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Thema: Intel NEWS !

  1. #71
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    Ohne Thunderbolt 3: Intel nennt Details zum Chipsatz Z390 !

    Nach mehreren Hinweisen von Mainboard-Herstellern und Intel selbst hat der Chip-Hersteller den neuen Chipsatz Z390 nun ganz offiziell vorgestellt.
    Ob das gewollt war, ist unklar.
    Zwar ist der entsprechende Product Brief problemlos aufrufbar, doch so manches Detail wird noch nicht verraten.
    Überraschungen wird es aber vermutlich nicht geben.
    Denn das, was Intel verrät, stimmt mit vorherigen Vermutungen überein.

    Die sind teilweise bereits fast ein Jahr alt und drehten sich vor allem um die vereinfachte Bereitstellung von USB 3.1 und schnellem WLAN.
    Punkte, die Intel tatsächlich berücksichtigt hat.
    So wird USB 3.1 Gen 2 (10 GBit/s) mit bis zu sechs Ports nativ unterstützt, ebenso ist die technische Basis für ac-WLAN mit 2x2-Antennendesign vorhanden.
    Wer Bluetooth 5 nutzen will, muss aber nach wie vor zu einer zusätzlichen Steckkarte - Intel Wireless-AC 9560 - im M.2-Format greifen.
    Das ermöglicht Mainboard-Herstellern das bereitstellen verschiedener SKUs - mal mit, mal ohne WLAN-Unterstützung „out of the box".
    Intel selbst spart das Mühe, Zeit und Geld, da die benötigten Zertifizierungen der FCC und anderer Behörden bereits von der M.2-Karte abgedeckt werden.


    Vom Z390-Chipsatz, der in 14 nm gefertigt wird, unterstützt werden darüber hinaus unter anderem bis zu zehn USB-3.1-Gen-1-Ports sowie 14 vom Typ USB 2.0.
    Der Wahl der jeweiligen Buchsen - Typ-A oder Typ-C - obliegt dem Mainboard-Hersteller.
    Der muss zudem auch entscheiden, ob Thunderbolt 3 berücksichtigt wird.
    Denn die schnelle Schnittstelle unterstützt Intel nicht, was angesichts der Positionierung des Chipsatzes zumindest ein wenig verwundert.
    Denn klar ist, dass der Z390 die Speerspitze darstellen wird.
    Dennoch sind auch Lösungen wie die Rapid Storage Technology mit RAID-Unterstützung oder für PCIe-Speicher sowie die Unterstützung des Intel-Extreme-Tuning-Tools nur optional ist.

    Gedacht ist der Chipsatz in erster Linie für Gamer und andere Anwender, die Wert auf Overclocking und eine umfassende Ausstattung legen.
    Intel selbst adressiert im Product Brief erstere Nutzergruppe, auch wenn die vermutlich nur ein geringes Interesse am - laut Intel - besseren Onboard-Sound oder den Fähigkeiten der Prozessor-GPU haben, die ihre Signale über bis zu drei unabhängig voneinander arbeitenden DisplayPort- und HDMI-Ausgänge weiterleiten kann.
    Interessanter dürfte für potentielle Käufer sein, welche Prozessoren für den Einsatz auf Z390-Mainboards gedacht sind.
    Intel spricht diesbezüglich lediglich von Core-Prozessoren der 8. Generation, dürfte damit aber auch den noch nicht angekündigten Achtkerner Coffee Lake-S meinen.
    Ob der aber bereits auf Computex 2018, die Anfang Juni startet, vorgestellt wird, ist fraglich.
    Inzwischen wird von einem deutlich späteren Termin ausgegangen.
    Den neuen Chipsatz dürfte Intel hingegen tatsächlich in etwa drei Wochen endgültig zeigen.


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  2. #72
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    Intel Z390: vollständige Spezifikationen offiziell !

    Vermutlich unbeabsichtigt bestätigt Intel die technischen Daten des kommenden Coffee-Lake-Unterbaus Z390 und dabei alle Gerüchte zum neuen Sockel-1151-PCH.

    Im Zuge von Meltdown und Spectre wurden viele Intel-Produkte dieses Frühjahr später als erwartet veröffentlicht, im Falle des PCH-Topmodells (irreführender Weise oft "Chipsatz" genannt) hat das aber scheinbar nicht jeder mitbekommen.
    Wir rechnen mit ersten Produkten erst auf der kommenden Computex (ab 5. Juni, Intels Treibersparte hat den Namen aber schon im April versehentlich bestätigt).
    Partner ergänzten später einen unbeabsichtigten Ausblick auf kommende Z390-Mainboards und zu guter Letzt war auf Intels eigener Webseite kurzzeitig ein vollständiges Block-Diagramm des noch geheimen PCHs zu finden.

    Bislang vermisst wurde aber eine lückenlose Erläuterung der Ausstattung, denn "bis zu"-Angaben führen bei Intels flexibel nutzbarer HSIO-Architektur oft zu falschen Annahmen.
    Viele Funktionen lassen sich nur alternativ zu anderen nutzen und trotz einer gewissen Kontinuität konnten große Änderungen bei der im 14-nm-Prozess neu aufgelegten 300er-Familie nicht ausgeschlossen werden.
    Glücklicherweise füllen jetzt Intels eigene Techniker die Wissenslücke: Im 300 Series Chipset Family Datasheet wurde zwar brav der Z390 aus der Tabelle verfügbarer SKUs entfernt.
    Bei der detaillierten HSIO-Aufstellung wird er aber wieder gleichrangig neben den bereits verfügbaren, teilbeschnittenen Modellen H310, B350 sowie Q- und H370 erwähnt.


    30 HSIOs, davon 6× USB 3.1, 4× USB 3.0 oder PCI-E 3.0, 8× SATA oder PCI-E 3.0 und 12× reines PCI-Express 3.0 – detaillierter hätte Intel die Coffee-Lake-PCHs nicht beschreiben können und auch die Freischaltung des kommenden Z390 kann man bereits nachlesen. Quelle: Intel


    So bestätigt Intel die bisherigen Gerüchte: Vom offiziellen Vorgänger Z370 und dem bauglichen Z270 unterscheidet sich der Z390 nur durch USB-3.1-Fähigkeiten.
    Während HSIO-Ports 0 bis 5 der alten PCHs nur USB 3.0 mit 5 GBit/s beherrschten (auch "USB 3.1 Gen1" genannt), gibt es beim Z390 sechs Mal 10 GBit/s ("USB 3.1 Gen2").
    Zum Vergleich: B360 und H370 dürfen nur vier ihrer USB-Ports mit voller Geschwindigkeit laufen lassen.
    Die restlichen HSIO-Ports des Z390 entsprechen denen des Z270/Z370: Alle 24 beherrschen PCI-Express 3.0, die meisten Mainboard-Hersteller werden aber bis zu sechs Stück als SATA-Port und weitere bis zu vier als USB-3.0-Anschluss nutzen.
    Der H370 ist hier weniger flexibel und erzwingt zweimal USB- statt PCI-E-3.0, beim B360 sind einige Ports ganz deaktiviert.

    Weiterhin verwehrt wird dem Z-Modell der volle SATA-Ausbau: Wie bei Z170, Z270 und Z370 sind zwei SATA-fähige HSIOs auf PCI-Express festgelegt, acht SATA-Ports sieht Intel vorerst nur für die Xeon-SKU CM246 vor.
    Wir erwarten aber, dass der Z390 analog zur 200er-Familie noch einen großen Bruder bekommen wird, der als X299-Nachfolger seinen Platz auf Sockel-2066-Mainboards findet.


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  3. #73
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    Core i7 8086K mit 5,0 GHz Turbo und 6 Kernen - Anniversary Edition erscheint Anfang Juni !

    Die Gerüchte stimmen: Intel bringt tatsächlich eine Anniversary Edition des i7-8700K-Prozessors mit 5-GHz-Turbotakt auf den Markt – für etwas Aufpreis.


    jetzt steht fest: Der Core i7 8086K kommt tatsächlich.
    Auch die Vermutungen, dass der Prozessor über einen Basistakt von 4,0 GHz sowie einen Turbotakt von 5,0 GHz verfügen wird, entsprechen offenbar der Wahrheit.

    Demzufolge gleicht der neue i7 8086K dem Core i7 8700K bei Kernen und Threads (sechs beziehungsweise zwölf) sowie beim L3-Cache (12 MB), beim Speicher (DDR4-2666) und bei der TDP (95 Watt).

    Um 300 MHz höherer Turbotakt als i7 8700K
    Unterschiede zwischen beiden CPUs gibt es hingegen bei den Taktraten: Während der i7 8700K im Basistakt 3,7 GHz und im Turbo maximal 4,7 GHz erreicht, bringt es der i7 8086K auf 4,0 GHz Basistakt sowie maximal 5,0 GHz Turbo.
    Die höheren Taktraten werden durch ausgesucht gute Chips aus der Serienproduktion des i7 8700K ermöglicht.

    Beim Preis müssen Käufer für den i7 8086K gegenüber dem i7-8700K dafür auch etwas drauflegen: Bei Händlern ist die Anniversary-CPU mit aktuell etwa 416 Euro (480 US-Dollar) gelistet, während der i7 8700K derzeit für rund 340 Euro zu haben ist.

    Der i7 8086K Anniversary Edition soll laut Händlerangaben zwischen dem 8. und dem 12. Juni 2018 erscheinen - genauere Details werden im Rahmen einer Keynote zur Computex 2018 am 5. Juni erwartet.


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    Update !

    Mittlerweile geistert auch ein genauer Termin durch das Internet.
    Ein Nutzer namens Gibbo meint in einem Beitrag im Forum von OCUK, dass der Core i7-8086K am 8, Juni zum Preis von unter 400 GBP (rund 460 Euro) kommen wird.


    Die CPU soll zudem nicht auch nicht verlötet sein.
    Das wäre auch überraschend gewesen, aber es gab entsprechende Gerüchte.
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    Intel Core i7-8086K: Limitierte Edition ab 8. Juni 9:01 Uhr im Handel !


    Wie erwartet hat Intel heute den Intel Core i7-8086K Limited Edition offiziell enthüllt.
    Zum 40. Geburtstag des Intel 8086 als ersten x86-Prozessor wird die Sechs-Kern-CPU mit einem Single-Core-Turbo-Takt von bis zu 5 GHz an den Start gehen.
    Das entspricht dem Faktor 1.000 des Originals.



    Der Verkaufsstart am 8. Juni 2018 um 9:01 Uhr deutscher Zeit markiert exakt das Datum vor 40 Jahren, als Intel den ersten x86-Prozessor mit 16-Bit-Technik vorgestellt hat.
    Mit ihrer Architektur war die 5-MHz-CPU damals ein Meilenstein.
    Vierzig Jahre später ist die Prozessorarchitektur, wenn auch stetig weiterentwickelt, letztlich immer noch am Leben - mit deutlich höherem Takt und weit mehr als einem Kern.

    Die reine CPU ist eher ein „Core i7-8800K“
    Die technischen Details sind wie bei vielen Intel-Neuvorstellungen in letzter Zeit sehr dürftig.
    Es läuft aber auf das hinaus, was bereits die Gerüchte besagt hatten.
    Und die zeigen eine Lösung, die nur knapp über dem Intel Core i7-8700K angesiedelt ist – also so, wie es in der Core-i5-Liga von 8400 auf den 8500 der Fall ist.
    Der Core i7-8086K bietet sechs Kerne und zwölf Threads wie bei Coffee Lake üblich.

    Auch durch strengeres Binning in der Fertigung wird die CPU etwas höher getaktet.
    4 GHz in der Basis und bis zu 5 GHz im Turbo-Takt entsprechen einem Zuwachs von 300 MHz gegenüber dem Core i7-8700K bei gleicher TDP von 95 Watt (wenngleich Intel einen 130-Watt-Kühler empfiehlt), die sich auf den Basistakt bezieht.
    Bei den Turbo-Taktraten bei Last auf mehr als einem Kern soll der Taktgewinn nur bei 100 MHz liegen.
    Die CPU wird über einen frei bestimmbaren Multiplikator verfügen, auch die klassische UHD-Grafik ist mit von der Partie.
    Einen Preis blieb Intel zum Start schuldig, auf der Messe war 425 US-Dollar zu hören.

    edit !



    Geändert von collombo (08.06.18 um 23:06 Uhr)
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    Intel-Prozessor: Neue X-CPUs mit 28 Kernen und „Next Gen Core-S“ !

    Intel hat heute nicht nur den Core i7-8086K Limited Edition offiziell gemacht, sondern auch eine offizielle Bestätigung der nächsten Prozessoren für dieses Jahres gegeben.

    Demnach wird sowohl der Nachfolger von Skylake-X mit 28 Kernen kommen als auch die nächste Generation Core-S.
    Auch Whiskey Lake-U und Amber Lake-Y erscheinen.


    Cascade Lake-X ersetzt Skylake-X mit bis zu 28 Kernen
    Eine so umfangreiche Ankündigung vorab war bei Intel früher durchaus selten, seit dem vergangen Jahr dank neuer Konkurrenz durch AMD hat sich das aber geändert. Um insbesondere auch im High-End-Segment die Kunden nicht kampflos abzugeben, hat Intel heute schon die nächste Generation Core X angekündigt.
    Der Zeitpunkt ist passend gewählt, schließlich werden AMDs Threadripper-2000-Informationen ebenfalls noch zur Messe erwartet, der Starttermin dürfte zudem eher zugunsten von AMD ausfallen.
    Denn während der Skylake-X-Nachfolger Cascade Lake-X erst zum Ende des Jahres erscheinen dürfte, wird Threadripper 2000 mit vielen Optimierungen und höherem Takt vermutlich früher an den Start gehen.
    Und Gerüchte zur Messe besagen, dass AMD auch ein 32-Kerner bringen könnte – die Infrastruktur ist bekanntlich identisch.

    Auf der Messe überraschte der Hersteller mit einem Paukenschlag: So will Intel die High-End-Lösung in diesem Jahr mit bis zu 28 Kernen bieten.
    Das wäre der aktuell Maximalausbau von Skylake-SP und dem Nachfolger Cascade Lake-SP als Single-Sockel-CPU.
    Sie würde vermutlich neue Mainboards erfordern, denn die CPUs mit mehr als 18 Kernen sitzen bei Intel bisher im Sockel LGA 3647, die Desktop-Lösungen bieten nur den Sockel LGA 2066.
    Der Preis für einer derartige CPU ist aktuell nicht einmal zu schätzen, Intels 18-Kerner für den Desktop kosten 2.000 US-Dollar, 28 Kerne im Server 8.700 US-Dollar.

    Auf der Bühne zeigte Intel einen 28-Kern-Prozessor mit 5 GHz im Cinebench und erreicht 7.334 Punkte.
    Mit diesen Spezifikationen dürfte das Modell aber nicht im Handel anzutreffen sein, der Basistakt von 2,7 GHz ist eher ein Indiz auf den realistischen Takt.

    Der erste Acht-Kern-Prozessor von Intel für die Masse kommt
    Doch das eigentliche Geschäft ist der Massenmarkt und die Core-S-Serie.
    Auch für diesen stellt Intel ein Next-Gen-Produkt in Aussicht, wobei es sich um den ersten Acht-Kern-Prozessor von Intel für den Mainstream-Markt handeln dürfte.
    Die Gerüchte sprechen bereits seit Monaten von einer solchen CPU, doch es wird wohl mindestens noch bis zum Herbst dauern.
    Coffee Lake startete mit erstmals sechs Kernen im Oktober des letzten Jahres, dieser Monat könnte auch in diesem Jahr angepeilt werden.

    Mobile Produkte im Refresh
    Mit Whiskey Lake-U hatte Intel bereits kürzlich erstmals offiziell bestätigt, dass 14++ als aktuelle Ausbaustufe der 14-nm-Fertigung auch in weiteren Modellen im Notebook erscheinen wird.
    Diese Modelle werden Kaby Lake Refresh ablösen, diese basierten noch auf der Fertigungsstufe 14+.
    Die interne Technik wird laut bisherigen Gerüchten aber die gleiche sein: Vier Kerne und die GT2-Grafik.
    Vier Kerne mit GT3-Grafik und 128 MByte eDRAM gibt es bereits als Coffee Lake-U.

    Ein bisher unbekannter Codename ist Amber Lake-Y.
    Die Y-Klassifizierung ist aber eindeutig: Dafür stehen bei Intel Prozessoren mit einer TDP von rund 5 Watt, bisher unter anderem als Core M im Markt.
    Cannon Lake-Y tauchte kürzlich in einem Benchmark auf, da die 10-nm-Fertigung aber nach wie vor sehr problematisch ist, könnte Amber Lake-Y ebenfalls eine nochmalige 14-nm-Iteration sein.
    Die Pressemeldung spricht beiden CPU-Serien integriertes Gigabit-WiFi zu, welches primär jedoch abhängig vom Chipsatz und nicht der IP der CPU ist.
    Integriertes WLAN bieten bereits die neuen Chipsätze für die Coffee-Lake-Familie aber auch Gemini Lake.
    Bereits im Herbst erwartet Intel 140 Geräte in der Notebook- und 2-in-1-Klasse mit den neuen CPU-Lösungen, der klassische Starttermin zur IFA Ende August könnte hier zutreffen.


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    Intel mit 8 Kernen im September - Coffee-Lake Refresh, 22 Cores für S2066 im Dezember !

    Im Herbst 2018 soll Intels nächste Coffee-Lake-Stufe erscheinen, diesmal mit acht Kernen.
    Außerdem plant der Hersteller offenbar ein LGA-2066-Refresh mit 22 Kernen.


    Erstmals mit acht Kernen: Im Herbst 2018 soll Intel neue Coffee-Lake-Prozessoren mit zwei zusätzlichen Kernen auf den Markt bringen und dadurch gegenüber der Ryzen-Konkurrenz von AMD nachziehen - denn die liegt mit acht Kernen zumindest in Sachen Anwendungsleistung aktuell vor Intel.
    Wie ComputerBase mit Bezugnahme auf einen Artikel vonPCWatch berichtet, soll der Coffee Lake Refresh bereits im September 2018 im Handel erhältlich sein.

    Ergänzend dazu plant Intel offenbar für Dezember 2018 den Release einer Basin-Falls-Refresh-Variante.
    Demzufolge soll Intels LGA-2066-Sockel für Skylake-X- und Xeon-W-CPUs künftig maximal 22 statt bislang 18 Kerne wie im Core i9 7900X beheimaten.

    Weil Intel die Markteinführung von Cascade Lake wohl ins Jahr 2019 verschoben hat, soll der LGA-2066 vorerst auch weiterhin in Mainboards mit X299-Chipsatz zum Einsatz kommen.
    Detaillierte Preisangaben zum Coffee-Lake- und LGA-2066-Refresh existieren bislang noch nicht.


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    Lazy FP: Fünfte Spectre-Variante in Intel-CPUs entdeckt !

    Spectre entwickelt sich immer mehr zu einem kaum fassbaren Gespenst, das das Vertrauen in die Technik nachhaltig erschüttert.
    Mit einem Seitenangriff auf den CPU-Zustand "Lazy FP" (Lazy FPU State Restore) hat Intel die inzwischen fünfte Variante eines Spectre-Angriffs (CVE-2018-3665) dokumentiert.
    Betroffen sind alle Core-basierten Prozessoren.

    Veröffentlichung vorgezogen
    Gemeldet wurde diese neue Spectre-Variante von Julian Stecklina (Amazon Deutschland), Thomas Prescher (Cyberus Technology), Zdenek Sojka (SYSGO) und Colin Percival.
    Eigentlich sollte dieser CPU-Fehler noch bis August 2018 unter Verschluss bleiben, doch aufgrund von Spekulationen und Gerüchten hatte Intel die Veröffentlichung vorgezogen.
    Konkret hatte sich Theo de Raadt von OpenBSD auf der Sicherheitskonferenz BSDCan 2018 massiv über Intels Informationspolitik beklagt und dabei "Lazy FP" als Beispiel genannt.
    In OpenBSD, das sich Sicherheit auf die Fahnen geschrieben hat, wurde der Fehler bereits behoben.

    Erklärt: Eager und Lazy FPU Switching
    Das Problem entsteht beim Kontextwechsel zwischen einzelnen Prozessen.
    Dabei müssen die Register der Gleitkomma-Einheit (FPU), die bei aktuellen Prozessoren mit AVX-512-Unterstützung immerhin 2 KiB (32 x 512 Bit) an Daten umfassen, zunächst gesichert und später wiederhergestellt werden (Eager FPU Switching).
    Das ist ein enormer Aufwand, zumal gar nicht alle Prozesse von der FPU Gebrauch machen.
    Die Alternative "Lazy FPU Switching" arbeitet daher mit einem Trick: Statt die Register der FPU zu sichern, wird diese vom Betriebssystem deaktiviert und behält ihren letzten Zustand bei.
    Erst wenn ein Prozess die FPU anfordert, kommt es zu einem Ausnahmefehler und der Kernel löst die Sicherung der Register aus.

    Ausnahmefehler hält Spekulation nicht auf
    Eigentlich ist "Lazy FPU Switching" ein guter Trick, denn während die FPU deaktiviert ist, sollten auch die Daten in deren Registern sicher sein.
    Sollten, denn Intels Core-Prozessoren setzen die spekulative Ausführung von Befehlen auch dann fort, wenn es aufgrund der vom Betriebssystem ausgeschalteten FPU zu einem Ausnahmefehler kommt.
    Dies eröffnet die Möglichkeit von Seitenkanalangriffen, über die der Angreifer die FPU-Register auslesen kann.
    Neben normalen Gleitkomma-Operationen führt die FPU auch die Befehlssatzerweiterungen MMX, SSE und AVX aus.
    Intels Verschlüsselungsbeschleunigung AES-NI verwendet die FPU-Register, um Schlüssel zu runden.

    Auswirkung auf virtuelle Umgebungen
    Der Seitenkanalangriff funktioniert auch auf virtuellen Maschinen, sofern der Host "Lazy FPU Switching" verwendet.
    Dabei kann ein Angreifer auf dem Gastsystem auch Registerdaten von Prozessen, die auf anderen Gastsystemen laufen, auslesen, sofern hierbei ein und der selbe physische Prozessor zum Einsatz kommt.
    Um das Problem zu beheben, muss man zu "Eager FPU Switching" wechseln.
    Bei Linux funktioniert dies ab der Kernel-Version 3.7 über den Kernel-Boot-Parameter "eagerfpu=on".
    Alternativ lässt sich die Tragweite der Schwachstelle minimieren, indem jeder virtuellen Maschine explizit ein physischer Prozessor zugewiesen wird.

    Auswirkungen auf die Leistung
    In der grauen x86-Vorzeit steckte die Gleitkomma-Einheit noch in separaten Chips, den Co-Prozessoren.
    Traditionell wurden Gleitkomma-Operationen eher selten genutzt, doch Befehlssatzerweiterungen wie MMX, SSE und AVX haben die FPU immer weiter in den Mittelpunkt gerückt.
    Heutzutage sind Gleitkomma-Operationen sehr häufig, weshalb die Vorteile des "Lazy FPU Switching" trotz gewachsener Register eher gering ausfallen.
    Tatsächlich können häufige Ausnahmefehler den Kontextwechsel sogar verlangsamen, weshalb moderne Betriebssysteme "Eager FPU Switching" bevorzugen bzw. durch den Wechsel keine Nachteile entstehen sollten.

    Nur Intels Core-Prozessoren betroffen
    Nach aktuellem Kenntnisstand funktioniert der Angriff "Lazy FP" nur bei Intels Core-Prozessoren, andere Intel-Architekturen sind nicht betroffen.
    Auch AMD und ARM scheinen diesmal verschont zu bleiben.
    Zur Beseitigung dieser CPU-Schwachstelle bedarf es keiner Microcode-Updates, denn die notwendigen Anpassungen lassen sich im Betriebssystem vornehmen.
    Linux-Nutzer können ihr System sofort mit Hilfe des Kernel-Boot-Parameters "eagerfpu=on" absichern.


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    weiß schon jemand wann die neuen Intel Z390 Mainboards rauskommen ?

    jede Seite schreibt was anderes.
    einmal angebl. 2 jahreshälfte 2018, der nächste schreibt von Sommer 2018, und andere schreiben wieder 3 jahreshälfte 2018 .

    keiner weiß so richtig Bescheid !
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    Intel Z390: Refresh des Z370 angeblich weiterhin in 22 nm !

    Die Gerüchteküche besagt, dass Intel auch beim Z390 noch auf den 22-nm-Prozess setzen wird.
    Schon zuvor wurde bekannt, dass es sich beim Z390 nur um eine Neuauflage des Z370 handelt.
    Allerdings ging man davon aus, dass er in kleinerer Strukturgröße und mit einem zusätzlichen Feature gefertigt würde.

    Schon im Mai wurde bekannt, dass Intel den Coffee-Lake-Refresh nicht mit einem komplett neuen Chipsatz kombinieren wird.
    Vielmehr soll es sich beim Z390 nur um eine Überarbeitung des Z370 handeln.
    Von der Gerüchteküche wird das Thema nun erneut aufgegriffen.
    Dieses Mal geht es um die Strukturgröße des Chips.

    Weil schon alle anderen Chips der 300er Serie in 14 nm gefertigt werden, bis auf den Z370, ging man eigentlich davon aus, dass Intel beim Z390 nachziehen würde.
    Nun habe Intel allerdings umdisponiert.
    Angeblich spannen die neuerlichen Verzögerungen beim 10-nm-Prozess die Amerikaner zu sehr ein, so dass man in puncto Z390 lieber auf Nummer sicher geht und auf Altbewährtes setzt.

    Damit werde es aber auch dieses Jahr wieder keine native Unterstützung für USB 3.1 Gen 2 geben, wie sie eigentlich angedacht war.
    Stattdessen sollen Mainboard-Hersteller weiterhin auf Zusatzcontroller setzen, besagt das Gerücht.

    Inwieweit die Gerüchte zutreffen, ist mangels offizieller Verlautbarung Intels jedoch offen.
    Berichten nach erscheinen die neu aufgelegten Chips zusammen mit dem Coffee-Lake-Refresh diesen Herbst.


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