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Thema: Intel NEWS !

  1. #81
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    Core i9 9900K - Achtkerner für Z390-Chipsatz mit neuem Namensschema ?

    Dass Intel für kommende Achtkern-CPUs den neuen Z390-Chipsatz bringt, ist schon länger bekannt.
    Laut Gerüchten soll sich aber auch das Namensschema bei den neuen Prozessoren ändern.

    Nachdem bekannt geworden ist, dass Intel voraussichtlich beim kommenden Z390-Chipsatz weiter auf die 22nm-Fertigung setzt, gibt es jetzt erste Informationen zum Lineup der passenden neuen Prozessoren auf Coffee-Lake-Basis.

    Laut Wccftech übernimmt Intel das bislang dem High-End-Segment um den Sockel 2066 vorbehaltene (und dort erst im letzten Jahr eingeführte) Core i9 Namensschema jetzt auch für den Mainstream-Bereich - zumindest für das Top-Modell.


    Folgende drei Prozessoren werden konkret von Wccftech genannt:


    Intel Core i9 9900K mit acht Kernen und 16 Threads
    Intel Core i7 9700K mit sechs Kernen und zwölf Threads
    Intel Core i5 9600K mit sechs Kernen und sechs Threads

    Die Core-i7-CPUs würden demnach wie bereits von der Core-i-8000-Reihe bekannt über sechs Kerne mit Hyper-Threading verfügen, während die Core-i5-Modelle wie gehabt sechs Kerne ohne Hyperthreading bieten.

    Dass Intel im Mainstream-Segment neue Prozessoren mit bis zu acht Kernen als Antwort auf AMDs Ryzen-CPUs wie den Ryzen 7 2700X bringt, wird schon länger vermutet.
    Informationen zu einem möglichen Core i3-Prozessor mit Z390-Chip gibt es derzeit nicht - dass entsprechende Modelle mit voraussichtlich vier Kernen erscheinen werden, ist aber recht wahrscheinlich.



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  2. #82
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    Aus nach 15 Jahren: Intel soll auf Zusatz Extreme Edition verzichten !

    Probleme mit der 10-nm-Fertigung, fehlende Ankündigungen neuer Produkte, Druck von Seiten AMDs: Für Intel läuft es im Prozessorgeschäft derzeit alles andere als optimal.
    Da passt es, dass das Unternehmen einen inzwischen etablierten Produktnamen streichen will.
    Einem Intel-Kenner zufolge soll auf den Zusatz Extreme Edition nach 15 Jahren verzichtet werden.


    Beim Kenner handelt es sich um François Piednoël, der lange Jahre für Intel tätig und an der Entwicklung zahlreicher Prozessorfamilien wie Sandy Bridge, Haswell, Broadwell und Kaby Lake beteiligt war.
    Inzwischen ist Piednoël knapp ein Jahr lang nicht mehr beim Chiphersteller beschäftigt, dürfte aber nach wie vor gut vernetzt sein.
    Entsprechend kann sein Tweet vom gestrigen Abend als glaubwürdig eingestuft werden.
    Die Entscheidung, die Marke Extreme Edition einzustellen, sei ein großer Fehler, so seine Nachricht.

    Zum Warum äußert sich Piednoël nicht, auch einen möglichen Zeitpunkt nennt er nicht.
    Offen bleibt zudem, ob Intel lediglich auf den Namenszusatz Extreme Edition zugunsten einer neuen Bezeichnung verzichtet oder die Produktgruppe komplett streicht und entsprechende Prozessoren schlicht in die gewöhnlichen Nomenklatur einsortiert.

    Als erster Prozessor trug der Ende 2003 erschienene Pentium 4 Extreme Edition 3.2 den Namenszusatz.
    Es folgten weiteren Pentium-4-Prozessoren wie der Pentium 4 Extreme Edition 3.46 auf Gallatin-Basis (130 nm), die als Extreme Edition angeboten wurden, bis Anfang 2005 die Prescott-CPU Pentium 4 Extreme Edition 3.73 (90 nm) folgte.

    Wenige Wochen später erschien die Ablösung Pentium Extreme Edition 840 (Smithfield, 90 nm), im ersten Quartal 2006 reichte Intel dann die beiden Presler-Modelle (65 nm) Pentium Extreme Edition 955 und Pentium Extreme Edition 965 nach.

    Weiter ging es über den Core 2 Extreme X6800 (Conroe XE, 65 nm), drei Kentsfield-XE-Modelle (65 nm) sowie Yorkfield XE (45 nm).
    Etwa ein Jahr später - 2008 - erschien mit dem Core i7-965 Extreme Edition der erste Ableger, der das heute noch aktuelle Namensschema nutzte.
    Aktuell markiert der Core i9-7980XE die Spitze.



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  3. #83
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    Intel bestätigt weitere Sicherheitslücken Spectre 1.1 und 1.2 !

    Dass Intel noch über Jahre hinweg mit Side-Channel-Attacken bzw. den dazugehörigen Sicherheitslücken zu kämpfen haben wird, war zu erwarten.
    Nun sind Details zu Spectre 1.1 und Spetre 1.2 veröffentlicht worden, denn im Zuge des neuen Bounty-Programms, welches im Rahmen von Spectre und Meltdown ausgerufen wurde, wurde an zwei Sicherheitsforscher der Betrag von 100.000 US-Dollar ausgezahlt.

    Spectre 1.1 und 1.2 sind, wie der Name schon sagt, weitere Varianten der Spectre Variante 1 CVE-2017-5753 Side-Channel-Sicherheitslücke.
    Entdeckt wurden diese von Vladimir Kiriansky und Carl Waldspurger, die zu ihrer Entdeckung auch ein entsprechendes wissenschaftliches Papier (PDF) veröffentlicht haben.


    Intel hat sich die Sicherheitslücken bereits angeschaut und diese bestätigt.
    Über das Security Incident Response Team wurde außerdem eine Ausschüttung der Belohnung von 100.000 US-Dollar bestätigt, doch viel wichtiger ist die Analyse der Lücken.


    Laut Intel sind nicht nur die eigenen Prozessoren durch Spectre 1.1 (CVE-2017-5753) und Spectre 1.2 (CVE-2018-3693) betroffen, sondern auch solche von AMD und auf Basis eines ARM-Designs.
    Dieser Umstand ist bei den Lücken aber nicht weiter verwunderlich, denn häufig sind Sicherheitslücken dieser Art im grundsätzlichen Design aktueller Prozessoren begründet und damit betreffen sie auch alle modernen CPU-Architekturen.

    "Most modern operating systems are impacted.
    Intel recommends checking with your Operating System Vendor(s) for updates or patches."
    Beide Lücken werden von Intel mit der Gefahrenstufe "High" bewertet.
    Intel arbeitet nach eigener Aussage mit den Betriebssystemherstellern sowie Hardware-Partnern bereits an entsprechenden Patches.
    Wann diese erscheinen werden und welche Auswirkungen auf die Leistung zu erwarten sind, lässt man allerdings offen.

    "Along with other companies whose platforms are potentially impacted by these new methods, including AMD and ARM, Intel has worked with operating system vendors, equipment manufacturers, and other ecosystem partners to develop software updates or developer guidance that can help protect systems from these methods.
    End users and systems administrators should check with their operating system vendors and apply any available updates as soon as practical."
    Spectre 1.1 und 1.2 reihen sich nach den ursprünglichen Spetre- und Meltdown-Sicherheitslücken in eine Liste vorheriger Entdeckungen ein, die teilweise ebenfalls noch nicht vollständig behoben sind.
    Zu nennen sind hier die unter dem Namen Spectre-NG bekanntgewordenen Lücken und auch Lazy FP State Restore.

    Mit Cascade Lake und/oder Ice Lake will Intel die Meltdown- und Spectre-Sicherheitslücken „in silicon" beseitigen.
    Allerdings wird das Thema noch eine ganze Zeit eine Rolle für Intel spielen, denn die Installationsbasis im Datacenter wird aufgrund langer Wechselzyklen noch lange gegen Side-Channel-Attacken anfällig sein.



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  4. #84
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    Prozessoren: Intel dementiert Einstellung der „Extreme Edition“ !

    Intel hat binnen kurzer Zeit auf ein Twitter-Gerücht reagiert und diesem widersprochen.
    Darin hatte ein ehemaliger Intel-Mitarbeiter behauptet, der Prozessorriese würde das mit den Pentium-4-Prozessoren eingeführte Markenzeichen für die schnellsten Prozessoren, die Extreme Edition, in Zukunft aufgeben.



    Im Notebook Geschichte, im Desktop nicht
    Die Extreme Edition steht seit rund 15 Jahren bei Intel für die stärkste CPU für Endkunden.
    Zwischenzeitlich deutlich umfangreicher genutzt und auch im Notebook anzutreffen, wurde der Brand dort zuletzt aber bereits nicht mehr genutzt: Der im April dieses Jahres vorgestellte Intel Core i7-8950HK bietet zwar alle möglichen einzigartigen Features, doch eine Extreme Edition wie in früheren Jahren ist es im Notebook dennoch nicht mehr geworden.
    Doch Extreme Edition gibt es im Notebook bereits seit Broadwell nicht mehr, der Core i7-4940MX auf Basis der Haswell-Architektur aus dem Jahr 2014 war der letzte seiner Art in dem Bereich.

    Die einzig aktive Extreme Edition von Intel ist im Desktop auf dem Sockel LGA 2066 zu finden: der Intel Core i9-7980XE.
    Das ist Intels 2.000-US-Dollar-Prozessor, eine Server-CPU, die zurück in den Desktop befördert wurde.

    Mit 18 Kernen ist er bisher einzigartig auf dem Markt und nicht nur in Bezug auf den Preis extrem – in Kürze wird er jedoch vom 32-Kerner von AMD deutlich übertroffen.

    „There is no change to the branding of the Intel Core Extreme Edition processor and Intel Core X-series processor family,“ erklärte Intel auf Nachfrage und dementierte die Gerüchte des ehemaligen Intel-Angestellten via Twitter.
    Natürlich lässt diese diplomatische Aussage aber auch Spielraum.
    Gegen 32-Kern-Threadripper als Extreme Edition mit 28 Kernen ?
    Durch AMDs Offensive im High-End-Desktop-Markt mit Threadripper und in Kürze bis zu 32 Kernen und 64 Threads könnte Intel die Marke Extreme Edition sogar wieder ein wenig forcieren.
    Das zur Computex 2018 gezeigte 28-Kern-System auf Basis der gleichen oder leicht überarbeiteten Prozessorarchitektur wie im aktuellen Core i9 würde die Voraussetzungen vermutlich mehr als erfüllen.

    Im zweiten Halbjahr 2018 feiert die Extreme Edition zudem ihr 15-jähriges Jubiläum.
    Die Serie nahm mit dem Intel Pentium 4 Extreme Edition als gezieltes Störfeuer gegen den Athlon 64 ihren Anfang.
    Damals war Intel ins Hintertreffen geraten, die Desktop-Krone saß plötzlich bei AMD.
    Geschichte könnte sich in dem Fall tatsächlich wiederholen.



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