hyper-Threading verfügen, während die Core-i5-Modelle wie gehabt sechs Kerne ohne Hyperthreading bieten.

    Dass Intel im Mainstream-Segment neue Prozessoren mit bis zu acht Kernen als Antwort auf AMDs Ryzen-CPUs wie den Ryzen 7 2700X bringt, wird schon länger vermutet.
    Informationen zu einem möglichen Core i3-Prozessor mit Z390-Chip gibt es derzeit nicht - dass entsprechende Modelle mit voraussichtlich vier Kernen erscheinen werden, ist aber recht wahrscheinlich.


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  2. #82
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    Aus nach 15 Jahren: Intel soll auf Zusatz Extreme Edition verzichten !

    Probleme mit der 10-nm-Fertigung, fehlende Ankündigungen neuer Produkte, Druck von Seiten AMDs: Für Intel läuft es im Prozessorgeschäft derzeit alles andere als optimal.
    Da passt es, dass das Unternehmen einen inzwischen etablierten Produktnamen streichen will.
    Einem Intel-Kenner zufolge soll auf den Zusatz Extreme Edition nach 15 Jahren verzichtet werden.


    Beim Kenner handelt es sich um François Piednoël, der lange Jahre für Intel tätig und an der Entwicklung zahlreicher Prozessorfamilien wie Sandy Bridge, Haswell, Broadwell und Kaby Lake beteiligt war.
    Inzwischen ist Piednoël knapp ein Jahr lang nicht mehr beim Chiphersteller beschäftigt, dürfte aber nach wie vor gut vernetzt sein.
    Entsprechend kann sein Tweet vom gestrigen Abend als glaubwürdig eingestuft werden.
    Die Entscheidung, die Marke Extreme Edition einzustellen, sei ein großer Fehler, so seine Nachricht.

    Zum Warum äußert sich Piednoël nicht, auch einen möglichen Zeitpunkt nennt er nicht.
    Offen bleibt zudem, ob Intel lediglich auf den Namenszusatz Extreme Edition zugunsten einer neuen Bezeichnung verzichtet oder die Produktgruppe komplett streicht und entsprechende Prozessoren schlicht in die gewöhnlichen Nomenklatur einsortiert.

    Als erster Prozessor trug der Ende 2003 erschienene Pentium 4 Extreme Edition 3.2 den Namenszusatz.
    Es folgten weiteren Pentium-4-Prozessoren wie der Pentium 4 Extreme Edition 3.46 auf Gallatin-Basis (130 nm), die als Extreme Edition angeboten wurden, bis Anfang 2005 die Prescott-CPU Pentium 4 Extreme Edition 3.73 (90 nm) folgte.

    Wenige Wochen später erschien die Ablösung Pentium Extreme Edition 840 (Smithfield, 90 nm), im ersten Quartal 2006 reichte Intel dann die beiden Presler-Modelle (65 nm) Pentium Extreme Edition 955 und Pentium Extreme Edition 965 nach.

    Weiter ging es über den Core 2 Extreme X6800 (Conroe XE, 65 nm), drei Kentsfield-XE-Modelle (65 nm) sowie Yorkfield XE (45 nm).
    Etwa ein Jahr später - 2008 - erschien mit dem Core i7-965 Extreme Edition der erste Ableger, der das heute noch aktuelle Namensschema nutzte.
    Aktuell markiert der Core i9-7980XE die Spitze.


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  3. #83
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    Intel bestätigt weitere Sicherheitslücken Spectre 1.1 und 1.2 !

    Dass Intel noch über Jahre hinweg mit Side-Channel-Attacken bzw. den dazugehörigen Sicherheitslücken zu kämpfen haben wird, war zu erwarten.
    Nun sind Details zu Spectre 1.1 und Spetre 1.2 veröffentlicht worden, denn im Zuge des neuen Bounty-Programms, welches im Rahmen von Spectre und Meltdown ausgerufen wurde, wurde an zwei Sicherheitsforscher der Betrag von 100.000 US-Dollar ausgezahlt.

    Spectre 1.1 und 1.2 sind, wie der Name schon sagt, weitere Varianten der Spectre Variante 1 CVE-2017-5753 Side-Channel-Sicherheitslücke.
    Entdeckt wurden diese von Vladimir Kiriansky und Carl Waldspurger, die zu ihrer Entdeckung auch ein entsprechendes wissenschaftliches Papier (PDF) veröffentlicht haben.


    Intel hat sich die Sicherheitslücken bereits angeschaut und diese bestätigt.
    Über das Security Incident Response Team wurde außerdem eine Ausschüttung der Belohnung von 100.000 US-Dollar bestätigt, doch viel wichtiger ist die Analyse der Lücken.


    Laut Intel sind nicht nur die eigenen Prozessoren durch Spectre 1.1 (CVE-2017-5753) und Spectre 1.2 (CVE-2018-3693) betroffen, sondern auch solche von AMD und auf Basis eines ARM-Designs.
    Dieser Umstand ist bei den Lücken aber nicht weiter verwunderlich, denn häufig sind Sicherheitslücken dieser Art im grundsätzlichen Design aktueller Prozessoren begründet und damit betreffen sie auch alle modernen CPU-Architekturen.

    "Most modern operating systems are impacted.
    Intel recommends checking with your Operating System Vendor(s) for updates or patches."
    Beide Lücken werden von Intel mit der Gefahrenstufe "High" bewertet.
    Intel arbeitet nach eigener Aussage mit den Betriebssystemherstellern sowie Hardware-Partnern bereits an entsprechenden Patches.
    Wann diese erscheinen werden und welche Auswirkungen auf die Leistung zu erwarten sind, lässt man allerdings offen.

    "Along with other companies whose platforms are potentially impacted by these new methods, including AMD and ARM, Intel has worked with operating system vendors, equipment manufacturers, and other ecosystem partners to develop software updates or developer guidance that can help protect systems from these methods.
    End users and systems administrators should check with their operating system vendors and apply any available updates as soon as practical."
    Spectre 1.1 und 1.2 reihen sich nach den ursprünglichen Spetre- und Meltdown-Sicherheitslücken in eine Liste vorheriger Entdeckungen ein, die teilweise ebenfalls noch nicht vollständig behoben sind.
    Zu nennen sind hier die unter dem Namen Spectre-NG bekanntgewordenen Lücken und auch Lazy FP State Restore.

    Mit Cascade Lake und/oder Ice Lake will Intel die Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken „in silicon" beseitigen.
    Allerdings wird das Thema noch eine ganze Zeit eine Rolle für Intel spielen, denn die Installationsbasis im Datacenter wird aufgrund langer Wechselzyklen noch lange gegen Side-Channel-Attacken anfällig sein.


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  4. #84
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    Prozessoren: Intel dementiert Einstellung der „Extreme Edition“ !

    Intel hat binnen kurzer Zeit auf ein Twitter-Gerücht reagiert und diesem widersprochen.
    Darin hatte ein ehemaliger Intel-Mitarbeiter behauptet, der Prozessorriese würde das mit den Pentium-4-Prozessoren eingeführte Markenzeichen für die schnellsten Prozessoren, die Extreme Edition, in Zukunft aufgeben.



    Im Notebook Geschichte, im Desktop nicht
    Die Extreme Edition steht seit rund 15 Jahren bei Intel für die stärkste CPU für Endkunden.
    Zwischenzeitlich deutlich umfangreicher genutzt und auch im Notebook anzutreffen, wurde der Brand dort zuletzt aber bereits nicht mehr genutzt: Der im April dieses Jahres vorgestellte Intel Core i7-8950HK bietet zwar alle möglichen einzigartigen Features, doch eine Extreme Edition wie in früheren Jahren ist es im Notebook dennoch nicht mehr geworden.
    Doch Extreme Edition gibt es im Notebook bereits seit Broadwell nicht mehr, der Core i7-4940MX auf Basis der Haswell-Architektur aus dem Jahr 2014 war der letzte seiner Art in dem Bereich.

    Die einzig aktive Extreme Edition von Intel ist im Desktop auf dem Sockel LGA 2066 zu finden: der Intel Core i9-7980XE.
    Das ist Intels 2.000-US-Dollar-Prozessor, eine Server-CPU, die zurück in den Desktop befördert wurde.

    Mit 18 Kernen ist er bisher einzigartig auf dem Markt und nicht nur in Bezug auf den Preis extrem – in Kürze wird er jedoch vom 32-Kerner von AMD deutlich übertroffen.

    „There is no change to the branding of the Intel Core Extreme Edition processor and Intel Core X-series processor family,“ erklärte Intel auf Nachfrage und dementierte die Gerüchte des ehemaligen Intel-Angestellten via Twitter.
    Natürlich lässt diese diplomatische Aussage aber auch Spielraum.
    Gegen 32-Kern-Threadripper als Extreme Edition mit 28 Kernen ?
    Durch AMDs Offensive im High-End-Desktop-Markt mit Threadripper und in Kürze bis zu 32 Kernen und 64 Threads könnte Intel die Marke Extreme Edition sogar wieder ein wenig forcieren.
    Das zur Computex 2018 gezeigte 28-Kern-System auf Basis der gleichen oder leicht überarbeiteten Prozessorarchitektur wie im aktuellen Core i9 würde die Voraussetzungen vermutlich mehr als erfüllen.

    Im zweiten Halbjahr 2018 feiert die Extreme Edition zudem ihr 15-jähriges Jubiläum.
    Die Serie nahm mit dem Intel Pentium 4 Extreme Edition als gezieltes Störfeuer gegen den Athlon 64 ihren Anfang.
    Damals war Intel ins Hintertreffen geraten, die Desktop-Krone saß plötzlich bei AMD.
    Geschichte könnte sich in dem Fall tatsächlich wiederholen.


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  5. #85
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    Vier neue Sicherheitslücken in Intels Management Engine !

    Bei internen Überprüfungen hat Intel vier neue Sicherheitslücken in seiner Management Engine (ME) aufgespürt.
    Der schwerste Fehler, ein Pufferüberlauf im HTTP-Handler (CVE-2018-3628), ermöglicht externe Angriffe aus dem Subnetz.
    Auch ein zweiter Fehler (CVE-2018-3629) lässt sich von außen angreifen, er legt das Ziel per Denial of Service (DoS) lahm.



    Was ist Intels Management Engine eigentlich?
    Die ME ist ein eigenständiger Mikrocontroller, der über die permanent anliegende +5V-Schiene des Netzteils versorgt wird.
    Ist das Netzteil eingeschaltet, dann läuft auch die ME - selbst dann, wenn sich der PC eigentlich im Standby befindet.
    Die ME läuft auch im Hintergrund, wenn das Betriebssystem geladen ist.
    Sie kann auf den Arbeitsspeicher und die Tastatur zugreifen, den Netzwerkverkehr überwachen und die UEFI-Firmware (BIOS) verändern.
    Im Prinzip handelt es sich um einen gekapselten Rechner innerhalb des Prozessors, auf den weder der Benutzer noch das Betriebssystem zugreifen können.
    Es sei denn über Sicherheitslücken, welche die ME zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle und Geheimdienste machen.
    Kritiker sehen in der proprietären und weitgehend undokumentierten Technologie eine allmächtige Hintertür.

    Die vier neuen Sicherheitslücken
    Glücklicherweise wurden die neuen Schwachstellen nicht von Kriminellen oder Geheimdiensten, sondern von Intel selbst im Rahmen einer internen Sicherheitsprüfung entdeckt.
    Alle vier Fehler sind ernst zu nehmen, allerdings geht vom Pufferüberlauf CVE-2018-3628 das mit Abstand größte Risiko aus:

    CVE-2018-3628 (Risiko-Wertung: 8,1) - Ein Pufferüberlauf im HTTP-Handler der Active Management Technology ermöglicht es Angreifern im selben Subnetz, eigenen Code einzuschleusen und auszuführen.
    Dieses Problem steckt in den Firmware-Versionen 3.x bis 11.x und betrifft daher alle Core-Generationen, deren Vorgänger Core 2 Duo vPro und Centrino 2 vPro sowie die Xeon-Familien Greenlow, Purley und Basin Falls.
    Weitere Details gibt es bei Intel.


    CVE-2018-3629 (Risiko-Wertung: 7,5) - Ein zweiter Pufferüberlauf im Ereignis-Handler der Active Management Technology ermöglicht Angreifern im selben Subnetz DoS-Angriffe.
    Auch dieser Fehler betrifft die Firmware-Versionen 3.x bis 11.x und somit alle Core-Generationen, deren Vorgänger Core 2 Duo vPro und Centrino 2 vPro sowie die Xeon-Familien Greenlow, Purley und Basin Falls.
    Weitere Details gibt es bei Intel.


    CVE-2018-3627 (Risiko-Wertung: 7,5) - Ein Logikfehler in Intels Management Engine 11.x ermöglicht es lokalen Benutzern mit erweiterten Rechten, beliebigen Code auszuführen.
    Das Problem betrifft die Core-Prozessoren der Generationen 6 (Skylake), 7 (Kaby Lake) und 8 (Coffee Lake), die Xeon-CPUs der Baureihen E3-1200 v5 und v6 (Greenlow) sowie die Xeons aus der W-Familie (Basin Falls).
    Weitere Details gibt es bei Intel.


    CVE-2018-3632 (Risiko-Wertung: 6,4) - Eine Speichermanipulation in der Active Management Technology lässt sich von einem Angreifer mit administrativen Rechten auf dem lokalen System provozieren.
    Über mögliche Auswirkungen sagt Intel leider nichts.
    Dieser Bug steckt in den Firmware-Versionen 6.x bis 11.20 und somit in allen Core-Generationen sowie die Xeon-Familien Greenlow, Purley und Basin Falls.
    Weitere Details gibt es bei Intel.


    Die Gegenmaßnahmen
    Intel hat bereits neue Firmware-Versionen geschnürt, welche die vier Fehler beseitigen.
    Sie tragen die Versionsnummern 9.1.43, 9.5.63, 10.0.57, 11.8.50, 11.11.50 und 11.21.51.
    Das hilft Betroffenen aber erst einmal gar nicht, denn Intel stellt diese Firmware-Updates nur seinen Hardware-Partnern zur Verfügung, welche die Verteilung dann übernehmen oder die Updates einfach ignorieren.
    Für Prozessoren mit einer ME der Generationen 3.x bis 8.x wird Intel gar keine Korrekturen bereitstellen - diese CPUs würden "nicht mehr unterstützt".
    Dies gilt auch für die Core-Generationen 1 bis 3, also bis einschließlich "Ivy Bridge".


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  6. #86
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    Core i9-9900K soll mit 5 GHz auf zwei Kernen boosten !

    Aus Asien stammen neue Gerüchte zu den Modellen Core i9-9900K, Core i7-9700K und Core i5-9600K aus der Core-9000-Serie.
    Informationen aus dem chinesischen Coolaler-Forum waren in der Vergangenheit meist zutreffend, auch wenn sich die neuen Informationen nicht ganz mit den bisherigen Erkenntnissen decken.

    Keinerlei Überraschung ist, dass das Spitzenmodell Core i9-9900K über acht Kerne und 16 Threads verfügen wird – soviel wurde bereits mehrfach angedeutet.
    Mit einer Thermal Design Power von 95 W bleibt es auch hier beim bisherigen Maximum für die Coffee-Lake-S-Serie.
    Zwar soll Intel den Basistakt von bisher schnellsten Core i7-8700K von 3,7 auf 3,6 GHz reduzieren, dafür steigt der Boost-Takt für ein und zwei Kerne auf satte 5 GHz.
    Für vier Kerne sollen es 4,8 GHz sein und wenn sechs oder alle acht Kerne aktiv sind spricht die Quelle von immerhin noch 4,7 GHz.

    Damit wäre der Core i9-9900K nach dem Core i7-8086K der zweite Prozessor, der ab Werk die 5,0 GHz knackt.


    Im Unterschied zum Core i9-9900K soll der Core i7-9700K auf Hyperthreading verzichtet, bietet aber ebenfalls acht Kerne.
    Der L3-Cache reduziert sich von 16 auf 12 MB. Der All-Core- und 6-Core-Boost sinkt auf 4,6 GHz, die TDP bleibt bei 95 W.
    Der maximale Boosttakt auf einem Kern schafft mit 4,9 GHz die 5-GHz-Schwelle nicht ganz.
    Es wird interessant zu sehen sein, wie ein Core i7-9700K ohne Hyperthreading seine Arbeit verrichtet, denn zwei Kerne mehr, aber kein Hyperthreading sind im Vergleich zum Core i7-8700K für manche sicherlich eine Alternative.

    Ebenfalls ohne Hyperthreading auskommen muss offenbar der Core i5-9600K.
    Er bietet sechs Kerne, 9 MB L3-Cache und einen Basistakt von 3,7 GHz.
    Unter Last soll ein Kern auf 4,6 GHz kommen, alle sechs Kerne schaffen es bei optimaler Kühlung auf 4,3 GHz.
    Die Thermal Design Power liegt auch hier bei 95 W.

    Wie schon anfangs erwähnt sind die Angaben mit Vorsicht zu genießen, die sie sich nicht vollumfänglich mit den bisherigen Erkenntnissen decken.
    Allerdings können sich im Verlaufe einer Produktentwicklung, auch im letzten Stadium, noch Daten wie der maximale Boosttakt oder einzelne Boost-Level für eine bestimmte Anzahl an aktiven Kernen, ändern.
    Das Taktplus scheint etwas größer auszufallen, als bisher vermutet, was vermutlich vor allem der noch einmal verbesserten Fertigung in 14 nm geschuldet ist.

    Weiterhin offen ist, wann die neuen Modelle vorgestellt werden.
    Preislich dürften sie sich an ihren Vorgängern orientieren.


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  7. #87
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    Update 25.07.2018 !

    Ein Fund in der Benchmark-Datenbank von SiSoftware bestätigt die Spezifikationen des Core i7-9700K.

    Dort werden ebenfalls acht Kerne und acht Threads und somit der Verzicht auf Hyper-Threading genannt.

    Auch die 3,6 GHz Basistakt und die 12 MB L3-Cache werden bestätigt.
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  8. #88
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    Intel Core i9-9900K und der Core i7-9700K werden verlötet sein !

    Bereits mehrfach gab es Meldungen dazu, dass Intel einige der zukünftigen High-End-Prozessoren wieder verlöten wird.
    Nun gibt es eine weitere Bestätigung dazu, denn Golem.de will aus "mehreren Intel-nahen Quellen unabhängig voneinander bestätigt" bekommen haben, dass dem so ist.


    Erstmals werden sogar konkrete Modelle genannt, denen diese Sonderbehandlung zugutekommt.
    Offenbar ist dies nur bei den Achtkern-Prozessoren Core i9-9900K und Core i7-9700K der Fall.
    Zu beiden sind erst gestern weitere technische Details aufgetaucht.
    So verfügen zwar beide Prozessoren wie gesagt über acht Kerne, aber nur der Core i9-9900K wird auch das Hyperthreading-Feature bieten und kann damit 16 Threads verarbeiten.
    Der Basistakt ist mit 3,6 GHz für beide gleich, der Core i9-9900K wird allerdings mit ein und zwei Kernen mit bis zu 5 GHz boosten können.
    Der Core i7-9700K hingegen kommt nur mit einem Kern auf 4,9 GHz.

    Während die beiden erwähnten Prozessoren also verlötet sein sollen, ist dies beim Core i5-9600K schon nicht mehr der Fall.
    Hier kommt dann wieder Wärmeleitpaste zum Einsatz.

    Ein Verlöten ist technisch aufwändig
    Die Entscheidung, zumindest einige Modelle wieder zu verlöten, wird bei einer bestimmten Käuferschicht für Freudensprünge sorgen.
    Die Sandy-Bridge-Prozessoren waren die letzten CPUs von Intel, bei denen der Heatspreader noch verlötet wurde.
    Seit den Ivy-Bridge-Prozessoren ist dies nicht mehr der Fall.
    Ausnahmen waren die Workstation- und Servermodelle auf Basis des LGA2011, hier griff Intel erst mit Skylake-X ebenfalls auf eine Wärmeleitpaste zwischen Die und Heatspreader zurück.
    Mit der Ivy-Bridge-Generation kam das Thema auf dem Desktop somit erstmals auf und wurde damit auch wichtig, denn seither haben Overclocker damit begonnen, die Prozessoren zu köpfen.

    Für die Prozessorenhersteller bedeutet ein Verlöten einen Mehraufwand.
    Nicht nur muss ein Indium zwischen Die und Heatspreader gebracht werden, auch eine gewisse Vorbehandlung ist notwendig.
    Im Vergleich zur einfachen Wärmeleitpaste muss Nickel-Vanadium als Diffusionsschicht aufgebracht werden.
    Außerdem muss das Indium mit einer dünnen Goldschicht auf dem Die und dem Heatspreader eingefasst werden.
    Für das Löten muss aber auch ein spezielles Flussmittel verwendet werden und auch die Schmelztemperaturen spielen eine Rolle.
    All das sind Punkte, die für Intel beim Packaging eine Rolle spielen und eben einen gewissen Mehraufwand bedeuten.

    Interessant wird zu sehen sein, ob Intel diese Strategie auch für andere Produktkategorien fortsetzen wird.
    Ende des Jahres sollen die Cascade-Lake-X-Prozessoren mit bis zu 22 Kernen erscheinen.
    Auch diese könnte Intel wieder verlöten – ähnlich wie dies vor Skylake-X hier auch der Fall war.


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    Intel Core i9 9900K - Vorstellung im August, erst viel später erhältlich !

    Intel wird laut Meldungen aus Asien seine neuen Core-Prozessoren zwar im August vorstellen, doch erst im Laufe des 4. Quartals tatsächlich verkaufen.

    Intel steht durch die erfolgreichen AMD-Prozessoren wie den Ryzen 7 200Xetwas unter Zugzwang und greift laut Meldungen aus Asien angeblich zu einem der unbeliebten Paper-Launches als temporäres Gegenmittel.
    Hier werden Produkte zwar vorgestellt, sind aber noch längere Zeit nicht erhältlich.
    Üblicherweise dient dies dazu, interessierte Kunden bei der Stange zu halten und zu verhindern, dass sie in der Zeit bis zur tatsächlichen Verfügbarkeit neuer Produkte nicht doch zu einem (erhältlichen) Produkt der Konkurrenz greifen.

    Vorstellung Wochen vor der Verfügbarkeit
    Anscheinend plant Intel nun, seine 9. Generation der Core-Prozessoren rund um die Achtkern-CPU Core i9 9900K bereits am 14. August 2018 vorzustellen.
    Doch Testberichte oder gar im Handel erhältliche Exemplare soll es dann noch einige Wochen lang nicht geben.
    Erst im 4. Quartal, vermutlich im Oktober, sollen die Prozessoren dann in den Handel kommen und auch erste Reviews veröffentlicht werden.

    Der Grund für diesen Schritt ist laut dem Bericht von HKEPC, dass Intel ursprünglich gar nicht vorhatte, seine neuen Modelle noch in diesem Jahr vorzustellen.
    <<< kann eh keiner Lesen !

    Laut Mainboard-Herstellern war das erst für das 1. Quartal 2019 geplant.
    Erst der Druck durch AMD und die neuen Ryzen-Prozessoren habe für eine frühere Vorstellung gesorgt.
    Allerdings kann Intel seine Pläne nicht nach Wunsch beschleunigen und daher wird es den Core i9 9900K, Core i7 9700K und den Core i5 9600K frühestens im Oktober 2018 auch für jedermann zu kaufen geben.

    Warten wie beim Core i7 8700K?
    Das erinnert an die Vorstellung des Core i7 8700K, der wegen der ersten Generation von AMDs Ryzen-CPUs ebenfalls vorverlegt wurde und statt Anfang 2018 schon im Oktober 2017 erhältlich sein sollte.
    Tatsächlich war die Anzahl der im Herbst 2017 verfügbaren Exemplare wochenlang sehr gering und erst ganz gegen Ende 2017 besserte sich die Lage.
    Eine Wiederholung mit den neuen CPUs wie dem Core i9 9900K scheint nicht ausgeschlossen.


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    Intel Coffee-Lake-Refresh: Asus und Gigabyte bieten BIOS-Updates für 300er-Chipsätze !

    Die neuen Intel-Core-i-9000-Prozessoren basieren zum großen Teil auf den bestehenden Coffee-Lake-Modellen, weswegen Mainboards mit älteren Chipsätze durch Modding oder per BIOS-Update mit diesen kompatibel gemacht werden können.
    Die Mainboardhersteller Asus und Gigabyte haben nun bekanntgegeben, dass sie entsprechende BIOS-Updates für alle ihrer Mainboards mit 300er-Chipsatz anbieten.

    Der Prozessorhersteller und -marktführer Intel wird bald die neuen Prozessoren der Core-i-9000-Serie veröffentlichen.
    Die neuen CPUs basieren stark auf den bisherigen Coffee-Lake-CPUs der Core-i-8000-Serie, manche von ihnen werden im Microcode Revision Guide sogar als der achten Generation angehörig gelistet.
    Die vielen Ähnlichkeiten in der Architektur und der gleichbleibende Sockel ermöglichen es bestehenden Chipsätzen mit den neuen Prozessoren umzugehen.
    Deswegen haben einige Hersteller angekündigt, per BIOS-Updates ältere Mainboards zu aktualisieren, damit sie die neuen Prozessoren des Coffee-Lake-Refreshes unterstützen.
    Einige Modder haben es geschafft, die neuen CPUs auch auf Mainboards mit älteren Chipsätzen ohne offizielle Updates in Betrieb zu nehmen.

    Asus hat angekündigt, dass man für sämtliche Mainboards mit 300er-Chipsatz, also insgesamt fünfzehn Hauptplatinen mit Z370-Chipsatz, sieben mit H370, 22 mit dem B360-Chipsatz, neunzehn H310-Bretter und ein Mainboard mit dem Q370-Chipsatz - das ASUS Prime Q370M-C, ein entsprechendes BIOS-Update bereitstellen wird.
    Somit bestehen für Besitzer eines jeden der 64 Modelle von Asus-Intel-300er-Mainboards neue Aufrüstoptionen, gerüchteweise sollen selbst H310-Mainboards mit dem neuen Achtkerner zurechtkommen.

    Der Hersteller Gigabyte hat in einer offiziellen Pressemitteilung angekündigt, dass man BIOS-Updates für Mainboards mit den Chipsätzen Z370, H370, B360 und H310 bereitstellt, um eine Kompatibilität mit den Core-i-9000-CPUs zu gewährleisten.
    Die Updates lassen sich auf der Webseite des Herstellers herunterladen und werden für insgesamt 57 verschiedene Mainboards bereitgestellt, davon zwanzig mit Z370-Chipsatz, sieben H370-Mainboards, und je fünfzehn Motherboards mit B360- oder H310-Chipsatz.


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